Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Speichertechnologie, Entwicklung, Innovationen, Marktaussichten,...
tigercat
Beiträge: 2
Registriert: 27.11.2006 12:29
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon tigercat » 27.11.2006 12:49 Uhr

Weiß jemand, ob man einen gängigen Propangas-Außentank ohne Weiteres auf Wasserstoff umrüsten kann und darf?

Kennt jemand eine Anlaufstelle für so etwas?

hubert-nosmas
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 75
Registriert: 17.09.2006 12:54
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon hubert-nosmas » 28.11.2006 11:00 Uhr

Hallo tigercat,

ob man einen Gastank umbauen darf oder nicht bestimmungsgemäß nutzen darf steht in der Druckbehälterverordnung bzw. ist über den TÜV zu erfahren. Sollten die Bestimmungen etwas schwammig auszulegen sein, wird aber niemand das OK dazu geben. Soviel zum "dürfen".

Wasserstoff kann nur sinnvoll bei tiefen Temperaturen oder sehr hohem Druck gelagert werden. Ein Propantank bietet hierzu nicht die Voraussetzungen.

MfG

Hubert
tigercat
Beiträge: 2
Registriert: 27.11.2006 12:29
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon tigercat » 28.11.2006 12:14 Uhr

:evil: So etwas ähnliches habe ich befürchtet.

Ich glaube an einer energiefreundlichen Lösung zur Wasserstofferzeugung , allerdings in kleinerem Maßstab dran zu sein.

Zur Heizung eines Passivhauses, villeicht sogar eines Niedrigenergiehauses könnte das sogar reichen.

Ich würde gerne die Lücke:

Wasserstofferzeugung - Zwischenspeicherung - wasserstoffverbrennender Motor zur Stromerzeugung (nicht Brennstoffzelle)

mit bezahlbaren marktüblichen Komponenten schließen.

Motoren, die mit gasförmigem Wassetstoff überleben können gibt es schon längst, z.B. von MAN in den Wasserstoffbussen. Die Dinger wird es wohl hoffentlich bald auch gebraucht geben.

Was Komprimierung und Speicherung angeht ist mir noch keine bezahlbare Lösung begegnet. Wasserstoffdruckbehälter z.B. von Linde u.a. sind schlichtweg unbezahlbar und die gängigen Second-Hand-Druckbehälterbörsen haben auch nichts mit Wasserstoffeignung zu bieten.

Ließe sich vileicht ein gebrauchter Biogas-Behälter o.ä. zweckentfremden, da die Anforderungen an den Behälter ähnlich sind wie bei Wasserstoff - lediglich andere Dichtungen und so? :D
Lusen
Aktivität: neu
Beiträge: 9
Registriert: 06.12.2006 16:22
Wohnort: Lübeck
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Lusen » 06.12.2006 17:39 Uhr

Hallo Tigercat,

weißt Du denn schon wieviel Wasserstoff du speichern musst? Den ganzen Jahresbedarf oder prduzierst du nur im sommer oder kontinuierlich? 1m³ H2 enthält 3kWh (unter Umgebungsdruck). Das ist nicht sonderlich viel.

Das mit dem Biogasbehälter könnte klappen, wie hubert schon sagt du brauchst ne offizielle Abnahme für das Ding.

Grüsse

Lusen

Zurück zu Wasserstoff & Brennstoffzellen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Wasserstoff
    von Jan » 31.08.2005 16:36
    1 Antworten
    6444 Zugriffe
    Letzter Beitrag von waterwind135 Neuester Beitrag
    31.08.2005 16:36
  • Speicherung von Wasserstoff
    von Wasserstoff » 31.08.2005 16:37
    3 Antworten
    7302 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Erwin Neuester Beitrag
    31.08.2005 16:37
  • Facharbeit Wasserstoff
    von Sonny » 12.09.2005 03:44
    5 Antworten
    12852 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Gast Neuester Beitrag
    04.03.2006 04:51
  • Wasserstoff-Verbrennungsmotor
    von Dark_Dog » 04.08.2007 17:48
    8 Antworten
    17028 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Souli Neuester Beitrag
    18.05.2008 09:25
  • wasserstoff erzeugen
    von CH.H. » 31.08.2005 16:35
    2 Antworten
    6420 Zugriffe
    Letzter Beitrag von timo Neuester Beitrag
    31.08.2005 16:36



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Propangastank für Wasserstoff?