Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Biogas, Biogasanlagen, Fermenter
skaufmann
Aktivität: neu
Beiträge: 7
Registriert: 06.01.2007 00:13
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon skaufmann » 07.01.2007 11:38 Uhr

Hallo,

ein bekannter hat mir erzaehlt, dass vollautomatische
Pelletsheizungen noch nicht ausgereift seien.

Beispiel:
Die Transportschnecken muessten oft repariert werden.

Stimmt das?

Was sind Eure Erfahrungen / wieviele Reparaturen sind noetig?

Viele Gruesse
skaufmann

machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 52 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 07.01.2007 14:53 Uhr

Totaler Quatsch.
Dein Bekannter ist wohl noch ein Anhänger von Öl.Was der bauer nicht kennt das frißt er nicht.
Habe schon einige Pelletsheizungen eingebaut,mit der Schnecke hatte ich noch nie Probleme.

Habe gehört das man bei Ölheizungen jedes Jahr die Düse wechseln muß?
Habe außerdem gehört das man bie Ölheizungen jedes Jahr die Zündelektroden wechslen muß?

Bei der Gastherme ebenso?

Du siehst also man sich alles so schön reden wie man es gerade braucht.
Stephan Ostermann
Aktivität: hoch
Beiträge: 466
Registriert: 05.01.2006 00:31
Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Stephan Ostermann » 08.01.2007 11:30 Uhr

Hallo...

Pauschal kann man dieses nicht sagen.

Es kommt im Allgemeinen auf das Know-How des Installateurs und die Planung an. Ein Kessel wird vom Hersteller auf Herz und Nieren geprüft und läuft eine Zeit nur im Feldversuch, wo fast alle Fehler beseitigt werden.

So ist es aber auch bei Gas oder Öl!
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
herablau
Beiträge: 4
Registriert: 14.01.2007 16:37
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon herablau » 14.01.2007 17:18 Uhr

Leider ist die Beratung was Heizen anbelangt oft Idioligisch gefärbt.

Pelletheizungen haben oftmals Macken, manchmal Kinderkrankheiten.

Was mir aber doch zum Nachdenken gibt ist die Aussage von mehreren Seiten, dass sich eine derartige Anlage erst ab einem 6 - Parteien - Haus rechnet. Vielleicht gibt es hier im Forum jemand, der wirklich neutral mal das Ganze ausrechnet, also rein betriebswirtschaftlich.

Pellets sind in der Anschaffung derzeit sogar teurer als Öl oder Gas, wobei ich für persönlich für diese Energieträger nicht gerade werben will.

Ich hoffe sehr, dass in absehbarer Zeit - 10 - 15 Jahren - endlich Wasserstoff zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung steht. :!:
xs-virus
Beiträge: 2
Registriert: 21.01.2007 17:31
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon xs-virus » 21.01.2007 20:13 Uhr

hallo

bin neu hier und will mal mein senf dazu geben.

habe seit ca. 6 monaten eine kwb 30kw pelletheizung mit 5 solarplatten von schüko, heizungunterstützend. an der anlage sind 2 häuser angeschlossen. hatte sonst immer ein ölverbrauch zwischen 8000 - 10000 liter, alter der ölanlage 11 jahre (viessmann) die häuser sind groß und nicht sehr gut isoliert.

habe bis jetzt 6 tonnen pellets (180 euro/t )verbrannt.
kosten ersparnis gegen über öl ca. 800 euro. von den ersparnissen gehe ich vom preisunterschied von pellets und öl aus.
probleme mit der anlage hatte ich auch wohl. der verbrennungsteller verschlackt alle 2-3 tagen, die schlacke kann man einfach abschieben. die schlackenbildung kann von den pellets kommen,obwohl ich din plus pellets habe( von der raiffeisen) selbst eine feineinstellung vom hersteller hat nichts gebracht.

bekomme jetzt in den nächsten tagen 14 tonnen pellets aus polen in din plus in 15kg säcken zu 190 euro incl. steuer und fracht. mal schauen wie die so sind. sollten die pellets scheiße sein, werde ich sie verbrennen

eine pelletsheizung loht sich nur!!!! wenn mehrere wohneinheiten angeschlossen sind. die jetzigen pelletspreise sind unversämt (230-260 euro) obwohl ein großer teil pellets aus polen kommen.

m.f.g. peter
LSKill
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 77
Registriert: 25.09.2006 19:26
Wohnort: Wiedergeltingen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon LSKill » 21.01.2007 21:08 Uhr

Hallo

Also ich habe auch letzten Sommer eine 49KW Pelletsanlage für ein Gasthaus mit Wohnung realisiert welcher zusätzlich über eine Fernleitung zwei Wohneinheiten mitversorgt.
Ist von der Fa. Rennergy, welche einen Hargassnerkessel nebst Steuerung verwendet.
Bisherige "Probleme":Einmal Sicherung rausgeflogen (war Ersatzsicherung im Steuerkasten vorhanden!);
Einmal Schutzschalter Einschubschnecke rausgeflogen (war vom Elektriker nicht richtig eingestellt; war innerhalb von 15sek mit nem kleinen Schraubenzieher behoben)
Da der Kessel eine automatische Reinigungseinrichtung auch für die Wärmetauscher hat war bisher nur einmal der Aschebehälter zu leeren; sonst läuft die Anlage reibungslos und ohne Probleme.

Zum thema ob sich die Sache rechnet:
Kann man aufgrund der Preisentwicklung nicht genau beanworten.
Man muss halt hoffen, dass die neuen Pelletswerke den Preis wieder drücken oder zumindest die Preissteigerung aufhalten.

