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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Erdwärme 25000,-??? Wer kann helfen?!

daggy23
***
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo ich habe jetzt schon viel im Forum gelesen und mich doch entschieden nochmal zu posten. Wir bauen ein Doppelhaus und beabsichtigen eine Erwärmeheizung einzubauen. Hatten gestern einen Termin bei ner Heizungsfirma. War total entsetzt. 25000,-€ soll die kosten!! Ist das echt soviel? Das Haus soll mit Fußbodenheizung beheizt werden und hat eine Wohnfläche von insgesamt ca. 230m². Wer kann uns da helfen? Wo kann man sparen? Auf was muss man achten?

Wir hatten gedacht für die Warmwasseraufbereitung im Sommer uns Solarzellen aufs Dach zu montieren, damit dann die Pumpen nicht arbeiten müssen. Es geht uns ja auch um die Stromkosten, sollen natürlich nicht so hoch sein....

Ich wäre euch echt dankbar wenn ihr uns helfen könnt, sind momentan echt sprachlos Rolling Eyes

Daggy

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admin
Site Admin
Benutzer-Profile anzeigen http://www.energieportal24.de Antworten mit Zitat
Hallo daggy23,

welcher Hersteller wurde euch im Angebot denn empfohlen?

Danke.

_________________
MfG
Admin
http://www.energieportal24.de/forum/...

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ariba
****
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Hallo,

wo seit ihr den ansässig?

sonnige Grüße
Jürgen

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daggy23
***
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Kein direkter? Angebot schriftlich folgt noch!

Hat halt nur auf unsere Frage: Was wird es kosten? geantwortet: 25000,-€ müssen sie rechnen. Ich schicke ihnen das Angebot mal zu!

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daggy23
***
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Hallo Jürgen,

wir wohnen in Brandenburg, in der Nähe von Cottbus!

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25.000 €. Welche Kosten sind da drin? Wärmepumpe + Kollektor + Fußbodenheizung + Verteilung + ...?

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jojo40
****
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://wsgro.de.vu Antworten mit Zitat
Hallo Jürgen,

ist nicht ganz richtig was Dein heizungsbauer gesagt hat ...
aber ganz falsch auch nicht, kommt darauf an was er alles im Angebot hat.

kurze Aufstellung
Bohrung incl. Sonde, Verteiler, Hausanschluss ca. 10000 €
(unbedingt von einem Geologen begleiten lassen, nur er kann spezifische Entzugsleistung garantieren !)

gute Wärmepumpe incl Kühlung für den Sommer ca. 9000 €
(Kühlen kann eine Luft/Wärmepumpe leider nicht, du solltest aber diesen "Wohlfühlfaktor" nicht unterschätzen)

was du an Deiner Heizung noch ändern musst, weis ich nicht ...

lasse dich nicht durch sog. Billigbohrungen infizieren, hier wird selten die Entzugsleistung garantiert, sondern nur geschätzt, außerdem wird auch bei der Ausführung viel Schindluder getrieben ...)

Gruß Jo

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daggy23
***
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Wer berechnet eigentlich die Heizleistung die für das Haus gebraucht wird?!?

Im Angebot enthalten war glaube ich alles was mit der Heizung zu tun hat (Bohrung, Fußbodenheizung, Installation, WP,...)

Angedacht waren 15000,-€

Habe gesehen, es gibt WP für 6000,- + Zubehör sagen wir mal 4000,-
Bohrung ist klar, die ist nicht billig....

Nochmal ne Frage, wie sieht es mit dem Pufferspeicher aus? Wie groß muss der sein?

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> Wer berechnet eigentlich die Heizleistung die für das Haus gebraucht wird?!?

Mehrere Möglichkeiten: Heizungsbauer, Architekt (wirds auch weitervergeben) oder Bauträger oder unabhänige Firma.

> Angedacht waren 15000,-€

Mußt halt kleiner Bauen dann wird schon 15 k€ reichen.

