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Forum Energiesparen & Energiespargeräte & Ökostrom

Thema: Bitte, brauche Hilfe bei richtiger Einstellung der Heizung

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Joerg_Bielefeld

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Hallo Zusammen.
ich hoffe, dass mir jemand helfen kann. Die neue Gasrechnung hat mich umgehauen und da ich ein Neuling im Bereich Einstellungen bin, hoffe ich hier auf Hilfe.
Und zwar, wie muss ich die Einstellung vornehmen?
Daten:
1 Familenhaus, 2 Etagen, obere Etage nur Fussbodenheizung untere Etage Fussboden- und Wandheizung.
Zu meinen Fragen
1. Wie stelle ich am Besten die Gastherme ein?
2. Was mache ich mit der Aussenfühlereinstellung
3. Wie ist das mit dem Verteiler (Rücklaufwasser)
Ich wäre allen die mir helfen könnten unendlich dankbar.
Danke und Grüße
Jörg


Zuletzt bearbeitet von Joerg_Bielefeld am 22.02.2007 10:51, insgesamt 2-mal bearbeitet

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Stephan Ostermann

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Hallo Jörg,

so wie es es auf den Fotos den Anschein macht, ist z. B. die Heizkurve schon sehr gering eingestellt (Bild 3). Die Einstellung 1.2 (Bild 1) kann eventuell noch reduziert werden. Das ist Gefühlssache. Die Trinkwassertemperatur ist auf knapp 60°C eingestellt. Das kann man sicher um 5-10°C verringern.

Dein Kessel schein ein atomosphärischer Gaskessel zu sein und kein Brennwertgerät. Zum optimieren bei einem solchen Gerät gibt es zwei Möglichkeiten außer dem Entsorgen Very Happy :

a) Pufferspeicher installieren und Heizkreise vom Heizkessel entkoppeln. Es werden dadurch sicherlich 50-70% der Brennerstarts vermieden - was natürlich auch eine Einsparung verspricht.

b) Abgaswärmetauscher installieren. Dabei ist in der Regel eine Schornsteinsanierung fällig. So gehen nicht mehr 120°C und mehr durch den Zug sondern läpische 60-70°C.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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machtnix

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Bei so einer Krücke sollte man mal laut über ein Brennwertgerät nachdenken.

Wenn es allerdings im Moment etwas dünn im Geldbeutel ist,dann schau dich doch mal bei meinem Kollegen Martin Havenith mal um.
http://www.heizungsoptimierung.de.vu/...
Der ist begeisterter Energiesparer und hat auf seiner Seite ein paar Tips für ältere Anlagen.
Schau einfach rein.

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Joerg_Bielefeld

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Vielen Dank schonmal für eure Hilfe. Hab noch ne Frage zu Bild 2, damit kann man wohl das Rücklaufwasser von der Fussbodenheizung einstellen. Steht derzeit auf ca. 4-5. Wie sollte er am Besten stehen?
Für weitere Tips sind wir immer sehr dankbar.
Den Regler auf Bild 1 (Wert:1,2) habe ich jetzt auf 0,4 gestellt.
Was ich nicht erwähnt hatte, es gibt daneben noch einen Warmwasserkessel mit eigener Flamme.
Vielen Dank
Gruß Jörg

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Stephan Ostermann

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Hui ... separat beheizter Speicher ... da lohnt sich der Austausch.

Auf Bild 2 wird deiner Beschreibung nach eine Art Stranregulierventil. Außer Isolierung würde ich bei diesem Ventil nichts machen.

Aber mal Klartext... Deine Heizung wird sicher knapp 20 Jahre alt sein. Da ist mit einem Brennwertgerät fast immer 30% Einsparung zu erreichen.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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Joerg_Bielefeld

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Wir überlegen auch schon stark über eine neue Heizung nach, aber der Geldbeutel gibt es zur Zeit nicht her.
Wir haben die Zeitschaltuhr so stehen, dass sie von 6-8 Uhr läuft und dann wieder von 16-21 Uhr. Ist es besser die Heizung durchlaufen zu lassen, so dass sie nicht immer wieder unter Volllast arbeiten muss, oder ist die Einstellung so wie sie jetzt ist, besser?

