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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Für diese Bezeichnung haben wir uns bei der Gründung vor 10 Jahren bewusst entschieden. Wir sind überwiegend keine „Meisterfrauen“. Auch wenn einige wenige von uns eine Meisterprüfung abgelegt haben.
Frauen, die mit ihren Meister-Ehemännern Betriebe gegründet oder die beruflich in die Betriebe der Ehemänner gewechselt haben, stehen eindeutig auf der Seite der Unternehmer. Sie sind unternehmerisch tätig.
Wir sind keine mithelfenden Familienangehörigen, wir sind mitarbeitende Ehefrauen oder Partnerinnen. Wir übernehmen Verantwortung und tragen das finanzielle Risiko in vollem Umfang mit.
Wir lieben unsere Handwerksmeister und ohne sie wären wir keine Unternehmerfrauen, wir wären höchstwahrscheinlich in unseren eigenen Berufen geblieben, wenn sich die Ehe oder Partnerschaft nicht ergeben hätte.
Mit unserem Wechsel in das Handwerksbüro kam der Ehrgeiz sich die Fähigkeiten anzueignen und optimale Arbeit zu leisten.
Fortbildungsangebote suchen, zu besuchen, Erlerntes zu vertiefen und anzuwenden ist für die mitarbeitende Ehefrau ungleich schwerer als für die fortbildungswilligen Handwerksmeister der Betriebe. Die Unternehmerfrau, die zusätzlich in der Familienplanungsphase steht, wird ihren Kopf nie ganz freihaben, für eine Langzeitausbildung.
Ist ihr Kind krank, muss eine wichtige Arbeit erledigt werden, bleibt sie mit großem Selbstverständnis zu Hause bzw. im Büro.
Ihre Aufgaben im Büro des Handwerksbetriebes sind vielfältig. Sie ist die Anlaufstelle für Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und selbstverständlich für den Ehemann-Handwerksmeister.
Sie ist der erste Blitzableiter für all diese Personen.
Sie muß bei Blitz und Donner Ruhe bewahren, ausgleichend und vermittelnd wirken, Zuspruch und Aufmunterung sowie Motivation verteilen.
Fortbildung muß in kleinen Modulen stattfinden, die zielgerichtet erlaubt die Probleme zu lösen.
Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten, hilft Fehler zu vermeiden. Es ist gut zu wissen bei wem man sich informieren kann. Eine Vertrauensbasis und absolute Diskretion muß gewährleistet sein.
Den UFH-Arbeitskreis zu gründen war vor 10 Jahren also längst überfällig.
Für den UFH ist keine Unternehmerfrau zu jung oder zu alt. Wir profitieren voneinander. Die alten Hasen brauchen die Ideen der jungen Kolleginnen, durch sie bleiben sie offen für Neuerungen, neue Technologien, veränderte Arbeits- und Verhaltensweisen. Die jungen Kolleginnen greifen gern auf die langjährigen Erfahrungen zurück, nehmen Tipps und Tricks als Hilfe an.
Gemeinsame Aktionen bereichern, stärken das Selbstbewusstsein, bringen Anerkennung, Mut und Energie für neue Aufgaben. Es bilden sich Freundschaften und die Sicherheit sich aufeinander verlassen zu können.
1991, in der Grundphase wurde der UFH teilweise skeptisch beobachtet. Die Meinungen gingen weit auseinander. Dem UFH wurde unterstellt, er sei eine neue Art von Kaffeekränzchen oder ein Emanzenverein, der die Männer aus den Betrieben verdrängen möchte. Mit unserem Wunsch „Wir wollen das Handwerk aktiv unterstützen und durch kompetente Mitarbeit stärken“ wurde asoziiert, die wollen die Handwerksordnung außer Kraft setzen.
In den letzten 10 Jahren haben wir bewiesen, dies alles ist der UFH nicht.
Unsere Fortbildungsveranstaltungen wurden stets überdurchschnittlich gut besucht, die Themenwahl entsprach nie dem Kaffeekränzchen. Wir haben Handwerksmeister-Ehegatten in ihren Betrieben gelassen.
Wir haben gelernt kompetenter in den Betrieben zu arbeiten. Wir sind zu tatsächlichen Partnern der Geschäftsführung geworden.
Darum steht heute, nach 10 Jahren UFH auch für

U Unternehmergeist

F Fachkompetenz

H Handeln

Darauf sind wir stolz. Wir wünschen uns für die Zukunft dass unser Arbeitskreis weiter wächst, dass noch viele Frauen aus Handwerksbetrieben den Weg zu uns finden und sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Wir wollen neue Ziele setzen und erreichen. Gemeinsam sind wir stark. Eine starke Organisation wird gehört, akzeptiert und anerkannt.


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