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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Anderl
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Beitragvon Anderl » 02.02.2007 15:58 Uhr

Danke schon mal für alle Tipps die hier gepostet wurden. Das hat mir schon mal viel geholfen. Was sich inzwischen verändert hat :

Das Gutachten für die Heizlast ergab 13 - 14 kW.

Nach Rücksprache mit 2 Bohrunternehmen wird von zwei Bohrungen a 99 m ausgegangen (entspricht einem Wert von ca. 55W/m). Kostenpunkt ca. 15.000,00 Euro brutto. Das doofe ist, dass eine Grundwasserpumpe bei mir nicht in Frage kommt, da mein Grundwasser ca. 27 m tief ist und für die Erdkollektoren auch nicht ausreichend Platz vorhanden wäre.

Für die Wärmepumpe mit Installation (ohne die warme Seite) werden im Moment ca. 20.000,00 Euro angesetzt. Darin enthalten ist auch ein 800 l Pufferspeicher mit einer Schleife drin, welche mein Brauchwasser erhitzt. (Reichen da 800l bei einer 4köpfigen Familie ??)

Gesamt also ca. 35.000,00 Euro netto. ohne Rohre und ohne Fußbodenheizung.

Wärmepumpe ist einfach teuer.

Hab mir auch schon mal Pellets + Solar überlegt, aber hab einfach zu viel Schiss, dass mir so eine Pelletsanlage irgendwann mal abkackt. Hab Nachbarn denen ist das so passiert.

Gruss, Anderl

roro
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Beitragvon roro » 02.02.2007 16:19 Uhr

Puffer oder Warmwasserspeicher.

Falls Buffer, dann die Frage wozu. Bei einer FBH ist an sich kein Bufferspeicher notwendig.
Falls Warmwasserspeicher, dann viel zu groß. Ich selbst habe 300 l für 4 Personen und Büro mit 3 Angestellten (die nicht viel WW benötigen).
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Beitragvon machtnix » 02.02.2007 16:41 Uhr

Also warum schaust dir denn nicht mal die Sache von Herrn heiligenstein an:
www.******.de
Das wäre bestimmt in deinem Anwendungsfall eine Lösung über die man nachdenken sollte.
Und ich würde auf jeden Fall die kontrollierte Wohnraumlüftung mit einplanen.

Auf das Gutachten würde ich mal nichts geben,wenn ich schon lese zwischen 11 und 12 kw.was denn nun?11 oder 12kW?
Es geht halt nur mit einer vernünftigen Heizlastberechnung nach EN 12831 und sonst gar nix.www.waermebedarfservice.de
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Beitragvon gergenerdwaerme » 03.02.2007 14:43 Uhr

Wenn die 13 kW WB stimmen benötigst Du lediglich 283 m² Verlegefläche bei deiner Direktverdampfungs-WP. Hast Du die? Wenn ja - Angebote von Fachfirmen aus Deiner Nähe einholen. Adressen? Einfach mailen unter Gergen_Kurt@gmx.de
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Beitragvon jojo40 » 06.02.2007 20:03 Uhr

Hallo,

Erdwärmebohrungen können im vorab gar nicht kalkuliert werden. Sie werden nach VDI 4640 berechnet mit 50 W Entzugsleistung pro Meter.

Ob dies aber stimmt ist frühestens nach der ersten Bohrung festzustellen, wenn möglich durch einen Geologen, dann hast du eine Garantie.

Gehe mal davon aus, das der Bohrmeter so zwischen 40 und 50 € liegt, incl. Befüllung, Verdämmung und Soleverteiler.

Bau dir auf keinen Fall einen Kollektor, wenn du nicht ein riesiges Platzangebot hast. Denn irgendwann willst du vielleicht mal ein Nebengebäude bauen, einen Swimmingpool oder Gartenteich ausheben ...
dann sind die Kollektoren meistens im Weg. Abgesehen davon, dass sie nicht unbedingt Vegetationsfreundlich sind.

Luftwärme ist auf längere Sicht unwirtschaftlich, für eine perfekt funktionierende Wärmepumpe ohne Kompromisse führt kein (guter) Weg an einer vertikalen Erdsonde vorbei ...