Der neue Heizkostenabschlag beträgt 180 Euro ( ich dreh durch )
Der Regler auf Bild zwei soll den Rücklauf regeln, wieviel Rückwasser wieder ins System geht, ohne durch die Heizung. Nur ich weiß nicht, ob ein kleiner oder größer Wert besser ist?
Fragen über Fragen
Mal ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass man an soviel Knöpfen drehen kann, um eine Heizung richtig einzustellen.
Vielen Dank!!!!!!!!!
Gruß Jörg

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Joerg_Bielefeld

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Hallo!
Welche Heizung würdet Ihr denn empfehlen?
Was haltet Ihr von der Viessmann Vitodens 333?
Hat jemand Erfahrungswerte?
Vielen vielen Dank!
Gruß Jörg

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machtnix

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Von der halte ich gar nichts.
Elco Thision das ist eine Heizung,preiswert und momentan das beste am Markt.
Die Regelung ist schon bei jedem Gerät mit dabei,muß also nicht erst noch mitbestellt werden.Hat außerdem sehr viele Funktionen zum Energiesparen mit drin.
Schau sie dir doch mal an:www.elco.net

Wie hoch war dein bisheriger Verbrauch?Um die größe deiner eventuell neuen Heizung festzulegen solltest du dich auch mal ein wenig mit der sogenannten Schweizer Formel auseinandersetzen.
Diese findest du hier:http://www.energie.gr.ch/merkblatter/index1.htm
Dimensionierung von Öl-und Gasheizungen.

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valentino

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Mach ein Geminox THRI rein da hast keine sorgen mehr!!
Achja hat ein Edelstahlwärmetauscher nicht Alu Billigwillich zeug wie die anderen Hersteller!


gruß
Valentino

_________________
Qualität zahlt man!!!!!

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Joerg_Bielefeld

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Beiträge: 13
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Hallo!
Danke für eure Antworten.
Unser Verbrauch liegt bei 2900m^3 pro Jahr und wir haben es nicht wirklich warm hier. Die Heizung arbeitet und es kommt nicht wirklich viel an.
Ich muss noch etwas an der Isolierung vom Keller und Dachboden machen, trotzdem zieht die Heizung meiner Meinung nach zuviel.
Wegen einer neuen Heizung muss ich mich mal mehr informieren und einige Werte errechnen.
Aber für 145qm Wohnfläche find ich 2900m^3 Gas etwas viel
Danke und Gruß Jörg

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machtnix

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Beiträge: 1587
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Laut Schweizer Formel würdest ein 9,6kW brauchen.
2900 / 300 = 9,67kW.

Hier würde ich dir dann die Elco Thision 9 empfehlen.
Wenn es tatsächlich nicht reichen sollte kann man die Therme ohne großen Aufwand zum 13kW Gerät umrüsten.
Dieses kann bis zu 25kW machen.Also bist du mit der Thision immer auf der richtigen Seite.

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erwin1

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Beiträge: 5
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Hi, habe gelesen Du hast Fußboden und Wandheizung. Wie soll bei so wenig eingestellter Heizzeit denn die Masse Wand und Fußboden warm werden? Der atmosphärische Kessel hat ca. 91-92% Wirkungsgrad, sollte unbedingt raus! Ferner würde ich ein stehendes Brennwertgerät mit integriertem Speicher empfehlen. Laut Hersteller sind bis zu 110% Wirkungsgrad drin. Ferner ist bei diesem Heizsystem (Fußboden-Wand) ein Brennwertgerät ideal, da sehr niedrige Betriebstemperatur große Kondensation ergibt= hoher Nutzen.

