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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo,
wir sind hier nicht nur zur Gaudi, ein Forum soll auch bilden.

Also ist eine Lehrstunde angesagt.
Wusstest du, .........

dass es unmöglich ist deinen eigenen Ellbogen zu lecken?

Dass wenn du zu fest niest, dass du dir eine Rippe brechen kannst?

Und wenn du versuchst das Niesen zu unterdrücken, dass ein
Blutgefäss im Kopf oder Hals reißen könnte und du sterben würdest?

Und wenn du versuchst, während des Niesens die Augen offen zu halten, dass sie heraus gedrückt werden können?

Dass es für Schweine körperlich unmöglich ist in den Himmel hinauf zu sehen?

Dass 50% der Weltbevölkerung nie ein Telefonanruf gemacht oder erhalten haben?

Dass Ratten und Pferde sich nicht übergeben können?

Dass das Tragen eines Kopfhörers von nur einer Stunde die Anzahl Bakterien in deinem Ohr um 700% erhöhen?

Dass das Feuerzeug vor dem Streichholz erfunden wurde?

Dass das Quaken der Ente kein Echo erzeugt und niemand weiß warum?

Dass weltweit 23% aller Photokopiererschäden von Leuten erzeugt werden,
die darauf sitzen um ihren Hintern zu kopieren?

Dass du in deinem ganzen Leben, während dem Schlafen ungefähr 70 Insekten
und 10 Spinnen essen wirst? (Mmmmh!)

Dass Urin unter dem Blacklight leuchtet?

Dass genau wie Fingerabdrücke, Zungenabdrücke einmalig sind?

Dass über 75% aller Menschen, die dies hier lesen, versuchen werden, ihren

Ellbogen zu lecken?

Es geht wirklich nicht, ich spreche aus Erfahrung
und hier noch was:

Wenn Du 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien würdest, hättest du genug
Energie produziert um eine Tasse Kaffee zu erwärmen. (Ob sich das lohnt?)

Der Orgasmus eines Schweines dauert 30 Minuten.
(In meinen nächsten Leben wäre ich gerne ein Schwein)

Wenn du deinen Kopf gegen die Wand schlägst, verbrauchst du 150 Kalorien.
(Ich muß immer noch an das Schwein denken)

Eine Kakerlake kann 9 Tage ohne Kopf überleben bevor sie verhungert.
(Entsetzlich, grausam, pfui)

Einige Löwen paaren sich bis zu 50 mal am Tag.
(Ich wäre trotzdem lieber ein Schwein. Qualität geht über Quantität)

Schmetterlinge lecken an ihren Füßen.
(Das mußte mal gesagt werden, interessant)

Elefanten sind die einzigen Tiere, die nicht springen können....... (Ist
wohl auch besser so)

Der Urin einer Katze phosphoresziert im Dunkeln.
(Wen bezahlt man eigentlich, um so etwas zu erforschen)

Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn.
(Ich kenne Frauen und Männer, bei denen ist das nicht anders)

Seesterne haben kein Gehirn. (Auch solche Menschen kenne ich:-)

Polarbären sind Linkshänder. (Na und??)

Menschen und Delphine sind die einzigen Lebewesen, die wegen der Freude Sex
haben.( Hey! Was ist mit dem Schwein???)

Und noch was:
Was ist der Unterschied zwischen
einer 5-jährigen
einer 15-jährigen
einer 25-jährigen und
einer 35-jährigen?
Die 5-jährige bringt man ins Bett und erzählt ihr ein Märchen.
Der 15-jährigen erzählt man ein Märchen, um sie ins Bett zu kriegen.
Die 25jährige ist ein Märchen im Bett und die 35-jährige sagt "Erzähl
keine Märchen und komm ins Bett"

Unterschied zwischen einem Hasen, einer Wolljacke, einem Fußball und einer 18jährigen?
Der Hase wird gespickt, die Wolljacke wird gestrickt, der Fußball wird
gekickt und die 18jährige wird 19.

Welche grammatikalische Zeit ist: "Du hättest nicht geboren werden sollen"?
Präservativ defekt!

Genung gelernt, jetzt ist wieder Pause.

Servus aus München
vom Richard Häusler

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Sanitärbundteam es ist schön, dass Ihr diese neu Rubrik eingerichtet habt.
Man weiß jetzt gleich wo es etwas zu lachen gibt.

