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Guten Tag
mit großem Interesse lese ich immer alle Forenbeiträge, nun hätte ich mal einen Vorschlag.
Wie wäre es denn mit einem Kummerkasten?
Betroffene könnten dort Tipps und anregungen von anderen Leuten bekommen.
Man könnte doch ausnahmsweise auch anonym schreiben was einem bedrückt.
Oft wissen andere Leute eine Lösung für ein Problem, weil es ihnen ähnlich ergangen ist.
Ich hoffe meine Idee ist nicht zu abwegig.
Ok, dann fange ich mal an, wer weiß einen Rat?
Bin der Juniorchef und mein Vater hat den Betrieb vor Jahren gegründet.
Vor einem Jahr ist er gestorben und ich habe mit den 7 Monteuren weitergemacht.
Nun zu meinem Problem, mit einigen habe ich vor langer Zeit angefangen die Lehre zu machen, einige sind länger dabei als ich.
Das Problem ist oft, dass ich nich für voll genommen werde.
Anordnungen werden missachtet oder belächelt.
Ich kann wenn es nötig ist, nicht voll durchgreifen, die Jungs nehmen mich einfach nicht ernst.
Wer weiß einen Rat?
Danke
Gruß Tim
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Servus Tim,
die Idee mit dem Kummerkasten finde ich prima, bestimmt wird sich hier noch einiges tun.
Wer hat keine Probleme?
Zu Deinem Problem kann ich Dir vielleicht ein paar Tipps geben.
Mir ging es ähnlich vor ein paar Jahren.
Die Firma wurde in zwei Bereiche geteilt.
Mein alter Herr macht die Staats und Stadtaufträge und ich den Privatbereich.
Die Monteure wurden aufgeteilt.
Mit manchen habe ich die Jugendzeiten verbracht und einige waren auch schon sehr lange dabei.
Mir gings wie Dir, manche haben mich nicht für voll genommen.
Unterstützung vom Vater bekam ich keine, der meinte da müsse ich mich schon selber durchsetzen, für die Leute bin ich selber verantwortlich.
Also habe ich alle an einem Freitag Nachmittag in das Nebenzimmer einer Wirtschaft eingeladen und einen Vortrag gehalten. Kurzform: Wer in Zukunft noch weiter in diesem Betreib arbeiten will, der muss den Anforderungung und Anordnungen nachkommen, ansonsten muss man sich trennen.
Die Zeiten haben sich geändert und man sollte dies akzeptieren oder bleiben lassen.
Das war die Kurzform.
Bis auf einen haben Sie es alle verstanden.
Der letzte Meuterer bekam von mir nach 3 Wochen eine Abmahnung und hat dann nach 2 Monaten von selbst gekündigt.
Seit dieser Zeit gibt es keine Probleme mehr.
Falls das nicht hilft, bleibt Dir nur noch der letzte Ausweg, die ganze Mannschaft durchwechseln..
Würde ich aber nur im äußersten Notfall machen.
Es gilt wie beim Kunden: Wer zahlt schafft an.
Trotzdem ist es nicht falsch, wenn ein gutes Klima herrscht.
Inzwischen sind wir fast ein Dreamteam.
Es ist ein Geben und nehmen und ich glaube das spürt Jeder und hängt sich deshalb auch rein, wenn es mal nötig ist.
Vergiss nicht, die Mitarbeiter sind Dein größtes Firmenkapital.
Wünsche gutes Gelingen
Gruß aus München
vom Richard
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Hallo,
Die Idee mit dem Kummerkasten ist gut, hätte da auch ein Problem.
Bin selbständiger Handwerker im SHK Bereich und mache eine gute Arbeit. Allerdings bin ich ein schlechter Verkäufer, jetzt wollen immer mehr Leute vorher für Arbeiten ein Angebot und da tue ich mich sehr schwer.
Ich bin einfach ein mieser Verkäufer.
Oft will ich dem Kunden sparen helfen und suche nach dem günstigsten Lösungen mit Materialien an denen wenig verdient ist.
Leider sage ich auch oft einen niedrigeren Preis, als was es dann im Endeffekt ausmacht, aber ohne Absicht, ich kann die Montagezeiten schlecht einschätzen und liege manchmal total daneben.
Den niedrigen zugesagten Angebotspreis mache ich dann trotzdem, natürlich zu meinen Ungunsten.
Manchmal zahle ich drauf.
Oft handelt mich die Kundschaft noch runter, obwohl ich eh so günstig bin.
