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holgerreichert
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Beitragvon holgerreichert » 26.01.2007 08:30 Uhr

Hallo,

>Der U-Wert (0,26) spricht nicht für den Porenbeton, die jetztigen Ausgaben >für den scheinbar günstigen Werkstoff werden heute und in Zukunft die >Betriebskosten nach oben treiben.

Das ist mir bewusst. Deshalb war ja meine ursprüngliche Frage auch, wass ich im Vergleich zu einem Holzrahmenbau (U-Wert ca. 0,17) mehr an Heizkosten benötige.
Die Aussenwand ist ja nur ein Bestandteil des Hauses, der Rest des Hauses hat ca. identische Werte mit dem Holzrahmenbau.

Gibt es einen groben Anhaltswert??????
Sind es 1% mehr Heizkosten?
Sind es 10% mehr Heizkosten?
Sind es 50% mehr Heizkosten?

Vielleicht kann doch jemand eine Aussage darüber machen???

Eine Andere Möglichkeit ist ja, dass die Porenbeton-aussenwand zusätzlich gedämmt wird und ich KfW40 Förderungen bekomme. Hat jemand Erfahrung ob der Mehrpreis durch die zusätzlichen Förderungen ausgeglichen werden??

Danke Euch!!!

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 26.01.2007 11:09 Uhr

Hallo!

Man kann einen Sachverständigen für Wärmeschutz beauftragen und die Gebäudeparameter mit der Wärmetechnik in eine Bewertung einfließen lassen. Dies kann einerseits mit Porenbeton und andererseits mit Holzrahmenbau berechnet werden.
Am Ende siehst Du in Deiner Auswertung den Jahresprimärenergiebedarf kWh/m²a, das ist eine objektive Entscheidungsgrundlage.


Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 15.03.2010 12:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon bhkwsachsen » 31.03.2007 10:00 Uhr

:D
mann kann auch ein bhkw nachträglich installieren, wobei der wärmebedarf dann eine nicht so große rolle spielt, denn je mehr das bhkw läuft, wird auch strom produziert, welcher dann ins netz einfließt und bezahlt wird.
also, mal drüber nachdenken.
tschüß bhkw sachsen
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Beitragvon machtnix » 31.03.2007 11:10 Uhr

Denk lieber nicht drüber nach.
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Beitragvon bernhard geyer » 31.03.2007 21:10 Uhr

bhkwsachsen hat geschrieben::D
mann kann auch ein bhkw nachträglich installieren, wobei der wärmebedarf dann eine nicht so große rolle spielt, denn je mehr das bhkw läuft, wird auch strom produziert, welcher dann ins netz einfließt und bezahlt wird.
also, mal drüber nachdenken.
tschüß bhkw sachsen

Und dabei hoffen das der Energieträger nicht zu stark verglichen mit der garantierten Einspeisevergütung steigt.

Energietechnisch ist das dann alles andere als Ökologisch und falls das viele machen würde hoffe ich das der Gesetzgeber hier eine entsprechende Klauses einführt. Ein BHKW kann/sollte nur dann gefördert werden (über Einspeisevergütung) wenn es nicht wie jedes 0815-Stromkraftwerk mit seiner überschüssige Energie die Umwelt verschmutzt.




mann kann auch ein bhkw nachträglich installieren, wobei der wärmebedarf dann eine nicht so große rolle spielt, denn je mehr das bhkw läuft, wird auch strom produziert, welcher dann ins netz einfließt und bezahlt wird.
also, mal drüber nachdenken.
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Beitragvon bhkwsachsen » 01.04.2007 11:58 Uhr

:?:
wie umluft verschmutzt?

es gibt auch pflanzenöl-bhkw- welche mit regenerativer energie aus der pflanze betrieben wird. und es kann nur so viel schadstoff abgegeben werden, was die pflanze aufnimmt.
andersrum, das was wir zum verspeisen verwenden, kann auch wärme erzeugen und strom produzieren.
eigentlich sollten sie sich einmal mit der materie beschäftigen, ehe sie auf mich losgehen.

mit freundlichen grüßen

bhkw-sachsen


Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 01.04.2007 16:27 Uhr

holgerreichert hat geschrieben:Habe in Aussicht ein Massivhaus mit Porenbeton zu bauen, der hat ohne extra Dämmung einen U-Wert von 0,26. Auf eine zusätzliche Aussenwanddämmung würde ich aus Kostengründen gerne verzichten.
Im Vergleich zu z.B. Holzständer-Hauser mit einem U-Wert von 0,17 erscheint dies aber recht hoch. Meine Tendenz geht aber, ebenfalls aus Kostengründen, zu dem Massivhaus.

Ein U-Wert von 0,26 W/m²K! Warum machst Du das? Du kannst doch mit einem diffusionsoffenen Holzrahmenbau einen Wert von ~ 0,12 W/m²K erreichen. >> http://www.energie-effizientes-haus.de/Aussenwand-Aufbau-gross.gif
Der Trend geht eindeutig zum Holzhaus, unter anderem wegen der besseren energetischen Faktoren. Der heutige Holzbau ist technisch ein ausgereiftes Produkt (kammergetrocknetes Konstruktionsvollholz mit optimalen Eigenschaften). Wichtig ist ein Wandaufbau, der absolut luftdicht ist und den sommerlichen Wärmeschutz nicht vernachlässigt.
Wer sagt denn, dass ein Holzfertighaus teurer ist? Nach einigen Heizperioden sieht die Bilanz sicherlich ganz anders aus.
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/angebot_efh_kfw_40.html

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Beitragvon machtnix » 01.04.2007 17:35 Uhr

Mensch bhkwsachsen,quark hier nicht so'n Mist rum.
Willst doch nur deinen Schund hier versuchen unter die Leute zu bringen.
Hast wohl zuviel auf Halde!
Komm mir bloß nicht mit dem Mist,wird nur soviel ausgestoßen wie die Pflanzen aufgenommen haben.
Den ganzen Kram kennen wir doch schon von den Biomassefeuerungen,ist doch nix anderes.
Und nu?Jetzt werden wohl demnächst Feinstaubfilter gefordert oder Abgaswäsche.
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Beitragvon Jens der Heizer » 23.04.2007 10:56 Uhr

Was ich an BHKWs nicht leiden kann ist das ich eh nicht sonderlich viel Heizung brauche und selten mit Vollast fahre. Damit ich aber die Maximale Stromgewinnung habe muß ich ja auch mit voller Heizung fahren. Das eine geht nicht ohne das andere.
Wenn ich ein Mehrfamilienhaus hätte wäre das überlegenswert, aber wie soll ich das mit meinen Mietern abrechnen, die nur die Energie bezahlen müssen die ich auch brauche um Wärme herzustellen. Das heißt das ich den Gewinn durch die Stromerzeugung auch teilen muß, indem ich weniger Nebenkosten abrechne.

BHKWs sind okay für Büros, Hallen, Schulen, Krankenhäuser, Hotels usw.
aber für den Privatmann empfehle ich Wärmepumpen, Peletts, Warmwasserkollektoren und Kachelöfen.

Jens
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Beitragvon OldBo » 05.05.2007 21:52 Uhr

Moin,

kann mir einmal einer von den Vorschreibern erklären, was die EnEV mit der Heizlast zu tun hat?

Wenn ich einen Vergleich anstellen will, dann kann ich nur die Heizlasten vergleichen und nicht das Ergebnis der EnEV-Berechnung, oder?

Gruß

immer sutje
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