Persönlich suche ich im Internet alles zusammen was es in dieser Richtung gibt und ich habe bereits hunderte von Humorseiten gelesen.
Denoch denke ich, das dieses Forum das eigentlich für Sanitär und Handwerk gedacht ist die umfangreichste Sammlung in Sachen Humor zu bieten hat.
Leider findet man diese Unterabteilung wirklich nur sehr schwer, darum war meine Freude umso größer.

Sie haben ganz tolle Schreiber, die das Forum am Leben halten.
Danke für die wirklich gelungenen Beiträge.
Für meinen Teil finde ich die selbstverfassten Beiträge am Lustigsten.
Hier gibt es viel zu Lachen.
Ich bitte die Damen und Herren, Preussen und Bayer möglichst noch lange so kreativ zu sein.
Es macht einfach Spaß sie alle zu lesen.
Da fällt mir noch eine Frage ein.
Was ist aus der Gummipuppe geworden?
Wurde Herr Häußler bereits ausgeliefert und braucht jetzt keine Puppe mehr:-) ?

Einen ganz lieben Gruß
von Alfred Würz aus
Düsseldorf
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

und ich habe bereits ein * verl*ren. M*st jetzt geht auch noch das * kaputt. Sche****, jetzt fehlt auch n*ch da* *! Gl**ch kann *ch gar n*cht* m*hr *chr**b*n :-(

*ch k*mm* *pät*r n*ch mal h**r v*rb**, w*nn **h *** ******** ***!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

aber nur für kurz, der Preis in diesem Thread wird wohl auch an mir vorbei gehen, tja erst krank dann Urlaub, sowas wird halt bestraft ;-)

Dennoch, einen Beitrag will ich leisten:



WITZIGES

Ein Arzt, ein Anwalt und ...
... ein Microsoft-Programmierer streiten sich, ob eine Freundin einer Frau vorzuziehen wäre. Der Anwalt: "Klar, gibt am wenigsten Probleme bei der Trennung." Daraufhin der Arzt: " Also, ich brauche die Geborgenheit einer Frau." Der Programmierer dann: "Also ich habe beides, denn wenn ich weg bin, denkt meine Frau ich bin bei meiner Freundin, und meine Freundin denkt ich bin bei meiner Frau, und ich kann in Ruhe programmieren."




Ein Mann findet auf ...
... der Straße eine alte verstopfte Bierflasche und öffnet sie. Aus der Flasche entweicht ein Geist und sagt: Danke, daß Du mich aus dieser stinkenden Flasche befreit hast. Dafür erfülle ich Dir einen Wunsch
Der Mann erwiedert: OK, hier ist eine Karte, auf der 100 Kriege eingezeichnet sind. Könntest Du die schlichten???
Der Geist antwortet: Ui, daß ist sehr schwierig. Hast Du nicht vielleicht noch einen anderen Wunsch?
Ja, ich hab eine Freundin, die ist blond, vielleicht könntest Du ihr das Alphabet beibringen!
Darauf der Geist: Zeig doch lieber noch mal die Karte...




Zwei gruselig aussehende ...
... Typen legen einen gefesselten Mann auf die Bahngleise. Ein Opa schaut ganz interessiert zu. Nach einer Weile sagt er zu den zwei Gestalten: "Mich geht es ja nicht an, aber auf dieser Strecke kommt kein Zug, die Strecke ist seit drei Jahren stillgelegt."




Unfallbericht eines Dachdeckers
Der folgende Brief eines Dachdeckers ist an die SUVA (Schweizerische Unfallversicherung Anstalt) gerichtet und beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung:

In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich Ihnen folgendes mitteilen: Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich 'ungeplantes Handeln' als Ursache angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte.

Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief.

Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und belud die Tonne.

Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunterzulassen.

Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht - Formulare nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen.

Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde.

Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein.

Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest.

Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel wog die Tonne nun etwa 25 kg.

Ich beziehe ich an dieser Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes Körpergewicht von 75 kg. Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib.

Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei Wirbel. Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor.

Ich lies das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst herunterkam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach.

Ich bedauere den Zwischenfall sehr und hoffe, Ihnen mit meinen präzisen Angaben dienen zu können.

Für genaue Auskünfte bitte ich Sie, mich anzurufen, da es mir manchmal schwer fällt, mich schriftlich auszudrücken.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Zwei verheiratete Freunde unterhalten sich, Das Gespräch kommt natürlich auch auf die Schwiegermütter...
"Stell dir vor, meine Schwiegermutter hat jetzt endlich ihr Idealgewicht erreicht."
"Und wie schwer ist sie?"
"3,20 kg - inklusive Urne!"


