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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Heute: Aschenputtel.., ein bekanntes Märchen, gut geeignet zum Vorlesen für unsere lieben Kleinen.

Es war einmal, noch nicht so lang her...Also:
Diese Schnulze spielt wohl in der absolut spießigsten Yuppi-Szene. Der alte Bock muß jedenfalls abartig Kohle gescheffelt haben. Und als ihm seine Frau abgenibbelt war und seine Tochter in einem Stück flennt, da zieht er sich ne neue Alte an Land, die zwar optisch unheimlich was hermacht, aber sonst der totale Flop is. Die schleppt auch noch ihre Brut mit an. Die drei Schicksen stammen aber aus der gleichen Schublade: scharf wien Skalpell auf die Kröten, dabei aber völlig miese Fluntzen. Die drei machen die Kleine von dem Ollen jetzt voll zum Neger. Die haust im letzten Loch, kriegt kaum was zu beißen und muss ackern wie‘n Stier. Und nur die Drecksarbeit, so richtig ätzend. Die ist schon voll am abschlaffen als dann so ne Super-Fete steigen soll. Irgend so ein total bemooster Typ will sich wohl nen steilen Zahn zulegen, und alles macht sich auf die Socken, um bei dem Macker zu landen. Die Puppe ist eigentlich nur total heiß auf den Schwoof. Mit Typen hat die überhaupt noch Null am Hut. Aber die drei beknackten Weiber schütten der ne volle Ladung Grünzeug in den Heizungskeller, das soll sie rausgriffeln. Die Tuss meint auch erst, der Zug wär jetzt für sie abgefahren, aber dann kommen so ein paar ausgeflippte Gestalten angejettet und machen ihr den Job in einer affenartigen Geschwindigkeit. Als sie aber mit der Plastik-Schüssel bei der Alten angekrochen kommt, ist wieder die totale Fehlanzeige. Angeblich, weil sie nicht ordentlich abtanzen kann und auch keinen vernünftigen Fummel zum Anziehen hat. Als sie das vor den Latz geknalllt kriegt, kriegt die bescheuerte Kuh wieder ihren Heulkrampf, anstatt denen endlich mal zu verklickern was Sache is. Aber diese irren Typen, die beim Linsenpulen mitgemischt hatten, verpassen ihr einen Wahnsinns-Fummel und sie heizt schnell noch los. Bei der Fete zieht die Puppe die totale Schau ab und gräbt diesen bemoosten Macker an wie nix. Aber als der jetzt bei ihr landen will, verduftet sie in ihre Küche und keine Sau weiß überhaupt, wer sie gewesen ist. Die gleiche Story läuft dann am nächsten Abend nochmal. Die Mutter muß halt voll die Meise gekriegt haben, bei den drei Weibern. Na der Typ hat jetzt die Schnauze voll von den Zicken, der muß wohl cool drauf gewesen sein, kommt der halt auf die krasse Idee, die Treppe mit Klebzeug zu beschmieren. Da bleibt dann die Tuss auch voll so mit ihrem Latschen dran hängen, und der Typ sucht jetzt überall in der Szene den passenden Hüpfer zu dem Gerät. Die beiden anderen Mütter sind so heiß auf den Typen, dass die sich sogar ein Stück von ihren Flossen absäbeln, damit sie in die Schuhchen von der Lady passen. Aber der rote Saft trieft halt voll durch. Der Typ blickt gleich, dass die den verarschen wollten, und ist wahrscheinlich voll abgegangen. Jedenfalls, als die Puppe so in ihre Schühchen steigt, flippt der Typ voll aus, weil der die richtige Torte erwischt hat, knallt sich mit ihr auf seinen Gaul und die zwei machen nen Abgang in Richtung seiner Prunkhütte. Das abgefahrnste an der Story is aber, dass die Beiden wohl nich mal hops gegangen sind, sondern in der Riesenhütte immer noch voll zombimäßig am vermodern sind.

