Ich hab mal eine Modellstirling, Flachplattensystem Kolin, gebaut.
Den kann man fast komplett aus Holz bauen.
Man stellt ihn in die Sonne wartet bis sich die (kerzenrußbeschichtete) Frontplatte erwärmt hat und gibt ihm einen Schubs. Dann läuft er munter mit ca 120 U/min. Die Leistung ist natürlich sehr gering aber solche Systeme im 1 Quadratmeterbereich existieren schon lange als Prototypen
Die sehen aus wie ein schwarzer Tisch und die daran angeschlossene Wasserpumpe pumpt dann (zB in Afrika) solange mit 50 Watt (entspricht der Dauerleistung eines zivilisierten

Menschen) Grundwasser hoch wie die Sonne draufscheint.
Kann kaum was kaputtgehen und man kann ihn sicher auch relativ billig produzieren. Material größtenteils Holz?
Es gibt auch die Möglichkeit von Schwingungssystemen.
Ich hatte mal die Vorstellung von einem Stirling der aussieht wie ein Stück Rohr. Es kommen 2 Wasseranschlüsse raus und ein Stromkabel.
Das eine Ende vom Rohr kommt in eine beliebige Wärmequelle (Gasbrenner von Heizumg, Kachelofen.....) und die 2 Wasseranschlüsse sind der Heizungsrücklauf und die kalte Seite des Motors.
In dem Rohr schwingen der Verdränger (/Regenerator) und der Kolben mit genau 50Hz hin und her. Naja könnte ein Enwicklungsziel sein die 50Hz....
Der Kolben erzeugt dabei Strom in einem Lineargenerator.
So könnte man preiswerte (die paar Teile können ja nicht so teuer sein) Blockheizkraftwerke in jedem Haus bauen.
Alles was der Motor nicht in Strom umsetzt geht als Wärme in den Heizkreislauf.
Einer der großen Vorteile des Stirlingmotors ist seine Unabhängigkeit von der Wärmequelle.
Und man kann auch Niedertemperatursysteme bauen, dann allerdings mit niedrigem Wirkungsgrad, aber dafür auch mit niedrigen Baukosten.
Gabs auch schon als Auto- und Busantriebe mit zB einem Gasbrenner. die Abgas- und Verbrauchswerte waren

sehr gut.......
Infoquelle zB
http://www.amazon.de/Stirling-Maschinen-Grundlagen-Technik-Anwendung/d...
rap