Wenn ich so weitermache, klappt´s vielleicht doch noch :-))))
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ein Kölner, Düsseldorfer und Dortmunder treffen sich in einer Wirtschaft. Der Kölner bestellt Kölsch, der Düsseldorfer ein Alt. Der Dortmunder eine Cola. Fragen die anderen "warum trinkst du Cola"
Seine Antwort: "Ja, wenn ihr doch kein Bier trinkt!"

Prost dem Pils

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ein Schnellkursus zum Heimchirurgen
Einleitung

Dieser Kursus ist all denen gewidmet, die schon immer medizinische Ambitionen hatten, aber diese Laufbahn aus welchen Gründen auch immer nicht einschlagen konnten. Sei es der Numerus Clausus, der ihnen den Zugang zum Studium verwehrte, sei es, daß sie das zeitaufwendige Medizinstudium ganz einfach abschreckte.

Mein Vorschlag an alle - Do it yourself - Männer und Frauen: Machen Sie diesen interessante und spannenden Beruf zu Ihrem Hobby. Dieses Betätigungsfeld verspricht kurzweilige Stunden im trauten Heim, spart hohe Arztkosten und bringt Ihnen höchste Anerkennung im Freundes- und Bekanntenkreis.

1.) Voraussetzungen

Medizinische Kenntnisse sind nicht vonnöten, sie erleichtern Ihnen aber das Verständnis der nun folgenden Anleitung. Vorausgesetzt wird hingegen, dass Sie einige Operationsszenen aus der "Schwarzwaldklinik", dem "Krankenhaus am Rande der Stadt" oder ähnlichen Sendungen gesehen haben. Schauen Sie den dort praktizierenden Fachleuten genau auf die Finger. Bei Ihrer späteren Arbeit werden Ihnen die in diesen lehrreichen Sendungen gezeigten Tricks und Kunstgriffe sehr zustatten kommen.

Prüfen Sie sich bei der folgenden Frage genau und ehrlich: Wird Ihnen beim Anblick von Blut flau im Magen, löst es bei Ihnen Brechreiz oder Schwindelgefühle aus? Wenn Sie diese Frage bejahen müssen, brauchen Sie nicht weiterzulesen. Sammeln Sie lieber Briefmarken.

Selbstverständlich setze ich bei Ihnen handwerkliches Geschick und Freude an praktischer Arbeit voraus. Doch nun soll es endlich losgehen.

2.) Die Räumlichkeiten

Wichtig ist die Wahl des richtigen Arbeitsraumes für Ihren Heim-OP. Die Erfahrung vieler Hobby-Chirurgen spricht gegen die Nutzung von Schlaf- oder Wohnzimmern, da Blut unschöne Flecken auf Bettwäsche oder in Perserteppichen hinterlässt. Als geeignete Räume haben sich hingegen das Bad oder die Küche erwiesen. Beide sind leicht zu reinigen und vermitteln durch gekachelte Wände eine professionelle Atmosphäre (wichtig, wenn Sie Zuschauer eingeladen haben!).

Vorteile der Küche:

Operationsbesteck liegt zum Teil in den Schubladen bereit.
Instrumente können auf dem Herd abgekocht werden.
Vorteil des Bades:
Zu besonders blutigen Eingriffen kann der Patient in die Badewanne gelegt werden (Abfluss kein Problem).
3.) Was man alles braucht

An Hand der folgenden Aufstellung werden Sie vielleicht überrascht feststellen, dass man mit geringem Aufwand an Material und Personal bereits recht hübsche und eindrucksvolle Eingriffe vornehmen kann.

Sie benötigen:

OP-Tisch (Tapeziertisch, Sperrholzplatte auf der Badewanne)
Skalpelle (scharfe Küchenmesser oder Allzweckmesser)
diverse Zangen (finden sich im Werkzeugkasten)
Narkotika wie starke Schlafmittel oder Chloroform
Desinfektionsmittel (Brennspiritus, Domestos)
Weisse oder besser grüne OP-Schürze, dazu passende Haube
Gummihandschuhe (finden sich in jedem Haushalt unter der Spüle)
verschiedene Nadeln und starkes Nähgarn
1 Schere
1 Fuchsschwanz (für Amputationen)
1 Schlagbohrmaschine mit Bohrern verschiedener Stärke
1 Assistenten oder 1 Krankenschwester (vielleicht übernimmt ein Freund oder die Ehefrau diese Rolle)
1 guter Anwalt für missglückte Erstlingswerke (Fachterminus: Kunstfehler)
2-3 Freiwillige zum Üben (nicht die besten Freunde verwenden)

Bevor wir voll einsteigen sollten Sie sich noch einige Fachausdrücke aneignen. Für die eigentliche Arbeit ist ihre Bedeutung unerheblich, es hebt aber Ihr Image, wenn Sie hin und wieder einen anwenden.

