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kann diese auch lösen und seine Chancen nutzen. Insofern hat Herr Fetting recht. Um 1900 regte sich die halbe Welt über den Satz von Henry Ford auf:" Wenn ich Autos verkaufen will, dann muß ich meinen Mitarbeitern so hohe Löhne zahlen, dass sie sich ein Auto leisten können!" Nur so kann Wirtschaft überhaupt funktionieren. Doch in Zeiten des Lohndumpings und von 40 bis 53% Abzügen bei einer Lohnzuwachsrate, die effektiv unter der Infalationsrate liegt, werden die Mittel zum reinen Lebensunterhalt benötigt - die Folge ist vorprogrammiert: Ausgaben werden verschoben oder gestrichen, die Kaufkraft und der Absatz, sowie die Zahlungsmoral sinkt, dadurch gehen mehr und mehr Firmen konkurs. Sicher kann hier der eine oder andere durch Marketing etwas davon wieder gutmachen ( zu Lasten seiner Mitbewerber). Doch am Ende kann die Wirtschaft nur dann wieder laufen, wenn man die Misstände beseitigt und gegen diese Angeht. Somit ist das Diskutieren und auch Prodestieren über Probleme in unserer Zeit wichtiger, als das Marketing im engeren Sinne. Letzteres kann uns nur über eine Durststrecke helfen, ersteres kann aber, wenn es lautstark genug vertreten wird, die Rahmenbedingungen verändern und ein Überleben aller sichern. Zum Nachdenken noch folgende Zahl: Im Jahr 2000 wurden 303 Mrd. DM an direkten und indirekten Subventionen vom Staat,Land und Kommunen vergeben. Das entspricht 36% aller Staatseinnahmen - da wäre doch ein schöner Handlungsspielraum für Steuersenkungen, die man sich nicht durch andere Erhöhungen wieder durch die Hintertür (doppelt) zurückholt. Der Wirtschaft fehlt nichts mehr als die Kaufkraft, diese wieder zu erlangen liegt aber siehe oben ein stückweit in der Entlohnung, aber noch mehr bei den Steuern und Abgaben. An Ersterem kann jeder Arbeitgeber selbst was ändern, bei Letzterem aber ist die Politik gefordert - und da sehe ich bei Politikern, die von Wirtschaft so viel verstehen wie der "Landwirt" von " Atomphysik, ausgesprochen schwarz. Für unsere Politiker sollte aber gelten: Ein Land kann sich nur soviel " soziales und soviele Subventionen" leisten, wie seine Wirtschaft sich leisten kann. Dieser Bogen wurde in den letzten 25 Jahren maßlos überzogen. Nun ist die "Sehne schlaff" und der Bogen " ausgeleiert" - ergo muss dieses Manko zuerst beseitigt werden.
Merke: Die Regierung, die am heftigsten dementiert, dass es der Wirtschaft schlecht geht, hat am meisten Grund dafür! Und wer die Sozialleistungen ständig erhöht, weiss auch, dass seine Bürger sonst nicht mehr über die Runden kommen würde; - Ein Staat, indem es der Wirtschaft aber gut geht, braucht sich darum nicht zu kümmern, denn die Bevölkerung würde genug verdienen, um sich selbst zu versorgen!
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