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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Probleme mit Pelletsheizungen

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Eric Heiligenstein

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 11.01.2007, Wohnort: Gleschendorf
Beiträge: 82
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Hallo Andreas,

auch Strom wird importiert, z.B. von den Ländern die fleissig die Atomkraft ausbauen.

Irgendeinen Kompromiss muß man immer machen.

Man kann ja auch etwas mehr Geld ausgeben und Ökostrom kaufen. Man kann auch viel Geld sparen und Holz hacken, das geht dann eben zu Lasten des Komforts.

Wichtig ist die Sonne optimal einzubinden denn das sind die kostenlosen KWh und die sind sogar komfortabel.

Aber Pellets sind basieren nun tatsächlich auf einer Ressource die zwar nachwachsend aber nicht unerschöpflich ist.

In der Antike wurden ein paar - aus heutiger Sicht - kleine Holzschiffe gebaut und schon war die Karstlandschaft im Mittelmeer geschaffen !

Wenn nur noch ein paar Prozent mehr Haushalte in Europa mit Pellets heizen dann war es das vom Wald. Den Peak brauchen wir gar nicht mehr abzuwarten.

In vielen Kommunen werden jetzt auch Holzschnitzelkraftwerke gebaut die Strom und Wärme erzeugen. Das läßt sich dann über bestehende Systeme an die Haushalte verteilen anstatt das ganze zu trocknen, zu pressen und nochmal zu verteilen und dann dezentral zu verbrennen.

Um den Energieinhalt eines Heizöllasters zu den Haushalten zu bringen sind ca. 6 Laster mit Pellets nötig !

Pellets haben ihren Platz im Heizmix, werden aber nie einen wesentlichen Beitrag leisten.

Das sagen einfach die Zahlen, nicht ein Gefühl für irgendein Heizsystem.

Gruß

Eric

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glatschi

Erfahrung:
Anmeldedatum: 11.03.2007,
Beiträge: 1
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Hallo,

also ganz ehrlich, Pellets ist nicht das Wundermittel gegen Öl und Gas. Ich finde sogar Pellets ist ziemlich lächerlich.
Hier wurde geschrieben das für Wasserstoffgewinnung Strom benötigt wird, der aus Atomkraftwerken kommt und das keine Lösung für die Zukunft wäre.
Aus was glaubt ihr werden den Pellets hergestellt? Die wachsen nicht auf Bäumen!
Die Pelletherstellung verbraucht unmengen an (Atom)strom! Zudem bringen LKW aus aller Orte das Holz (Feinstaub+Spritverbrauch)!
Bei uns in der nähe wurde ein Pelletswerk gebaut und es ist eine einzige Katastrophe!!
Staub, Lärm und Gestank sind über Kilometer verbreitet. Z.B. Autos aus der Umgebung haben täglich eine dicke Staubschicht auf dem Lack, Anwohner klagen über Lärm der den ganzen Tag (24h!) zu hören ist. Die Bürgermeister verkauften den Scheiß als Wunderfirma, dabei ist es der letzte Müll. Nur weil irgendjemand sagte das sei Bio und die alternative zu Gas und Öl sind alle so fixiert darauf, in wirklichkeit ist es ein riesen quatsch.
Ich möchte keinem von Euch wünschen in der nähe einer Pellet Firma zu wohnen!

Nach 5 Jahren werden die ersten Gesetzte kommen das Pelletöfen wohl Filter brauchen und eine neue Abgasnorm einhalten müssen die dann wie bei Dieselautos das ganze unlukrativ macht.
Ebenfalls sagen schon viele das Pellet nur Umweltverträglich sind wenn das Holz aus dem eigenen Land bzw. umkreis stammt. Schon jetzt wird schrott Holz aus ganz Europa zu den Pelletfrimen gefahren und wir haben dann mehr ausstoß an Treibhausgasen so das das ganze wieder Umweltschädlich ist. Also alles eine große Lüge!