Ich bin Handwerker und kein Verkäufer.
Wem gehts ähnlich?
Wie kann man das lernen?
Gibt es Kurse für Verkauf?
Danke für die Tipps
Heinrich K.
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Servus Heinrich,
will hier ja nicht zum Kummerkastenonkel werden, aber vielleicht hilft Dir meine persönliche Meinung ja ein wenig weiter.
Das Problem "billig" gibt es im Handwerk öfter als Du denkst.
Das Problem liegt wo anderes,und zwar am mangelndem Selbstvertrauen.
Nach dem Motto: Die Arbeit ist dem Kunden bestimmt zu teuer, was wird er von mir denken...
..der denkt ich will ihn abzocken.
...das ist meine Arbeit nicht wert.
...ich bin zu teuer.
Ich sag Dir was und denk einfach darüber nach.
1. Deine Ausbildung war hart und hat lange gedauert, Du hast großes Fachwissen und kennst Dich aus.
Auch musst Du das Risiko tragen, wenn was schief läuft.
Ist das ALLES nichts wert?
2. Du bist Handwerker der eine gute Arbeit macht, das hat seinen Preis.
3. Qualität hat seinen Preis.
4. Verkauf Dich nicht unter Wert.
Baue Teile ein, von deren Qualität Du selber überzeugt bist und keinen billig Ramsch, bei Ware deren Qualität Du kennst und Dich auskennst kannst Du auch besser verkaufen, weil Du deren Vorzüge kennst.
6. Keiner hat etwas zu verschenken, DU auch nicht!
Mache faire Angebote, denk immer dran, Qualität hat seinen Preis.
Es wird immer Kunden geben, denen es zu teuer ist, egal was es kostet, lass diesen Auftrag einem dummen Kollegen.
Verkauf kann man in Kursen lernen, wie wäre es mit einem Rhetorikkurs an einer Volkshochschule, kostet wenig und bringt viel.
Dort lernt man erst mal das sichere Auftreten uns sichere Sprechen.
Bestimmt gibt es auch Verkaufskurse.
Kalkulationskurs bei einer Handwerkskammer würde auch nicht schaden.
Faustregel! Mindetens EK +20%, das ist das Minimum.
Denk immer an Deine Nebenkosten: Versicherung, Benzin, Beiträge, Strom, Werkzeuge usw. vergiss diese Kosten nie!
Auch diese Kosten müssen von Dir bezahlt werden, auch wenn der Kunde noch so nett ist.
Denk dran, Du bist wer und lass Dich nicht unterbuttern.
Im Supermarkt hat auch alles seinen Preis, da wird auch nichts billiger.
Bedenke bei Festpreisen auch an Deine versteckten Kosten wie Angebotserstellung, Materialbesorgung, Beratung usw. auch diese tote Zeit musst Du wieder irgendwo unterkriegen.
Wie wäre es mit folgendem Angebotstext?:
Das Angebot ist schätzungsweise aufgebaut, zur Verrechnung kommt der tatsächliche Material und Zeitaufwand...
damit kann Dir nicht mehr soviel durch die Lappen gehen.
Wenn Du mit Deinen Schätzzeiten der Arbeiten oft daneben liegt, dann nimm Deine Schätzzeit einfach mal 1,5 vielleicht liegst Du dann besser.
Werde einfach etwas härter, im Geschäftsleben geht es leider nicht anders.
Schick mir einfach eine Mail, dann können wir das Ganze noch vertiefen.
Hoffe es hat Dir etwas weitergeholfen.
Denk dran Du bist Hand-"WER"-ker.
Frohe Ostern aus München
wünscht Richard Häusler
PS Billig ist ab sofort mega out!
Qualität ist "IN"!
Und Qualität hat nun mal ihren Preis...
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Herr Häusler, das war ein Mega- starker Beitrag!
Toll geschrieben und genauso ist es.
Niergens wird etwas verschenkt, warum sollen Handwerker etwas zu verschenken haben?
Keiner muss sich für den Preis einer guten Arbeit schämen.
