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Forum Haustechnik: SHK sanitaerbund.de Archiv

Thema: Kürzung der Solarförderung

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Gast

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Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
In der Sommerpause ist still und heimlich die Solarförderung radikal gekürzt worden.

Sollen wir das so hinnehmen? Ich denke NEIN.
Unter http://www.peter-solar.de... habe ich einen Protestbutton eingerichtet. Hier kann eine Protestmail an Bundeskanzler Schröder
versandt werden.

Bitte unterstützt die Protestaktion, ggfls. durch Briefe an die Bundestagsabgeordneten (Liste unter BUNDESTAG.DE) oder eine
Email an Bundeskanzler@bundeskanzler.de.

Es ist an der Zeit der Bundesregierung klar zu machen, daß auch die Sonne eine Lobby hat.
Und wenn wir es nicht tun, wer dann?
Und wenn wir es nicht JETZT tun, wann dann?

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Peter

__________________________________
Peter Solar- und Wärmetechnik GmbH
Hauptstr. 14-16 63486 Bruchköbel
Tel. 06181-78877 Fax 06181-907225
http://www.peter-solar.de...
Mailto:wolfgang.peter@peter-solar.de

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Gast

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Wenn man die Anschaffungskosten und die Einsparung sieht, lohnt sich doch eine Solaranlage eigendlich nicht. Vom Aspekt der Umwelt mag das anders aussehen. Also stehe ich auf dem Standpumkt, wer eine Solaranlage möchte, soll sie auch alleine bezahlen und nicht auf Kosten aller Steuerzahler. Für die Firmen die mit Solar sehr viel arbeiten wird es dann allerdings immer schwieriger eine Anlage an den Mann zu bringen. Nur wenn unsere Wirtschaft nur noch über Zuschüße und Förderung funktioniert, wo soll das hinführen und wer soll das bezahlen. Wollt Ihr den alle 20% MwSt oder Benzinpreise von über 3 DM.

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lieber Herr Fetting,
wie kann man eine solche Gedankenlosigkeit an den Tag legen.
Wenn alle fosilen Brennstoffe verbraucht sind, möchte ich Sie fragen, wie heizen wir denn dann.Leute die ein Haus bauen sind doch nicht für die Spritpreise verantwortlich denen sollte man helfen, denn sie sorgen für eine bessere eine saubere Umwelt.
Also bitte erst mal nachdenken bevor man solches Zeugs schreibt.

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Gast

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Was meinen sie denn, wer die Hilfe bezahlen soll.
Die Förderung wird doch über Steuern finanziert.
Und das bezahlt ja wohl die Algemeinheit. Also auch Menschen, die nie in Ihren Leben ein Haus, geschweige eine Solaranlage bauen werden. Ich habe ja nichts gegen Solarheizungen. Bin aber nicht bereit dafür, das meine Steuern für irgendwelche Förderrungen ausgegeben werden. Jeder der eine Solaranlage haben möchte soll sich eine bauen, aber bitte auch selber finanzieren.

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Richtig, Herr Fettig, weiter so...endlich jemand der auch dem "scheinheiligen" Gerede der Solarbranche KONTRA gibt...es ist unerträglich...mit welchen Scheinheiligen Argumenten die Solarbranche immer aufwartet...Wenn das alles nichts bedeutet...dann sollen doch alle Solaranbieter ihre Solaranlagen umsonst abgeben...diese Leute verkaufen doch auch Solaranlagen um 1. Geld zu verdienen, und erst als 2. um die Umwelt zu schonen...und wenn Punkt 1 nicht mehr funktioniert...wird diesen Leuten der Punkt 2 auch nicht mehr weiter interessieren...obwohl ich nicht ausschliessen will, daß es einige idealistischen Ausnahmen unter den Solarleuten gibt...

