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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Tach, die Experten. Bin Sauer. Unsere Gemeinde verkauft uns sauteures (mit Abwasser ca. 10 DM/m³!) sogenanntes Trinkwasser, das ab und zu wie Rostbrühe ausschaut und auch sämtliche Perlatoren verstopft (und außerdem ständig am Nitratgrenzwert entlangschrammt, weil unsere Herren Bauern ihre Weinberge auf Teufel komm raus überdüngen). In der Dritten Welt würde die UNO mit einer Aufbereitungsanlage anrücken. Ich hatte schonmal unseren ehemaligen Wassermeister deswegen angesprochen: das köme, weil das Trinkwasser aus verschiedenen Quellen gemischt würde und das Wasser der einen die Ablagerungen der anderen auflöse; ich solle froh sein, das würde Verkalkung verhindern". Ich solle halt mal nen Filter installieren. Nun ja. Als Laie glaubt man ja den Fachleuten. Nur hab ich kürzlich ne Dusche renoviert. Dabei hab ich mal ein Eisen-Kaltwasserrohr (verzinkt) etwas näher betrachtet: Innen total zerfressen! Und ich hab bereits das halbe Haus renoviert, Außenwände isoliert, neue EBküchen eingebaut... wenn ich das gewußt hätte, hätte ich natürlich gleich noch die Rohre gewechselt. Naja, hab dann nen Installateur gefragt: Zuviel Kohlensäure, ich müsse das Wasser phospatieren. Er hat mir dann gleich das Rohr durch Stahlrohr ersetzt- benutzt er in usnserer Gemende nur noch; kann man offenbar nicht selbst machen, wird verpresst :-( Also, folgende Fragen: 1. wo gibt's denn entsprechende Anlagen, was kostet sowas? ich kenn éigentlich nur Entkalkungsanlagen... 2. Über wieviel Millionen kann ich diese Drecksgemeinde verklagen? Ich muß ja schließlich sämtliche Wände (teils nochmal) aufreissen ... §-(
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Knoll, Ihre Verärgerung ist durchaus zu verstehen, da die Trinkwasserverordnung, die auch eine Leitungswasserverordnung ist, bestimmte Parameter für das Leitungswasser vorsehen, die durchaus in der Lage sind, auch für harte Inkrustationen oder einen Metallangriff zu sorgen. Da die Wasserwerke innerhalb der Limitierungen bleiben, ist eine Klage meist aussichtslos. Eine Nachphosphatierung und/oder Entsäuerungsanlage wäre denkbar, hängt aber von einer Wasseranalyse ab. Nitrate bzw. Nitrite lassen sich auch entfernen, wobei es hier hauptsächlich um die Höhe des Wasserverbrauchs geht.


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