Fraktur, Hydronephrose, Amputation Hypotonie, Nekrose, Embolie, Infusion, Incubation, Hypochondrie, Kastration, Exitus, Metamorphose usw. Auch hier sind die lehrreichen Arztserien im Fernsehen sehr zu empfehlen.

An Hand einer einfachen Blinddarmoperation (besonders geeignet für Anfänger) will ich Sie in die hohe Schule der Chirurgie einführen. Halten Sie sich bitte zunächst genau und Schritt für Schritt an die Anweisung. Später, mit wachsender Erfahrung, können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen (Hirnchirurgie, Transplantationen...).

Haben Sie stets Geduld und lassen Sie sich von unvermeidlichen Rückschlägen nicht entmutigen. Merke: "Übung macht den Meister". Saürbruch soll schon gesagt haben: "Chirurgen sind eigentlich auch nur Handwerker".

4.) Die Operation

4.1. Operationsvorbereitung und Narkose

Vor Beginn der Operation sollte Ihr OP-Raum kurz gereinigt werden. Legen Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich Ihre Instrumente bereit. Besprechen Sie mit dem Patienten kurz die Operation, erläutern Sie ihm, was Sie vorhaben und erklären Sie ihm die Instrumente, die Sie benutzen wollen. Achten Sie auf einen stets seriösen Gesichtsausdruck (siehe Dr. Brinkmann), Ihr Patient wird dann unbegrenztes Vertraün zu Ihnen haben.

Bitten Sie jetzt den Patienten, sich soweit wie für den Eingriff nötig freizumachen und sich mit dem Rücken auf den OP-Tisch zu legen. Mit Brennspiritus (ein Allzweckreiniger tut's auch) desinfizieren Sie die Haut in der Umgebung der geplanten Schnittstelle.


Wir schreiten jetzt zur Narkose. Welche Narkotika Sie einsetzen bleibt Ihnen überlassen. Bewährt, weil jederzeit zugänglich, sind Schlaftabletten und Chloroform. Bevor Sie den ersten Schnitt vornehmen, überzeugen Sie sich bitte davon, dass Ihr Patient auch wirklich im Land der Traüme ist. Lassen Sie Ihn bis hundert zählen. Versagt ihm die Sprache, ist es soweit. Wer ganz sicher gehen will, piekt den Patienten mit einer Nadel in die Fussohle. Stellen Sie unbedingt für die Gesamtdaür der Operation ausreichende Betäubung sicher. Nichts ist so unangenehm, wie ein geöffneter Patient, der plötzlich vom Tisch springt. Jetzt noch schnell die Hände und Arme gewaschen und Gummihandschuhe übergestreift.

4.2. Der Eingriff

Sind Sie soweit, kann es losgehen? Erklären Sie Ihren Zuschaürn auf unterhaltsame Weise die Schritte, die Sie vornehmen. (Vor Zuschaürn sollten Sie allerdings erst nach etwas Praxis auftreten.) Wenn Sie nicht genau wissen, wo Sie den Schnitt ansetzen sollen, dann lassen Sie sich von einem am Blinddarm operierten Bekannten seine Narbe zeigen. Sie wissen dann auch, wie eine gut verheilte Naht aussehen soll.

Setzen Sie Ihren Einschitt ungefähr oberhalb der rechten Leistenbeuge an. Achten Sie unbedingt auf die richtige Seite! Einige Hobbychirurgen waren schon höchst verwirrt, weil Sie den Blinddarm nicht finden konnten. Sie Messer nicht mehr weiterkommen, lassen Sie sich von Ihrem Assistenten eine Geflügelschere reichen. Damit ist das Durchtrennen der Bauchdecke ein Kinderspiel.

Irgendwann wird Sie das bei dieser Prozedur anfallende Blut stören. Lassen Sie es von Ihrem Assistenten mit einem Schlucksauger entfernen. Auf Grund der hohen Saugleistung dieser vielseitigen Geräte muss darauf geachtet werden, dass vom Patienten noch benötigte Organe nicht mit aufgesaugt werden.

Mit einigen Krokoklemmen oder Wäscheklammern halten Sie die frische Wunde offen. Vor Ihnen tut sich die geheimnisvolle Welt der Anatomie auf, die bisher den Halbgöttern in Weiss vorbehalten war! Nach einer Schweigeminute zu diesem denkwürdigen Augenblick machen Sie sich auf die Suche nach dem Appendix (Fachterminus für Blinddarm). Richtig, es ist die kleine unscheinbare Verlängerung des Dickdarms!