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meik8

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Hallo,
es muss nicht immer eine Neue Heizung her schon garnicht Brennwert.
Beim BINE Informationsdienst ist ein Buch erschienen " Wärmespeicher"
ISBN 9783934595545 dort wird berichtet das auch Brennwertgeräte durch
ein Pufferspeicher Energie zu sparen ist , habe im web ein Heizungsbauer gefunden der schreibt bei neuen Heizgeräten ist ab 10 % zu sparen bei alt Geräten 30%
http://www.solifer.de/1/11/heizoptimum.html... das diese behauptung duch die Uni Braunschweig nachgewiesen wurde ( Leider ohne genaue Angaben) werden die Werte in etwa stimmen. Der Pufferspeicher könnte später auch gebraucht werden sollte später eine Brennwertheizung in frage kommen. Übrigens die Vissman Geräte sind schon gut und aus Edelstahl leider nicht ganz billig. Wenn kein Solar vorgesehen ist ist man mit 7-800€ P-speicher gut versorgt, den Separaten Warmwasser speicher raus und dafür eine Frischwasser-Station ab 900€.
Will man den Brennwertefekt ist ein Abgaswärmetauscher ( ebay ab 530€) ersparnisse 10-15% Wenn der Kessel noch Solide ist warum nicht?
Zum Thema Brennwert es heißt immer so schön bis 30% ersparnis aber ich selber die Erfahrung gemach 0 bis plus mehr Verbrauch das Gerät war übrigens von Elco.
Bei einer Fussbodenheizung würde ich nie die Heizung über den Tag abstellen.
Ist alles gut Isoliert zb. die Rolldenkästen und und?
Noch viel erfolg beim sparen.
Gruß

meik8

_________________
Nicht immer neu ist die beste Lösung.

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machtnix

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Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Was sich für schräge Typen tummlen das ist ja unfaßbar.

Energiesparen bei Altgeräten 30%.Der Typ sollte mal ganz schnell seinen meisterbrief abgegeben.
Naja,Gott sei Dank sind die meisten Leute doch etwas cleverer und glauben nicht alles.

Ach ja,ich kann auch über Wasser gehen.


:D

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Heinz

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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo zusammen,

wenn die "Praktiker" parlieren, halte ich mich sonst zurück, aber folgendes möchte ich als "Theoretiker" hier doch loswerden.

Ich gehe davon aus, dass Jörg mit Erdgas heizt, da er Abschläge bezahlt und den Verbrauch in m³ angibt.

Der Heizwert von Erdgas beträgt im Mittel etwa 9,25 kWh/m³. Das heißt bei seinen 145 m² Wohnfläche und 2.900 m³ Verbrauch, beträgt der spezifische Verbrauch 185 kWh/m².

Das ist zwar nicht gut, aber auch nicht soo schlecht, da es sich um eine EFH handelt. Techem gibt für den Wohnungsbestand (also i.d.R. MFH) ein Mittel von etwa 160 kWh/m² an. Ich bewohne z. B. ein altes Fachwerkhaus mit gerade mal 20 cm dicken Außenwänden und komme auf 165 kWh/m² mit Brennwert/Flüssiggas.

Also erst mal keine Panik Jörg.

Wenn 30 % Ersparnis durch eine neue Anlage erreichbar sind (lassen Sie sich das garantieren!), also 30% von 2900m³ = 870 m³ zu 70 ct/m³ Erdgas, können Sie 609 € im Jahr sparen.

Kostet eine neu Anlage z. B. 5.000,-- €, die mit einem Kredit mit 6% und einer Laufzeit von 10 Jahren finanziert wird, kommt die Einsparung mit einer gerechneten Energiepreissteigerung von 5% p. a. bei 70 ct/m³ erst im 14. Jahr wieder herein.

Deswegen hören Sie auf die Praktiker und versuchen lieber an der Einstellung der Anlage was zu machen (wann war eigentlich die letzte Wartung der Anlage?).

Zitat:
Wir haben die Zeitschaltuhr so stehen, dass sie von 6-8 Uhr läuft und dann wieder von 16-21 Uhr. Ist es besser die Heizung durchlaufen zu lassen, so dass sie nicht immer wieder unter Volllast arbeiten muss, oder ist die Einstellung so wie sie jetzt ist, besser?

Ist die Heizung dann tatsächlich ganz ausgeschaltet? Das sind nur 8 Stunden Betrieb. Wie ist die Substanz des Hauses beschaffen (Wände, Dicke, Material). Unter Umständen könnte ein längerer Betrieb der Heizkostenrechnung etwas abhelfen, da sie bei dieser geringen Betriebsdauer ja immer mit „Volldampf“ das ausgekühlte Haus aufheizen muß.

Grüsse
Heinz

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