Lieber im Anfang etwas mehr bezahlen und über Generationen zufrieden sein ...
Gruß Jürgen
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Beitragvon gergenerdwaerme » 07.02.2007 09:19 Uhr

Hi jojo 40. Solltest du vielleicht nicht aufmerksam gelesen haben? 'Riesiges Platzangebot' von 280 m²?? Mach mal keine Panik. Die Kollektoren sind nach deiner Ansicht 'nicht unbedingt vegetationsfreundlich' Es wäre hilfreich hier mal paar Fakten zu nennen anstatt Annahmen und Vermutungen. Soll ich dir DV-Anlagen zeigen die seit über 10 Jahren laufen o h n e die Vegetation zu schädigen? Wieviel möchtest du sehen? 10, 20 oder hundert?
Also - sachlich bleiben und die Interessenten i n f o r m i e r e n und nicht für dumm verkaufen.

Gergen-Erdwärme
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Beitragvon HAUSTECHNIK-gewusst-wie!! » 08.02.2007 20:57 Uhr

Ich zitiere: ["roro"]Puffer oder Warmwasserspeicher.

Falls Buffer, dann die Frage wozu. Bei einer FBH ist an sich kein Bufferspeicher notwendig.
Falls Warmwasserspeicher, dann viel zu groß. Ich selbst habe 300 l für 4 Personen und Büro mit 3 Angestellten (die nicht viel WW benötigen).

1. Puffer schreibt man bestimmt nicht mit "B"...lacht...kleiner Scherz am Rande ;-)
2. Ohne Puffer zu arbeiten ist völliger Unsinn! Das ist wie als würde man beim Auto die Reifen weglassen, also BITTE!!!
3. Was Warmwasser betrifft, so rechnet man im Durchschnitt 35l/proPerson/proTag ein, man kommt theoretisch damit hin aber wehe es wird geduscht und/oder gebadet...HALLO???!!! Das heisst automatisch, dass elektrisch nachgeheizt werden muss, was bedeutet dass die Arbeitszahl sinkt und der Wärmeerzeuger mehr gefordet wird, sprich häufiger "takten" muss (was wir ja eigentlich immer vermeiden wollen wenn wir sparsam heizen wollen,oder?!) Wir wir ja wissen könne alle Wärmeerzeuger dieser WElt nur eines im Prinzip: nämlich "an" und "aus,...also wer dann ohne Puffer arbeitet muss sich nicht wundern wenn er zu hohe Betriebskosten hat...um es kurz zu machen:

Leute, erzählt denen die elementare Fragen haben, keinen MIST!!! In so einem Fall ohne Puffer zu arbeiten (die FBH ist dann nämlich der Puffer!) ist nicht nur unwirtschaftlich, technischer Unsinn und Heizungsbauer-ABC für Anfänger, sondern purer Quatsch!!! Wer will immer und immer wieder die FBH ständig neu hoch- und runter fahren?! Ausserdem wir die FBH mit der Zeit träge und Risse im Estrich sind auch nicht selten,...abgesehen von der Verschlammung in der FBH wenn sich ständig Luft ansammelt wenn keine difussionsdichte Kugelventile und Entlüfter im Regelkreis befinden...Wenn ihr also schon ne Heizung von nem "Löti" kauft, dann informiert euch wenigstens richtig!!! Wer nach VGB Angebote erstellt hat in meinen Augen sowieso sofort verloren. Wer also Kunden für sich gewinnen möchte, muss Festpreise garantieren, die Heizungsanlage auf Kundenwunsch und seinen finanz. Mitteln zuschneiden und halten können was man verspricht!!! Es ist wirklich schade, dass es so viele schwarze Schafe auf dem Heizungsmarkt gibt, schlimmer noch sind Trittbrettfahrer die meinen, Ahnung von etwas zu haben nur um noch ne schnelle Mark mitzunehmen...tztztz...ich sag´ immer: Schuster, bleib´ bei deinen Leisten!!! Lasst euch nicht über den Tisch ziehen!!!
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Beitragvon roro » 09.02.2007 08:17 Uhr

@HAUSTECHNIK-gewusst-wie!!: 300l/4= 75l pro Person. Das ist bereits großzügig gerechnet.