Der Märchenonkel
Richard H.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Richard,

ich gebs ja zu, die Geschichte über den orbit-ausflugs-freudigen Bayern war nicht so ganz ohne Hintergedanken ...

Die Kegelbahn im Viessmann-Gästehaus ist mir auch nicht unbekannt ... aber was Wunder, kann ich ja fast zu Fuß hinlaufen ;-)

Schönen Abend noch!

P.S.
Ist ja ein Humorforum, diese Rubrik, also:

Ein Chef wollte eine neue Sekretärin für sein Vorzimmer einstellen. Er wandte sich an die Lokalpresse und veröffentlichte folgende Anzeige: "Großbusige Sekretärin mit vorteilhaftem Aussehen für mein Vorzimmer gesucht. Biete hohen Lohn, Bereitschaft zu gewissen Dienste werden erwartet"

Er erhielt viele Antworten und führte viele Gespräche mit
großbusigen Schönheiten. Zum Schluss blieb er an einer ganz süßen hängen, die wie eine Puppe war. Als das Gehalt und andere Punkte verhandelt wurden, wurde es dem Chef ein bisschen peinlich, das er solche Forderungen, wie er es tat, stellte. Er fragte daher:" Das mit den gewissen Diensten, ist das in Ordnung?" "Kein Problem, ich habe keinen Freund und Sie sehen gut aus" antwortete sie. Der Chef wurde Feuer und Flamme und erklärte weiter: " Wie gut! Also, wenn ich es etwas gemütlich haben möchte und niemand mitbekommen soll, worüber wir sprechen, dann sage ich, dass ich ein Brief nach Kambodscha schreiben lassen möchte". "Ein Brief nach Kambodscha schreiben, o. K." antwortete die Frau.

Es vergingen ein paar Tage und der Chef merkte, dass das Begehren sich meldete. Er drückte den Knopf der Gegensprechanlage und
sagte: "Ich möchte einen Brief nach Kambodscha schreiben lassen". Die Antwort ließ etwas auf sich warten, kam dann aber doch : "Gerne, aber nun ist es so, dass ich heute das rote Farbband in der Schreibmaschine habe..."
"Ach so" antwortete der Chef, "dann erledigen wir es ein anderes mal". Es dauerte eine Weile und die Sekretärin merkte, dass sie
den Chef wohl etwas enttäuscht hatte und drückte den Knopf auf der Gegensprechanlage: "Betreffend dieses Briefes, können wir das nicht mündlich erledigen?" "Dafür ist es zu spät" antwortete der Chef, " ich habe es bereits von Hand geschrieben"
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Falls es noch mehr Beweise braucht, dass die menschliche Rasse durch ihre Dummheit zum Scheitern verurteilt ist - hier einige "echte
Packungsaufschriften" von verschiedenen Konsumartikeln:

1. Auf einem Fön von Sears: "Nicht während des Schlafes benutzen".
[Mist, das wäre die einzige Gelegenheit, wo ich Zeit hätte, mir die
Haare zu fönen! ]
2. Auf einem Stück Seife der Firma Dial: "Anleitung: Wie normale Seife benutzen."
[Ach...das ist ja eine Überraschung und wie geht das!?]

3. Auf Tiefkühlkost von Swansons: "Serviervorschlag: Auftauen."
[Aber das ist "nur" ein Vorschlag!]

4. Auf Tiramisu von Tesco's (auf die "Unterseite" aufgedruckt):
"Nicht umdrehen".
[Ups, schon zu spät!]

5. Auf einem Bread-Pudding von Marks & Spencer: "Das Produkt ist
nach dem Kochen heiß".
[Genauso sicher wie auf den Tag der Abend folgt.]

6. Auf der Verpackung eines Rowenta-Bügeleisens: "Die Kleidung
nicht während des Tragens bügeln".
[Aber das hätte doch Zeit gespart?]

7. Auf Boot's Hustenmedizin für "Kinder": "Nach der Einnahme dieser
Medizin nicht Autofahren oder Maschinen bedienen".
[Wir könnten viel für die Vermeidung von Arbeitsunfällen tun, wenn wir doch nur diese erkälteten 5jährigen Kinder von den Gabelstaplern wegbrächten!]

