Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Diesen 10 Vorteilen, die Franz Alt darstellt stimme ich ebenfalls voll und ganz zu...obwohl diese teilweise weit hergeholt sind.
Allerdings zeigt es auch die gleiche bewußte Suggestion, die von der Solarbranche aufgebaut wird: Die mangelnde Wirtschaftlichkeit wird verschwiegen. Was nutzen mir diese 10 Punkte, wenn ich 25000 DM in eine Solaranlage investitiert habe, und ich nachher meine Kinder wegen Geldmangel nicht mehr ernähren kann...Es gilt hier beide Seiten zu sehen. Und hier wird die andere Seite bewußt verschwiegen. Man wird mir wieder vielleicht "Geldgeilheit"vorwerfen...allerdings gebe ich Ihnen eins zu bedenken: Eine Vielzahl der Leute, die hier kommunizieren, sind Geschäftsführer von irgendwelchen Unternehmen, die auch Investieren müssen...und sinnvoll und wirtschaftlich investieren müssen, sonst bekommt man reichlich "Stress"...und ein Haushalt ist auch ein Wirtschaftsunternehmen, der rechnen muss. Nur dem privaten Haushalt schreibt man vor, daß dieser idealistisch und ökologisch handeln soll...das kann ich leider nur als Heuchelei bezeichnen...sorry...

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Hoffmann,
natürlich respektiere ich Ihre Meinung und die Sorge, Ihre Kinder aufgrund zu hohen ökologischen Investments nicht mehr ernähren zu können. Bitte respektieren Sie jedoch auch, daß ich das ewige Gejammere über so viel Geld für so wenig Leistung nicht kommentarlos anhören oder gar teilen kann. In den seltensten Fällen herrscht in unseren Breitengraden ein echter Mangel, es ist eine Frage von Prioritäten, die zu setzen sind. Wer wirklich an die Zukunft denkt und nicht handelt, muß das mit seinem Gewissen und später auch vor der nächsten Generation verantworten.
Sonnige Tage
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Herr Hoffmann, ist das Dummheit oder Gewissenlosigkeit? Wir haben schon hunderte von thermischen Anlagen gebaut, die alle wirtschaftlich sind wegen richtiger Planung, Ausführung und Produkte. Viele haben nach Abzug der Förderungen weniger als 5000,- gekostet......
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Leider sind die gewissenhaften Leute und Solaranbieter in der Minderheit. Man soll mir nicht erzählen, daß es bei der Solartechnik nicht genauso ums Geschäft geht, wie bei jedem anderen Produkt auch...es macht letztlich keiner was nur wegen Luft und Liebe (und Sonne), dazu bin ich ganz einfach schon zu oft hinters (Sonnenlicht) geführt worden...Von Den Menschen, denen ich am meisten Vertraut habe, bin ich am meisten enttäuscht worden...dazu gehört auch der Solarheizungsbauer...und es gibt nicht viele im Solarbereich, die dafür sorgen, daß sich meine Meinung diesbezüglich ändert...Und die positive Resonanz von poteniellen Solarkunden auf meine Solar-Homepage bestätigt mich in Meinung...
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Hoffmann,

je mehr Artikel ich im Forum von Ihnen lese,
desto mehr Zweifel bekomme ich, bezüglich
Ihrer Kompetenz im Bereich alternativer Energien. Ich habe den Eindruck, Ihnen geht
es nur darum Ihren Fall einer nicht
funktionierenden Solaranlage zu verbreiten,
in der Hoffnung andere Personen realisieren dadurch eventuell keine Energieversorgung mit Solartechnik.

Die Solartechnik ist nicht unwirtschaftlich.
Die Solartechnik ist nur dann unwirtschaftlich,
wenn die externen Kosten der verschiedenen
Energieträger nicht berücksichtigt werden.

Den die Kosten die durch Schäden wie
Treibhauseffekt, Waldsterben, Umweltkastrophen beim Transport der
fossilen Träger, Entlagerung von Atommüll entstehen, werden von der
Gesamtbevölkerung getragen. Und werden
nicht im Energiepreis des jeweiligen Energie-
trägers berücksichtigt. Nur deshalb ist die
Solartechnik aus Ihrer Sichtweise nicht
wirtschaftlich. Sie müssen einfach lernen,
Volkswirtschaftlich zu denken.

Ihre Behauptung, die gewissenhaften und
soliden Solaranbieter sind in der Minderheit
halte ich für eine undifferenzierte, rechtlich
nicht haltbare Aussage. Ich werde den DFS
und DGS entsprechend informieren, ob es
nicht erforderlich ist, hier entsprechende
rechtliche Schritte einzuleiten.

