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bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 28.01.2007 20:36 Uhr

simaic hat geschrieben:also einen Fluß gäbe es da schon in der Nähe... Ist so 75 Meter weg (grob geschätzt).

Es geht nur darum ob der Grundwasserspiegel evtl. sehr hoch ist, sprich nur kleine Brunnen gebohrt werden müssen. Direkt den Fluß anzapfen wird dir keine Wasserschutzbehöhrde genehmigen. Ich vermute mal das aufgrund von Wasserschutzgebiet keine Grundwasserpumpe genehmigt wird. Evtl. auch deshalb keine Tiefenbohrung.

simaic hat geschrieben:Aber der hätte sich ja im Vorfeld auch mal besser informieren können, dann hätte ich jetzt den ganzen Ärger nicht.

Das Problem ist eher das WP's etwas komplizierter sind als ein 0815 Öl/Gasheizung.

simaic hat geschrieben:Wie sollte eigentlich der Boden beschaffen sein, damit die WP richtig arbeiten kann?

Wasserdurchlässig und wenig Lufteinschlüsse. Bei unpassenden Bodenverhältnissen sollte der BU eine entsprechende Bodenverbesserung (z.B. Einarbeiten von Sand) durchgeführt haben.

simaic hat geschrieben:Mein Mann hat letztens zufällig gehört, dass hier wo die Häuser gebaut wurden immer Bauschutt gelagert war. Wenn der jetzt eingraben wurde und die HÄuser draufgestellt, sind das ja wahrscheinlich nicht unbedingt optimale voraussetzungen oder?

Worauf das Haus steht ist egal. Dein Flächenkollektor sollte ja nicht unter das Haus gelegt worden sein. Falls ja war das großer Murks. Wie soll sich ein Flächenkollektor regenerieren wenn kein Oberflächenwasser nachfließt?

simaic hat geschrieben:könnte man so einen Direktverdampfer ohne weiteres nachrüsten? Oder versteht man unter direktverdampfer diese Kupferrohre...

AFAIK nein. Direktverdampfer heißt das die Flüssigkeit des Flächenkollektors durch die Wärmepumpe fließt und direkt in die Fußbodenheizung gelangt ohne noch einen Wärmetauscher zu durchlaufen.
Und ob dafür die normalen Fußbodenrohre geeignet sind ...

Eric Heiligenstein
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Beitragvon Eric Heiligenstein » 29.01.2007 09:04 Uhr

Hallo Simaic,

Du wirst langsam zum WP-Experten was hier alles geschrieben steht wie es besser laufen würde.

Die traurige Wahrheit ist aus unserer Sicht das sich die Installation nicht "mal eben so" umstellen läßt.

Da hat der Vermieter ein echtes Problem, es bleibt eigentlich nur das Brauchwasser mit einem elektronischen Durchlauferhitzer zu "machen" um die WP zu entlasten und/oder einen Kaminofen einzubauen.

Alles andere wäre nahe an "ganz von vorne anfangen".

Gruß

Eric
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Beitragvon simaic » 29.01.2007 09:59 Uhr

Guten Morgen,
dann wird ich mal unseren netten Vermieter mal kontaktieren und ihm mal ein wenig bericht erstatten. Echt wahnsinn was ich jetzt schon Zeit damit verbracht habe mich im Internet über Wärmepumpen zu infomieren. Ich bin ja nur froh, dass es so viele nette Menschen gibt, die sich meinem Problem annehmen. Auch wenn mir anscheinend nicht zu helfen ist…
Mir stinkt das einfach alles furchtbar. Jetzt im Januar hat die WP wieder durchschnittlich 40 kW pro Tag gebraucht. Und das bei diesen doch relativ milden Temperaturen. Ich werd jetzt dann mal den Mieterschutzbund kontaktieren und mal schaun was die Meinen. Aber da sieht man es wieder mal: Man sollte sich, bevor man so was machen lässt, doch ausführlich über diese ganze Thematik informieren. Echt ganz schön kompliziert. Und wenn dann das alles nicht sauber gemacht ist, dann sieht man ja den Erfolg. Wir sind das beste Bespiel.

Ein Frage noch kurz zu den Rohren, die im Garten verlegt sind. Wenn die rohre auf Fläche ausgelegt sind – sind die Rohre dann immer aus Kupfer? Oder gibt´s da auch andere Materialien aus denen die sind. Was ist da so üblich?

Grüße
Simone
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Beitragvon Franky71 » 02.02.2007 22:56 Uhr

bernhard geyer hat geschrieben: Direkt den Fluß anzapfen wird dir keine Wasserschutzbehöhrde genehmigen.


Warum lassen die das eigentlich nicht zu? Ich meine natürlich muss dafür gesorgt sein, dass das Wasser nicht mit Maschinenöl verschmutzt wird, aber das dürfte ja kein Problem sein bei einem Wärmetausch. Und schliesslich kommt ja genausovie Wasser wieder in den Fluss, wie man im zuvor entnommen hatte.
Anderswo, z.B. in Kraftwerken werden die Flüße ja auch aufgeheizt und oft in viel größerem Masse. Also ich würde den Ansatz mal verfolgen.

Gruss

Frank

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