Binden Sie den Appendix so nahe wie mvglich am Dickdarm ab (Bindfaden). Jetzt schnell die Beisszange anfordern, und den Wurmfortsatz so nahe wie möglich am Dickdarm (aber oberhalb der Abbindung!) abkneifen. Perfekt! Der Rest ist ganz einfach. Bevor Sie die Wunde zunähen, überprüfen Sie bitte, dass Sie nichts im Bauch des Patienten zurückgelassen haben (gutes Werkzeug ist teür). Falls Sie mit Nadel und Faden nicht gut umgehen können, lassen Sie sich das von Frau oder Freundin zeigen.

4.3. Nachsorge

Das schwierigste haben Sie jetzt geschafft. Achtung! Brennen Sie die Wunde nicht aus! So was gibt es nur in billigen amerikanischen Western. Wenn der Patient nach einiger Zeit wieder aufwacht, sagen Sie ihm dass alles gut gegangen ist, und er nach Hause gehen darf. Weisen Sie ihn darauf hin, dass er sich noch ein paar Tage schonen sollte. Falls Sie die Möglichkeit haben, zeigen Sie Ihr Werk einem erfahrenen Chirurgen, er wird Ihnen gerne wertvolle Tips geben, was Sie beim nächsten Mal noch besser machen können. Übrigens, der leidenschaftliche Heimchirurg legt seinen ersten Blinddarm in Spiritus und stellt ihn zur Zierde und Erinnerung in eine Vitrine oder auf den Fernseher.

Sollte der Patient auch nach längerer Wartezeit nicht erwachen, rufen Sie Ihren Anwalt an. Er wird den Rest für Sie regeln.

Schlusswort

Nach diesem Kurs dürfen Sie sich zum erlauchten Kreis grosser Hobby- Chirurgen zählen. Nehmen Sie jede Herausforderung an, die sich Ihnen bietet, Ruhm und Anerkennung sind Ihnen gewiss!

Der Autor erlaubt ausdrücklich die Weitergabe dieses Kurses an interessierte Freunde und Bekannte, Kindern unter 10 Jahren sollte er jedoch vorenthalten werden. Ihnen fehlt für solch diffiziler Tätigkeit die notwendige Reife.

Der Autor ist für Schäden durch Kunstfehler seiner Leser nicht haftbar.


P.S. WARNUNG: Möglicherweise werde ich heute "stündlich" im Forum erscheinen und wenn ihr mich nicht hindert bin ich heute nachmittag Besitzerin eines Duschradios ... *grins"
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Probleme mit Bier und wie man sie löst für Anfänger!

PROBLEM: Das Bier ist ungewöhnlich bleich und geschmacklos.
URSACHE: Glas Leer.
LÖSUNG: Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!

PROBLEM: Die gegenüberliegende Wand ist mit strahlendem Licht bedeckt.
URSACHE: Sie sind nach hinten umgefallen!
LÖSUNG: Binden Sie sich am Tresen fest.

PROBLEM: Sie haben Zigarettenstummel im Mund.
URSACHE: Sie sind nach vorne umgefallen.
LÖSUNG: Siehe oben.

PROBLEM: Das Bier schmeckt nicht, und das T-Shirt wird vorne nass.
URSACHE: Mund nicht geöffnet oder Glas an falscher Stelle im Gesicht
angesetzt.
LÖSUNG: Gehen Sie auf die Toilette und üben Sie vor dem Spiegel.

PROBLEM: Kalte und nasse Füße.
URSACHE: Das Glas wird im falschen Winkel gehalten.
LÖSUNG: Drehen Sie das Glas, bis die offene Seite in Richtung Decke
zeigt.

PROBLEM: Warme und nasse Füße.
URSACHE: Ungenügende Kontrolle der Blase.
LÖSUNG: Stellen Sie sich dicht neben den nächsten Hund und meckern Sie
über dessen mangelnde Erziehung.

PROBLEM: Der Boden wirkt verschwommen.
URSACHE: Sie schauen durch den Boden eines leeren Glases.
LÖSUNG: Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!

PROBLEM: Der Boden bewegt sich.
URSACHE: Sie werden rausgetragen.
LÖSUNG: Finden Sie heraus, ob man Sie in ein anderes Lokal bringt.