Mit freundlichen Grüßen
Holger Klemm
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Guten Tag, schließe mich den Beiträgen von Herrn Häusler und Herr Klemm vollinhaltlich an. Wo kommen wir den hin, wenn wir den Kunden unsere GUTE Arbeit schenken? Die lachen sich doch ins Fäustchen ... Nee, Sie müssen unbedingt Ihre Kalkulationsgrenzen kennen, und darunter geht ABSOLUT NICHTS! Arbeit kaufen nur um die Mitarbeiter zu beschäftigen war doch sicher nicht die Motivation Ihrer Selbstständigkeit. Dann lieber mal die Monteure eine Woche in Zwangsurlaub schicken. Oder ein Zeitkonto führen, das heißt: angefallene Überstunden listen und nicht ausbezahlen, dann kann man auch beruhigt zu seinen Monteuren sagen: Nächste Woche bleibt ihr mal drei Tage zuhause.
Sie müssen sich absolut darüber klar werden, dass Sie den Kunden eine gute Arbeit zu einem fairen Preis verkaufen, und dazu müssen Sie stehen. Wenn der Kunde das merkt, wird er Sie für Ihre Standfestigkeit bewundern. Umfallen bei der kleinsten Preisverhandlung zeugt von mangeldem Selbstbewußtsein und Sie werden vom Kunden gnadenlos ausgenutzt. Sie verkaufen sich unter Preis und werden abschließend vom Kunden auch noch abgezockt ... oder nicht? Nach Auftragsvergabe noch mal Skonto nachverhandelt, Abzüge bei irgendwelchen fadenscheinigen Mängeln oder nicht eingehaltenen Terminzusagen usw. usw.
Hartnäckigkeit in der Preisverhandlung lohnt sich! Wirklich!
Herzliche Grüße und ein schönes Osterfest!
Petra Kowalewski
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Guten Morgen,
Alle Antworten zu den beiden Problemen finde ich 100% richtig.
Zu Problem 1
Wenn die Monteure den Anweisungen nicht nachkommen, dann ist eine ernsthafte Unterredung nötig.
Der Vorschlag von H. Häusler ist gut.
Ein Trefffen nach der Arbeit und einfach mal über alles sprechen. Den Leuten erklären, dass es nicht so weitergeht.
Wer das nicht kapiert, der soll den Laden verlassen.
Ansonsten machen Sie sich nur selber fertig und verlieren den Spaß an der Arbeit.
Zu Thema 2
Nirgends bekommt man was geschenkt, gute Arbeit hat ihren Preis, dem stimme ich voll zu.
Bauen Sie ihr Selbstbewußtsein auf.
Ein Rhetorikkurs ist sicher eine gute Idee, dort werden Sich in Gesprächen sicherer.
Die Idee mit dem Kummerkasten ist sehr gut, werde selber noch darauf zurückkommen.
Wie so schön gesagt, wer hat denn keine Probleme?
Übrigens, H. Häusler und
Frau Kowalewski sind sehr gut als Kummerkastentante und Kummerkastenonkel geeignet.
Die Antworten haben mir sehr gefallen.
Also doch nicht nur Blödsinn im Kopf?
Siehe Humorforum:-)
Bis bald
Grüße von K. aus NRW
Ein K. muss genügen, da ich demnächt Rat bei einem Riesenproblem benötige.
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Hallo,
jetzt meldet sich nach ein paar Stunden der Überlegung wieder "K"
Folgendes Problem:
Im Herbst habe ich den Auftrag für 7 Reiherhäuser übernommen.
Sanitär und Heizung
Im November bei der Rohbauphase wurde ich vier Wochen krank und konnte die Baustelle nicht besuchen.
Mein Meister hatte alles voll im "Griff"
Jetzt nach der Fertigmontage ging es um die Restzahlung.
6x kein Problem
Allerdings wurde ich zu einem klärenden Gespräch ins Haus 7 eingeladen.
Ich freute mich auf die restlichen 10.000 Euro.
Der Mann machte einen netten Eindruck und meinte ganz gelassen.
Von mir bekommen Sie Null Euro!!
Er präsentierte mir ein dickes Fotoalbum und erklärte einen Video gibts auch noch dazu.
Er arbetet bei Siemens und ist etwas unterbelastet, deshalb hat er sich "etwas" in die Normen eingelesen.
Auf 5 DinA 4 Seiten listete er Mängel auf.
-falsches Material
-Isolierung fehlt teilweise in der Wand
-Isolierung falsch
-Berechnungen fehlen
-DIN nicht beachtet
-Abwasserleitung falsche Bögen
-Kleine Verlegefehler
-Ein kleinerer Heizkörper
usw. usw.
Er hat alles von Anfang an dokumentiert.
Lässig meinte er, er kann sich ja auch täuschen und wir reißen alles wieder raus und sehen nach wer Recht hat.
