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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

sgdh,
warum lassen wir es nicht einfach sein? Herr Hoffmann hat Recht, er wurde betrogen. Dies passiert im täglichen Leben in allen möglichen Brachen andauernd (PKW`s, Urlaub, Häuser, u.s.w.) Wenn jeder die gleichen Wege gehen würde, wäre das Internet voll mit diesem Müll. Es ist natürlich schade, dass so etwas in der Solarbranche passiert, doch die Zeiten (70er - 80er) wo gebildete, ökologisch, sozial und ethisch engagierte Leute ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und Solarteur wurden sind leider vorbei. Ich selbst fühle mich auch schon manchmal als 37jähriges Unikum. Tagtäglich kommen neue Hersteller und Anbieter (Dachdecker, Elektriker, u.s.w.) die mit Ökologie überhaupt nichst am Hut haben, aber erkant haben, dass hier Geld zu verdienen ist. Der Elektriker sagt, Strom ist zum Verbrauchen da - dasseklbe sagt der "normale" Heizungsbauer zu Öl und Gas und der Kempner zum Wasser. Paradigma und andere arbeiten hier wirklich nicht ganz fair, doch wenn wir unsere guten preiswerten Anlagen mit Simulationsberechnungen nach den effektiven Verhältnissen vor Ort anbieten, erlöeben wir immer wieder dass dem einen diese sich zu langsam rechnen und der ander zu den teuren Rhren tendiert, weil eben andere mit den Supererträgen werben. Wir bieten alles an, doch beraten wir ganz ausführlich. Viele sind uns dankbar, etlichen ist das zu mühselig und Tage später hängen unmögliche Anlagen, in unmöglichen Himmelsrichtungen auf den Dächern. Herr Hoffmann und die anderen sind selbst dran Schuld, wenn Sie sich nicht darum kümmern, wirklich kompetente Anbieter zu finden. Nach und nach kommt bei Herrn Hoffmann ja heraus, das die ganze Anlage nicht richtig zu laufen scheint. Hat er überhaupt ein wirklich gut gedämmtes Haus, optimale Bedinugnen 180°, 45° und mehr Neigung, verschattungsfrei, sparsamer Verbrauch, große Heizflächen, keine Zirkulation, u.s.w. . Wenn dies bei ihm nicht gegeben war und er trotzdem gekauft hat, hat nur er und der verkäufer Schuld, nicht aber dir Branche.
Er kennt bestimmt niemanden, der auch einmal etwas macht, dass sich nicht rechnet - auch wenn es sich vielleciht für seine Nachkommen rechnet.. NAch ihm die Sintflut. Wir tauschen gerade unsere 4,5 Jahre alte Öl-Niedertemperaturanlage gegen Pellets aus. Das rechnet sich auch erst in soundsoviel Jahren, trotzdem tun wir`s...
Also reagieren wir am besten gar nicht mehr auf ihn - es führt sowieso zu nichts......

