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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Verzweiflung pur! Fragen zu Luftwasserwärmepumpe für KfW 60

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Priesemut

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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

wir bauen ein Haus in Holzständerbauweise mit ca. 170 qm Wohnfläche und einem Keller mit ca. 90 qm (nutzfläche).

Nach langer Überlegung haben wir uns eigentlich entschieden, eine Luftwasserwärmepumpe als Heizung einzusetzen. Unsere U-Werte entsprechen voll und ganz dem Standard eines KfW 60-Hauses. Nun macht uns unser Statiker und Wärmebedarfsrechner einen Strich durch die Rechnung.

Er sagt mit einer Luftwärmepumpe (Leistung ca. 12 KW) wäre es nicht möglich, den Standard zu erreichen. Es wäre notwendig zusätzlich eine Solaranlage zu installieren. Eine weitere Möglichkeit wäre, eine Pelletsheizung zu wählen. Doch dies wollten aber eigentlich wir umgehen, da die Preise für Pellets momentan unberechenbar sind.

Da unser Budget mit einer Luftwärmepumpe voll ausgereizt ist, möchten wir eigentlich keine Solaranalge installieren.

Wer kann uns bei unserer Entscheidung helfen bzw. uns beraten??? Evil or Very Mad Twisted Evil

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machtnix

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Wie seid ihr denn drauf?12kW Monster für ein 170m² KfW 60 Haus?
So kann man natürlich auch schlechte Anlagen planen und die Wärmepumpe wieder in Verruf bringen.

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit eingeplant?So kann die WP nämlich ne Nummer kleiner ausfallen.
Wenn der Statiker fertig ist läßt du mal eine Heizlastberechnung nach EN 12831 machen und zwar hier:www.waermebedarfservice.de

Dann weißt du schon wo die Reise hingeht.

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Priesemut

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ein Heizungsbauer hat uns 12 KW für insg. 230 qm zu beheizende Fläche ausgerechnet ohne Wohnraumentlüftung. ist die Heizleistung trotzdem noch relevant?

Angeblich sollten wir 17% Solarenergie zur Heizungsunterstützung einspeisen, um den KfW 60 Standard zu erreichen.

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machtnix

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Bei einem KfW 60 Haus gehe ich mal von ca.40W/m² aus.
170 x 40 = 6800 Watt

Dann kommt noch der Angstzuschlag für Warmwasser,packste nochmal ca.2kW drauf und fertig is die Laube.
8800Watt also 8,8kW

Schau dir doch mal die Tecaheat von Tecalor an:
http://www.tecalor.de/index.php?id=88...

Luftwärempumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung und Solar.
Könnte eventuell die Lösung sein.Ist aber nicht ganz billig.

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LSKill

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Hallo

Also ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Berechnung von jemand machen lassend er sich damit auskennt. In KFW-60 erreicht man in einem anständig gedämmten Haus (Holzständerhäuser sind normalerweise immer gut gedämmt) locker;
Ich rechne eigentlich eher immer auf KFW-40 Häuser hin (meist Grundwasser- oder Sole-Wärmepumpen mit Solarer Heizungsunterstützung; U-wand 0,17; Dach 0,14), wenn es irgendwie geht.
Check mal nach ob da irgendwas im Argen liegt; oder wurde der Keller miteinbezogen?? Der reißt natürlich ganz schön runter frag das mal nach; so wie ich es verstanden habe wird der Keller ja nicht mitgeheizt oder?
Dann muss man mit der Dämmstärke ein wenig spielen (an dem Bauteil wo am meisten energie verloren geht; Erdgeschossböden sind z.B. solche Kandidaten);
als letzte Lösung evtl bessere Fenster einbauen oder Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (ist aber wieder mit Kosten verbunden)
Das man mit Pellets locker hinkommt ist klar (ist ja nachwachsender Rohstoff und nur transport und Herstellung werden mitgerechnet); jedoch ist es mehr als fraglich, ob es Sinn macht bei so einem gut gedämmten Haus eine teure Pelletsheizung zu installieren; mit der Wp bist du da wesentlich besser beraten;
Pellets sind doch eher was für Altbauten, in denen man hohe temps braucht.

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Priesemut

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Danke für die Antworten, unser Problem hat sich jetzt aber gelöst. Der Statiker hatte vergessen unseren Holzofen zu berücksichtigen. Wir können uns also jetzt eine Luft-Wasser-Wärmepupmpe gönnen!!!
Laughing

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roro

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Wieso macht ein Statiker eine Heizlastberechnung?