Der der Unrecht hat, zahlt alle Kosten, inzwischen würde er ins Hotel ziehen.
Der Zocker hat allerdings nicht nur sein Haus aufgenommen, sondern alle anderen sechs auch.
Er ließ durchblicken, wenn ich ihm blöd komme, dann würde er die Anderen auch verständigen.
Falls ich ihm die 10.000 Euro erlasse, werde ich von ihm nie wieder etwas hören.
Es ist anzumerken, dass er bei allen Punkten im Recht ist.
Bei der Isolierung und Material ging es nicht sehr genauch, da noch viel im Lager übrig war.
Wer hat ähnliches erlebt oder weiß einen Rat.
Die 10.000 Euro wären der Gewinn gewesen.
Kann ich die Schuld auf den Meister schieben?
Wenn ja, wie komme ich dann zu meinem Geld?
Bin über alle Tipps dankbar.
Ach ja, auf die Frage warum er zwischendurch nichts sagte, lächelte er nur und meinte, da habe ich mich noch nicht so gut ausgekannt.
Der Typ hat mich voll abgezockt, jetzt habe ich mir eine Woche Bedenkzeit erbeten.
Meinen Anwalt kann ich auch nicht fragen, da er sich mit der DIN und deren Folgen nicht auskennt.
Trotzdem allen frohe Ostern
K.
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hm scheint ein alter Fuchs zu sein der von Simens
die Norm ist kein Gesetzt wird aber wenn es zu Verhandlungen kommt,fast wie eins Verwendet.
die Berechnungen kannst ja nachreichen und so rechnen das genau die Leitungen rauskomme die Engebaut wurden wirst ja können.
falsches Material schau mal in der Auftragsbestätigung nach ob da nicht steht der Satz oder Gleichwertiges!
ansonsten kann ich Dir auch keine Tipps geben es gibt solche die Warten nur auf einen Fehler dann schlagen sie zu.
und 10.000.- Euro ist ein nettes Geld Lehrgeld
trotzdem noch schöne Ostern
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Hallo Herr K.,
bittere Pille, die Sie schlucken sollen. Leider immer häufiger die geübte Praxis.
Mein dringender Rat:
1. SOFORT mit einem spezialisierten Baurechtsanwalt (am besten mit großer Kanzlei)Kontakt aufnehmen und SOFORT die Situation aus rechtlicher Hinsicht klären! Verlieren Sie hier keine ZEIT!!
2. Parallel die Handwerkskammer um Nennung eines TOP-Sachverständigen bitten und mit diesem die Situation besprechen.
3.Schalten Sie (wenn Sie in der Innung sind) Ihren Fachverband ein. Hier können Sie kompetente Hilfe erwarten und bekommen.
Sicher ist, daß die Punkte 1. und 2. Geld kosten; ich persönlich würde dieses Geld aber investieren!
Mich würde es deutlich interessieren, wie es bei Ihnen weitergeht.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
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Hm, Herr K.
wenn ihr Problem nicht so ernst wäre, dann würde ihr Beitrag gut ins Humorforum passen.
Da mich ihr Problem persönlich interessiert, habe ich meinen Freund den Rechtsanwalt angerufen, der hat auch große Ahnung vom Baurecht.
Sein unverbindlicher Tipp aus der Praxis:
1. Entweder in die vollen gehen, mit Gutachtern, Rechtsanwalt usw. und zumindest einen Vergleich anstreben, allerdings können Sie dabei eine Lawine auslösen, da es dann um 7 Häuser geht.
Bei der Sache werden ihnen erfahrungsgemäß graue Haare wachsen und Sie werden sehr gute Nerven brauchen.
Bei einer Gerichtsverhandlung stürtzt sich ein Richter immer auf Gutachten, da er ja selber von DIN und Regeln des Handwerkes keine Ahnung hat.
Falsches Materia, wahrscheinlich billigeres ist vergleichbar mit Betrug..
Wenn ich Champus bestelle und bekomme Erdbeersekt und zahle Champus ist das Betrug, auch wenn er mir genauso schmeckt...
2. andere Möglichkeit, pfeifen Sie auf die 10.000 Euro, versuchen an alle Fotos zu kommen, mit deren Negativen, Video und schwatzen dem Zocker unbedingt ein Ehrenwort unter Männern ab, dass er den Mund hält.
Persönlich würde ich Vorschlag 2 in Erwägung ziehen.