8. Auf Nytol Schlafmittel: "Achtung: Kann Müdigkeit verursachen"
[...nichts anderes haben wir gehofft!]

9. Auf einer japanischen Küchenmaschine: "Nicht für die anderen
Benutzungen zu benutzen".
[Zugegebenermaßen, jetzt sind wir neugierig geworden...]

10. Auf Nüssen von Sainsbury's: "Achtung: enthält Nüsse".
[BLITZNACHRICHT!!!]

11. Auf einer Packung Nüsse von American Airlines: "Anleitung:
Packung öffnen, Nüsse essen."
[Was soll da noch schiefgehen?]

12. Auf einem Superman-Kostüm für Kinder: "Das Tragen dieses
Kleidungsstücks ermöglicht es nicht, zu fliegen".
[Hier ist nicht die Firma schuld, sondern die Eltern!!!]
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Fehler macht ja wohl jeder mal, aber was kommt dann?

Der Handwerker kommt und beseitigt den Fehler auf Garantie - Die Anfahrt kostet dafür wie noch nie.

-Der Autohersteller streitet zunächst ab und überläßt es dem Fachhandel, wenn es nicht mehr zu verschweigen ist, startet er zähneknirschend eine Rückrufaktion.

Die chemische Industrie setzt auf den Faktor Zeit , nach ausreichender Einwirkzeit bleibt übrig nur ne Kleinigkeit.

Der Arzt macht nichts und sagt nichts der
grüne Rasen möge seinen Pfusch vertuschen.

Der Pauker schiebt die Schuld auf die Kultuspolitik und auf die Jugend von heute!
Er schreit nach Schulreform und neuer Struktur! -Die Pisa-Studie jedoch hat ergeben, vor allen Reformen - die Schüler besser warn gewesen! Schon schreit man nach ne neue Reform und nach einem Geheimrezepte - bekannt auch unter dem Namen Ganztagsschule. Wissen sich jedoch nicht erhöht, indem man nur die Stundenzahl erhöht!

Der Finanzminister ändert eine Verordnung, und schon passt es wieder - die Steuern die
er hat bekommen - er sich nicht wieder läßt entkommen! Er gibt mal hier und gibt mal da,
damit er seine Bürger etwas entlastet, an andrer Stelle er sie dafür doppelt dann belastet!

Die EDV Branche bringt ein neues kostenpflichtiges Update auf dem Markt - zu dumm nur, dass auch dieses Fehler hat und die Software und Hardware nicht mehr kompatibel ist. Also neue Hardware und neue Software und dann natürlich neues Update.
Leider ist auch dieses dann nicht fehlerfrei, also wird der Fehler zum Standart erklärt und zum eingetragenes Warenzeichen erklärt.

Der Verbraucher ist dann wie immer der Dumme, bezahlt er doch die große Summe.
Für Ersatz muß er dann sorgen, und den Schrott auch noch teuer entsorgen.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Verschiedene Regierungsformen aus agraischer Sicht beschrieben
1.Sozialismus:
Du besitzt zwei Kühe. Die eine Kuh mußt du deinem Nachbarn abgeben.


2.Kommunismus:

Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und verkauft dir die Milch.


3.Liberalismus:

Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und schenkt dir die Milch.


4.Nationalsozialismus:

Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und erschiesst dich.


5.Bürokratismus:

Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und läßt eine Kuh schlachten. Die andere wird gemolken und die Milch vernichtet.


6.Kapitalismus:

Du besitzt zwei Kühe. Du verkaufst eine und kaufst dir dafür einen Bullen.


7.Anarchie:

Du besitzt zwei Kühe. Beide laufen Dir weg.


8.Postkapitalismus:

Du besitzt zwei Kühe, die Du aber entlassen mußt. Milch bekommst Du jetzt aus dem Internet/Ausland.


