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Biogas, Biogasanlagen, Fermenter
Jochen
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Beitragvon Jochen » 24.01.2007 01:21 Uhr

herablau hat geschrieben:In einem widerspenstigen kleinen Dorf in Bayern, schaut doch mal nach welche Firmen ihr unter Aschau-Werk findet außer der Schiesspulverfabrik, träumt eine Handvoll Leute vom großen Durchbruch bei der friedlichen Nutzung von Wasser - Stoff - ohne Atom.
Traum oder Vision? Galileo war auch überzeugt davon, dass die Erde rund ist. Jules Verne sah den Menschen unter Wasser und auf dem Mond.
Alles ist möglich.



Könntest Du mir bitte einen link diesbezüglich senden? Ich finde leider nix :cry:

Vielen Dank

valentino
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Beitragvon valentino » 24.01.2007 20:08 Uhr

Also ich kann nur sagen das wir etliche anlagen mit pellets laufen haben und die laufen alle problemlos!!!!!!!!
Aber es sind halt gescheite kessel und keine Billigprodukte!
Und meiner Meinung nach gibts da nur einen und das sind die Gilles egal ob Hackschnitzel oder Pellets die dinger laufen einfach problemlos!


gruß Valentino
Qualität zahlt man!!!!!
bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 24.01.2007 21:29 Uhr

herablau hat geschrieben:Na wenn du so gegen Atom bist, dann ziehen wir dir doch den Stecker aus der Dose!!!!! :twisted: Ich glaube auch heute noch daran, dass man Atom ersetzen kann, wenn man nur will!

Da widerspreche ich nicht. Aber Wasserstoff liegt nunmal nicht gerate in Mio. Tonnen in ungebundener Form herum. Also muß es erst mal gewonnen werden und das kosted auch Energie. Viel wichtiger um Kraftwerke oder Öl einzusparen ist Energie (Strom und Heizung) einzusparen.

herablau hat geschrieben:Nachteil: Platzbedarf für Ofen und Holzlagerung, Arbeitsintensiv (Muskelkraft). Vorteil: In Kombi mit Solar für Brauchwasser und Gasunterstützung sehr kostensparend:
unsere Heizkosten / Jahr 1250 € auf 140 m²(Haus von 1866!). Im Verhältnis zu WP auch sehr stromsparend. :) Außerdem macht Holz zwei mal warm :wink:

Dagegen sag ich auch nichts wenn man die Muskelkraft investieren will und kann. Mein Bruder (Landwirt) ist im Winter einige Tage im Wald und macht Holz für seinen Ofen und verkauft es auch seit ein paar Jahren verstärkt.

xs-virus hat geschrieben: dämmung für beide häuser rechnen sie doch mal selber, wieviel öl oder pellets kann man dafür kaufen?????

Dann rechnen wir mal ähnliche Preissteigerung der letzen Fünf Jahre für die nächsten Jahre. Dann rechnet sich Dämmung und eine Wärmepumpe sehr schnell
Eric Heiligenstein
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Beitragvon Eric Heiligenstein » 25.01.2007 10:43 Uhr

Hallo Forum,

Pellets werden jetzt schon aus aller Welt nach Deutschland importiert weil bei den paar % Haushalten die Deutschen Wälder bereits erschöpft sind.
Mir werden ständig Steuerspaarmodelle angeboten - ich soll mich an Schiffen beteiligen die feste Konktrakte haben die nächsten 15 Jahre Holz aus Rußland und Scandinavien Holz für Pellets zu liefern !

Die Zukunft sind der Mix aus WP und Solar. Die niedrigen Temperaturen die die hoch wirksamen thermischen Solarkollektoren im Winter erzeugen siond für eine WP sehr gut zu gebrauchen, bei entsprechend großen Kollekotrflächen und einer vernünftigen Speicherstrategie braucht die WP fast das halbe Jahr gar nicht zu laufen.

Derjenige der aus seiner Umgebung günstig Holz bekommt - oder das Holz machen zu seinem Sport erklärt hat kann auch leicht einen Holzofen integrieren und so den Strombedarf der WP extrem senken.

Ganz ohne WP (und damit ohne Strom) wäre für die meisten Menschen zu unkomfortabel.

Das Gesamtkonzept ist bei www.******.de zu finden, das klappt auch beim Altbau ! Wegen des hohen solaren Anteils läßt sich die WP auch mit höheren Vorlauftemperaturen rechtfertgien !

