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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Das habe ich in einem anderen Forum gefunden.

Prüfungsfrage:
Du fährst spät abends Auto, während draußen ein wildes Sturmwetter bläst. Du fährst an einer Haltestelle vorbei und siehst drei Leute, die auf einen Bus warten.

1. Eine alte Frau, die aussieht, als ob sie gleich sterben wird.
2. Einen alten Bekannten, der Dir mal das Leben gerettet hat.
3. Die perfekte Frau Deiner Träume.

Dein Dilemma:
Dein Auto ist ein zweisitziger Roadster, es kann folglich nur ein Passagier in deinem Wagen mitfahren und, wenn Du einmal die Haltestelle verlassen hast, kannst Du nicht mehr umkehren.
Wen würdest Du mitnehmen?
Denk nach, bevor Du weiter liest. Hier geht es um ein moralisches/ethisches Dilemma, das als Teil eines Arbeitseignungstests für Börsen-Makler im Warentermingeschäft verwendet wurde.
Deine Zukunft könnte also von Deiner Antwort abhängen.
Du könntest die alte Frau mitnehmen. Vielleicht wird sie sterben, deshalb sollte man sie als erstes retten;
oder Du könntest den alten Freund mitnehmen. Dies wäre die Gelegenheit, Deine Lebensschuld zu begleichen;
andererseits triffst Du vielleicht nie wieder Deine Traum-Frau.


Derjenige, der den Job bekam (von 200 Bewerbern), hatte kein Problem, eine
Lösung zu finden:

"Ich würde meinem alten Bekannten den Autoschlüssel geben und ihn bitten die alte Frau ins Krankenhaus zu fahren. Danach würde ich mit der Traum-Frau auf den Bus warten."

Die Moral der Geschichte ist, dass wir mehr erreichen können, wenn wir unsere sturen Gedankenbegrenzungen aufgeben und außerhalb dieses Rahmens denken.



Gruß me. Alfons Hoffrogge

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Das oben geschrieben ist sicherlich sehr bildhaft, jedoch es gilt ganz gewiss nicht nur für Bewerbungen. Lest es euch noch mal in ruhe durch.

Es steckt viel mehr dahinter.

Jeder von uns hat bestimmte Gedankenmuster in sich, die er nur schwer über Bord bringt. Es ist hart in neuen Mustern und Strukturen zu denken, wer aber damit anfängt, der erkennt plötzlich ganz neue Horizonte, neue Möglichkeiten und neu Perspektiven.

Gruß Alfons
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Kollege Alfons Hoffrogge,

danke für diesen Beitrag. Ich denke, dass trifft in vielen Fällen unser Problem als Unternehmer auch im Handwerk. Das Handwerk ist sehr traditionsbewußt und das ist auch gut. Aber es besteht natürlich die Gefahr nicht mehr um die Ecke zu denken.
Ich werde jedenfalls dieses Beispiel zukünftig in meiner Schulungsarbeit einsetzen, weil es sehr deutlich zeigt, wie man sich selbst blockieren kann.

Herzliche Grüße.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Einige Anregungen sind im Forum "Management im Handwerk" unter der Überschrift "Flate-Rate" genannt worden. Herr Hoffrogge, Sie haben hier ein wirklich wichtiges Thema angesprochen, denn die wirtschaftliche Situation in der Zunft ist mehr und mehr instabil und chaotisch. Auch auf Grund der politischen Veränderungen sind die Unternehmer gut beraten, wenn sie um die Ecke denken, über ihren Schatten springen, die rote Linie übertreten.
Nebenbei ist mir in Ihrem Beitrag noch aufgefallen, dass es doch ungewöhnlich ist, dass man mit seinem Roadster nicht mehr zurückkommen kann. Dazu fiel mir ein, dass wenn sich alte Verhaltensweisen zur Gewohnheit eingeschliffen haben, so sind diese schwer wieder zurückzunehmen, so wie der Fahrer nicht zurückfahren kann, wenn er seine Entscheidung gefällt hat. Jeden Tag muss ein Jeder Unternehmer sich überlegen, ob die Entscheidung, die er gestern getroffen hat, heute noch richtig ist.
Beste Grüsse aus Berlin
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich denke allein die Tatsache sich hier im WWW mit diesem oder ählichen Themen auseinander zu setzen ist schon mal ein riesen Schritt in die richtige Richtung.

Ich mache mir viel Gedanken über die alltäglichen Dinge und stelle häufig fest, das es fast über all Möglichkeiten gibt Dinge beseer schneller kostengünstige zu erledigen.

Mein alter Meister sagte mal, "man lernt so lange, bis alle 10 Finger gleich lang sind".

Gruß Alfons
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Herr Hoffrogge, dem kann ich nichts mehr hinzufügen, ausser, dass das Lernen das Leben erst richtig interessant machen kann. Die Möglichkeit sich mit diesen Themen in dieser Zeit im "chaotischen" Internet auszutauschen ist zu meiner Freude ein Gewinn für die Welt.


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