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Stephan150478

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Beiträge: 1
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Meine Rechnung, nur mal so zum vergleich: vergleicht man mal öl gas und Pellets, kommt Interessanter weise ein fast gleicher Preis bei heraus.

beispiel : ein Wohnhaus benötigt 30.000 Kwh im Jahr. das sind bei

gas 1.770 € + 150 € Zählergebühr. ( 5,9 Cent die KwH bei Eon)
= 1920

Pellets 1750 € (5,8 Cent KwH bei Raiffeisen = 280€ Tonne).

Öl 1950 € ( 62,50 Cent, bei abnahme von 3000 Liter).

Rechnet man jetzt noch mit ein das moderne öl und Gasheizungen einen
Wirkungsgrad von über 105/110 % erreichen durch Brennwerttechnik.
und Pellets-Kessel meist um die 90 %.

nun zu den Anschaffungen:

ein neues Gas Brennwertgerät 3000€ inkl. Abgassystem aus PP.
ein Ölkessel 4000€.
Pelletkessel ab 10.000€. nur grob überflogen.

es werden ja schon Atmosphärische Gaskessel für 1500 € angeboten
die vom Wirkungsgrad nicht schlechter liegen als ein Pelletofen.

Sagen wir mal ich habe eine neue Gasbrennwertheizung 100 % Wirk.
bei 30.000 Kwh = 1920 € im Jahr.

Pelletkessel 90 % Wirk. = 33.000 KwH = 1914 €.

Wo spart da wer was ?
:D

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machtnix

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Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Mußt du denn wieder diese Uralt Threads rauskramen?

Im Moment liegen die Pellets bei ca. 165,00€/to.+7% MwSt.+25,00€ Einblaspauschale.

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
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Beiträge: 135
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Jetzt haben wir ja schon eine Grundsatzdiskussion über Energie, und der möchte ich mich anschließen.

Die Nachteile von Pellets kennen ja nun die meisten, der wertvolle Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit, die besser ist wie bei WPs!
Der Preis wird sich allerdings einpendeln, auch wenn er jetzt höher ist als erwartet. Eine fossile Energiequelle geht irgendwann zu Ende, was ihren Wert enorm steigert. Wenn ersteinmal die Pelletherstellung soweit gewachsen ist wie es unsere Wälder zulassen, bleibt auch der Preis stabil.

Leider reichen die Wälder nicht um genug Holz für alle Haushalte zu ernten, zumal jan auch die Bau und Möbelindustrie den Preis treibt.

Wärmepumpen brauchen eine Menge Strom, zwar sind sie sparsamer gegenüber Öl, Gas und Pellets, aber der Strombedarf in Deutschland wird enorm steigen, was wiederum bedeutet das man neue Kraftwerke bauen muß. Wenn alle Haushalte Wärmepumpen wollen hat man eine ganze Armee von Großkraftwerken.

Solarstrom nutzt vor allen in den Sommermonaten und auch Wind und Wasserenergie ist bei uns beschränkt.

Wasserstoff kann günstig in Kanada und Norwegen hergestellt werden, da hier ein gigantisches Wasserkraft-Potenzial steckt. Allerding wird der Preis auch nicht niedrig sein.

Eine Chance für uns sind die Solar-Dampfkraftwerke in der Sahara. Einfache Reflektoren strahlen das Sonnenlicht auf eine Ölleitung. Das Öl verdampft und jagt durch die Leitungen bis es an eine Turbine kommt, die dann den Strom erzeugt. Dank der Geografischen Lage kann der Strom direkt über Kabel nach Europa kommen und muß nicht umgewandelt werden.

Für den Privatmann wäre somit die Wärmepumpe die effektivste und ökologischste Art zu heizen.
Da aber die Sonne nicht rund um die Uhr scheint und die Technik zum Energiespeichern langsamer voran kommt als die der Energieerzeugung wird man noch eine ganze weile einen Ersatz benötigen.

Um ausfälle und engpässe zu überbrücken lohnen sich zwei Speichersysteme im EFH: Heizungswasserspeicher und Speichermasse des Hauses! Um den Verbrauch nochmals zu senken ist ein Holzofen oder Pelletzimmerofen sicher nie verkehrt.