Gruß

Eric
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Beitragvon Andreas » 25.01.2007 20:03 Uhr

Hallo zusammen,

Pelletheizungen sind nicht die eierlegende Wollmilchsau !
Das Problem was bei allen Heizungen mehr oder weniger gleich ist,
ist das Nachschubproblem.

Öl peak wird 2010 erwartet
Gas peak 2025
Pellet peak dürfte auch nicht weiter weg sein.
Strom peak ???

Wir importieren Öl; Gas und Kohle - doch bei Pellets ist dies verpönt ???
WP sind sicherlich interessant - so interessant,
dass es offensichtlich schon die ersten EVU's gibt,
die keinen WP-Tarif mehr anbieten.


Viele Grüsse
Andreas
Eric Heiligenstein
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Beitragvon Eric Heiligenstein » 26.01.2007 09:51 Uhr

Hallo Andreas,

auch Strom wird importiert, z.B. von den Ländern die fleissig die Atomkraft ausbauen.

Irgendeinen Kompromiss muß man immer machen.

Man kann ja auch etwas mehr Geld ausgeben und Ökostrom kaufen. Man kann auch viel Geld sparen und Holz hacken, das geht dann eben zu Lasten des Komforts.

Wichtig ist die Sonne optimal einzubinden denn das sind die kostenlosen KWh und die sind sogar komfortabel.

Aber Pellets sind basieren nun tatsächlich auf einer Ressource die zwar nachwachsend aber nicht unerschöpflich ist.

In der Antike wurden ein paar - aus heutiger Sicht - kleine Holzschiffe gebaut und schon war die Karstlandschaft im Mittelmeer geschaffen !

Wenn nur noch ein paar Prozent mehr Haushalte in Europa mit Pellets heizen dann war es das vom Wald. Den Peak brauchen wir gar nicht mehr abzuwarten.

In vielen Kommunen werden jetzt auch Holzschnitzelkraftwerke gebaut die Strom und Wärme erzeugen. Das läßt sich dann über bestehende Systeme an die Haushalte verteilen anstatt das ganze zu trocknen, zu pressen und nochmal zu verteilen und dann dezentral zu verbrennen.

Um den Energieinhalt eines Heizöllasters zu den Haushalten zu bringen sind ca. 6 Laster mit Pellets nötig !

Pellets haben ihren Platz im Heizmix, werden aber nie einen wesentlichen Beitrag leisten.

Das sagen einfach die Zahlen, nicht ein Gefühl für irgendein Heizsystem.

Gruß

Eric

glatschi
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Beitragvon glatschi » 11.03.2007 12:22 Uhr

Hallo,

also ganz ehrlich, Pellets ist nicht das Wundermittel gegen Öl und Gas. Ich finde sogar Pellets ist ziemlich lächerlich.
Hier wurde geschrieben das für Wasserstoffgewinnung Strom benötigt wird, der aus Atomkraftwerken kommt und das keine Lösung für die Zukunft wäre.
Aus was glaubt ihr werden den Pellets hergestellt? Die wachsen nicht auf Bäumen!
Die Pelletherstellung verbraucht unmengen an (Atom)strom! Zudem bringen LKW aus aller Orte das Holz (Feinstaub+Spritverbrauch)!
Bei uns in der nähe wurde ein Pelletswerk gebaut und es ist eine einzige Katastrophe!!
Staub, Lärm und Gestank sind über Kilometer verbreitet. Z.B. Autos aus der Umgebung haben täglich eine dicke Staubschicht auf dem Lack, Anwohner klagen über Lärm der den ganzen Tag (24h!) zu hören ist. Die Bürgermeister verkauften den Scheiß als Wunderfirma, dabei ist es der letzte Müll. Nur weil irgendjemand sagte das sei Bio und die alternative zu Gas und Öl sind alle so fixiert darauf, in wirklichkeit ist es ein riesen quatsch.
Ich möchte keinem von Euch wünschen in der nähe einer Pellet Firma zu wohnen!