PROBLEM: Der Raum ist sehr dunkel.
URSACHE: Das Lokal hat geschlossen.
LÖSUNG: Lassen Sie sich die Privatadresse des Wirtes geben.

PROBLEM: Das Taxi nimmt plötzlich ungewöhnliche Farben und Muster an.
URSACHE: Der Bierkonsum hat Ihre persönliche Grenze überschritten.
LÖSUNG: Mund zuhalten.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hi Fans,
gerade auf Baustellen, wo ein rüder Ton herrscht ist es oft gut die neuesten Schimpfwörter zu wissen.

Hier eine kleine Kostprobe:

Von A bis Z
von gut bis weniger gut, aber das ist natürlich Geschmackssache

ABS-Bremser
Achterbahn-in-der-Mitte-Sitzer
Airbagnachrüster
Aktienfrühzeichner
Altpapiersammler
Altreifensammler
Ampeldrücker
Ampel-Ranroller
Angorawäschetrager
Aspirinschlucker
Auf-jede-Email-Antworter
Auf-Vorfahrt-Verzichter
Autobahnsicherheitsabstandseinhalter
Autokennzeichennachschwärzer
Automatikfahrer
Backofenvorheizer
Badekappenträger
Badeschuhläufer
Bausparer
Beckenrandschwimmer
Bei-Bambi-Weiner
Bei-geschlossenem-Fenster-Autofahrer
Beilagenesser
Beim-Pinkeln-Vorhaut-Zuruckzieher
Benzinpreisvergleicher
Bergaufbremser
Beutelreis-Reiskocher
Biermischer
Biernichtleertrinker
Billigtariftelefonierer
Birkenstocktrager
Blasenteetrinker
Blaupisten-Skifahrer
Bleistiftanspitzer
Blümchenpflücker
Brezelsalzabpopler
Brotmaschinenbenutzer
Brusthaarrasierer
Buswinker
Buffetansteller
Cabriogeschlossenfahrer
CD`s-Abwischer
Chilliverweigerer
Christstollenesser
Clausthalertrinker
Cola-Light-Trinker
Damenradfahrer
Datensicherer
Desktop-User
Deutschrockhörer
Diana-Verehrer
Dieselhandschuhtanker
Dudennachschlager
Dunkelbumser
Dünnbrettbohrer
Eierliköralkoholiker
Ein-Herz-Fuer-Kinder-Haber
Einstock-Aufzugfahrer
Elektrisch-Zahnbürster
Energiesparlampenkaufer
Entenfütterer
Entlaufene-Katzen-Fahnder
Fahrrad-Bergaufschieber
Falkplanfalschfalter
Fallschirmbenutzer
Familienfoto-auf-den-Schreibtisch-steller
Feinripptrager
Fernlichtfahrer
Ferreroküsschenanbieter
Festnetz-Telefonierer
Fettnäpfchen-Treter
Feuchtniesser
Filmrissvortäuscher
Filterraucher
Fischgrätenentferner
Fitnessstudio-Probetraining-Macher
Foliengriller
Foto-vom-Freund-im-Geldbeutel-TrägerIn
Frühbucher
Frauen-die-Tür-Aufhalter
Frauennamen-Annehmer
Frauenrechtgeber
Frauenversteher
Freiwilliges-Praktikum-Absolvierer
Freizeitalkoholiker
Frischluftatmer
Fruhzubettgeher
Fuer-Tiere-Bremser
Fussabtreter
Gartenzaunstreicher
Gartenzwergaufsteller
Gebrauchsanweisungsleser
Gelbphasenbremser
Geld-in-die-Parkuhr-Stecker
Gerissene-Gitarrenseiten-Auswechsler
Geschirr-am-selben-Tag-Spüler
Gesichtseincremer
Gesundheitsballhocker
Getränkumrührer
Glatteisstreuer
Glatzenföner
Gleitcremebumser
Grippe-Vorsorgeimpfer
Gummibenutzer
Grtanschnaller
Haare-schön-Träger
Halbmasstrinker
Haltbarkeitsdatumbeachter
Handbuchleser
Handeincremer
Handschuh-Autofahrer
Handschuhschneeballwerfer
Handtuchbügler
Heckscheibenheizer
Heilwassertrinker
Heimlich-in-Ausschnitt-Gucker
Heizdeckenlieger
Helmradler
Hochbettuntenschläfer
Hochzeitstag-Drandenker
Hornhautabrubbler
Horoskop-Glauber
Hundehaufenentsorgungstütenbenutzer
Hähnchen-mit-Besteck-Esser
Hörnchentunker
Ikea-Regal-Aufbauer
Im-Bett-Sockentrager
Immervolltanker
In-die-Schule-Geher
In-Fahrtrichtung-Sitzer
In-zwei-Tüten-einpacker
Jeansbügler
Joghurt-Becher-Spuler
Käserindenabmacher
Kalorienzähler
Kantinentablettzurücksteller
Karokaffeetrinker
Karussellbremser
Kassenpatient
Kindertelleresser
Kletterschuh-Putzer
Klobrillenrunterklapper
