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Forum BHKW (KWK)

Thema: Nahwärmenetz Abrechnung Notbetrieb Übergabe Puffersp.

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dannyocean

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JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo

wie ich sehe sind hier einige Fachleute, daher möchte ich hier mal n paar Fragen stellen.

Ich möchte die Abwärme eines biogasbetriebenen BHKW`s über eine Nahwärmeleitung(ca1000m) in ein Neubaugebiet mit 15 WH bringen.
Im Haus möchte ich über einen Wärmetauscher einen Pufferspeicher(ausgleich von schwankungen) erwärmen.
Da die Bauherren meine Wärme nur kaufen wenn sie die Heizung(Kamin,Tank,Tankraum...) sparen muss ich irgendwie garantieren die Hütten warm zu bekommen.

Ich dachte an ein Heizstab im Speicher welcher über einen Unterzähler vom Hausnetz gespeisst wird. Den Betrieb würde ich über eine Kleinsteuerung regeln(im Haus Leistung abfragen).

Hat jemand so etwas schon gemacht oder ein Tipp für infos?
Wer würde mir die Abrechnung übernehmen(Stromkostenerstattung+Wärmeabrechnung)?
Was für eine Pumpe(n) sollte ich nehmen wenn sie das Netz komplett versorgen soll?(hat jemand Erfahrung)

Fragen über Fragen

Würd mich über Infos tierisch freuen
Question Very Happy

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Horst Bernauer

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Anmeldedatum: 05.07.2006, Wohnort: Sindelfingen
Beiträge: 67
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Eine garantierte Vollversorgung muss vom unabhängigen Profi mit viel Erfahrungshintergrund geplant werden. Auch die Vorprojektierung!

1 km Fernleitung und 15 Häuser (Neubau, d.h. max. 150 kWth) ist ein ziemlich schlechtes Verhältnis. Schon eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung gemacht?

Würde eher zu einem zentralen Pufferspeicher bei der BGA tendieren.
Reserve über einfachen Ölkessel zentral bei der BGA.
Pumpe muss zusammen mit dem FW-System exakt dimensioniert und optimiert werden. Sonst erfahrungsgemäss 5fach überdimensioniert.
Ausgeführte FW-Systeme streuen beim Invest von 50 bis 200 %, bei Funktionalität und Zuverlässigkeit von 10 bis 99 %, bei der Wirtschaftlichkeit von 30 bis 300 %.

Gruss
Horst Bernauer

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dannyocean

Erfahrung:
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Beiträge: 3
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Vielen Dank erst mal!!

Falls an meinem Netz was sein sollte bringt mir die Heizung am BHKW nichts mehr. Und auserdem ist eine Heitzung viel zu teuer(Abgasleitung,Tank...)
Für einen totalen Ausfall des BHKW würde eine mobile Heizung innerhalb 24std bereitstehen.

Mir macht die Übergabe/Abrechnung am/im Haus Sorgen.

Weiß da jemand eine Kostengünstige Lösung?

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Sven_R

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Beiträge: 12
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hallo

also um die 15 woheinheiten ordentlich zu beheizen solltest du mit dem pufferspeicher
min. 20 - 30 kelvin temperatur spreizung hinbekommen.

fakt:
vorlauf: 80 grad
rücklauf: 60 grad
delta t : 20 kelvin

für niedertemperatur
vorlauf: 60 grad
rücklauf: 40 grad
delta t: 20 klevin

ein grösseres delta t wäre natürlich noch besser weil die wärme ausbeute steigt,
aber der aufwand steigt damit in die höhe um das zu verwirklichen.

beim heizbedarf für die häuser kannst du laut heizunganlagenverordnung
40 - 60 watt/qm ansetzen.

daraus ergibt sich die ungefähre grösse des pufferspeichers.
diese grösse kannst du ruhig 2 bis 3 mal grösser auslegen,
so hast du noch etwas reservern.
die wärmeabnahme vom pufferspeicher zum haus kannst du über einen
wärmemengenzähler machen.
der in die hautpversorgungsleitung des hauses montiert wird

von der elektrischen nachheizung des pufferspeichers würde ich dir
abraten, damit kannst du dir sauber ins knie schiessen.
wenn mal die nachheizung des PS (pufferspeichers) ausfällt wird die gesamte
anlage nur über strom geheitzt.

die einfachte variante wäre einfach das die anlage nur als rücklaufanhebung dient
damit würdest du im falle eines ausfalles des bhkw keine totalausfälle erzeugen.
selbst eine rücklaufanhebung um 10 grad spart schon einiges an heizleistung.

das system ist recht fummelig was du da hast.

einer seits musst du einen vollastbetrieb wahren anderseits musst du einen minimal
versorgungs betrieb wahren.

wie hoch ist den die maximal nutztbare temperatur des bhkw?

cu

_________________
Röllig-Ltd...Röllig-Ltd
Gemeinnützige Solargemeinde...Gemeinnützige Solargemeinde

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dannyocean

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Beiträge: 3
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riesiges DANKE erst mal!!!