Grüße Jens

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Eric Heiligenstein

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Hallo Heizer,

das kann man alles vertreten was Du da schreibst, allerdings kann man es auch anders sehen. 1. Priorität sollte aus unserer Sicht die solare Energie haben. Da gibt es die Möglichkeit WP´s mit thermischen Solarkollektoren zu koppeln was eine wesentlich bessere Ausnutzung der Solarkollektoren ermöglicht, siehe zum Beispiel bei www.******.de....

Natürlich will niemand mehr Kraftwerke - aber will man wirklich eine wesentlich ineffektivere Verbrennung mitten in den Wohngebieten ?

Auch dagegen werden inzwischen Gesetze erdacht, in den Kraftwerken kann man wenigstens zentral Filter einbauen und die Asche entsorgen.

Immer mehr Gemeinden bauen Hackschnitzelwerke die das Holz direkt verbrennen ohne es nochmal zu Pellets zu pressen und mit Lastern zu den Haushalten zu bringen - die wieder Lagerhaltung betreiben müssen.

Stattdessen wird mit einem hohen Wirkungsgrad verbrannt und Strom und Abwärme genutzt. Der Strom kann über die bestehende Infrastruktur verteilt werden.

Zwar geht man davon aus das nur ca. 30% des Primärenergieeinsatzes beim Haus ankommen wenn man Strom verwendet, aber wenn der Strom von einer WP genutzt wird mit JAZ 3 - d.h. die aus einer KWh Strom wieder 3 KWh nutzbare Wärme macht - ist doch wieder alles in Ordnung und man hat eine Menge sinnvolle Vorteile generiert.

Meine Meinung: Der Mix machts und aus allen Systemen die Vorteile nutzen, keines vorneweg verteufeln !

Kein System kann es allen recht machen.

Gruß

Eric

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Jens der Heizer

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Beiträge: 135
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Klingt gut, das Super-Solar!
Ist jetzt nur noch eine Kostenfrage, wie lange die Aromatisierung dauert.

Aber ansonsten wirklich gut.
Ich habe mir so ein Kombination schon mit einem Saisonspeicher überlegt. Oder auch in Verbindung mit einem Wärmetauscher, der das Wasser aus der Erde noch einmal nacherwärmt, bevor es in die Wärmepumpe läuft. Aber so ist auch nicht schlecht.

Gruß Jens

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Eric Heiligenstein

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Hallo Jens der Heizer,

vielen Dank für Dein freundliches Feedback. Die meisten die sich das ****** System anschauen gewinnen schnell den Verdacht die Sache könnte teuer sein.

Die Anfangsinvestition ist tatsächlich etwa in der Größenordnung wie eine "normale" WP mit Tiefenbohrung - schlägt die im direkten Vergleich aber um Längen weil die KWh von der großen Solarkollektorfläche (da geht ja das Geld rein statt für die Bohrung) dauerhaft kostenlos sind - nach der Anfangsinvestiton.

Außerdem werden die Solarkollektoren immerhin noch mit € 105/qm gefördert, zeitweise gibt es in Städten/Ländern noch Sonderförderungen oben drauf - z.b. derzeit in Hamburg sehr hohe Förderung. Da auch der Primärenergieverbrauch für die Kollektoren 0 ist sieht man auch an dieser Stelle gut aus wenn man Grenzwerte erreichen möchte um z.B. einen besonders geförderten Kredit von der KfW zu bekommen.

Die Frage nach der Amortisationszeit ist nicht allgemeingültig zu beantworten. Für sehr kleine Häuser mit einem geringen Verbrauch lohnt es sich nicht, die Anfangsinvestiton kann nicht durch Einsparungen in vernünftigen Zeiträumen gerechtfertigt werden.

Je größer der (Öl-/Gas-) Verbrauch ist desto schneller amortisiert sich das System, deshalb verkaufen wir es zu 90% im Bestandsbau.

