Hallo zusammen,
ich bin z. Z. am bauen und habe mich nach langem überlegen für Erdtiefenwärme entschieden, da ich kein Öl wollte und Gas nicht zur Verfügung steht. Zur Zeit (Jan`07) steht der Rohbau mit Dach und Fenster dar und in 2 Wochen kommen die Putzer. In der KW 10 kommt die Bohrfirma!
Ich möchte Euch hier mal Zahlen und Fakten nennen, um den Erfahrungsaustausch an zu stoßen.
Investitionskosten:
Komplett: 32.000 €
(ca. 12.000 € / Bohrung 2 x 90m)
(ca. 10.000 € / Wärmepumpe kompl. "Buderus WPS120)
(ca. 8.000 € / Fußbodenheizung)
(ca. 2.000 € / Wasserinstallation)
Wärmebedarf:
9.270 W errechneter Wärmebedarf (= ca. 38,45 W/m2)
240 m2 zu heizende Fläche (Neubau 36,5 Poroton T12)
9.100 W Kälteenzugsleistung
11.800 W Heizleistung der Anlage
180 m Bohrtiefe / 2 x 90 m (bei ca. 50 W pro m Bohrung = 9.000 W)
Anlagentyp:
Wärmepumpe Buderus WPS120l
Pufferspeicher PSP200 + Tauchheizkörper 6 kw
Warmwasserspeicher WWSP400 + Flanschheizung 4 kw
Bohrtiefe 2 x 90m im Abstand von 7 m
Durchmesser der Bohrung 140 mm
Wärmeträger Antifrog N-Wasser-Gemisch (Clariant)
Sonstiges:
Von Örtlichen EVU (ÜWAG) bekomme ich als Förderung einmalig 250 € und 10 jahre lang 1.000 W/Jahr geschenkt.
Was sagt Ihr zu den angegebenen Werten und wer hat eine ähnliche Anlage evtl. bereits im Betrieb?
Wie rechnet man den zu erwarteten Stromverbrauch aus? so?
11.800 W Heizbedarf bei einem Wirkungsgrad von ca. 3 (2 Drittel aus der Erde und 1 Drittel Strom) = 3.933 W Strombedarf vom Netz, multipliziert mit ca. 12 ct pro kw = ca. 470 € ?
Kann das sein, oder ist hier noch ein Fehler drin?
Habe in der Anlage noch die zwei Zusatzheizstäbe als Reserve, oder als Legionellenschutz. Was haltet Ihr davon.
Das wars erst mal, über intensiven Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen.
Gruß...............