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An die Herren Fetting und Hoffmann,

Herr Siebenlist hat ganz recht, was tun Sie wenn die fossilen Brennstoffe aufgebraucht sind? Bei den Steuern sollten Sie mal um die Ecke denken: Förderprogramme wie diese dienen auch dazu bestimmte Bereiche der Wirtschaft anzukurbeln. Die hier zu erwartendenden Erträge kommen dem Staat in Form von Steuern wiederum zu Gute und bringen die Fördergelder um ein vielfaches wieder rein! Und selbst wenn dies nicht so wäre, leben wir in einem System, in dem die Gemeinschaft füreinander aufkommt, und wir können froh sein, dass dies noch! so ist.

Die Dinosaurier haben mehrere! hundert Millionen Jahre auf unserem Planeten gelebt. Wir, die Menschen, haben gerade mal hundert Jahre gebraucht um die Erde zu dem zu machen was sie heute ist. Die Rechnung dafür wird nicht in Form von Steuern präsentiert, es wird eine Frage des Überlebens werden, aber es muss wahrscheinlich in kurzer Zeit noch! mehr passieren damit Leute wie Sie, Herr Fetting und Herr Hoffmann, zumindest den Ansatz einer Einsicht zeigen!

Detlef Brandt

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Herr Brandt,
Sie haben auf meine Kritik bezüglich der Prioritäten, die von Solaranbieter bezüglich des Verkaufs von Solaranlagen gesetzt werden nicht geantwortet...Ihr stattdessen "Jurassic Park" - Story war stattdessen recht amüsant...
Die Solarfachleute sollen doch nicht so scheinheilich tun, als würden Sie mit Ihren Solaranlagen die Welt retten...Warum werden denn in ca. 90% aller solaren Werbeanzeigen anstatt ökologischer Prognosen...stattdessen mit ökonomischen "Wahnsinnsversprechungen" thermische Solaranlagen angeboten ??...Von angeblichem ökologischem Bewußtsein ist da nicht viel zusehen...man versucht doch die KUnden mit ökonomischen Slogans zu ködern...da man genau weiß, da man ansonsten keine Solaranlagen verkaufen würde...
Also:
Die Solarbranche sollte zuerst bei der eigenen Werbung die Solartechnik ins Rechte Licht rücken, bevor man potentiellen Solarkunden oder kritischen Solarkunden mangelndes ökologisches Verständnis unterstellt...

Aber wir wiederholen uns...diese Diskussion ist in diesem (überaus guten Forum) schon viel zu häufig geführt worden...

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ich denke das nicht der Häuslebauer der jenige ist ,der die Steuern der Allgemeinheit verbraucht, sondern die Industrie,die immer noch nicht gelernt hat, oder die immer noch nicht die Auflagen erfüllen die der Umweltschutz fordert.
Die sind nämlich verantwortlich dafür wenn die Krankenkassen verschiedene Kuren oder Reha bezahlen müssen, die schließlich auch die Allgemeinheit bezahlt.Aber hier gehts doch um Schuldzuweisungen, sondern darum das endlich einige versuchen etwas zu tun ,zu tun für unsere Umwelt.

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Ich finde die Argumentation einiger Beiträge merkwürdig ... Sollen jetzt die Häuslebauer ihren Beitrag leisten und die Mieter etwa nicht ? ... ist es nicht unsere Welt ? ... die Hausbesitzer infestieren eine Menge Geld für die Solartechnik ! und der Nutzen ist im Verhältniss zum Geldeinsatz (laut Herr Hoffmann ja sowieso gleich Null) doch weiterhin Streitpunkt. Trotzdem wird Energie gespart und den Nutzen haben doch die Erdenbürger nicht nur der Investor ... sehen Sie das doch mal anders herum ... einige Leute investieren in den Umweltschutz und lassen Solaranlagen bauen an denen sie (laut Herrn Hoffmann vom Handwerk und der übermächtigen Werbeindustrie übers Ohr gehauen wurden, sondern ) nur geringfügig Gewinne erzielen also unwirtschaftlich sind. Und dann gibt es hier einige Menschen die jammern auch noch herum, dass sie für diese "poppeligen Förderungen" Anteile tragen sollen ... lächerlich ... Hat ein Mieter nichts mit Umwelt zu tun ... ???