9.Thatcherismus:

Du besitzt 200 Kühe, mußt sie aber schlachten, weil sie BSE haben.


10.Maoismus:

Du besitzt keine Kuh, dafür aber auch kein Schwein. Dein Haus wird von roten Garden verbrannt.


11.Stalinismus:

Deine Kühe haben Genosse Poppow beleidigt und sind in Sibirien.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

...gebt es doch zu, ihr schreibt alle nur so fleißig, weil ihr für den Beitrag 100 die Supa - Drupa - Mega - Turbo Massagehandbrause wollt.
Aber ihr habt die Rechnung ohne meine Oma gemacht.
Die bekommt gerade eine PC Einweisung...
Und wenn die mal loslegt, dann dürft ihr euch echt warm anziehen.

Sagt nicht ihr seid nicht gewarnt worden:-)
Oma schafft euch alle.

Also immer schön fleißig bleiben, dann gibts zur Belohnung wieder ein Märchen.
Gruß von
Richard Häusler

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

wow, Herr Häusler,
ich hätte nicht gedacht, dass meine Werbung für diesen sächsischen Senioren-PC so schnell was bringt *frins

welcome, Oma :-)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Endlich einen Senioren PC
danke Doris für den Tipp.

Zur Belohnung gibts ein Märchen...

SCHNEEWITCHEN...



Die ganze Story fing damit an, dass sone schwerreiche Alte sich beim Schnitzen dermassen geschnitten haben muss, dass die durch den vielen roten Saft, der geflossen is, so daneben war, dass sie voll die krassen Filme geschoben hat. Und, als sie so auf ihrem Trip in der Ecke liegt, schiebt se nen Film von nem Balg, dass sie sich wünscht. Na, und der Balg hat nich bloß sone knallrote Gosche, wie der Saft, den se verloren hat, sondern auch noch ne schneeweisse Visage, weil grad Winter is, total abgefahrn. Und dann noch knallschwarze Zotteln, weil die grade an nem Baum rumgesäbelt hatte, der wohl die gleiche Colour hat. Muss ein krasser Trip gewesen sein. Jedenfalls, als die Alte später dann kalbt, sieht ihre Brut auch noch so aus, wie in dem Film, den se geschoben hat! Bloß die Alte selber is bei der Aktion drauf gegangen. Na, und ihr Oller hielt es mit dem Balg alleine natürlich nich aus, war ihm wohl zu stressig.Jedenfalls muss er ziemlichen Trouble damit gehabt haben, ne neue Alte aufzutreiben, denn die Mutter die der dann angebracht hat, hatte echt was am Sender: nur Schminke und Klamotten in der Birne. Und jedesmal wenn die ne andere Tuss vor die Linse gekriegt hat, die vielleicht nen bisschen geiler aussah als sie selber, dann kriegte se nen Anfall. Voll hysterisch die Alte, echt total daneben. Und weil das Gof von dem Alten, die Witty, wahnsinnig scharf aussah, wollte die Alte sie sogar um die Ecke bringen. Selber hatte se aber Schiss, deswegen kaufte sie nen Typ. Der strich dann die Dollars ein, ließ Witty aber laufen, weil die einen auf Mitleid bei ihm gemacht hat. Aber die Witty hat das gleich gecheckt, dass ihre Stiefmama ne krumme Tour am Laufen hat und setzte sich dann zu 7 Typen ab, die irgendwo im Wald ne Kommune aufgemacht hatten. Als die da einlief, waren die aber gerade auf Achse. Witty hatte Kohldampf, hat sich was zu beissen geholt, einen gekippt, und dann hatse sich in die Falle gehauen, weil sie knallmüde war. Als die Jungs nach Hause kamen, waren die ziemlich von den Socken und ließen so Sprüche los wie: He, meine Pizza is weg!, Der Sixpack is alle!, Da hat jemand meinen Stoff aufgeraucht! Dann sahn sie die Whity in der Falle liegen und haben erstmal mit den Ohren geschlackert. Aber dann blickten sie echt voll durch und ham gemeint:„Prima! Endlich ne Putze für unsern Kram!“ und ham beschlossen, dass sie bleiben darf, wenn’se kochen kann. Aber die beknackte Alte hat das irgendwie spitzgekriegt, dass Witty doch noch lebt. Die Olle hatte wohl son paar Esoterik-Schmöker gelesen und kannte sich aus mit Hexenkram und so. Weil sie total angenervt is, dass die Witty immer noch das bestaussehendste Girl in der Szene is und sie nich, will sie die Witty jetzt selber abmurksen. Die denkt sich wieder die krassesten Dinger aus: macht so ne Art „Wander-Boutique“ auf, mit der sie durch die Weltgeschichte schippert. Natürlich glotzt die Witty gerade da zum Guckloch raus, als die Alte antrudelt. Da dreht die der Witty nen geilen Gürtel an, den sie ihr dann aber so schweinisch zuzurrt, dass der Witty die Puste ausgeht und se hinknallt. Aber die Jungs kriegten sie wieder hoch. Beim nächsten Mal geht die Alte als sone Art Avon-Beraterin und verkauft der Witty giftigen Lippenstift. Witty kommt gerade noch mal davon. Aber beim dritten Stoß muss die Witty dran glauben. Da kommt die beknackte Ziege als Öko-Tante mit ungespritzten Äpfeln. Aber alles Mache: reine Arsenbomben waren das! Weil se gerade auf nem Alternativ- Trip ist, beißt Witty gleich voll rein und geht hopps. Die Jungs schnallen total ab, aber auf sone bürgerliche Buddelei stehen die überhaupt nich, deshalb stellen se die Witty in nem Glaskasten in den Wald und verpissen sich. Der Witz ist: die Leiche vergammelt überhaupt nich, weil die nich ordentlich tot ist, und muss noch richtig fit ausgesehen haben. Wie denn das? Aber egal, jedenfalls kam dann ein Sproß aus ner ganz noblen Family vorbei, fand die Leiche baumstark und schleppt sie sofort zu sich nach Hause ab. Unterwegs kam er ins Stolpern, dabei spuckt die Leiche den Apfelmatsch wieder raus und wacht auf. Aber jedenfalls war sie auch sofort wieder topfit, und riß sich den Macker gleich unter den Nagel. Und die beknackte Alte haut der Schlag oder sowas aus den Latschen, als sie spannt, dass Witty wieder durch die Gegend latscht und dazu noch nen irren Fang gemacht hat.