Klofrauenbezahler
Knutschfleckverdecker
Kofferroller
Kohlensaeurerausschüttler
Komplettlösungsspieler
Konfliktvermeider
Kontaktlinsenreiniger
Kontoauszugsüberprüfer
Kopfkissenschläfer
Kotztütenbenutzer
Kraftausdruckevermeider
Kurzstreckenstrassenbahnfahrer
Länderspiel-Daumendrucker
Lagerfeuer-1.Reihe-Sitzer
Laternenparker
Lebensplaner
Leiserülpser
Lenkrad-Zudecker
Letztes-Klopapier-Verbraucher
Liebesfilmflenner
Lightbier-Trinker
Linksüberholer
Luftmatrazen-Schwimmer
Mülltrenner
Melonenkernrauspuhler
Milchkaffeetrinker
Mit-Kuscheltier-ins-Bett-Geher
Mit-Lätzchen-Esser
Mitdabeisein-Dürfer
Mitdemwindpisser
Mittags-Zähneputzer
Mittelspurfahrer
Motorradsitzheizungsbenutzer
Mundduscher
Musikzulautfinder
Nagelfeiler
Nach-3-Bier-Kotzer
Nach-dem-Pinkeln-Händewascher
Nach-Hause-Telefonierer
Nasenhaarschneider
Nasskämmer
Neu-Rechtschreiber
Nudeltunker
Nullpromillefahrer
Ohrenputzer
Ölwechsler
Oropaxtrager
Parkscheinlöser
Partnerbefriediger
Pauschaltourist
Pernod-mit-Wasser-Verdünner
Pfandflaschenzurückbringer
Pfennig-Bücker
Pfirsichesser
Piccolo-Spendierer
Pinacoladatrinker
Pissrinnenverfehler
Postkartenschreiber
Preisausschreibengewinn-Reisender
Problemfilmgucker
Pullunderträger
Querschwimmer
Quittenmarmeladenliebhaber
Quittungen-Sammler
Rückbankanschnaller
Radarfallenwarner
Radkappenpolierer
Rastplatzbenutzer
Rechtsfahrer
Regenflüchter
Rehstreichler
Reservefallschirmspringer
Riedemänner aus Heidrageben und Hamburg
Rolltreppensteher
Rückrufaktion-Teilnehmer
Süsswassersegler
Safety-Car-Fahrer
Samstags-Autoputzer
Sandalenträger
Saunaaufgussverweigerer
Schönwetterzelter
Schiffschaukelbremser
Schlüsselbundsucher
Schnaps-nicht-ex-Trinker
Schnitzeljagdverlierer
Schrittschwitzer
Schulevornesitzer
Schulterblicker
Schuppen-von-der-Schulter-Streicher
Schutzbrillenschweisser
Schwachstecher
Schwarzfahrt-Beichter
Schwiegermutter-Blumen-Mitbringer
Schwimmflügel-Aufblaser
Schwimmkursteilnehmer
Seifenbücker
Seit-Geburt-Nichtraucher
Selbsterklärungsabgeber
Servolenker
Sesselschläfer
Sitzpinkler
Sockenbügler
Softeislutscher
Sonnenblendennutzer
Spagettikleinschneider
Spiegelföner
Spurwechselblinker
Stammwähler
Stauumfahrer
Steakdurchbrater
Stille-Wasser-Trinker
Stofftiersüssfinder
Standheizungsbenutzer
Streichwurstesser
Strohhalmtrinker
Strohsternbastler
Suchmaschinen-Nutzer
Synonymeingeber
Süssfrühstücker
Süssweintrinker
T-Online-Benutzer
Talkshow-Versteher
Tastaturabdecker
Taubenfütterer
Telefonkartensammler
Tellerimmerleeresser
Tempolimitbeachter
Textmarkerbenutzer
Tiefkühl-Pommes-Abtauer
Tischreservierer
Toilettenfensteröffner
Traumfrau-Sucher
Traumhochzeitmitheuler
Trinkgeldgeber
Trockenrasierer
Tütenweintrinker
TUV-Geher
Untenlieger
Unterhosenwechsler
Unterlagenzelter
Verfallsdatenkucker
Versandhauswarenbesteller
Vignettenkäufer
VirenScannerBenutzer
Vitamintabletten-Auflöser
Volkshochschulkurs-Teilnehmer
Vorabend-Einchecker
Vorfahrt-Beachter
Vorwartseinparker
Wärmflaschenfüller
Wangenküsschengeber
Warmduscher
Warmmilchtrinker
Warmwasserbecken-Schwimmer
Wechselgeldnachzähler
Weiss-und-Buntwäschesortierer
Werbungwegzapper
Wie-war-ich-Nachfrager
Windschattenfahrer
Winterreifenaufzieher
Wochenendrasierer
Wollsockenträger
Wunschkennzeichenfahrer
Wurstpellenabmacher
Wäsche-zu-Mami-Bringer
Zahnarzt-Spritzenbettler
Zahnseide-Verwender
Zebrastreifenbenutzer
Zebrastreifenbremser
Zehenzwischenraumtrocknern
Zentralverriegler
Zufrühkommer
Zündschlüsselabzieher