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natürlich kann ein Hausbesitzer nicht auf gut kalkulierte Miete verzichten, sollte aber nicht übertreiben, nur weil er erst mal mehr investiert hat als manch andere Häuslesbauer.
Wichtig ist doch am Ende der Nutzen und der Beitrag zur Umwelt, denn was wir jetzt versauen können unsere Kinder nicht wieder herstellen, ohne größere Opfer, also wieder Steuern die verschwendet werden wegen einiger Fehler in unserer Zeit.

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Sehr geehrte Diskussionsteilnehmer,

es ist interessant zu sehen, dass wieder
einmal dass Thema " Solarförderung " so kontrovers diskutiert wird.

Bei aller Diskussionsfreude möchte ich aber
an ein paar wichtige Tatsachen erinnern:

1.) Wir Menschen benötigen für unsere
weitere Existenz bestimmte klimatische Vorrausetzungen auf dem Planeten Erde.

2.) Unsere zukünftige Energieerzeugung muss
deshalb auf regenerativen Energieträgern aufgebauen, wenn wir Punkt 1 gewährleisten wollen bzw. die vorhandenen Klimaveränder-
ungen stabilisieren wollen.

3.) Die Quelle aller regenerativen Energie-
träger ist die Sonne. (Biomasse, Wind,
Wasserkraft, Geothermie, direkte Solar-
energienutzung usw.)

4.)Bei den fosilen Energieträgern werden wir
bis in 10 Jahren den Punkt erreicht haben,
wo der Verbrauch höher ist, als die wirtschaftlich förderbare Menge an fossilen
Energieträgern.

Unter Berücksichtigung der Punkte 1 bis 4,
stellt sich für mich dann die Frage, ob es
überhaupt Sinn macht, über die Kosten der
regenerativen Energieträger zu diskutieren.

Denn wenn wir die klimatischen Verhältnisse
auf diesem Planeten noch stabilisieren wollen, gibt es keinen anderen Weg als eine Energieversorgung zukünftig zu 100% auf regenerativen Energieträgern aufzubauen.

Nun kann man diskutieren, wie man
den einzeln animieren kann, seine Energierzeugung schnellst möglichst, auf eine regenerative Energierzeugung umzustellen. Hier ist die staatliche Förderung eine mögliche Variante.

Persönlich halte ich nicht viel von Förder-
programmen. Der Umstieg lässt sich aus
meiner Sicht nur über den Energiepreis
der fossilen Energieträger regeln. Oder
in einer Übergangszeit mittels festgelegter Energiekennzahlen, welche den maximalen Anteil fossiler Energieträger am Gesamtenergiebedarf vorgeben. Es ist dann
jedem selbst überlassen, mit welchem
regenerativen Energieträger er den zusätzlich benötigten Energiebedarf abdeckt.





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Sehr geehrter Herr Sagawe,
danke für die deutlichen Worte!
mfG Detlef Brandt

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Hallo

Noch als Ergänzung wahrscheinlich werden wir schneller über den Einsatz von alt. Energie gedanken machen als uns lieb ist.

Viele meinen ja Öl und Gas reicht noch für 40 - 100 Jahre. Das ist aber gar nicht der Punkt.

Sonder wie Herr Sagawe schon sagt, dann wenn mehr Öl verbraucht wird, als noch gefördert wird kippt der Preis und es wird echt teuer, und zwar für alle und im besonderen die Mieter !!

Beispiel aus Deutschland
Steinkohle !!! wir haben satt , aber es ist zu teuer, so ist die Kohle durch Öl und Gas ersetzt worden, noch bevor sie aufgebraucht wurde.
Beim Öl wird es genauso laufen, bzw. muß es genauso laufen wenn wir nicht einen absoluten Kollapse landen wollen.

