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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Liebe Forumsbesucher,

die Zahl der Insolvenzen steigt bedenklich an. 37.000 Unternehmenspleiten, vorrangig im Mittelstand, werden für das Jahr 2002 erwartet. Schon jetzt liegt die Zahl der Insolvenzen 15% über dem Vorjahreszeitraum. Wie ist Ihre Meinung dazu und, kooperiert dies mit den zu erwartenden Streiks?
Wir sind auf Ihre Meinung gespannt!

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo,

wer in der Vergangenheit nicht in die Zukunft gesehen hat, den beissen die Hunde.

Die Zahlungsmoral der Kunden ist schlechter geworden und wird damit zum Rattenschwanz.
Die Rechnung vom Großhändler kommt nach 3 Tagen.
Wer kein Polster hat, der bekommt Probleme.
Außerdem gilt immer wieder, neue Märkte entdecken und auch mal ein Risiko eingehen.
Nischen finden und sich von den Anderen abheben.
Marktlücken entdecken!

Und immer wieder merken:

Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen!

Trotzdem sollte man sich nie "unter Preis" verkaufen.
Der Internetauftritt ist bestimmt nicht zu unterschätzen, ich kann es nur jedem empfehlen.

Kunden planen die Anschaffung einer Heizung oder Badezimmer bereits ein Jahr vorher und stöbern immer mehr im Internet.

Wer das nicht zur Kenntnis nimmt verschläft viele Aufträge.

Ich habe nichts davon, kann aber den Internetdienst von Herrn Gassmann empfehlen, siehe links unten.
(SHK- Online Shop)
Günstig und gut.

Wer dem Internetauftritt
keine Aufmerksamkeit schenkt, ist selber schuld.


Die beste Werbung ist gute und saubere Arbeit.

Wer diese Dinge im Auge behält wird auch schwierige Zeiten meistern.
Oft erscheinen Ideen und Marktlücken im ersten Moment bei Anderen als Schwachsinn oder werden belächelt...
Ich spreche aus eigener Erfahrung..
..Nach dem Motto: Jetzt spinnen sie total..
Aber hinterher, wenn es läuft, dann werden die Gesichter lang:-)

Aber später stellt sich oft heraus, dass es doch nicht so blöd war.
Also immer Mut zur Lücke bekennen.

Stichworte?
Wellness ist ganz groß im kommen.., Kalkbehandlung,
Pelletsheizung,
spezial Dampfanlagen für Industrie,
Guss- Schweissen...
Thermografie..
Kanalkameraprüfung..
Energiecheck...

und natürlich noch viel mehr.
Wartungen..wurden immer belächelt (bringt nix),
Stimmt aber es ist
wichtig ist, dass man den Fuss in der Haustüre hat.---> Folgeaufträge..