> Habe gesehen, es gibt WP für 6000,- + Zubehör sagen wir mal 4000,-
Bohrung ist klar, die ist nicht billig....

Und willst wohl alles selbst einbauen. Alle Leitungen etc.

> Nochmal ne Frage, wie sieht es mit dem Pufferspeicher aus? Wie groß muss der sein?

Für Fußbodenheizung: Gar keiner. Ist eher kontraproduktiv. Für Warmwasser kommt es auf die Anzahl der Leute an und ob jeder Abends eine Badewanne mit 45 Grad warmen Wasser will.

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fdl1409
*****
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Hallo Michaela,

wenn ich das richtig verstanden habe seit ihr noch in der Planungsphase - beste Voraussetzungen alles richtig zu machen.
Einen Rat was die Finanzen angeht: beim Hausbau plane immer mit dem oberen Bereich der Spanne. Es wird immer teurer als geplant, und wenn du knapp kalkulierst kann die Bauerei zum Albtraum werden...

Du vergleichst Preise zwischen Wärmepumpe und Gas. Einige Sachen sind gleich, z.B. die Fußbodenheizung und der Warmwasserspeicher. Werde dir noch ein paar Tips geben wie du da sparen kannst.

Die Wärmepumpe selbst mit Nebenaggregaten und Montage kostet nicht mehr als eine Gastherme mit Schornstein und Gasanschluß. Bleibt die Bohrung, die letzten Endes den Aufpreis ausmacht. Was die kostet ist von deinem Wärmeverbrauch ( den du jetzt noch beeinflussen kannst ) und den örtlichen geologischen Bedingungen abhängig.
Versuch mal herauszufinden, was ihr für einen Untergrund habt. Bei tiefgründig trockenem Sand und Kies vergiss eine Erdsonde, sonst geht es. Erkundige dich mal was für eine Wärmeleitfähigkeit ihr da im Schnitt habt, dann kann man die Länge der Bohrung ausrechnen. Info könntest du bei regionaler Bohrfirma bekommen. Vielleicht kennst du jemanden in der Nähe der schon gebohrt hat.

Wenn der Untergrund nicht ungeeignet ist sieht die folgende Lösung am besten aus: nur eine einzige Bohrung machen. Da 100m vermutlich nicht ausreichen stellt man eben einen Antrag beim Bergamt. Das dauert zwar und kostet extra, ist aber trotzdem günstiger. Machst dann z.B. eine Bohrung auf 140m mit einer Doppel-U-Sonde 40x3,7.
Die Bohrung machst du an exakt der Stelle, wo später die WP angeschlossen werden soll. Und zwar noch vor der Bodenplatte. Die giesst du um die herausragende Sonde herum. Sparst dir damit Verbindungsleitungen, Gräben, Wanddurchführungen, Sammler etc.
Die jeweils 2 Vor- und Rücklaufe müssen nur mit einem Y-Stück verbunden werden. Energetisch ist das auch viel besser als 2 Sonden a 70m. Wegen der größeren Tiefe ein Grad mehr Soletemperatur; der Wegfall der gegenseitigen Beeinflussung bringt noch mal so viel. Spart gegenüber der Lösung mit 2 Sonden 5% Strom und eine Menge Geld.

Kannst den Wärmeverbrauch durch gute Dämmung und Planung jetzt noch senken. Rechne mal für jede Kilowattstunde Jahresverbrauch Bohrkosten von 50 cent. Bei guten geologischen Bedingungen 35-40.
Für jeden cm Dämmung kriegst du sofort eine Bohrdividende. Die Bohrung legt man auf den Punkt aus. Eine Verdopplung der Bohrtiefe würde nicht mal 10% Einsparung an Strom bringen. Die üblichen Sicherheitszuschläge sind unsinnig; mit weniger Geld kann man an anderen Stellen viel mehr Energie sparen.