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Oberholz,
ich kann mir gut vorstellen, dass Sie als Experte Ermüdungsercheinungen zum vorliegenden Thema bekommen. Meiner Ansicht ist diese "Panne" jedoch nicht zu vergleichen mit verdorbenem Urlaub oder einer schlechten KFZ-Werkstatt. diese Probleme sind wir zum ersten durchaus gewohnt, zum zweiten lassen wir uns das Auto und den Urlaub nicht nehmen, auch wenn wir verschiedentlich schlimme Dinge darüber hören. Bei der Solarenergie ist das anders. Die muss erst mal in unsere Köpfe rein, damit wir solche Geschichten wie die des herrn Hoffmann wegstecken kann ohne damit einer Branche schädlich zu sein. Anhand der schlechten Erfahrungen, die hier geschildert wurden, können die guten Seiten der zukunftsweisenden Technik herausgestellt werden. Dies hat Herr Sagawe unermüdlich und sachlich getan. Davon habe ich als Leser profitiert. Ein Totschweigen im Kohl'schen Sinne wäre in einem öffentlichen Forum sicherlich fehl am Platz.
In diesem Sinne
Heiner Völlinger
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Völlinger,
vielen Dank abermals für Ihrer Unterstützung.
Ich muß es nocheinmal erwähnen, daß ich nicht derjenige bin, der die heutige Solartechnik werbetechnisch wirtschaftlich in einem tollen Licht darstellt...sondern die Solarbranche selbst...Die Branche muß sich dann nicht wundern, daß sie irgendwann man damit auf jemanden trifft, der gegen diese "Halbwahrheiten" sturm läuft...Die Solarbranche hätte es wahrhaftig ganz gerne, wenn solche Dinge im "kohlschen Sinne" totgeschwiegen werden...aber nicht mit mir...Man sollte von Seiten der Solarbranche endlich begreifen, daß solche Kritik auch einen erheblichen Schub für die weiterentwicklung auslösen wird, wenn ersteinmal eine Vielzahl von potentiellen Kunden keine Solaranlagen mehr kaufen werden, wenn diese objektiv informiert worden sind. Dann endlich ist die Branche nämlich gezwungen, die Technik im verbrauchersinne weiterzuentwickeln...und das fördert dann in großem Ziel die Umwelt und dessen Schadstoffentlastung...
Herr Oberholz widerspricht sich selbt, wenn er mir zum einen Selbstverantwortung anlastet und zum anderen die Sache totschweigen möchte...und ebenfalls von zahlreichen "schwarzen Schafen" im Solarmarkt spricht. Insofern ist es dringend notwendig potentielle Kunden, die ja Eigenverantwortlich (gemäß Herrn Oberholz) handeln sollen, dabei zu unterstützen...und nichts anderes tue ich...
Herr Oberholz, ich bin genauso alt wie Sie...und ich finde es beschämend, daß die gleiche Generation, die engagiert Ende der 70er Jahre die grüne Bewegung in Gang gesetzt hat...heute das gleiche kommerzielle Verhalten an den Tag legt, was damals von dieser Generation angeprangert wurde...darüber sollte Sie mal nachdenken...Zum Glück gehöre ich nicht zu denen, die Ende der 70er Jahre auf die Strasse gegangen ist...insofern brauche ich kein schlechtes Gewissen haben...Mir ist trotz des Geredes von Notwendiger Wirtschaftlichkeit sehrwohl bewußt, daß wir intensiven Umweltschutz heute betreiben müssen, um die nachfolgenden Generationen nicht einen Müllberg zu hinterlassen...
Wo der "Kommerz mit allen Mitteln" endet, sieht man aktuell an der BSE-Krise...diese "Zeche" darf auch wieder der Verbraucher bezahlen...das sollte Herr Sagawe betrachten, wenn er von seinen "tollen externen Kosten" redet...Die BSE-Krise hat nun auch "externe Kosten" verursacht, weil "Kommerz am Kunden vorbei" praktiziert wurde...so kann es mit der Solarbranche auch enden...wenn die Solarbranche nicht aufpasst...
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Hoffmann,

finden Sie ihren Stil zu diskutieren eigentlich
noch sachlich ? Was sollen Aussagen, wie
tolle externe Kosten, Wo bleibt ihr normaler
Menschenverstand ? bezogen auf meine
Person oder solar-fachliche Null bezogen
auf den Errichter Ihrer Solaranlage ?
Dies ist ein Formulierungsstil den ich als Moderator so nicht fortgeführt haben möchte.
Dieses Forum dient der Diskussion und der
Information nicht der Diskreditierung von Personen, Firmen, Branchen usw.

Nun wieder zurück zu Ihren Beiträgen im Forum.

Ich begrüsse es dass Sie sich endlich einmal zu einer Aussage zum Thema externe Kosten
durchringen. Externe Kosten interessieren
mich nicht und sind irrelevant, ist doch nun zumindestens eine Aussage, welche mir die Grundlage schafft, zu Ihren Ansichten bezüglich dem Thema Wirtschaftlichkeit von Energieträgern nochmals Stellung zu nehmen.