Wünsche schöne Tage.
Gruß an alle Lustigen:-)
von Richard Häusler
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Mönsch Richard, so kurz vor Weihnachten noch solche aufregenden Stories vom Stapel lassen! Es sollte doch passend zur Zeit etwas besinnlicheres sein, wie z.B:


DES FORSCHERS HEILIGABEND
oder: Deadline 24th December



Es ist schon still im Institut,
sogar das Telefax jetzt ruht.
In sanftem Licht, bei schwachem Scheine,
stehen die Terminals alleine.
Schneeflocken fallen leis und sacht,
weil das der Bildschirmschoner macht,
ganz lautlos über’n Monitor.
Kein Druckerschnarren dringt ans Ohr,
nur die Standby-Diode brennt
und flackert leicht. Es ist Advent.


Da schließt der Forscher ohne Eil'
grad’ noch sein letztes Backupfile.
Und als er legt die Akten hin,
geht ihm so manches durch den Sinn.
Er denkt an die Vergangenheit:
"Von wegen gute alte Zeit!
Manch Stund hat man mit Zeug verbracht,
das heut der Rechner ruck-zuck macht."
Er denkt mit mitleidsvoller Mine
an Blaupapier und Schreibmaschine
und an das Warten auf die Post -
wochenlang von West nach Ost.
Heut mit dem Fax, da geht das fix,
und E-Mail erst: null-komma-nix,
schon sind die Daten über'n Bus.
So kommt er zu dem festen Schluß:
"Heut hat man's besser, keine Frage!"
Und jetzt geht's in die Feiertage.


