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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich habe in meiner Eigentumswohnung in München den Gas-Durchlauferhitzer Vaillant MAG 350 und hätte gerne gewußt, ob dieser wirklich jedes Jahr gewartet und gereinigt werden muß!
Kaufjahr 18.2.97, DM 2.000,- Wartung-u.Entkalkung und Reinigung DM 223,88:17.12.01. Neue Mängelmeldung/Termin Wartung-Rückmeldung 1.12.02. "Wärmeaustauscher verschmutzt"

Mit bestem Dank voraus
und freundlichen Grüßen
Lieselotte Ahammer,
845l3 Töging am Inn

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo,
eine Wartung ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Ihr Auto bringen Sie doch sicherlich auch 1x wenn nicht sogar öfter zur Inspektion, oder?
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Nun,
die jährliche Wartung eines Gasgerätes ist dringend anzuraten, kann doch hier schon im Vorfeld ein größerer Defekt festgestellt werden. Und wie der Kollege erwähnt ist diese auch gesetzlich vorgeschrieben, wobei ich mir da noch nicht so ganz sicher bin.
Aber etwas anderes:
Phantastische Preise sind da in Müchen zu erzielen, hier in Ffm würde das so ungefähr 850,- € neu kosten mit dem üblichen Anschlußzubehör wie neuen Gashahn Wasseranschluß und Abgasrohr.
Und für die Wartung ~240,- DM aufzurufen ist äusserts heftig, das bekommt man hier in Ffm etwa für die Hälfte und in dem 1.Jahr nach dem Gerätetausch ist das sogar noch kostenlos !
mfg
Barthel
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Barthel,
die Kalkulation ist ok. Wenn Sie sich nicht besser verkaufen können,...liegt das nicht an FFM.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Wettstein,
ich weiß ja nicht wo Sie sind, wir hier in Ffm haben ein Problem, das drei Buchstaben im Namen führt (die Kollegen aus Ffm wissen wen ich meine) und das diktiert nun mal in Ffm die Preise. Auf dieses Problem wurde ich Herstellerseitig aufmerkasm gemacht.Und da dieses Problem auch noch über mehrere Stellen in dem Versorgungsgebiet des Energieversorgers verteilt ist, ist es ein leichtes für den Kunden dort mal schnell nachzufragen was so etwas kosten kann, den Handwerker der bisher immer kam um mal schnell nach dem rechten zu sehen kann man ja immer noch fragen. Fairerweise bekommt man dann auch mal den Preis dieses Wettbewerbers benannt. Aber auch bei den ~850,-€ bleibt noch genügend Deckung, wenn ich eine Nachkalkulation mache.
Erschwerend kommt hinzu, das der Energieversorger zusammen mit seiner Tochter in eine und demselben Verkaufsbüro sitz. Ein Schreibtisch links ein Schreibtisch rechts. Ich konnte persönlich erleben wie ein Umstellungswilliger Kunde (von Öl auf Gas) beim Energieversorger vorsprach und dieser dann den Kunden an seinen "Kollegen" am anderen Schreibtisch verwies. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Diesen Kunde war das ortsansässige Handwerk los.
mfg
Barthel
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Barthel,
also gut Sie haben einen Mitbewerber der gleichzeitig Energieversorger und Dienstleister ist, na und das ist nichts neues!

Dann gehen Sie halt hin und verkaufen Ihren Kunden Nutzen, ja, den Nutzen die der Energieversorger (Konkurent) nicht bieten kann.
Tatsächlich und da gebe ich Ihnen recht, warum soll ein Kunde bei Ihnen mehr für die gleiche Leistung und das vergleichbare Produkt bezahlen?
Jetzt liegt es nur an Ihrer Phantasie mehr erkennbaren Nutzen (EURO) daraus zu machen.
PS: Eine Diktatur gibt es nur in den Köpfen der Einfallslosen, jedoch nicht in FFM.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Lesen Sie sich bitte den Vertrag mit Ihremn Gasversorger gut durch,darin ist beschrieben, welche Sorgfaltspflichten Sie haben. Zudem gibt es im BGB den § 823, Verkehrssicherungspflicht. Zudem schreiben Sie von massiven Kalkproblemen, auch ein neuer Wärmetauscher kostet richtig geld.