Nach 5 Jahren werden die ersten Gesetzte kommen das Pelletöfen wohl Filter brauchen und eine neue Abgasnorm einhalten müssen die dann wie bei Dieselautos das ganze unlukrativ macht.
Ebenfalls sagen schon viele das Pellet nur Umweltverträglich sind wenn das Holz aus dem eigenen Land bzw. umkreis stammt. Schon jetzt wird schrott Holz aus ganz Europa zu den Pelletfrimen gefahren und wir haben dann mehr ausstoß an Treibhausgasen so das das ganze wieder Umweltschädlich ist. Also alles eine große Lüge!
Stephan150478
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Beitragvon Stephan150478 » 06.10.2007 17:52 Uhr

Meine Rechnung, nur mal so zum vergleich: vergleicht man mal öl gas und Pellets, kommt Interessanter weise ein fast gleicher Preis bei heraus.

beispiel : ein Wohnhaus benötigt 30.000 Kwh im Jahr. das sind bei

gas 1.770 € + 150 € Zählergebühr. ( 5,9 Cent die KwH bei Eon)
= 1920

Pellets 1750 € (5,8 Cent KwH bei Raiffeisen = 280€ Tonne).

Öl 1950 € ( 62,50 Cent, bei abnahme von 3000 Liter).

Rechnet man jetzt noch mit ein das moderne öl und Gasheizungen einen
Wirkungsgrad von über 105/110 % erreichen durch Brennwerttechnik.
und Pellets-Kessel meist um die 90 %.

nun zu den Anschaffungen:

ein neues Gas Brennwertgerät 3000€ inkl. Abgassystem aus PP.
ein Ölkessel 4000€.
Pelletkessel ab 10.000€. nur grob überflogen.

es werden ja schon Atmosphärische Gaskessel für 1500 € angeboten
die vom Wirkungsgrad nicht schlechter liegen als ein Pelletofen.

Sagen wir mal ich habe eine neue Gasbrennwertheizung 100 % Wirk.
bei 30.000 Kwh = 1920 € im Jahr.

Pelletkessel 90 % Wirk. = 33.000 KwH = 1914 €.

Wo spart da wer was ?
:D
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Beitragvon machtnix » 06.10.2007 19:06 Uhr

Mußt du denn wieder diese Uralt Threads rauskramen?

Im Moment liegen die Pellets bei ca. 165,00€/to.+7% MwSt.+25,00€ Einblaspauschale.
Jens der Heizer
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Beitragvon Jens der Heizer » 16.10.2007 11:09 Uhr

Jetzt haben wir ja schon eine Grundsatzdiskussion über Energie, und der möchte ich mich anschließen.

Die Nachteile von Pellets kennen ja nun die meisten, der wertvolle Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit, die besser ist wie bei WPs!
Der Preis wird sich allerdings einpendeln, auch wenn er jetzt höher ist als erwartet. Eine fossile Energiequelle geht irgendwann zu Ende, was ihren Wert enorm steigert. Wenn ersteinmal die Pelletherstellung soweit gewachsen ist wie es unsere Wälder zulassen, bleibt auch der Preis stabil.

Leider reichen die Wälder nicht um genug Holz für alle Haushalte zu ernten, zumal jan auch die Bau und Möbelindustrie den Preis treibt.

Wärmepumpen brauchen eine Menge Strom, zwar sind sie sparsamer gegenüber Öl, Gas und Pellets, aber der Strombedarf in Deutschland wird enorm steigen, was wiederum bedeutet das man neue Kraftwerke bauen muß. Wenn alle Haushalte Wärmepumpen wollen hat man eine ganze Armee von Großkraftwerken.

Solarstrom nutzt vor allen in den Sommermonaten und auch Wind und Wasserenergie ist bei uns beschränkt.

Wasserstoff kann günstig in Kanada und Norwegen hergestellt werden, da hier ein gigantisches Wasserkraft-Potenzial steckt. Allerding wird der Preis auch nicht niedrig sein.

Eine Chance für uns sind die Solar-Dampfkraftwerke in der Sahara. Einfache Reflektoren strahlen das Sonnenlicht auf eine Ölleitung. Das Öl verdampft und jagt durch die Leitungen bis es an eine Turbine kommt, die dann den Strom erzeugt. Dank der Geografischen Lage kann der Strom direkt über Kabel nach Europa kommen und muß nicht umgewandelt werden.

Für den Privatmann wäre somit die Wärmepumpe die effektivste und ökologischste Art zu heizen.
Da aber die Sonne nicht rund um die Uhr scheint und die Technik zum Energiespeichern langsamer voran kommt als die der Energieerzeugung wird man noch eine ganze weile einen Ersatz benötigen.

Um ausfälle und engpässe zu überbrücken lohnen sich zwei Speichersysteme im EFH: Heizungswasserspeicher und Speichermasse des Hauses! Um den Verbrauch nochmals zu senken ist ein Holzofen oder Pelletzimmerofen sicher nie verkehrt.

Grüße Jens

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