Den eine Branche wie die Solartechnik, welche in den letzten 5 Jahren, soviel an
innovativen Systemlösungen und Produkten
entwickelt hat, auch in Bezug auf die
Systemkosten von Solaranlagen, kann es sicherlich nicht hinnehmen, dass einfach
pauschal die Seriözität der Branche in
Zweifel gezogen wird. Den wenn man keine
detailierten Kenntnisse über die Arbeit und Innovationsfähigkeit einer Branche hat, sollte auch keine Aussagen dies bezüglich machen.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Sagawe,
bezüglich Ihrer Androhung rechtlicher Schritte gegen mich...kann ich nur müde lächeln...meine Rechtsschutzversicherung auch...ich habe mittlerweile 2 DINA4-Ordner voll "irreführender" Werbung über "solaren Ertrag und "solarer Ersparnis usw...wo laufend z.B. auch falsche und irreführende Fakten dargelegt werden. Auf meiner Homepage sind nur einige Beispiele abgebildet...das hätte meine Homepage gesprengt, wenn ich alle abgebildet...
O.K...ich geben zu, grundsätzlich von unseriösen Solarheizungsbauern zu sprechen ist unfair und nicht richtig...akzeptierte ich...Ich frage Sie dann trotzdem: Warum wird in der Solar-Werbung laufend ein Bezug zur angeblichen "Wirtschaftlichkeit" aufgebaut, anstatt in der Werbung nicht verstärkt, den ökoligischen Aspekt in den Vordergrund zu setzen...Es wird immer von 60-70% Energieersparnis gesprochen und wird als Werbemittelslogan eingesetzt...und mir wird laufend der Mund verboten und mitgeteilt, man solle den ökologischen Aspekt mehr in den Vorgrund setzen...Man sollte besser erstmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor man einem Kritischem Querdenker dem Mund verbieten will...Außerdem sollte man dafür sorgen, daß unseriöse Solargeschäftemacher aus dem Verkehr gezogen werden, indem Solaranlagen nur noch installiert werden dürfen von Leuten, die entprechend zertifiziert sind...da sollte man alle Kraft reinsetzen...das schafft Glaubwürdigkeit...

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Hoffmann,
ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wer etwas für die Umwelt nachen will, und genügend Geld über hat, soll sich doch eine Solaranlage für 5000DM kaufen. Ich kann es mir nicht leisten bei einer jährlichen Einsparung von
200 - 250 DM. Es gibt sicherlich Situationen, wo man mit Solar wirklich sparen kann.
Schwimmbadheizungen, Hotels größen Warmwasserverbrauch. Aber bestimmt nicht im Eigenheim mit 2 Personen und einen Gasverbrauch im Sommer für Warmwasser von ca. 15 bis 20 DM.
Gruss Holger
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Holgi,
warum bekomme ich (normaler Hausbesitzer) dann gerade heute von PHOENIX ein Werbeschreiben, wo damit geworben wird:
"Der Energiespreissteigerung können Sie entgehen, wenn Sie Ihr Warmwasser von der Sonne heizen...".

Warum wird in diesen Schreiben nicht gesagt:
Der Energiepreissteigerung können Sie teilweise entgehen, wenn Sie Ihr Trinkwasser mit der Sonne erwärmen..."

Das ist eindeutig und stellt den technischen Sachverhalt objektiver dar. Es macht keine Sinn, mit Werbestrategen weiter über diese Dinge zu diskutieren. Es ist unfair und grenzt in meinen Augen bereits an Betrug was hier abgeht...und das von einer Generation, die früher um eine bessere Welt mit "Jesuslatschen und langen Haaren" sehr leidenschaftlich gekämpft haben...Es ist beschämend, daß ich auch zu dieser Generation gehöre...aber ich gehöre nicht zu den "Flower-Power"-Leuten...aber ich ich bin glaubwürdiger und objektiver...
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Hoffmann,

warum reagieren Sie so überheblich, wenn man Ihnen sachlich darstellt, dass Ihre Aussagen einer eventuellen rechtlichen
Überprüfung nicht stand halten dürften.
Der Besitz einer Rechtschutzversicherung
ist nicht zwingend ein Freibrief, ohne Widerspruch, alles behaupten und publizieren zu dürfen.

Ich habe keinesfalls was gehen kritische
Querdenker und möchte Ihnen auch nicht
den Mund verbieten. Solange Ihre Aussagen
entsprechend differenziert sind und Dritte nicht pauschal angreifen.

Oder was hat kritsches Querdenken, mit der pauschalen Beschimpfung einer ganzen Branche zu tun. Aber in Ihrer letzten Stellungnahme geben Sie zwischenzeitlich zu,dass man nicht grundsätzlich von unseriösen Firmen im Bereich Solartechnik sprechen kann.

Aber nun wieder zurück zum Dialog, für welche ein solches Forum eingerichtet ist.

Warum soll im Bereich Solatrechnik nicht über
Wirtschaftlichkeit gesprochen werden ? Ich
habe damit keine Probleme.
Denn wenn die externen Kosten (Waldsterben, Umweltschäden durch Transport fossiler Energieträger, Schäden durch Klimaveränderung usw.) bei jedem Energieträger in die Kostenermittlung pro
KWh erzeugte Wärmeenergie einfliessen
würden, hält die thermische Solarenergie,
einen Kostenvergleich mit den fossilen Energieträgern jederzeit stand. Sie rechnen
nur mit dem Einkaufspreis von fossilen
Energieträgern. Und verlagern die Bezahlung
der externen Kosten fossiler Energieträger
auf die Solidaritätsgemeinschaft. Eine solche
Betrachtung ist einfach falsch.
Obige Argumente habe ich schon mehrfach
in meinen Beträgen vorgebracht, aber noch keine Stellungnahme Ihrerseits erhalten.