Wartung dient Ihrer Sicherheit,entlastet die Umwelt und spart langfristig Geld. Der Preis mit entkalkung ist mehr wie o.k., wir kennen ja nicht einmal wie er sich zusammensetzt .
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich habe viele Heizungen erlebt, die nie oder selten gewartet wurden. Die folge war meißt dass durch kleine defekte, die bei einer Wartung nebenbei behoben worden wären sich Geräte nahezu kaputt georgelt haben.

Oft waren dann die Reparaturkosten unverhältnismäßig hoch, verglichen mit den Kosten für eine regelmäßige Wartung.

Mann bedenke nebenbei, dass ein optimal eingestellter Brenner und eine optimierte Reglereinstellung Unmengen an Heizkosten sparen kann, oft mehr als die Kosten der Wartung betragen.


Übrigens in meinem Haustechnik Forum läuft zur Zeit eine Diskussion zu dem gleichen Thema nur mit anderen Teilnehmern. ist ev. mal ganz interessant vorbeizuschauen.

www.hoffrogge-haustechnik.de

Und dann auf Haustechnik Forum klicken.

Gruß me. Alfons Hoffrogge
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

hier ist mal für die die es nicht kennen der entsprechende $ der Heizungsanlagenverordnung.

§ 9 Pflichten des Betreibers
(1) Der Betreiber von Zentralheizungen oder Warmwasseranlagen mit einer Nennleistung von mehr als 11 kW ist verpflichtet, die Bedienung, Wartung und Instandhaltung nach Maßgabe der Absätze 2 bis 4 durchzuführen oder durchführen zu lassen. Die Bedienung darf nur von fachkundigen oder eingewiesenen Personen vorgenommen werden. Für die Wartung und Instandhaltung ist Fachkunde erforderlich. Fachkundig ist, wer die zur Wartung und Instandhaltung notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten besitzt. Eingewiesener ist, wer von einem Fachkundigen über Bedienungsvorgänge unterrichtet worden ist.
(2) Die Bedienung von Anlagen in Mehrfamilienhäusern oder Nichtwohngebäuden mit einer Nennleistung von mehr als 50 kW hat während der Betriebszeit mindestens halbjährlich zu erfolgen. Die Bedienung umfaßt mindestens die Funktionskontrolle und die Vornahme von Schalt- und Stellvorgängen (insbesondere An- und Abstellen, Überprüfen und gegebenenfalls Anpassen der Sollwerteinstellungen von Temperaturen, Einstellen von Zeitprogrammen) an den zentralen regelungstechnischen Einrichtungen.
(3) Die Wartung der Anlagen hat mindestens folgendes zu umfassen:
1. Einstellung der Brenner,
2. Überprüfung der zentralen steuerungs- und regelungstechnischen Einrichtungen und
3. Reinigung der Kesselheizflächen. Die Reinigung von Kesselheizflächen darf auch von eingewiesenen Personen durchgeführt werden.
(4) Die Instandhaltung der Anlagen hat mindestens die Aufrechterhaltung des technisch einwandfreien Betriebszustandes, der eine weitestgehende Nutzung der eingesetzten Energie gestattet, zu umfassen.


Gruß me. Alfons Hoffrogge
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Wer seine Heizungsanlage nicht warten lässt,
ist selber Schuld,der sollte sich aber auch nicht nach einer in ca 5 Jahren gößeren Reperatur nicht über die dann anfallende
Rechnung beschweren!
Mann sollte jedoch auf die richtige Durchführung der Wartung achten,denn leider sind schwarze Schafe auch in unserer Branche keine Seltenheit!
Nicht immer ist der billigste der beste,es gibt auch einige die fachliches Wissen vorgaukeln Staub wischen so tun als würden sie warten und mit einem kleinen Preis in 15 Minuten eigendlich einen hohen Stundenlohn
erreicht!
Eine ordendliche Wartung wir nach den Wartungsempfehlungen des Herstellers durchgeführt und dauert in der Regel zwischen 2 und 3 Stunden.

Wählen Sie nun selbst ob Sie Ihre Heizung nach dem Herstellerempfehlungen jedes Jahr oder sie die gößere Reperatur nach mehrjähriger Nichtwartung besser finden!!!
M.f.G. Peter Kampowski

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