Zur Frage Pufferspeicher bei FBH.

Rechnen wir einmal mit 5 cm Estrichhöhe (ist an sich recht wenig)

300m2 x 5cm sind 15 qm Estrich (Die andern Massen noch gar nicht mitgerechnet). Was für einen Pufferspeicher willst Du dann einbauen, dass er eine relevante Auswirkung hat (700l merkst Du nicht einmal). Wieso sollte die
Temperatur eine FBH immer rauf und runter gefahren werden und was sollte da ein Pufferspeicher abhelfen. Die Verschlammung hat auch nichts damit zu tun, sondern ist von der Art der verwendeten Materialien abhängig.

Lies dir einmal http://www.fws.ch/dateien/WP-Tagungsband_2004.pdf durch, ein Felduntersuchung in der Schweiz, die eindeutig zum Ergebnis kommt, dass ein Pufferspeicher die Kosten erhöht.

Also das mit dem richtig Informieren kann ich getrost an Dich zurückgeben.
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Beitragvon HAUSTECHNIK-gewusst-wie!! » 23.03.2007 11:41 Uhr

1. Habe ich geschrieben: 35l pro Person, nicht 75l! Man sollte schon genau hingucken und lesen...
2. Warum 5cm Estrichhöhe?! Es gibt Systembausatzplatten für FBH, wo das Rohr nur noch reingelegt wird und mit Estrich NUR Rohrüberdeckend belegt wird, die Platten selbst sind 5 cm hoch und haben meistens sogar schon den Trittschall zu 100% mit drin...was die Diskussion FBH mit oder ohne Puffer betrifft, so kann mir keiner erzählen, dass Puffer sogar zu erhöhten Kosten führen!! Wer logisch denken kann weiss, dass das der größte Irrtum ist den man sich denken kann! Das Taktverhalten des Wärmeerezeugers ist das "A" und "O"!!! Wer das imstande ist zu beinflussen, spart an den Kaltstarts des Wärmeerzeugers, erhöht die Lebensdauer der gesamten Heizung und heizt zudem auch noch wirtschaftlich weil der Puffer wie eine Batterie oder Thermoskanne fungiert, optimal kombiniert mit Brauchwasseranteil im oberen Abschnitt des Puffers...und wer jetzt alles perfekt machen will, der lässt sich sein Puffer mit Solar unterstützen und/oder mit einem wasserführenden Kamineinsatz und kann seine Gas-/Ölkosten so dermaßen drastisch senken, dass man nur noch im Kreis tanzen will!!! Also leute, wer Ferrari nur im dritten Gang fahren will, kann gern ohne Puffer arbeiten, muss sich dann aber nicht wundern wenn man sich nach wenigen Jahren ne neue Heizung zulegen muss...getreu dem Motto: Wer billig kauft, kauft zwei mal!! In diesem Sinne...bleibt mit VERSTAND!!!!


roro hat geschrieben:@HAUSTECHNIK-gewusst-wie!!: 300l/4= 75l pro Person. Das ist bereits großzügig gerechnet.

Zur Frage Pufferspeicher bei FBH.

Rechnen wir einmal mit 5 cm Estrichhöhe (ist an sich recht wenig)

300m2 x 5cm sind 15 qm Estrich (Die andern Massen noch gar nicht mitgerechnet). Was für einen Pufferspeicher willst Du dann einbauen, dass er eine relevante Auswirkung hat (700l merkst Du nicht einmal). Wieso sollte die
Temperatur eine FBH immer rauf und runter gefahren werden und was sollte da ein Pufferspeicher abhelfen. Die Verschlammung hat auch nichts damit zu tun, sondern ist von der Art der verwendeten Materialien abhängig.

Lies dir einmal http://www.fws.ch/dateien/WP-Tagungsband_2004.pdf durch, ein Felduntersuchung in der Schweiz, die eindeutig zum Ergebnis kommt, dass ein Pufferspeicher die Kosten erhöht.

Also das mit dem richtig Informieren kann ich getrost an Dich zurückgeben.

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Beitragvon denkedran » 24.03.2007 16:49 Uhr

Unter www.lew.de Suchbegriff Wärmepumpe findet man einen Preisspiegel

Gruß Denkedran

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