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Ranger

Beitragvon Ranger » 31.08.2005 17:11 Uhr

Ich habe in diesem Jahr vor, eine 30KWp Anlage auf einer Scheune zu installieren. Rein von der Fläche könnte auf der Südseite eine 70KW montiert werden. Also von der Fläche habe ich keine Einschränkung. Aus kaufmännischer Sicht kaufe ich doch Watt pro Euro. Das heißt, es ist uninteressant mit welchem Zellensystem ich das Watt erzeuge. Garantieleistungen auf Leistungsgarantie der Dünnfilmmodule ist zum Teil gleich, wie das der kristallienen Modulen. Wer kann mir die Nachteile nennen, warum sich diese Modultechnik nicht so gut im Markt behauptet auser dem größerem Flächenbedarf.

Hat schon einer eine 30KW Anlage mit Dünnfilmmodulen laufen und kann darüber berichten.

Mit freundlichem Gruss
Reinhold

Walter

Beitragvon Walter » 31.08.2005 17:11 Uhr

Ich denke hier hilft am besten www.google.de Es gibt disbezüglich tausende von Erklärungen. Es gibt eigentlich keine neuen oder abweichenden Erklärungen.

Sonnige Grüße vom Walter



» Ich habe in diesem Jahr vor, eine 30KWp Anlage auf einer Scheune zu
» installieren. Rein von der Fläche könnte auf der Südseite eine 70KW
» montiert werden. Also von der Fläche habe ich keine Einschränkung. Aus
» kaufmännischer Sicht kaufe ich doch Watt pro Euro. Das heißt, es ist
» uninteressant mit welchem Zellensystem ich das Watt erzeuge.
» Garantieleistungen auf Leistungsgarantie der Dünnfilmmodule ist zum Teil
» gleich, wie das der kristallienen Modulen. Wer kann mir die Nachteile
» nennen, warum sich diese Modultechnik nicht so gut im Markt behauptet
» auser dem größerem Flächenbedarf.
»
» Hat schon einer eine 30KW Anlage mit Dünnfilmmodulen laufen und kann
» darüber berichten.
»
» Mit freundlichem Gruss
» Reinhold
Ulrich Schihwetz

Beitragvon Ulrich Schihwetz » 31.08.2005 17:11 Uhr

Hallo

Habe eine 32kWp- Anlage mit polykristallinen Zellen laufen.
Bei den Amorphen stimmt das Preis- Leistungsverhältnis noch nicht ganz.Sie sind immer noch ein wenig zu teuer.Die Anlage würde sich erst ca ein bis zwei jahre später abbezahlen. Bei einem Hersteller waren es sogar sieben Jahre! Da war es dann für mich keine Frage mehr.
Ich bin hoch zufrieden!

Gruß

Uli
Walter

Beitragvon Walter » 31.08.2005 17:11 Uhr

BP und andere hersteller haben sich von Ihrer Dünnschichtmodulherstellung verabschiedet. Wie mein Vorredner schon sagte, stimmt einfach die Preisleistung nicht

Auch wenn man ein KWp kauft, krigt man es ja net grundsätzlich.

Unter den üblichen Testbedingungen liefert ein KWp die gleiche Leistung. Die Leistung ist ja net abhängig von der Größe des Moduls. Das heißt amorphe Module benötigen für ein KWp eine größere Fläche. Wenn am genug Fläche hat, ist es ja gut.
Nun zum Hauptproblem. amorphe Module haben über den ganzen Tag hinweg gesehen einen schlechteren Wirkungsgrad, der im Augenblick durch den Preis schlecht aufgefangen wird.

Langfristig könnte ich mir denken daß die Zukunft in der Produktion von Dünnschichtmodulen liegt. Hier steht man noch ganz am Anfang der Entwicklung. Verschiedene Materialien und neue Fertigungstechnologien werden die nächsten Jahre bestimmt einen Durchbruch bringen.
Monokristalline Module werden aussterben. Obwohl man Ihnen nachsagt die Besten zu sein, werden sie mittlerweile von den Polykristallinen schon gehetzt. Die Unterschiede sind schon verdammt gering. ausserdem ist der Rohstoffbedarf und die Produktion bei den monokristallinen Modulen unverhältnismäßig hoch.

Mein Tipp fürs Jahr 2010

Anteil der verkauften Module :-)

10% Monokristallin
35% Polykristallin
55% amorphe Module

Aber zur Zeit haben die Diger auch mit CIS noch keine Chance



» Ich habe in diesem Jahr vor, eine 30KWp Anlage auf einer Scheune zu
» installieren. Rein von der Fläche könnte auf der Südseite eine 70KW
» montiert werden. Also von der Fläche habe ich keine Einschränkung. Aus
» kaufmännischer Sicht kaufe ich doch Watt pro Euro. Das heißt, es ist
» uninteressant mit welchem Zellensystem ich das Watt erzeuge.
» Garantieleistungen auf Leistungsgarantie der Dünnfilmmodule ist zum Teil
» gleich, wie das der kristallienen Modulen. Wer kann mir die Nachteile
» nennen, warum sich diese Modultechnik nicht so gut im Markt behauptet
» auser dem größerem Flächenbedarf.
»
» Hat schon einer eine 30KW Anlage mit Dünnfilmmodulen laufen und kann
» darüber berichten.
»
» Mit freundlichem Gruss
» Reinhold
Jürgen Arp

Beitragvon Jürgen Arp » 31.08.2005 17:11 Uhr

Hallo Reinhold,

das dürfte mit zwei Dingen zusammenhängen:
1)Dünnschichtzellen sind die jüngere Technologie, es gibt nur für sehr wenige Produkte längere Erfahrungen.
2)Im Laufe der Jahre gab es mit verschiedenen Dünnschichttechnologien auch immer wieder Bauchlandungen.

Davon darf man sich aber nicht grundsätzlich abschrecken lassen, die Zukunft gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit den Dünnschicht-Technologien. Um die Frage strukturiert zu beantworten:
Es gibt verschiedene Dünnschicht-Technologien, wie amorphes Silizium, CdTe und CIS, wobei diese wiederum in Untergruppen zerfallen. Diese Technologien haben z.T. wirklich nichts miteinander zu tun. Ich halte es für unmöglich eine Aussage zu treffen, die für Dünnschicht im allgemeinen gilt.

Inzwischen sind eine Reihe von Herstellern auf dem Markt, die seit einigen Jahren produzieren. Bei diesen ist es einfach eine Frage des Preises, wie auch schon öfter angemerkt wurde. Allerdings ist es nach meiner Beobachtung eher so, dass eine Dünnschichtanlage kostengünstiger ist.

In den Erträgen unterscheiden sich die Technologien stark. Ich würde schätzen dass man gegenüber einem modernen und guten Polymodul zwischen 10% Mehr- und Minderertrag liegen kann, was aber vom konkreten Produkt abhängt.

Zusammenfassend: Eine Dünnschichtanlage kann bei sorgfältiger Auswahl durchaus eine attraktive Alternative sein.

Viele Grüße
Jürgen

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