Ja mit ner Heizung im Haus wär das(in Rücklauf einbinden) kein Problem.
Aber das ist n Neubaugebiet und soll komplett mit "Biowärme" versorgt werden.
Ich muss das ja attraktiv für die Bauherren gestalten die Lösung mit dem Pufferspeicher würde ca. 2000€ in der Anschaffung kosten(je nach Haus).

Die Wärme würde ich für 5-6cent je kWh verkaufen.

Das machen die(Schwaben) nur mit wenn sie keine(n) Heizung,Tankraum,Kamin,...brauchen.

Aus dem BHKW komm ich mit ca. 90° raus d.h. am Wohngebiet müssten noch 85° ankommen. Dann je nach Abnehmer die Bedarf haben.
Der Rücklauf kann mir egal sein(denk ich) da der am BHKW mit nem Beipass auf 70° gehalten wird.

Nur wenn ein Totalausfall eintritt und die Abnehmer rießigen Bedarf haben wirds für mich teuer.


Weiss jemand ne Firma die Heizkostenabrechnung und die Stromkostenrückerstattung machen würde?(alles aus einer Hand)

Vielleicht lieg ich voll daneben mit dem System/Konzept und vielleicht hat jemand ja n anderen Vorschlag?.
Hat jemand so was in die richtung schon gemacht?

freu mich über jeden Beitrag

Very Happy

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Sven_R

Erfahrung: *
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Beiträge: 12
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hallo

hab mal wieder zu schnell glesen, ich hab übersehen das
du auf heizung und tank komplett verzichten willst.

also dann könntest du folgendes model wählen

im haus einen drucklosen verteiler, grosszügig dimensioniert,
wegen der wassermasse

wenn das bhkw ziemlich konstant 80 grad im haus liefern kann
könntest du per mischer im haus auf 60 grad runterregeln
so hättest du noch 20 grad reserver, für den extremen winter
oder ausbauten der anlage.

zwischen bhkw und fernleitung ein pufferspeicher stellen.
die grösse ist schwierig zu bestimmen weill ich nicht weiss
wie schnell das bkhw aufheizen kann und welche wassermassen
der bhkw kühlkreislauf benötigt, der hersteller sollte da einige daten
haben.

damit kannst du auch ohne grosse probleme einen notkessel am
pufferspeicher anschliessen.

die fernleitung könntest du als vorlauf/rücklauf system auslegen und
mit einer konstanpumpe (die pumpen liefern einen konstanten volumenstrom)
das wasser im kreis laufen lassen.

jedes haus nimmt sich dann am drucklosen verteiler über den mischer
die wärme ab die es benötigt, der vorteil ist das du die verfügbare
wärmemenge mit der fernleitung nach oben treibst.

die fernleitungspumpe sollte so gross sein das sie die benötigte
wassermasse so bei 60 - 80 % auslastung liefern kann.

beispiel:
wärmebedarf für 15 häuser angenommen 500 KW/h
entspricht 33 KW/Haus

dann hasst du eine minimalen wasserstrom 21.496 m³/h
auf die 15 häuser. pro haus ca 1433 m³/h

plus die wassermasse der fernleitung
mal angenommen 500 m³

puls die wassermasse im pufferspeicher
mal angenommen 10 m³

dann muss die pumpe pro stunde mindesten ca 22.000 m³/h
bei 80% fördern.

die pumpenauslegung ist ohne genaue daten meist schwierig
weill da viele faktoren eine rolle spielen, z.b. systemdruck, druckverluste
in rohrleitungen usw.

bei der notversorgung könntest du im vorfeld einen alten holzkessel
schon mit vorsehen der mindestens 75% liefern kann.
ist billiger als eine mobile heizstation.
hat auch schnellere reaktionzeiten und hat auch den vorteil
wenn du mal ein paar tage hast die extrem kalt sind kannst du
du den holzkessel als unterstützung nutzen.

so weit ich weiss haben bhkws das problem das wenn du zu viel
wärme aus dem kleislauf ziehst das die temeperaturen urplötzlich
in den keller fallen. ich weis jedoch nicht ob diese problem
immer noch vorherrscht

zum thema abrechnung könntest du die Metrona...Metrona oder ISTA...ISTA nehmen

cu

_________________
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