Mfg Ralf Sparwel

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Gast

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Sehr geehrter Herr Sparwel,

wenn ÖL und Kohle schneller knapp wird als uns lieb ist...dann wird es höchste Zeit, daß die Solartechnik endlich effektiver wird...
Statt die Fördermittel den privaten Häuslebauern in den Rachen zu werfen, wäre es sinnvoller Projekte zu fördern, die letztendlich die Solartechnik effektiv und wirtschaftlich macht...

Es kann nicht immer alles über den Energiepreis laufen...

Wenn der ÖLpreis exorbitant steigen würde, dann hat das vielleicht positive Auswirkungen auf die Solartechnik, allerdings bei weitem mehr negative Auswirkungen auf das all-tägliche Leben...und dann werden die Leute plötzlich ganz still werden, die immer hohe Energiepreise gefordert haben...
Diese Preise können und dürfen erst steigen, wenn die Alternativen Energien soweit sind, daß diese annähernd 100%ig die konventionellen Energieträger ersetzen können...und diese Zeit zu verkürzen, gilt es Fördermittel in die Weiterentwicklung der Technik bereitzustellen...anstattFördermittel für eine nicht ausgereifte Technik bereitzustellen...

Bevor das nicht gewährleistet wird, darf niemand ernsthaft diese hohen Energiepreise fordern...

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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Sehr geehrter Herr Hoffmann,

es ist doch keine Frage der verfügbaren
Technik, schon heute unsere Energie-
versorgung zu 100% auf regenerative
Energieträger umzustellen.

Die Anlagentechnik ist doch vorhanden, wir
müssen sie nur einsetzen.
Stattdessen verbrennen wir weiterhin fossile
Energieträger, weil Sie nach der allgemein
angewandten Betrachtungsweise kosten-
günstiger sind, als regenerative Energie-
träger. Und warum sind sie kostengünstiger?
Weil die durch die fossilen Energieträger
verursachten externen Kosten, von der
Allgemeinheit über die Steuergelder,
Versicherungsprämien usw. bezahlt werden.
Und somit dem einzelnen Verbraucher von
fossilen Energieträgern als Kosten gar nicht bewusst werden.

Die Energiepreise für fossile Energie-
träger werden und müssen drastisch steigen, den nur ein hoher Energiepreis fossiler
Energieträger wird die Bevölkerung in der
Breite dazu bewegen, regenerative Energien-
träger einzusetzen. Leider geht es nur auf
diesem Wege und nicht über die Einsicht des
Einzelnen.

Ihre Anmerkung, die Technik zur Nutzung der Sonnenenergie als unausgereift zu bezeichnen, zeigt leider einmal mehr, Ihre Unkenntniss über den aktuellen Stand der Technik in diesem Fachgebiet. Die Nutzung der Solarenergie ist doch mehr als eine Mini-
Solaranlage für ein EFH zur Trinkwarm-
wassererwärmung, bei deren Realisation Sie
Ihre Probleme hatten. Mit diesen Anlagen
werden wir auch nicht unsere zukünftige
Energieversorgungsproblematik lösen.

Sonnenergienutzung bedeutet: passive Nutzung in den Gebäuden, solare Nahwärmenetzen mit Langzeit-
wärmespeicherung für ganze Wohngebiete,die solare Prozesswärmenutzung, die solare Kühlung, die solare Stromerzeugung, die
Nutzung der Biomasse/ Biogas,die Nutzung der Wind und Wasserkraft usw.

Europaweit werden seit Jahren verschiedenste
Forschungsvorhaben mit entsprechenden Fördergeldern durchgeführt und Anwendungen in der Praxis messtechnisch erfasst. Die Anlagentechnik ist auf einem hohen technischen Standard vorhanden.
Wir müssen Sie nur in der Breite
der Projekte anwenden. Und nicht so tun,
als wäre diese Technik noch unausgereift
und uneffektiv, mit dem Ziel, um ja eine Begründung zu haben, warum eine nachhaltige Energieversorgung nicht realisiert
werden kann.

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