Ihrer Aussage externe Kosten interessieren
mich nicht bzw. sind irrrelevant, heisst doch
dass Sie Ihren jeweiligen Energieträger so
kostengünstig wie möglich einkaufen möchten. Kosten für Schäden durch Klimaveränderung, Unfälle beim Transport,
bei der Gewinnung des Energieträgers, usw. sollen nicht dem jeweiligen Energieträger zu gerechnet werden und somit auch nicht vom
jeweiligen Verbraucher bezahlt werden.
Sondern vom Bund, Land, Europäische Gemeinschaft usw. bezahlt werden, unabhängig vom Verursacherprinzip.
Das die externe Kosten anfallen, ist hoffentlich unstrittig.Wobei mich Aussagen
Ihrerseits wie angebliche externe Kosten auch zum Zweifeln anregen.
Externe Kosten im Zusammenhang mit Energieträgern sind auch nicht toll, sondern entstehen leider.

Diese gehören dann doch auch vom jeweilgen Verbraucher über den Preis des genutzten Energieträgers anteilig bezahlt.
Warum soll jemand, der seinen Energiebedarf
mit regenerativer Energie abdeckt über seine Steuergelder an Kosten beteiligt werden, welche zum Beispiel durch die Schadstoffemmisionen beim Verbrennen fossiler Energieträger entstehen.
Was spricht den gegen eine Verteilung
dieser Kosten auf den jeweiligen Energieträger? Andere Länder wie z.B
die Schweiz berücksichtigen die externen
Kosten. Aber wahrscheinlich haben die
dort verantwortlichen Entscheidungsträger
auch keinen normalen Menschenverstand.

Haben Sie eigentlich Angst davor, das dann der Einzelne bewusst mitbekommen würde, welche Externe Kosten durch die Nutzung der fossilen Energieträger und der Kernkraft konkret anfallen.

Und nicht nur indirekt, wenn z.B Gebäudeversicherungen usw. hervorgerufen durch z.B Sturmschäden Ihre Prämien erhöhen oder der Staat neue Steuern erhebt.

Aus Ihren Aussagen zu meinen Beispielen
zum Bereich Solarthermie entnehme ich,
dass Ihre Kenntnisse im Bereich Solarthermie
nicht sehr weitreichend sind. Warum sollen
zum Beispiel Solare Luftkollektoren nicht
für 1 bis 2 Familienhäuser eingesetzt werden
können.Wir haben schon verschiedenste
Projekte realisiert, wo wir Luftkollektoren
z.B bei 2-Familienhäusern im Rahmen einer
äusseren Wärmedämmung in die Fassade
integriert haben.

Solarkollektoren können auch 1-2 Familienhäusern auch in der Doppelfunktion Dacheindeckung und Solarkollektor eingesetzt
werden.

Warum sollen bei 1-2 Familienhäusern mit dem Ziel einer entsprechenden Raumheizungsunterstützung Kurzzeit/Langzeitspeicher nicht eingesetzt werden können.Ich selbst besitze für unser
Bürohaus und Wohnhaus eine Anlage mit
einem Langzeitwärmespeicher.

Wobei ich hier klar festhalten möchte, dass
ich nicht ein Anhänger von 4 m2 Solaranlagen
in z.B Aufdachmontage auf Einfamilien-
häusern bin. Ich bin vielmehr ein Anhänger
von Solaranlagen, die mehrere Häuser,
ganze Hauszeilen, Wohngebiete usw. mit
Wärmeenergie versorgen.
Auch bin ich ein Befürworter von Anlagen,
wo der Solarkollektor eine Doppelfunktion
(Dacheindeckung, Wärmedämmung Fassade)
hat. Hier sind die spezifischen Kosten bezogen auf den Qudratmeter Kollektorfläche, wesentlich niedriger als bei Kleinanlagen. Solche Gemeinschaftsanlagen haben wir auch schon im Wohnungsbestand an verschiedenster Stelle realisiert.

Sie sprechen immer pauschal von Schönredner Werbung und Verwendung missverständlicher Begriffe im Bereich Solartechnik.

