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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo, ich finde dieses Forum sehr interessant und möchte mich bei allen bedanken. Gestern wurde mir das Thema Brennstoffzellen erläutert und erklärt, das hier die Zukuft liegt. Wie wird dies von Fachleuten gesehen?

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Däschle, da unsere Naturressourcen in absehbarer Zukunft (betr. Erdöl/Erdgas) erschöpft sein werden, müssen neue Energiequellen erschlossen werden. Dazu gehören auch die Brennstoffzellen. Meiner Meinung nach werden Brennstoffzellen in vielleicht 5 bis 10 Jahren zum Standard gehören.
Mfg. Hans Kuhnert
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Däschle, die Brennstoffzelle ist
sicherlich eine mögliche Zukunftstechnologie,
wenn Sie mit solar erzeugtem Wasserstoff
betrieben und nicht mit dem fossilen Energie-
träger Gas.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Däschle,
wie von Herr Sagawe angedeutet liegt das Problem in der Herstellung von Wasserstoff.
Die Verbrennung (zuführen von Sauerstoff) von Wasserstoff in einer Brennstoffzelle gilt als umweltfreundlich, da bei dieser Reaktion fast nur Wasser entseht und dabei nutzbare Energie freigesetzt wird.
Man benötigt allerdings zunächst einmal Wasserstoff. Dieser kann unter Aufwendung elektrischer Energie bei der Elektrolyse gewonnen werden. Setzt man hierfür aber wiederum fossile Brennstoffe ein, so rückt unser eigentliches Ziel, nämlich die Reduzierung des Austoßes von Kohlendioxid,
in weite Ferne. Ganz im Gegenteil: Das Mehr an Energieumwandlungen und den damit verbundenen schlechten Wirkungsgraden verschlechtert die Kohlendioxidbilanz. Von daher ist die einzige Alternative die Erzeugung von Wasserstoff aus Solarstrom. Wasserstoff wäre sozusagen der Energiespeicher für Solarstrom, der nach Bedarf in einer Brennstoffzelle abgerufen werden kann.
Die ander Perspektive, die auch von namhaften Automobilherstellern favorisiert wird, ist die Synthese von Wasserstoff aus Erdgas. Auch bei diesem Verfahren wird im Endeffekt unsere Luft mit genau so viel Kohlendioxid belastet, wie bei der Verbrennung von Erdgas.
Brennstoffzellen bringen uns global nur weiter, wenn es gelingt, Wasserstoff aus regenerativen Energien wie Wind und Sonne, zu gewinnen.
Mit lieben Grüßen, R. Schildknecht
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Zu diesem Thema empfehle ich den KOSMOS-Experimentierkasten Brennstoffzelle, der in sehr anschaulicher Weise die Funktion und Wirkungsweise erläutert. Er ist auch für Erwachsene sehr zu empfehlen, die nicht nur theoretisch arbeiten wollen. Meine Zelle erreicht über einen vollen Zyklus Laden / Entladen einen elektrischen Wirkungsgrad von 45%, was für ein Spielzeug nicht schlecht ist.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Die Gsit hat soeben einen Diskussionsabend mit praktischen Projekten von Brennstoffzellen (es gibt ja deren 6 Arten) veranstaltet, der wegen des großen Andrangs auch Wiederholung findet. Falls Sie aus Bremen sind, Frau Daschke, mailen Sie mir doch Ihre Adresse, ich lade Sie dann sonnigst dazu ein. Das thema ist zu umfassend, uzm es pauschalierend in die ein oder andere Richtung beantworten zu können. Richtig ist natürlich, daß es ideal wäre, wenn statt Gast Wasserstoff als Remformermedium benutzt werden könnte. Aber wie immer eine Frage des Preises und in diesem Falle auch der Lagerung und des Transportes.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo, ich möchte mich bei allen bedanken. Mich interessieren die neuen Techniken als Geschäftsführerin der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Lörrach (im Süden des Landes). Da ich auch über diese Themen diskutiere, muss ich feststellen, die einen befürworten die neuen Möglichkeiten für die Branche, die anderen erklären alles zu teuer, rechnet sich nicht - in einem ist man sich jedoch wenigstens einig: die Solarenergie. Mit grossem Interesse lese ich die Postings zu diesem Thema.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Im Internet recherchierbar unter http://recherche.newsaktuell.de