Werde dir in den nächsten Tagen hier einige Tips geben:
- wie du die Wärmepumpe optimal auslegst mit den Nebenaggregaten
- wie du am besten die Warmwasserbereitung gestaltest
- wie du das ganze regelst und einbindest.
Bei optimaler Planung ist der Aufpreis gegenüber Gasheizung nicht so hoch. Den Energieverbrauch sollte man auf unter 20 kWh Strom je m2 senken können, dann wird die ganze Sache sehr rentabel - und umweltfreundlich.

MFG
Frank

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> Die Bohrung machst du an exakt der Stelle, wo später die WP angeschlossen werden soll. Und zwar noch vor der Bodenplatte. Die giesst du um die herausragende Sonde herum. Sparst dir damit Verbindungsleitungen, Gräben, Wanddurchführungen, Sammler etc.

Bei den aktuellen Wartezeiten für Bohrungen plan deinen Aushub für das 2te Halbjahr 2007 ein. Außer du kannst ein Bohrunternehmen mit einem Preisaufschlag für eine schnellere Bohrung gewinnen.

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Hallo!

Es wird allgemein empfohlen, einen möglichst niedrigen Energiebedarf über den Baukörper herzustellen, um sich von der Energiefrage unabhängig zu machen. Prüfen Sie da nochmal Ihre Möglichkeiten.

Auf jeden Fall würde ich mir seitens des Bauunternehmens einen Energiebedarfsausweis für das Gebäude vorlegen lassen oder über Sachverständigen (Honorarvereinbarung) für Schall- und Wärmeschutz einen ausarbeiten lassen.

Ausschreibungsverfahren >>
Auf Grundlage dieses Energiebedarfsausweises sollten verschiedene Fachbetriebe ein Angebot unterbreiten.

Bei der Auftragsvergabe würde ich ein Festpreis für die gesamten Leistungen vereinbaren und den Energiebedarfsausweis als Vertragsgrundlage fixieren.



Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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bernhard geyer hat Folgendes geschrieben:
> Die Bohrung machst du an exakt der Stelle, wo später die WP angeschlossen werden soll. Und zwar noch vor der Bodenplatte. Die giesst du um die herausragende Sonde herum. Sparst dir damit Verbindungsleitungen, Gräben, Wanddurchführungen, Sammler etc.

Bei den aktuellen Wartezeiten für Bohrungen plan deinen Aushub für das 2te Halbjahr 2007 ein. Außer du kannst ein Bohrunternehmen mit einem Preisaufschlag für eine schnellere Bohrung gewinnen.


Was sagt denn der Brunnenbauer und der Tiefbauer dazu?
Und was ist, wenn 'mal eine Leckage auftritt?


Gruß

Thomas Heufers

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daggy23
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DANKE erstmal an alle für eure Worte, besonders Frank Very Happy

Werde erstmal heute versuchen euren Ratschläge zu befolgen und mir die genannten Infos einholen....

Das gute ist wir kennen jemand der bohrt und könnte so wahrscheinlich günstig an so'ne Bohrung rankommen, die Frage ist nur wieviel Bohrmeter. Angedacht waren 210m. Das Haus hat 230m² und der Energiebedarf wird ohne schön rechnen zwischen 70-75KW liegen.

Frank, wenn man die Bohrung direkt unter die Bodenplatte macht, kann das nicht auch irgendwas negatives mit sich ziehen??

Fakt ist erstmal eins:

- wir haben jemanden in der Familie der die Fußbodenheizung machen kann (brauchen da nur das Material beschaffen)
- Architekt berechnet den Heizbedarf (hab ich gleich gefragt)
- der Elektriker kann uns die WP+Zubehör beschaffen und natürlich auch installieren
- Bohrung ist in Arbeit

Was ist mit dem Puffer? Wieviel sollte man da nehmen? WP soll ja mit Solar gekoppelt werden, damit im Sommer die WP ausbleibt!

Danke euch vorab schonmal ganz lieb

Michaela Very Happy

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roro
*****
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