So, jetzt höre ich wieder auf, ein paar werden schon noch übrig bleiben.
Gute Geschäfte wünscht
Richard Häusler
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Unser Kollege aus dem Königreich hat recht. Auch an uns gehen die Probleme nicht einfach so vorbei. Auch wir kämpfen und auch wir bekommen nicht das geringste geschenkt. Die Marktlücken sind das wichtigste überhaupt. Denn es gibt sie noch. Da gibt es zwar auch Konkurrenz, aber nicht so viel.
Das Internet ist eines davon. Mit einer sehr aufwendigen Homepage, hebt man sich deutlich vom Mitbewerber ab. Wir vermieten die Pages, wir verkaufen sie nicht. Wir haben keine Kündigungsfristen, das Risiko ist bei null. (www.shk-online-shops.de)
Auch beim Verkauf und Einbau von Nischenprodukten ist das Risiko recht gering. Sind wir doch mal ehrlich: Mit normalen Neubauten ist schon seit Jahren nichts mehr zu verdienen. Ich weiß, es ist schwierig, der Ton ist rauer und die Ellenbogen sind spitzer geworden. Wenn ein Kollege aufhören muß, fängt eine Woche später an der nächsten Ecke ein anderer an. Wir sollten uns nicht beklagen, weil ein Bäcker (nichts gegen Bäcker) einmal irgendwann eine Heizung machen darf. Denn außer die Standartversion, in der eh nichts zu verdienen ist, kann er sowieso nichts anbieten, weil er nicht das nötige Fachwissen hat.
Wir haben in den letzten zwei Jahren Lehrlinge nach der Ausbildung nicht mehr übernehmen können, (das erste Mal seit Gründung der Firma vor 13 Jahren) und stellen beim Kündigen durch Mitarbeiter keine neuen ein. So müssen wir nicht mehr jedem Auftrag hinterherlaufen. Früher war eine Großbaustelle im Jahr Pflicht. Heute nehme ich gar keine mehr an, bzw. ich gebe diesbezüglich keine Angebote mehr ab.
In der heutigen Zeit, heißt es Überleben, im Dschungel des Preiskampfes und hoffen, dass es besser wir. Irgendwann einmal. Wir müssen weiterkämpfen, wie wir vom Handwerk das immer getan haben. Wir müssen aber nach vorne sehen. Es bringt nichts wenn wir jammern.
Wir müssen ein Ziel haben, eine Aufgabe für die wir weitermachen und weiterackern, auch wenn es sich oft nicht lohnt und wir uns fragen für was ..............
Denn ein Ziel ist das einzige was einen Menschen am Leben hält. Und wenn’s erreicht ist, darf man sich nicht zurücklehnen, sondern muß sich ein neues setzen. Und wenn das Ziel “überleben“ heißt, dann ist es ein Ziel, welches es wert ist erreicht zu werden. Dann sieht man weiter............................
............... Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her................
Da fällt mir mein Lieblingssprichwort ein:
Verliere niemals Deine Träume, Deine Illusionen. Denn wenn sie verloren sind, wirst Du zwar weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Kollegen einen schönen Tag und gute Geschäfte
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Auch in der DDR wurde der Mittelstand platt gemmacht, von Amts wegen durch geeignete Behinderungen. So, scheint es mir heute, so haben wir im vereinten Deutschland mehr DDR als Bundesrepublik geschaffen. Nicht nur die immer neuen bürokratischen Hindernisse sind ein Kriterium dafür, es laufen auch mehr gewerbsmäßige Denunzianten in Deutschland herum, als es in der DDR jemals gab. Fast jeder öffentliche oder öffentlich-rechtliche "Verein" hat seine eigenen Kopfgeldjäger, und das bei Vorschriften, die sogar schon für die Macher, also den gesetzgebenden Bundestag zu kompliziert erscheinen. Wie anders ist es zu erklären, daß immer häufiger ein neues Gesetz einem anderen -unbeabsichtigt von den Autoren - widerspricht?
Von A wie Arbeitsamt über B wie Berufsgenossenschaft, G wie GEZ bis zum Z wie Zoll ist alles vertreten um jede Eigeninitiative zu unterdrücken und zu demoralisieren, halt wie in besten DDR Zeiten.
Noch eine unrühmliche Parallele zu DDR: Der Gewerkschaftsoberheini Klaus Zwickel spricht von den Unternehmern als von "Ganoven", die DDR sprach von Klassenfeind.
Ob dieser staatlich verordnete "Sozikapilismus" Deutschland je nützen wird, wage ich zu bezweifeln.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

In wenigen Jahren werden sich je ein Viertel aller Handwerksbetriebe ...

... in einem Franchise-Systemen befinden,

... in regionalen Kooperationen befinden,

... in einer Marktnische spezialisiert haben,

... in „Wohlgefallen“ aufgelöst haben.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sie sagen es

Fran.- Scheiss.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

In wenigen Jahren werden sich je ein Viertel aller Handwerksbetriebe ...

... in einem Franchise-Systemen befinden,

Unwahrscheinlich, denn warum sollte ein Unternehmen zugunsten eines Franchise Partners seine Identität aufgeben, und dafür auch noch Zahlen. Könnte für einige Betriebsgründer interessant sein nicht aber für eingesessene Unternehmen

... in regionalen Kooperationen befinden,

Ich halte es durchaus für vorstellbar, dass sich einige in Kooperationen befinden, die meisten werden jedoch sicherlich weiterhin ihr Ding machen.

... in einer Marktnische spezialisiert haben,

Bingo, Da liegt die Zukunft, jedoch werden dass sicher nicht 25% der Betriebe umsetzen, auch wenn es ihre Zukunft sichern könnte.

... in „Wohlgefallen“ aufgelöst haben.

Die Gefahr besteht zwar, aber ich denke auch hier ist ihre angesetzte Zahl zu hoch.

Ich denke viele werden weiterhin vor sich hin dümpeln, einige werden sich verändern, aber der Markt wird auch weiterhin die Belohnen und ernähren, die Ihren Idealen treu bleiben. Ihre Sache in die Hand nehmen, und mit etwas Köpfchen und etwas Glück sich täglich am Markt neu behaupten.

Gruß Alfons Hoffrogge
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Damen und Herren,

nachdem ich im Öffentlichen Bereich gearbeitet habe,
würde ich vor 6 Jahre selbständig.
Auftrage kommen momentaan sperlich aber ich habe ein paar Nischen gefunden
a) Brandschutz
b) Bauherrenberatung
c) Alarmanlagen nach Vds
( Kleinanlagen)
Ich hoffe,
Sie überleben auch!
Mit freundlichen Grüßen,
Guy Slambrouck.
Mail: slambrouck@handwerk.de

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