hi und hallo in die runde!
zunächst mal vielen dank für die so interessanten und für mich als totaler laie schon mal ganz schön aufschlussreichen beiträge.
nun mal ein paar fragen zu meiner konkreten situation. vielleicht kann ja jemand ein paar tipps geben.
wir wohnen in einem alten bauernhaus von ca. 1700 aus bruchstein. isolation gleich null. die wohnfläche beträgt ca. 130qm
bislang ist eine gastherme drin und ein oller holzherd, der bald durch einen zentralheizungsherd (siehe:
www.billensteiner.com... modell: termoromantica tc13) ersetzt werden soll. der zentralheizungsherd bringt zentralheizungsseitig 20kw. für die wärme-überkapazitäten des herdes wird ein pufferspeicher eingebaut.
jetzt haben wir 3m neben dem haus einen bach, der auch im winter nicht zufriert. die tiefe beträgt ca. 30cm. das bachbett besteht aus stein und kies. man könnte mühelos eine nicht/wenig zusandende vertiefung für die tauchpumpe einer wärmepumpenanlage einrichten. die wasserrechtliche frage der bachwassernutzung ließe sich regeln.
frage1: wer hat erfahrung mit einer ww-wärmepumpe mit bachwasser? welche anlagen bieten sich an?
weil's so schön ist, unabhängig zu sein, würde ich mir ggf. noch eine solaranlage aufs dach packen. ich hab eben gelesen, dass sowas schon für 2500 euro zu kriegen ist. wenn das stimmt, käme die auch noch dazu.
frage2 : wäre ich mit diesem mega-mix wärmetechnisch eher überversorgt oder ist sowas zu empfehlen? immerhin hätten wir dann gas+solar+wärmepumpe+holzherd= 4 quellen.
frage3: wäre es zu heizzwecken vielleicht ratsamer, aus kostengründen auf die wärmepumpe zu verzichten und sich nur eine (im vergleich zur wp günstigere) solaranlage aufs dach zu setzen?
vielen dank für eure hilfe und tipps!
beste grüße aus dem sauerland
bicycle