Warum erwähnen sie nicht auch einmal, dass
wir uns zum Beispiel in der Fachgruppe Thermie der deutschen Gesellschaft für
Solarenergie, intensiv bemühen, dass
die Fachbegriffe im Bereich Solarthermie
eindeutig und von allen mit der gleichen
Bedeutung verwendet werden.

Warum erwähnen Sie nicht auch, dass der DGS z.B Modelle wie garantierte solare Erträge von Solaranlagen vertraglich zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber vereinbart mit unabhängiger Prüfung am Markt eingeführt hat.

Glauben Sie mir in der Solarbranche
gibt es viele Firmen und Instiutionen, welche
an einer korrekten und fachtechnisch fundierten Information über das Produkt
Solarthermie in Bezug auf den Endverbraucher
interessiert sind. Und nicht nur an kurzfristiger Geschäftmacherei, sondern an einer langfristigen kontinuierlichen Marktweiterentwicklung.

Die Solarenergienutzung wird die tragende
Säule einer zukünftigen Energieversorgung
sein. Und dies wird auch Ihre sogenannte objektive Endverbraucherinformation nicht verhindern können.




Der Bereich Solare



Oder mit anderen Worten,
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Sagawe,
Ich schätze dieses Forum als erstes und einziges kompetentes und Kritikfähiges Solar-Forum mit engagierten Fachleuten, insofern möchte ich mich entschuldigen, wenn Sie sich duch meine "harten" Worte polemisiert fühlen...sorry, war nicht meine Absicht...im übrigen habe ich auf meiner Homepage unter "Solarlinks" Ihre Homepage als einzig gutes Forum über die Solartechnik ausgewiesen und einen Link gesetzt...nur so zum sagen...nur ich habe nachwievor den Eindruck: wir drehen uns im Kreis...Sie sprechen wiederum von der Möglichkeit, den solaren Ertrag vertraglich fixieren zu lassen...das hatte ich damals auch vor...aber dann ist mir erzählt worden, ein solarer Wärmemengenzähler würde die Solaranlage "ausbremsen" und insofern würde ein Wärmemengenzähler keinen Sinn machen...Außerdem wurde bei mir nur ein "rechnerisches" Ertragsgerät eingebaut (wie bereits erwähnt). Das Gerät wird somit immer zu gunsten des Solaranbieter rechnen, auch wenn die Solaranlage in Wirklichkeit gar nicht funktioniert...
Das Thema externe Kosten sollte wirklich nicht ausser Acht gelassen werden. Aber Sie sagen selbst, daß sich eine Solaranlage für einen einfachen Häusle-Bauer nicht bzw. nur bedingt rechnet. Sie halten Groß-Solaranlagen als Nahwärmeanlagen für sinnvoller, was ich nachvollziehen kann. Dieses Beispilel zeigt deutlich, daß ein einzelner Häuslebauer nur kaum Einluss auch die externen Kosten nehmen kann, sondern nur Solare Großobjekte entprechende virkung zeigen kann. Um auch für normale Häuslebauer, wozu ich mich und viele andere potentielle Solarkunden zu zählen sind, auch verstärkt Solaranlagen installieren, muß definitiv die solare Wirtschaftlichkeit und Effektivität verbessert werden und nicht nur schöngeredet werden...erst dann wird es in der Solarbranche den richtigen Schub geben, den sich alle wünschen...das sollte unser aller Ziel sein...und ich mache nur darauf aufmerksam, daß das mit der heutigen Technik noch nicht der Fall ist...
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo und guten Tag,
an alle Heizungsanlagenbetreiber und Sanitäranlagenbetreiber:
Auf unserer Homepage finden Sie unter
der Rubrik "Heizungsdoktor" viele
Tipps wie Sie sich im Falle eines
Falles selber helfen können.
Mit einfachen Mittel können Sie sich viel Geld sparen.
Schauen Sie doch einfach mal vorbei.
Besten Gruß von
Häusler - Heizung - Sanitär - München


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