Bei einem ähnlichen Fall (Falsche Trittschalldämmung) waren nach einem Kampf 200.000 DM fällig.
Dort wurde der Boden wieder herausgerissen.
Interessant wäre noch die Mängelliste, inwieweit sich der Schaden beheben läßt.
Bei groben Mängeln in der Wand entscheidet wieder mal der Gutachter.
Noch ein Tipp von meinem Anwalt, Sie sollten die Rechtsform ihrer Firma prüfen, mit einer GmbH, haben sie im Ernstfall die besseren Karten.
Falls Sie mit ihrem Privatvermögen haften, siht es im Ernstfall recht schlecht aus.
Von ihrem Meister können Sie erfahrungsgemäß nichts einklagen.
Auch dürften Sie von Ihrer Betreibshaftpflicht bei Erstellungsfehlern nur ein müdes Lächeln ernten, da ja kein Sachschaden entstanden ist.
Unbedingt Rücksprache mit einem guten Fachanwalt halten.
Adressen gibts sicher bei der Innung oder Handwerkskammer.
Also Kopf hoch!
Ansonsten betrachten Sie die 20.000 DM als Lehrgeld.
Frohe Ostern trotzdem wünscht
Richard Häusler
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Guten Tag
Vielen Dank den Herren für die Anregungen und guten Tipps.
Inzwischen habe ich mit einem sehr fähigen Rechtsanwalt gesprochen und auch er kam zu dem Entschluß bei den vorhandenen Mängeln lieber zu zahlen.
Ich werde in den suren Apfel beißen müssen.
Tatsächlich haben wir etwas günstigeres Material verwendet, das leider nicht gleichwertig zur Ausschreibung ist.
Ich kann inzwischen jedem Kollegen dringenst empfehlen sich an Normen und Vorschriften zu halten.
Gerade bei Isolierungen können viele Fehler gemacht werden.
Stimmt schon, es geht 100x gut, aber es genügt, wenn es beim 101x in die Hose geht, so wie bei mir.
Dann wird es richtig teuer.
Ich werde versuchen alle Fotos und Video zu erhalten, Danke für den Tipp, auch das mit dem Ehrenwort unter Männern kann sicher nicht schaden.
Vielen Dank für die Hilfe.
Herzlichen Gruß von Karl
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Zu Beitrag 1
Guten Tag,
Der Tipp war klasse, letzten Freitag habe ich alle Monteure zur Besprechung zusammen getrommelt.
Den Monteuren habe ich klargemacht, dass sie ob sie wollen oder nicht akzeptieren müssen wer das sagen hat.
Die Aufgabe war wirklich nicht leicht.
Man kommt schnell vom hundertsten ins tausendste.
Aber nach 2 Stunden waren wir uns einig und der Groschen war gefallen.
Ich glaube in Zukunft wird es besser klappen.
Hätte nicht gedacht, das ein Gespräch soviel bewirken kann.
Jeder hat versprochen in Zukunft sein bestes zu geben und wir wollen eine starke Mannschaft werden.
Vielen Dank für die Info
Herzlichen Gruß vom Tim
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Tolle Idee mit dem Kummerkasten, auch die Antworten zu den Problemen fand ich prima.
Werde ich mir merken, wenn es mal Kummer gibt.
Die Menschen die sich gegenseitig helfen, werden doch eh immer weniger.
Ich finde es schön wenn man anderen mit Meinungen und Tipps zur Seite steht, ohne dass man eine Gegenleistung erwartet.
Es menschelt sehr und das gefällt mir.
Viele Grüße
Heidrun
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Es ist zum wahnsinnig werden.
Bei jeder öffentlichen Submission erhalten die Firmen aus den "neuen"Bundesländern den Zuschlag.
Werde in zukunft keine Angebote ausfüllen.
Beispiel Schulhaus Umbau:
es wurden 23 Angebote abgegeben, alle Firmen aus der Umgebung lagen bei ca. 150.000 Euro
Dann der Hammer.
Plat 1.2.3. Firmen aus dem Osten
Der niedrigste um 50.000Euro niedriger!!!!
Platz 2 und 3 waren ähnlich billig.
Wie geht das???
Sie die zu blöd zum rechnen oder wir?
Ich habe mit +10% auf Materialeinkauf gerechnet!
Wo liegt der Fehler??
Kann mir dás einer erklären?
Da stimmt doch was nicht.
Bin ich blöd oder die anderen?
Gute Nacht
SHK Betriebe
Gruß Thomas Verba
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