Sehr geehrter Herr Remmert,
wenn Sie den Aspekt des Umweltschutzes und der Anschaffungskosten in Betracht ziehen,können Sie sich nur
für eine Ölheizung mit Solarünterstützung für Brauchwassererwärmung entscheiden.
Wirkungsgrad ca. 94% je nach Kessel, da kann kein Stromkraftwerk mithalten,
besser Atomstrom ........braucht man auch nicht viel dazu sagen,oder ??
Der ist billiger ,aber keiner will ihn haben,nach dem Motto "bei uns kommt der Strom aus der Steckdose "
und da wir unseren Strom ja selber "mixen"(d.h. "E-ON,RWE" u.s.w kaufen ihn für uns billig ein,und billig geht nur im Ausland), deswegen bauen unsere Nachbarn die kleinen netten dampfenden Kernkraftwerke !!! und das alles ohne Umweltverschmutzung (kommt ja nur Wasserdampf raus ).
Ich rate jedem von einer Elektroheizung ab,ebenso von den sog. "Umweltfreundlichen" Wärmepumpen !!!
Konventionelle Elektroheizungen sei es mit Marmor oder mit Einzelraumspeicheröfen,
haben den Nachteil das sie Nachts den Raum und das Speichermaterial erwärmen (bei Nachtstrom) und tagsüber die Wärme
abgeben, d.h. falls es am Tag draußen warm wird,wird in den Zimmern immer noch geheizt.
Der Vorteil an der Sache ist, das in der Übergangszeit regelmäßig gelüftet wird ( Temp. > 25° hält eben nicht jeder aus),
und das diese Geschichte in der Anschaffung relativ preiswert ist !!!
Der Nachteil, wenn Sie Nachheizen müssen, dann freut sich ihr Stromverkäufer. (ist übrigens dieselbe Problematik wie
bei Wärmepumpen).
Ich finde die Pelletsheizung wäre eine Alternative zur Ihrem Problem, allerdings sind die Anschaffungskosten für Kessel,
Regelung,Rücklaufanhebung,Raumaustrag,Inbetriebnahme,Speicher und Pufferspeicher so teuer,das jeder wirtschaftlich
denkende Mensch das nicht zahlen würde.
Der Preis nur für die Kesselanlage mit Montage,kommt ungefähr (fast) so hoch wie eine komp.. Ölheizung in einem Einfamilienhaus (aber incl. Kessel,Tanks,Rohrleitungen und Heizkörpern)
Allerdings sind Sie mit beiden Systemen flexibel,d.h. es könnte jederzeit auf Erdgas umgestellt werden.
Der Aspekt "Umweltschutz" ist auch beim Brennstoff Holz nicht ganz so,wie es die Kesselhersteller und andere
den Kunden darstellen. (bei jeder Verbrennung von organischen und fossilen Brennstoffen entstehen Schadstoffe)
z.B. Das die entstehenden Schadstoffe aus der Verbrennung, von den Wäldern wieder aufgenommen
werden. Das schimpft sich dann "im Kreislauf der Natur" das ist der Schmarrn hoch 10, ein Baum der im Ofen landet
kann nichts mehr aufnehmen, unsere Wälder sind zur Hälfte krank und das beste Beispiel sieht man in Südamerika
dort wird sogar die Brandrodung für die Erderwärmung verantwortlich gemacht,wo wird jetzt was aufgenommen ???
(Würde mich pers. interessieren welcher Trottel auf sowas kommt, das funktioniert nur dann ,wenn die Bäume so
schnell wachsen wie sie verbrennen !!! )
Solange Pellets noch aus Abfällen hergestellt werden können,ist diese Art der Heizung in Ordnung
und die Verbrauchskosten günstig, aber was wenn die Abfälle nicht mehr ausreichen ???
Angebot und Nachfrage regeln den Preis, und wenn dieser Markt richtig angelaufen ist,dann wird auch dort ordentlich hingelangt !!!
Wer würde es den anderst machen,oder ???
Der Clou ist natürlich der, jeder der so einen teuren Kessel hat, wird ihn nicht wegen einer Preissteigerung
von 100 % oder mehr bei den Brennstoffkosten rauswerfen wollen (der war ja teuer und muß sich bezahlt machen).
Ich hoffe das ich ihnen weitergeholfen habe, ich denke aber eher,das ich Sie zum Nachdenken gebracht habe,oder ???
"Alles im Leben hat eben seine zwei Seiten"
Ich will hier niemanden auf die Füße treten, und ich weiß, daß nicht jeder Kollege hier meiner Meinung sein wird,aber wenn man es objektiv sieht,ist es leider wirklich so.
Mit freundlichem Gruß
Werner Reuß