Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Solarwärme, Solarkollektoren, Schwimmbaderwärmung, Montagesystemen
rachwabo
Beiträge: 1
Registriert: 18.01.2007 11:15
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon rachwabo » 18.01.2007 11:19 Uhr

Hallo zusammen,

wir werden in naher Zukunft mit dem Bau unseres Einfamilienhauses beginnen. Um die Verschwendung von Trinkwasser für (vor allem die) Toilettenspülung zu verhindern, gibt es wohl zwei Möglichkeiten:

1. Aufbereitung von Regenwasser (aus Zisterne o.ä.)
2. Aufbereitung von Brauchwasser (aus Dusche etc.)

Wer hat Erfahrung mit einer der beiden Methoden, vor allem der Aufbereitung von Brauchwasser? Welche Hersteller gibt es für letztere Methode (meine Suche im Internet brachte nur wenige sinnvolle Ergebnisse)?

Des Weiteren: Ist es in Deutschland erlaubt, eine Zisterne bei Unterschreitunt eines Mindestwasserstands automatisch mit Trinkwasser aufzufüllen oder müssen hier bestimmte Voraussetzungen / Regeln eingehalten werden?

Vielen Dank!

Ralf

Michael R.
Aktivität: hoch
Beiträge: 135
Registriert: 01.01.2007 11:50
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Michael R. » 18.01.2007 13:25 Uhr

Also rein vom Gefühl her würde ich lieber eine Regenwassernutzung vorziehen, denn dein Regenwasser ist sicher sauberer als das Duschwasser und somit leichter zu filtern.

Benutz mal die Suche im http://www.haustechnikdialog.de/forum.a ... es%20Forum

Da wirst du sicher fündig.

Gruß Micha
matesch
Beiträge: 1
Registriert: 24.01.2007 08:04
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon matesch » 24.01.2007 08:12 Uhr

es gibt da ziemlich gut durchdachte Lösungen. Einerseits kann man das Grauwasser aufbereiten, andererseits ist es möglich, eine Wärmerückführung vom (aufgewärmten) Abwasser zu machen:

siehe hier:

http://bauforum.vericon.li/grauwasser---recycling-von-wasser-t75.html
Thomas Heufers
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 2226
Registriert: 21.07.2006 14:22
Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 25 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: 8-12 Jahre
Interessensgebiet: Energiesparendes Bauen
Land: Deutschland

Beitragvon Thomas Heufers » 31.01.2007 13:19 Uhr

Hallo!

Es ist grundsätzlich ein guter Gedanke über eine Trinkwassereinsparung nachzudenken.
Die Investition in eine Regenwassernutzungsanlage ist überschaubar.
Die technischen Lösungen sind im Neubaubereich ohne großen Aufwand umzusetzen.
Die Regenwassersysteme sind bei entsprechender Technik sehr wartungsarm.
Wir selber nutzen auch so eine Anlage und versorgen hiermit die Toilettenspülung, Waschmaschine & Außenwasser.

Von dem Einsatz einer Brauchwasserwiederaufbereitung würde ich eher abraten.
Mir ist auch kein alltagstaugliches System für die Wärmerückgewinnung aus dem Brauchwasser bekannt.

Für Interessenten einer wartungsarmen und komfortablen Regenwassernutzungsanlage stehe ich gern Rede und Antwort.


Gruß

Thomas Heufers
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/
http://ecotec-energiespartechnik.de/
http://energiesparprojekte.info/
bob
Aktivität: gering
Beiträge: 25
Registriert: 28.08.2008 13:53
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon bob » 29.08.2008 13:20 Uhr

rachwabo hat geschrieben:Hallo zusammen,

wir werden in naher Zukunft mit dem Bau unseres Einfamilienhauses beginnen. Um die Verschwendung von Trinkwasser für (vor allem die) Toilettenspülung zu verhindern, gibt es wohl zwei Möglichkeiten:

1. Aufbereitung von Regenwasser (aus Zisterne o.ä.)
2. Aufbereitung von Brauchwasser (aus Dusche etc.)

Wer hat Erfahrung mit einer der beiden Methoden, vor allem der Aufbereitung von Brauchwasser? Welche Hersteller gibt es für letztere Methode (meine Suche im Internet brachte nur wenige sinnvolle Ergebnisse)?

Des Weiteren: Ist es in Deutschland erlaubt, eine Zisterne bei Unterschreitunt eines Mindestwasserstands automatisch mit Trinkwasser aufzufüllen oder müssen hier bestimmte Voraussetzungen / Regeln eingehalten werden?

Vielen Dank!

Ralf


Hallo Ralf, Regenwasserbewirtschaftung hat heute einen hohen Stellenwert. Amortisation mit öffentlichem Zuschuss 8 bis 10 Jahre, ohne bis zu 15 Jahre. Produkte hier:
[url]www.mall.info/produkte/regenwasserbewirtschaftung.html

Man kann bequem von zu Hause aus das erforderliche Volumen der Regenwasser-Zisterne mit der Regenwasser-Dimensionierung
berechnen. Am besten unter www.mall.info/dimensionierung reinklicken.
[/url]
Tappi
Aktivität: gering
Beiträge: 38
Registriert: 15.07.2008 20:28
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Tappi » 03.09.2008 18:44 Uhr

ich nutze das Regenwasser schon seit 14 Jahren für Toilettenspülung,Waschmaschine und zum Bewässern

Ich hatte das Glück das es auf dem Grundstück eine nicht mehr benutzte Kleinkläranlage gab.Inhalt 10m³

Beim Hausbau mußten natürlich extra Rohre aus Verbundrohr zu den Toiletten und zur Waschmaschine gelegt werden.

Anfangs hatte ich ein kleines Hauswasserwerk im Keller.Die Dinger sind aber sehr laut und es hat sich auf das ganze Haus übertragen wenn sie lief.
Ich habe dann eine Edelstahl Tiefbrunnenpumpe angeschafft die über einen Druckschalter im Keller gesteuert wird.Seit dem ist Ruhe

Wasser mußte ich noch nie nachfüllen.Das Rohr ist mittlerweile gar nicht mehr angeschlossen.

Es gibt sogar automatische Anlagen die den Speicher bei Wassermangel wieder auffüllen.Es müssen aber ein paar Auflagen eingehalten werden.z.B. muß der Wassereinlauf so angebracht werden das es nicht mit dem Regenwasser in Berührung kommt etc.

Das ganze ist mit einem Wasserzähler versehen der abgelesen wird.Bezahlt wird nur das Abwasser


Zurück zu Solarthermie, Solaranlagen, Kollektoren, solare Wassererwärmung



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Regenwasser- vs. Brauchwasseraufbereitung