Hallo Jan-Holger!
Eine elektrisch betriebene Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von über 4 - 5 ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht interessant; niedrige Betriebs- und Wartungskosten, sparsamer Verbrauch, Kompensierung des schlechten Wirkungsgrads des Kraftwerkstroms.
Beispiel: Beim 1-Familien-Haus, Bj. 1975, 150 m² Wohnfläche, Öl- oder Gasheizung mit konventionellen Heizkörpern, Jahresenergiebedarf für Heizung und Warmwasser über 25.000 kWh macht der Einsatz einer Wärmepumpe wenig Sinn, wenn nur über den Ersatz für eine Öl- oder Gasheizung nachgedacht wird. In so einem Fall sollte einfach eine technisch optimierte Öl- oder Gasheizung (Brennwerttechnik mit hohem Wirkungsgrad) zum Einsatz kommen.
Denkt man jedoch über eine durchgängige Sanierung nach, verbesserte Gebäudehülle (Fenster, Außenwände & Dach), Fußboden- oder Wandheizung, niedertemperaturgeführtes Wärmekonzept (max. Heizungsvorlauftemperatur von 28 - 35° Celicius) und erreicht man hierdurch eine Jahresenergiebedarf von weit unter 10.000 kWh, dann sollte man der Wärmepumpe auf Grund ihrer energetischen Vorteile den Vorzug geben.
Im Temperaturfeld bis 45 ° Celsius ist die Wärmepumpe ein sehr effizientes Medium, in diesem Temperaturfeld hat sie den höchsten Wirkungsgrad, sie liefert genau die Wärmeabgabe, die für die Verbrauchsquellen notwendig ist, ein verlustreiches Runtermischen der Temperatur ist nicht gegeben.
Der effektive und energiesparende Einsatz einer Luft-/Wasserwärmepumpe mit zentraler Wohnraumlüftung wird unter folgenden Links vorgestellt:
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/niedrigstenergietechnik.ht...
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/energieverbrauch.html...
Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale gibt hier auch praktikable Hinweise für die verschiedenen Bau- oder Sanierungsvorhaben und nennt objekte Parameter für den Einsatz einer Wärmepumpe:
http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/UNIQ116591439711103/link481A.htm...
Selbstverständlich stehe ich auch gerne für weitere Fragen direkt zur Verfügung.
Gruß
Thomas Heufers