Für eine neues Einfamilienhaus halte ich es für Quatsch eine Pelletsheizung einzubauen. Eine Wärmepumpe ist in der Anschaffung ca. gleich teuer, verursacht aber ca. 60% der Heizkosten einer Pelletsanlage.
den Wirtschaftlichkeitswettbewerb verliert die Pelletsheizung also gegen eine WP

Für den Renovierungsbereich alter und auch speziell großer Häuser kann man darüber reden. Hier funktionieren WP oft nicht und meine Meinung ist, dass man lieber der heimischen Wirtschaft das Geld geben sollte als den armen Ölscheichs.
Und meine Meinung ist jedenfalls, dass der Ölpreis stärker steigen wird als die Pelletspreise. Vorallem wenn uns Schröders Freund wieder mal den Hahn zudreht.
Ausgereift sind gute Anlagen zwar aber halt auch noch Sauteuer - leider.
Wie langlebig sie sind wird sich noch zeigen. Sind halt doch viele verschleißteile drin in einer solchen Anlage.

bernhard geyer
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 1482
Registriert: 22.06.2006 23:57
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 19 Mal

Beitragvon bernhard geyer » 21.01.2007 22:06 Uhr

herablau hat geschrieben:Ich hoffe sehr, dass in absehbarer Zeit - 10 - 15 Jahren - endlich Wasserstoff zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung steht. :!:

Und wo soll dieser Wasserstoff herkommen? Mittels Atomstrom aus Wasser gewonnen?
habe bis jetzt 6 tonnen pellets (180 euro/t )verbrannt.
kosten ersparnis gegen über öl ca. 800 euro. von den ersparnissen gehe ich vom preisunterschied von pellets und öl aus.


Viel wichtiger ist einfach weniger Energie zu verbrauchen. 30 kW für 2 Häuser heißt für mich überdimensioniert oder das Geld wäre besser in Wärmedämmung geflossen.
Und von den letzten Monaten mit dem bitterkalten Winter eine Kostenersparnis abzuleiten ist schon etwas sehr gewagt.
herablau
Beiträge: 4
Registriert: 14.01.2007 16:37
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon herablau » 23.01.2007 06:40 Uhr

Lieber Bernhard Geyer

Und wo soll dieser Wasserstoff herkommen? Mittels Atomstrom aus Wasser gewonnen?

Ich überlese jetzt mal die Ironie und antworte einfach auf eine Frage!

In den Siebzigern gehörte man als Atomkraftgegner in Bayern fast zu den Staatsfeinden und die Frage erinnert mich stark an den damaligen Spruch:

Na wenn du so gegen Atom bist, dann ziehen wir dir doch den Stecker aus der Dose!!!!! :twisted: Ich glaube auch heute noch daran, dass man Atom ersetzen kann, wenn man nur will!

In einem widerspenstigen kleinen Dorf in Bayern, schaut doch mal nach welche Firmen ihr unter Aschau-Werk findet außer der Schiesspulverfabrik, träumt eine Handvoll Leute vom großen Durchbruch bei der friedlichen Nutzung von Wasser - Stoff - ohne Atom.
Traum oder Vision? Galileo war auch überzeugt davon, dass die Erde rund ist. Jules Verne sah den Menschen unter Wasser und auf dem Mond.
Alles ist möglich.

Zur Aussage Pellet aus Polen: Was ist mit der Ökobilanz bei dieser Transportentfernung? :( Rein ökonomisch habe ich dafür aber durchaus Verständnis :?

Für alle die sich mit Holz - heizen beschäftigen:
Die Firma Lohberger z.B. stellt moderne Holzöfen her, mit richtig nostalgischer Kochmöglichkeit und Anschluss an den Heizungskreislauf. Nachteil: Platzbedarf für Ofen und Holzlagerung, Arbeitsintensiv (Muskelkraft). Vorteil: In Kombi mit Solar für Brauchwasser und Gasunterstützung sehr kostensparend:
unsere Heizkosten / Jahr 1250 € auf 140 m²(Haus von 1866!). Im Verhältnis zu WP auch sehr stromsparend. :) Außerdem macht Holz zwei mal warm :wink:
Stephan Ostermann
Aktivität: hoch
Beiträge: 466
Registriert: 05.01.2006 00:31
Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Stephan Ostermann » 23.01.2007 11:57 Uhr

Hallo...

leider passen die Antworten nicht mehr zum Tread - wie wäre es mit einem Atom-Tread.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
xs-virus
Beiträge: 2
Registriert: 21.01.2007 17:31
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon xs-virus » 24.01.2007 01:04 Uhr

nur mal eben so zur info

die beiden häuser sind mit je 2 wohneinheiten versehen und haben jede ca. 140qm wohnfläche.
pro altbau- wohneinheit rechnet man ca. 2000-2500 liter öl im jahr.
30 kw sind gerade ausreichend für die häuser und nicht überdimensioniert.
dämmung für beide häuser rechnen sie doch mal selber, wieviel öl oder pellets kann man dafür kaufen?????

die einsparung berechne ich ganz einfach !! pellets gegen öl !!
der verbrauch ist fast gleich, nur der preis pro tonne oder liter ist unterschiedlich. als ich pellets (6 t a. 180euro/t incl. alles) im august bestellt hatte
lag der ölpreis bei 0,65 euro/incl steuer
das sind bei mir 870 euro einsparung egal wie lange ich davon heize, oder??

und steht euch auch die scheiße bis zur unterlippe,,,, lasst den kopf nicht hängen. alles wird wieder mal besser,,,, hoffe ich

gruß an alle pelletheizer

peter

Nächste

Zurück zu Bioenergie, Biomasse



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Probleme mit Pelletsheizungen