Schließlich hängt die Amortisationsrechnung von den Rahmenbedingungen ab, z.B. von den in der Zukunft geschätzten Preissteigerungen bei Öl/Gas/Strom). Bleibt man bei den heutigen Preisen liegt die Amortisationszeit über 10 Jahren, nimmte man z.B. beim Öl eine Steigerungsrate von 9% p.a. an, beim Strom von 5% ergibt sich eine enorme Amortisation (dann meist unter 10 Jahren).

Jedem der uns die Daten seines Hauses schickt rechen wir das transparent aus mit Angabe der gewählten Rahmendaten

Gruß

Eric

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Jens der Heizer

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Beiträge: 135
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Schade an Solarsystemen ist das man die baulichen Vorraussetzungen braucht. Ein Großteil der Altbauten in Deutschland haben eine schlechte Dachausrichtung, Neigung oder Verschattung. Neubaugrundstücke mit Südlage und der Chance auch im Winter viel Licht zu bekommen sind bei uns in der Region bei 500,-€/m² angekommen.

Deshalb sehe ich in der Wärmepumpe auch die Chance für Gebäude die nicht nach der Sonne ausgerichtet sind. Viel zu oft sieht man Solarkollektoren die sich im Leben nicht rentieren werden, weil sie nicht überlegt angebracht werden.

Ansonsten sehe keine Nachteile, außer die höheren Investitionen, die man nun mal braucht für eine vernünftige Heizung.

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Hardt

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Biomassenanlagen sind das beste was es zu haben gibt . Probleme gibt es nur wenn Sie ein " Fachidiot " einbaut der meint er weiß alles. Rücklaufanhebungspumpe ist auch sehr wichtig . Wenn jemand Fragen hat oder Probleme kann er dies gerne sagen ich helfe gerne weiter . Ich arbeit seit 27 Jahren in diesem Bereich und weiß wovon ich rede. Verschlackungen sind eindeutig ein Pelletproblem die besten sin Firestix und die Pellet sollten Ö- Norm haben. Bitte auch nicht in den Einstellungen eurer Heizung spielen ohne eine genaue Aussage eures Kundendienstes oder eines echten Fachmannes, dies kann zu erheblichen Störungen führen . Ich bin Servicetechniker bei dem Martführer von Kombinationskesseln Pellet- Stückgut.

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Daca

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Also, ich komme mir mittlerweile ganz schön verloren vor in diesem Labyrinth von Möglichkeiten für eine gut funktionierende, ökologisch vertretbare, langfristig bezahlbare und komfortable Lösung für Heizung und WW-Aufbereitung unseres geplanten Häuschens.

Ganz am Anfang unserer Überlegungen stand Gas. Dieses Thema war aber ziemlich schnell erledigt: Gas und Öl - ein Kampf...

Dann kam WP pur mit Tiefenbohrung und Brauchwasser aus Elektro-Speicher (so empfohlen vom Fachmann)...

Anschliessend haben wir uns vom Pelletspezi vor Ort bezirzen lassen und fanden das ganz große Klasse. Das war erst neulich...

Und gestern stoße ich im Forum auf dieses Thema und bin erneut verunsichert: Irgendwie haben die Pellet-Skeptiker schon recht, wenn sie die Frage nach der Herkunft des Holzes (bzw. dessen Reste, aus denen die Pellets z.Zt. ja noch ausschließlich produziert werden), seiner langfristigen Verfügbarkeit, den Herstellungspraktiken und des Energieaufwandes, der bis zum Einblasen der Pellets in den Haustank aufgebracht werden muß, stellen.
Innerlich bin ich heute Nacht deswegen wieder zurückgekehrt zur WP - allerdings in der von Eric vorgestellten (und wohl auch vertriebenen) "******"-Variante. Wenn man diesem System noch eine Fotovoltaik-Einheit hinzugesellen würde, die in etwa den Strombedarf der WP abdeckt (per Einspeisung in's Netz und per Rückkauf natürlich), dann hätte man doch ein fast perfektes System, oder? (Vorausgesetzt natürlich, daß das angepriesene System auch so funktioniert, wie's konzipiert ist Wink)
Die Frage der Amortisierung stellen wir uns übrigens nicht. Daß eine solche Anlage viel teurer sein wird als, sagen wir mal, eine Gastherme, versteht sich von selbst. Wichtig sind uns mittlerweile nur noch die laufenden Kosten (wäre dann 0,00€ bei "******" mit Fotovoltaik), die Umweltverträglichkeit und der Komfort (will und kann kein Holz mehr stapeln und hacken). Die Investition steht nur ein einziges Mal an und ist damit klar kalkulierbar.
Interssieren würde mich nur noch, wie (und ob überhaupt) diese "******"-Anlage eine Niedrigtemperatur-Heizanlage (FB-Heizung) bedienen kann und wie die WW-Aufbereitung funktioniert? Das ist aus den Erklärungen nicht ganz klar geworden.

