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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
volki
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Beitragvon volki » 17.01.2007 21:59 Uhr

Hallo,

bei mir ist der heizkessel der alten (19 Jahre) ölheizung hinüber. Ich bin jetzt am überlegen was ein sinnvoller ersatz ist, für die gesamte heizungsanlage. Das Haus ist auch 20 Jahre alt, normal gedämmt und hat ca. 250 qm. Mir ist klar, dass diese Angaben nicht für eine sinnvolle berechnung ausreichen, das ist aber auch gar nicht notwendig. Ich möchte einfach nur wissen was ihr für sinnvoll erachtet. Welche Heizung ist von anschaffung und unterhalt heute effizient und wirtschaftlich?

Danke,
volki

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Beitragvon machtnix » 18.01.2007 07:28 Uhr

Zunächst einmal ist es wichtig das die neue Heizung auch zum Haus paßt,also nicht überdimensioniert ist.
Wie hoch war dein bisheriger Ölverbrauch?
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Beitragvon volki » 18.01.2007 17:39 Uhr

Der Verbrauch liegt bei 4000 bis 5000 Liter pro Jahr
bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 18.01.2007 18:14 Uhr

4000-5000 Liter. Da würde ich sagen das sich ein unabhängiger Energieberater mehr als Lohnt.
Ein Heizungsbauer sagt mit sicherheit das die Heizung erneuert werden sollte. Aber ob das der Hauptschwachpunkt des Hauses ist? Ich tippe mal auch auf mangelhafte Dämmung. Denn die alte Heizung muß (abgesehen von Verlusten alter Anlagen) die Energie liefern die das Haus über Dach, Wände und Fenster verliert. Und da kann eine Hochmoderne Heizung auch keine Wunder vollbringen.
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Beitragvon machtnix » 18.01.2007 19:02 Uhr

Na klar,erst die Heizung dann dämmen.Erst die Kohle dem guten Heizi in die Hand drücken,dann der Dämmindustrie.

Nach der Schweizer Formel,würdest du ca. eine 15 kW Anlage benötigen.
Stand Januar 2007,dann würde ich dir wohl wieder zu einer Ölheizung raten.
Pellets sind im Moment sehr teuer,Wärmepumpe wohl eher nicht.
Ölheizung und Solar,oder einen Kaminofen oder nebenstehenden Holzkessel.

Ölkessel:Buderus G 125 Eco 17kW ohne Regelung
Regelung:UVR 1611 von der Technischen Alternative
Solaranlage ca.16m²
1000 Liter Pufferspeicher mit Solarwendel und genügend Anschlüssen.
Frischwasserstation
Wenn noch die Möglichkeit besteht einen nebenstehenden Holzkessel oder Kaminofen mit Wassertasche mit in die Planung einbeziehen.
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Beitragvon volki » 18.01.2007 20:52 Uhr

gut, also ich persönlich halte eh nichts von pellets, aber da gibt es ja genug die anderer meinung sind. hatte selbst auch schon wieder an eine ölheizung gedacht evtl. in kombination mit ein paar solarzellen. da du das hier so direkt auch ansprichst werde ich mich mal in der richtung weiter informieren. danke

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Beitragvon bernhard geyer » 18.01.2007 22:29 Uhr

volki hat geschrieben:... hatte selbst auch schon wieder an eine ölheizung gedacht

Stimmt. Nachdem der Ölpreis einen "historischen Tiefstand" erreicht hat sollte man sein Geld wieder dem lokalen Heizöllieferanten zur weiterleitung an die Öl-Industrie geben.

Ich weiß jetzt nicht ob machtnix das Ironisch gemeint hat aber ich könnte es mir vorstellen. Was bringt dir jetzt eine passende Heizung falls du in 2-3 Jahren das dämmen anfängst. Anschließend wäre die Heizung völlig überdimensioniert. Und eine 19 Jahre alte Heizung ist so katastrophal schlecht auch nicht. Auf einer Öl-Lobby-Seite (http://cms.iwo.de/sites/oelheizung/mode ... ratung.jsp) komme ich gerade auf ca. 25% Heizkostenersparnis mit einem neuen Ölheizung.

evtl. in kombination mit ein paar solarzellen. da du das hier so direkt auch ansprichst werde ich mich mal in der richtung weiter informieren. danke


Und eine Solaranlage bringt meistens nicht so viel wie gedacht außer sie ist richtig groß (entsprechende Kosten).

Also lass dir erst Ausrechnen wo du am meisten Heizenergie verlierst bevor du hier an der falschen Stelle investierst. Falls z.B. deine Dämmwerte von Wand/Dach sehr schlecht sind so kannst du mit passender Isolierung (steht evtl. eh eine Fassadenrenovierung an?) über die 25% eines neuen Kessels nur lachen. Und von der Kfw-Bank wurden wieder einige interessante Förderungen http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Bauen_Wohnen_Energiesparen/Darlehensprogramme_fuer _Wohnimmobilien/Co2-Gebaeudesanierungprogramm_neu/index.jspaufgesetzt
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Beitragvon bhkwsachsen » 20.01.2007 17:29 Uhr

:D hallo, volki!
wenn du jetzt die möglichkeit hast an eine neue heizung zu denken, dann muß man sich darüber klar werden, will ich die mineralölindustrie weiter reich machen oder will ich alternativen nutzen. ich entnehme deinem schreiben, das es ein altes haus ist, also wäre es angebracht eine alternative heizung zu finden. hast du schon mal etwas von einem bhkw (blockheizkraftwerk) gehört? damit erzeugst du wärme und strom. also doppelte nutzung. gibt es mit pflanzenöl- also nachwachsender rohstoff. solltest du dich dafür interessieren, dann schreib mir. übrigens, den strom welchen du nicht benötigst kannst du verkaufen an deinen energieanbieter. laut eeg-gesetz ist er verpflichtet, den strom abzunehmen. hast du schon mal eine heizung gehabt, welche sich selber bezahlt macht?
mit freundlichen grüßen kerstin vereingelbev.
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Beitragvon machtnix » 20.01.2007 18:52 Uhr

Ja ne,si schon klar,in einem EFH ein BHKW,für wie dämlich hältst du eigentlich die Leute,stehst wohl unter Vollrausch oder wie?
Leute gibt's!Tzzz
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Beitragvon bhkwsachsen » 21.01.2007 19:32 Uhr

Beleidigungen sind nicht nett in einem Forum. Ich empfinde es als anmaßend, so zu antworten, denn es zeigt nur Unkenntnis an. Es gibt BHKW mittlerweile für den kleinen Leistungsbereich, die speziell für Einfamilienhäuser entwickelt wurden.

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