Also, ich komme mir mittlerweile ganz schön verloren vor in diesem Labyrinth von Möglichkeiten für eine gut funktionierende, ökologisch vertretbare, langfristig bezahlbare und komfortable Lösung für Heizung und WW-Aufbereitung unseres geplanten Häuschens.
Ganz am Anfang unserer Überlegungen stand Gas. Dieses Thema war aber ziemlich schnell erledigt: Gas und Öl - ein Kampf...
Dann kam WP pur mit Tiefenbohrung und Brauchwasser aus Elektro-Speicher (so empfohlen vom Fachmann)...
Anschliessend haben wir uns vom Pelletspezi vor Ort bezirzen lassen und fanden das ganz große Klasse. Das war erst neulich...
Und gestern stoße ich im Forum auf dieses Thema und bin erneut verunsichert: Irgendwie haben die Pellet-Skeptiker schon recht, wenn sie die Frage nach der Herkunft des Holzes (bzw. dessen Reste, aus denen die Pellets z.Zt. ja noch ausschließlich produziert werden), seiner langfristigen Verfügbarkeit, den Herstellungspraktiken und des Energieaufwandes, der bis zum Einblasen der Pellets in den Haustank aufgebracht werden muß, stellen.
Innerlich bin ich heute Nacht deswegen wieder zurückgekehrt zur WP - allerdings in der von Eric vorgestellten (und wohl auch vertriebenen) "******"-Variante. Wenn man diesem System noch eine Fotovoltaik-Einheit hinzugesellen würde, die in etwa den Strombedarf der WP abdeckt (per Einspeisung in's Netz und per Rückkauf natürlich), dann hätte man doch ein fast perfektes System, oder? (Vorausgesetzt natürlich, daß das angepriesene System auch so funktioniert, wie's konzipiert ist

)
Die Frage der Amortisierung stellen wir uns übrigens nicht. Daß eine solche Anlage viel teurer sein wird als, sagen wir mal, eine Gastherme, versteht sich von selbst. Wichtig sind uns mittlerweile nur noch die laufenden Kosten (wäre dann 0,00€ bei "******" mit Fotovoltaik), die Umweltverträglichkeit und der Komfort (will und kann kein Holz mehr stapeln und hacken). Die Investition steht nur ein einziges Mal an und ist damit klar kalkulierbar.
Interssieren würde mich nur noch, wie (und ob überhaupt) diese "******"-Anlage eine Niedrigtemperatur-Heizanlage (FB-Heizung) bedienen kann und wie die WW-Aufbereitung funktioniert? Das ist aus den Erklärungen nicht ganz klar geworden.
Hoffentlich macht jetzt keiner diese tolle Idee mit ein paar schlagkräftigen Argumenten zunichte! Irgendwie brauchen wir jetzt baldmöglichst DIE Lösung, denn die Hauspläne sich gezeichnet, Land in Sicht, nur Heizung nicht...
Schönes Wochenende!
Daca
P.S. @Eric (fast privat und nett gemeint!): eure Internetseite von "******" würde übrigens an Vertrauenswürdigkeit gewinnen, wenn ihr die vielen Schreibfehler eliminieren könntet...