Er hatte sich fest vorgenommen,
nicht allzu spät nach Haus zu kommen.
Heiligabend muß vor allen Dingen
ihm Ruhe und Erholung bringen.
Doch als er sich zum Heimgehn wandt,
fällt ihm sein Schlüssel aus der Hand.
Und als er sich nach diesem bückt,
hat er ein Blatt Papier erblickt,
das unabsichtlich offenbar
zu Boden scheint's gefallen war.
"Ach Gott," sagt er nach kurzem Lesen,
"das hatte ich total vergessen."
Da geht's - er hat es gleich gecheckt -
um irgend so'n EU-Projekt,
das lange schon mal ausgeschrieben.
Die Bewilligung war ausgeblieben,
doch nach Protesten und Beschwerden
kann es nun neu beantragt werden.
Ganz unten steht noch: "Just remember:
Deadline: 24th December!"


Zwar war ihm das nicht angenehm,
doch im Prinzip auch kein Problem.
Da er's schon mal beantragt hatte,
ist es gewiß noch auf der Platte.
Schnell raus mit E-Mail oder Fax,
Termineinhaltung ist ein Klacks.
Eine Kopie vom Erstantrag
noch in der Aktenmappe lag.
So denkt er: "Da mach ich mir's leicht!
Der wird einfach nochmal eingereicht.
Nur's Datum ist nicht aktuell.
"Na, kein Problem, das hab'n wir schnell!"
Trotzdem faßt er noch den Entschluß,
daß er zu Haus Bescheid sag'n muß:
'ne halbe Stund' er später käme,
mehr Zeit das nicht in Anspruch nähme.
Das Telefon zu Haus belegt,
was unsern Forscher nicht erregt.
So schickt er halt' ne Mail, O.K.,
an frau.forscher@t-online.de.


Nun froh an's Werk, jetzt wird sich g'sputet,
mit frohem Pieps der Rechner bootet
und schon geht's rund, schnell wie ein Pfeil:
DOS, Windows, Word und Open File.
Doch eines ist jetzt schon fatal:
Wie hieß denn die Datei noch mal?
Schau'n wir mal, was es da gibt.
Abkürzungen sind ja sehr beliebt:
wrzlbr.fmt und knrad.txt
es ist schon manchmal wie verhext.
Und man vernimmt ein leises Fluchen:
"Ja Sakrament, da muß ich suchen."


Nach einer Stunde, in der Tat,
er die Datei gefunden hat.
Sie hieß 'test.doc', es ist zum Flennen,
das hätt' er sich ja denken können.
"Na bitte," dachte er, "das paßt!
Nur noch 'ne Kurzmessage verfaßt,
das File als Anhängsel attached
und dann ins Internet gequetscht.
Vorher wie immer den Login,
dann kriege ich das schnellstens hin."
Doch kommt es nicht ganz, wie er meint.
Denn was am Bildschirm da erscheint,
das hätt' ihn beinah' umgehaun.
Es steht da "LOCAL NETWORK'S DOWN!"


Rasch die Hotline angewählt.
"Das krieg'n wir schon!" - doch weit gefehlt:
das Rechenzentrum menschenleer,
am Heiligabend ist da keiner mehr.
Dann klingelt noch das Telefon.
Seine Frau mit lautem Ton
entfacht 'ne Diskussion sofort,
die schließlich endet mit dem Wort:
"Dann heirat' nächstens dein Büro!"
Das stimmte ihn jetzt auch nicht froh.
Darauf versucht er einmal noch
den Login, denn vielleicht geht's ja doch.
Nach 10 Versuchen schmeißt er's hin:
"Das hat doch alles keinen Sinn.
Dann eben nicht mit Internet,
das macht das Kraut jetzt auch nicht fett.
Stattdessen drucke ich es aus
und dann geht es per Fax hinaus."