wer weiß noch mehr?
Gruß vom Stefan
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

...wird mir sicher was zu Beitrag 50 einfallen.

Ich bin nur ein kleiner Wicht ohne Handy aber bald mit Duschradio:-)

Ich habe kein Handy, bin ich jetzt unwichtig? Vor vier Jahren noch war die Meisterschuleschule fast handyfreie Zone, heute bin ich fast nur noch bekannt als "Der ohne Handy". Vor Kurzem noch Zeichen für Wichtigkeit und Seriösität ist es heute zum allgegenwärtigen Spielzeug geworden das allenfalls noch als Symbol für Zugehörigkeit dient. Und wer keins hat ist doof. Wie ich.
Aber was ist so toll daran, immer und überall erreichbar zu sein? Keinen Moment der Ruhe zu verspüren, denn es könnte ja klingeln, und zwar mit einer von vielen Melodien, die sich jetzt schon aus dem Internet downloaden lassen, nur um die Illusion von Individualität zu vermitteln. Aber Handybesitzer zu sein ist in Tagen wie diesen alles andere als ein Akt der Individualität. Es geht weniger um die Erreichbarkeit als vielmehr um den Spaß, in Freistunden Schulkameraden anzurufen und zu hoffen, dass sie vergessen haben, ihr bestes Stück auszustellen. "Meins ist kleiner als Deins, ätsch!" Wie sich die Zeiten geändert haben... Wer hätte gedacht, dass sich mitten in der Pausenhalle fünf bis sechs Jungs im Kreis aufstellen, ihre Häupter senken und vergleichend die der Anderen betrachten. Handys natürlich.
Erstaunlich ist, dass männliche Schüler merklich mehr Handys haben als weibliche, oder sie zumindest öfter zur Schau stellen, obwohl doch Frauen bekanntlich die meisten und ausgedehntesten Telefongespräche führen (anderes Thema). Offenbar ist das Handy vom Symbol für Kommunikativität zum Zeichen für Potenz und Männlichkeit verkommen. Ein trauriges Schicksal.
Die grenzenlose Mobilität, die das Handy seinem Besitzer verspricht, wird leider allzu oft zum Gegenteil, nämlich zur Abhängigkeit von dem kleinen Apparat, ohne den der Besitzer dann aufgeschmissen ist. Ohne seine "Mobilität" verkommt der typische Handymane zu einem unbeweglichen Klotz in der Landschaft, unfähig zur Kommunikation, die er nur noch über das Telefon zu betreiben in der Lage ist. Kaum jemand schafft es wirklich, das Handy auf seinen Nutzwert zu beschränken, es sinnvoll einzusetzen, was zweifellos möglich ist. Kaum jemand besitzt die Größe, klein zu sein und das Handy stecken zu lassen, wenn es nicht gebraucht wird. Kaum jemand nutzt das Handy, anstatt sich von dem Handy benutzen zu lassen, Sklave der modernen Kommunikationsgesellschaft zu sein. Und trotzdem wird der Siegeszug des Handys über den Menschen durch den Gewöhnungseffekt beendet werden. Irgendwann ist der Markt gesättigt, der Bedarf verschwunden und das Handy landet in der Schublade und wird vergessen, stirbt so seinen – wenn auch kommunikativen – Ehrentod.
So, jetzt weiß es jeder: Ich habe kein Handy!

Herzlichen Gruß vom
Ralf dem Preiß
und ein ganz besonderes Tschüssi nach Bayern

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