Das Jahrbuch Erneuerbare Energien 2000 / Umfassende Darstellung der aktuellen Entwicklung in Deutschland / (Langfassung) /
Stiftung Energieforschung Baden-Wuerttemberg

Stuttgart (ots) - Die Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg
(SEF) hat am Montag in Stuttgart erstmals ein "Jahrbuch Erneuerbare
Energien 2000" vorgestellt. Der rund 300 Seiten starke Band
beschreibt umfassend den Stand und die aktuellen Entwicklungen der
erneuerbaren Energie in Deutschland sowie deren wissenschaftliches,
wirtschaftliches, politisches und rechtliches Umfeld. Das von der
Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg herausgegebene Jahrbuch
soll künftig regelmäßig erscheinen. Zielgruppen sind die am Thema
Energie interessierte Öffentlichkeit, Unternehmen, politische
Entscheidungsträger, Verbände und Wissenschaftler. Dazu der Autor,
Dr. Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg: "Mit der wachsenden
Bedeutung erneuerbarer Energien steigt auch der Informationsbedarf in
der Öffentlichkeit, auf den wir mit dem Jahrbuch reagieren."

Sonnenenergie, Windenergie, Biomasse, Wasserkraft, Erd- und
Umgebungswärme sind im Aufwind. Der Staat hat in diesem und dem
vergangenen Jahr eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Nutzung
dieser Energiequellen voranzutreiben. Beispiele sind das "Erneuerbare
Energien"-Gesetz, das "Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien" und
das "100.000 Dächer Solarstrom"-Programm - das weltweit größte
Förderprogramm für Photovoltaikanlagen. Damit können alle, die
erneuerbare Energien nutzen wollen, von verbesserten
Förderbedingungen profitieren, während sich für Handwerk und
Unternehmen attraktive Absatzmöglichkeiten eröffnen.

Schwerpunkte der jetzt erschienenen Ausgabe 2000 des Jahrbuchs
sind:

* Entwicklung der Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland
* Finanzielle Förderung
* Energiepolitik
* Perspektiven bis zum Jahr 2010

Das Jahrbuch gibt einen fundierten Überblick über die Nutzung
erneuerbarer Energien seit Beginn der 90er Jahre und kommentiert die
aktuellen Rahmenbedingungen. Mit Blick auf die Zukunft wird
dargelegt, was in den nächsten zehn Jahren noch getan werden müsste,
um das politisch diskutierte "Verdopplungsziel" zu erreichen.

Zu einem nützlichen Nachschlagewerk wird das Jahrbuch durch seinen
umfangreichen tabellarischen Teil: Neben Daten zur zeitlichen
Entwicklung der Energiebereitstellung aus Wasserkraft, Windenergie,
Biomasse, Sonnenenergie, Erd- und Umgebungswärme finden sich hier
Angaben zu Kosten, Investitionsvolumina, Arbeitsplätzen und vielem
mehr. Eine sachlich ausgewogene und aktuelle Darstellung wurde durch
die Kooperation mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Verbänden
sowie dem BINE Informationsdienst des Fachinformationszentrums
Karlsruhe erreicht.

Herausgeber des Jahrbuches Erneuerbare Energien ist die Stiftung
Energieforschung Baden-Württemberg. Das Buch ist für 38,80 DM im
Buchhandel oder direkt über den Bieberstein-Verlag, Reichsstraße 19,
01445 Radebeul, Tel.: 0351 - 83 60 120, Fax: - 122 erhältlich. Nähere
Informationen und eine online-Bestellmöglichkeit finden sich im
Internet unter www.jahrbuch-erneuerbare-energien.de.

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