Doch wieder unser Forscher irrt.
Er blickt den Ausdruck an verwirrt
und er muß zugeben, daß man
die Formeln nicht entziffern kann.
Den Grund dafür, den kennt er schon:
Das liegt sicher an der Word-Version.
Der Text mit WinWord 2 geschrieben
ist nicht ganz up-to-date geblieben.
Dies Manko wird eliminiert,
indem man Filter installiert,
ein paar Fonts zusätzlich lädt,
darauf in die win.ini geht,
dort zwei, drei Einträge editiert
und dann reg.dat modifiziert.
Zuletzt dann schließlich dreimal booten,
das dauert nur ein paar Minuten.


Nach drei Stunden hin und her
lief dann überhaupt nichts mehr:
Kein Word, kein Windows und kein DOS.
Frustriert der Forscher d'rauf beschloß,
den Rechner nunmehr abzuschalten
und zu versuchen, nach der alten
Tippex- und Schreibmaschinenweise
den alten Antrag still und leise
zu retouchier'n und wegzuschicken.
Das sollt' ihm heute doch noch glücken.
zwanzig vor zwölf war es geschafft.
Der Forscher völlig abgeschlafft,
mehr wankt er schon, als daß er geht,
schnurstracks bis zum Faxgerät.


Den Antrag in den Einzugschacht,
gewählt, doch - wer hätt' das gedacht -
hört er nur das Besetzt-Signal
und's Display zeigt: "ERNEUTE WAHL".
Und so probiert erneut er's wieder,
die Laune ist total darnieder.
Beim zehnten Anlauf endlich dann
springt die Übertragung an.
Dem Forscher geht nur durch den Sinn:
"'s ist zwei vor zwölf, das haut noch hin!"
Wie er sich freut, nahzu unbändig,
zeigt's Display: "SENDUNG UNVOLLSTAENDIG".


Es kracht die Faust, die keiner hält,
zack-bumm auf das Bedienungsfeld.
Und bei dem Faustschlag im Affekt
ist's Faxgerät total verreckt.
Es trifft dies unsern Forscher schwer:
Jetzt ist es aus, jetzt geht nichts mehr!
Am Boden liegend sieht er dann
das Blatt Papier, mit dem's begann.
Fast rasend schnaubt er: "Just remember:
Deadline 24th December!"


Als er das Blatt zerreißen will,
wird er mit einem Male still.
Da sieht er, daß es in der Tat
auch rückseits noch was stehen hat.
Da steht - das sieht er jetzt ganz klar -
"Wiederholungsanträge bis Ende Januar."
Perplex steckt er nun den Antrag
einfach in einen Briefumschlag,
Adresse d'rauf und, ohne Drang,
ab damit in den Postausgang.
Schwer hat der Abend ihn geplagt,
doch jetzt scheint's endlich abgehakt,
und er tritt unverzüglich dann
den wohlverdienten Heimweg an.


Busse fahr'n zwar längst nicht mehr,
doch nimmt der Forscher das nicht schwer
und er beschließt zu Fuß zu laufen,
um gute, frische Luft zu schnaufen.
Ganz still ist es um diese Zeit,
die Landschaft liegt im Winterkleid,
Schneeflocken fallen sacht und leis',
rings um ihm her nur tiefes Weiß.
Man hört nichts Lautes, und im Dunkeln
vereinzelt ein paar Sterne funkeln.
Auf seinem langen Weg nach Haus'
kramt manch' Erinnerung er aus.
Viel fällt ihm ein, während es schneit,
aus der guten alten Zeit.

(Verfasser unbekannt)

WIR WÜNSCHEN EIN FROHES UND STRESSFREIES WEIHNACHTSFEST UND VIEL GLÜCK IM NEUEN JAHR.

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Noch Sekunden bis zum Jahresende.

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... also abgeschrieben, ich bin ja ehrlich :-)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Baumeister,

möchte mich doch hier ganz öffentlich mal für die Flasche Schampus bedanken. Der Sanitärbund hat sich echt nicht lumpen lassen!

Ich trink auf euer Wohl! Prost!

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