Hoffentlich macht jetzt keiner diese tolle Idee mit ein paar schlagkräftigen Argumenten zunichte! Irgendwie brauchen wir jetzt baldmöglichst DIE Lösung, denn die Hauspläne sich gezeichnet, Land in Sicht, nur Heizung nicht...


Schönes Wochenende!
Daca


P.S. @Eric (fast privat und nett gemeint!): eure Internetseite von "******" würde übrigens an Vertrauenswürdigkeit gewinnen, wenn ihr die vielen Schreibfehler eliminieren könntet...

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machtnix

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Eine Wärmepumpe macht durchaus Sinn,ob es im Neubau das Supersolarsystem sein muß?
Ich würde mich mal mit einer Direktverdampfung beschäftigen.Wie groß ist die zu beheizenden Wohnfläche?
In welchem PLZ-Gebiet soll denn das Häuschen wohnen?

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Daca

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Danke, machtnix, für das feetback.
Also, eine Direktverdampfung kommt nicht in Betracht, weil die Grundstückskonfiguration (relativ klein und starker Baumbestand) die dafür benötigte Fläche nicht hergibt. Da das Haus selber aber ziemlich frei, (fast) beschattungslos und voll nach Süden orientiert platziert werden könnte, habe ich an die ******-Lösung gedacht, d.h. Wärmepumpe stark solarunterstützt. Außerdem haben wir hier atlantisches, also eher mildes Klima (befinden uns in Mittel-Frankreich, 120 km landeinwärts vom Meer), was der Solarlösung auch zugute käme. Vielleicht aber ist der Aufwand einer solchen Anlage ja zu groß, weil das Haus "nur" 170 qm Wohnfläche (2 Personen-Haushalt / Atelier) hat?
Ich weiß wirklich nicht mehr, was die Ideallösung wäre. Das Problem ist, daß jede Lösung ihre Vor- und Nachteile hat und daß jeder Hersteller die seine als die ideale auslobt. Und weil wir nicht besonders beschlagen sind auf diesem Gebiet, geht's uns ein bißchen wie dem Esel, der sich zwischen den verschiedenen Fressnäpfen nicht entscheiden kann und dann elend verhungert...

Grüße,
Daca

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machtnix

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Wenn du sowieso schon Frankreich wohnst,dann wäre ja wohl die Firma Sofath der richtige Ansprechpartner, www.sofath.com... .
Die haben natürlich auch Solewärmepumpen im Programm.
Der Platz reicht,glaube es mir.
Dir würdest ca. 204m² Fläche für die Erdkollektoren benötigen,hast du sie nicht,kann man die auch übereinander verlegen.

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Daca

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machtnix hat Folgendes geschrieben:
Der Platz reicht,glaube es mir.
...glaube ich dir!
Allerdings geht dann das Abholzen der wunderschönen Eichen auf deine Verantwortung!

Aber im Ernst: es gibt ja auch die Alternative "Erdsonden-Indirektsystem CO2", die fast so effizient sein soll, wie die von dir vorgeschlagene horizontale Variante der Direktverdampfung, weil sie auch ohne Pumpe auskommt.

Das scheint's bei der Sofath aber nicht zu geben...

Es ist zum Mäusemelken: Hier bei uns in Frankreich ist man "energethisch" eben im Atomzeitalter stehen geblieben, und die paar Ökofreaks hecheln euch Deutschen zehn Jahre hinterher...

Gruß,
Daca

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