Noch einmal, wie schon andere geschrieben haben: Für eine korrekte Berechnung durch. IMHO sind 12 kW zu viel.

Ich beiheize 180 qm inkl WW mit einer 7 KW Luft-Wasser WP ohne Probleme, habe aber ein gesamte Heizlast von 35 W/qm, also fast mit Dir vergleichbar.

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bernhard geyer

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Priesemut hat Folgendes geschrieben:
Danke für die Antworten, unser Problem hat sich jetzt aber gelöst. Der Statiker hatte vergessen unseren Holzofen zu berücksichtigen. Wir können uns also jetzt eine Luft-Wasser-Wärmepupmpe gönnen!!!
Laughing

Trotzdem ist die berechnung komisch. Entweder du hast ein groten schlechtes Holzhaus (billig, billig, billig) oder es stimmt was mit der Berechnung nicht. Gib mal ein paar Daten zu deinen Dämmwerten durch (Fenster, Wand, Dach, Dämmung zu Nutzkeller).

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machtnix

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Ja klar,der kaminofen fehlt!Wer's glaubt!
Ich denke eher du hast keine Fenster drin. :wink:

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Priesemut

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Hallo hier noch ein paar genauere Daten.
Haus in Holzständerbauweise.Zu beheizende fläche 230qm, davon ca.170 im erd und Dachgeschoss und ca.60qm im Keller als eventuelle Einliegerwohnung. Alles mit Fussbodenheizung
Aussenwand U-Wert 0,18
Dach U-Wert 0,20
Keller U-Wert weiss ich gerade nicht wird aber mit poroton Thermoplan T14 36,5 cm gemauert und mit einem 6 cm Vollwärmeschutz versehen.
Fenster U-Wert 1,1
Auf die Bodenplatte kommt eine 16cm Dämmung und 6cm Estrich.
Balkendecke zu Dachgeschoss und Spitzboden werden nicht sichtbar, das heisst es wird alles mit dämmung voll gemacht und zugeschalt.
Der Heizwärmebedarf beträgt nach EnEV 42.88 kWh/m2a
Der Primärenergiebedarf nach EnEV 59,76 kWh/m2a
Von den Dämmwerten liegen wir im KFW 60 Standart,unser Problem war das die Luft/wasser Wärmepumpe nach EnEV als Strom/Mix Heizung gewertet wird und damit im vergleich zu anderen erschliessungsarten wie Bohrung,Kollektor oder gar einer Pelletheizung nicht so gut gewertet wird.dadurch lagen wir leicht über dem geforderten Wert was wir aber durch den Kaminofen wieder ausgeglichen haben

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machtnix

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Die daten interssieren keine Sau oder dem der die Heizlastberechnung macht.Diese stehen nämlich im EnEV Nachweis.
Ich weiß gar nicht warum die Leute sich so vehement gegen eine Heizlastberechnung wehren.
Die Hütte kostet mehrere hunderttausend Euro aber keine 200 oder 300 euro für ne Berechnung überhaben.
Also rechnen lassen und zwar hier:www.waermebedarfservice.de

Wenn kontrollierte Wohnraumlüftung geplant ist,kann die WP eine Nummer kleiner ausfallen.

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Priesemut

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noch eine frage für oben genanntes Haus wurde uns schon von mehreren Heizungsbauern eine 12 KW anlage angeboten ist das reel ?
genaue berechnung nach DIN EN 12831 wird erst noch gemacht.

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roro

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Priesemut hat Folgendes geschrieben:

genaue berechnung nach DIN EN 12831 wird erst noch gemacht.


Dananch wird entschieden welche WP genommen wird. Vorher nicht.

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machtnix

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Bei einem KfW 60Haus nehme ich mal zwischen 35-40 Watt/m² Heizleistung an.
Also,wenn die zu beiheizende Fläche 170m² sind sollten demnach ca.6,8kW sein.
170 x 40 = 6800Watt
Nehmen wir mal an das die 90m² vom Keller auch noch beheizt werden dann haben also 170+90= 260m² 260 x 40 = 10400Watt.

So sehen jetzt erstmal meine Berechnungen frei nach Erfahrungswerten aus.
Wenn jetzt noch der Angstzuschlag für Warmwasser miteinebzogen werden soll,kann es sich durchaus auf die 12kW einpendeln.

Aber wie gesagt,schätzen ist nicht rechnen.

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Thomas Heufers

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Priesemut!

Wie ist denn die Sache letztlich ausgegangen?


Gruß

Thomas Heufers

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