Wenn wir dann noch die Kostenreduzierungen
durch den Bau grosser Solarflächen mit
Verteilung über Nahwärmenetze oder den
Doppelnutzen " Kollektorfläche
ist gleichzeitig auch Dacheindeckung " voll
ausschöpfen, ist die Wirtschaftlichkeit kein
Thema vor dem die Solartechnik ausweichen
sollte und muss.

Bezüglich der Qualität der gebauten Solar-
anlagen benötigen wir keine Zertifizierung
der Firmen. Sondern wir benötigen Verträge,
in denen der Installateur und Planer in
einer Auftragnehmergemeinschaft dem
Auftraggeber einen solaren Ertrag garantieren. Der solare Ertrag wird dann von
einem unabhängigen Dritten z.B DGS geprüft.
Wird der solare Ertrag nicht erreicht, muss
die Auftragnehmergemeinschaft nachbessern
oder eine entsprechende Rückvergütung an
den Auftraggeber bezahlen. Für die Funktions-
fähigkeit diese Modelles gibt es bereits
entsprechende Praxisbeispiele.

Was haben Sie gegen den Slogan 60-70%
Energieeinsparung ?. Durch eine thermische
Solaranlage zur Trinkwarmwassererwärmung
können Sie bezogen auf die Sommermonate
einen solaren Deckungsgrad von 60-70%
problemlos erreichen. Somit sparen Sie
60-70% des benötigten Energiebedarfs für die Trinkwarmwassererwärmung im Sommer ein.
Wichtig ist nur das der jeweilige Kunde aus den Unterlagen eindeutig erkennen kann, auf welchen Energieteilbedarf
Trinkwarmwasserwärmung oder Heizung sich der angebene solare Deckungsgrad bezieht.
Ich selbst besitze eine Solaranlage mit der ich bei unserem Bürohaus 95 % des gesamten Energiebedarfs Trinkwarmwasser und Heizung ganzjährig abdecke.

Vielleicht haben Sie nur Probleme, die in
den Broschüren und Prospekten
angegebenen solaren Deckungsgrade und
andere Begriffe den BereichenTrinkwarm-
wassererwärmung und Heizung zu zuordnen.
Aber wieder pauschal von falschen und irre-
führenden Fakten in der Werbung im Bereich
Solartechnik zu sprechen, ist einfach Unsinn.

Vom DFS (Deutscher Fachverband Solarenergie e.V) gibt es sogar Leitlinien zu werblichen Aussagen im Bereich thermische Solaranlagen, um eine einheitliche Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe zu erreichen.
Viele Unternehmen haben diese Leitlinien im Rahmen einer Vereinbarung mit dem DGS anerkannt und sich zur Verwendung bereit
erklärt.
Vielleicht sollten Sie solche Aktivitäten auch mal auf Ihrer Homepage bekannt geben.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Sagawe,
die Vereinbarung des DFS e.V. hat doch nur ein Ziel: Möglichst viele Solaranlagen an den Kunden zu bringen. Wie das geschieht, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.
In 90% aller Solarwerbeanzeigen (und das kann ich in meinen Unterlagen belegen) wird bezüglich des Begriffs "Warmwasserbedarfs" nicht zwischen "Trinkwasser" und "Raumheizungswasser" differenziert. Da in jedem Haushalt nur EINE Heizungsanlage existiert und sowohl eine Heizungsanlage als auch eine Solaranlage Wärme erzeugt um Wasser zu erwärmen, suggeriert diese Formulierung ganz klar auch eine effektive Raumheizungsunterstützung, was von der Solarbranche als Verkaufsfördermaßnahme auch nur gewollt sein kann. Das beweißt, daß es sich der Solarbranche
bei allem ökologischem Gerede auch um Wirtschaftsunternehmen handelt. Berücksichtigen Sie, daß die Handy-Werbung diesbezüglich auch differenzierter dargestellt werden mußte, als mit "Handys für 1 DM" geworben wurde.

Ich werde darum kämpfen, daß folgende Solarwerbung nur noch praktiziert werden darf:
"60%-70% des Trinkwassers können Sie im Jahr mit einer Solaranlage erwärmen. Im begrenzten Umfang ist auch eine solare Unterstützung der Raumheizung möglich." Das ist objektiv und stellt zu 100% den allgemeingültigen Stand der Solartechnik dar.
Solange keine bessere Technik entwickelt worden ist und marktreif ist, sollte in dieser Form mit der Solartechnik geworben werden, um die Solartechnik nicht zukünftig als "Lügentechnik" darzustellen. Dieses Zitat habe ich auch schon mal von einem potentiellen Solarkunden erhalten...

Nächste

Zurück zu Haustechnik, SHK



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Kommentar zu den 10 Vorteilen zu Solaranlagen von Franz Alt