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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Habe in Ihrem Forum die Beiträge zum Thema Fußbodenheizung der Firma Velta verfolgt.
Wir sind schon eingezogen und haben uns leider zuvor auf den Bauunternehmer sowie den Heizungsbauer verlassen. Der Estrichleger ist ein Subunternehmer des Bauunternehmers.Nun haben wir zuviel Estrichmasse 8,5cm und dadurch eine sehr schlecht regelbare Heizung.
Und keiner will Schuld haben.Hat der Heizungsbauer eine Hinweispflicht damit die richtige Estrichhöhe (Zementestrich)eingebaut wird - die für das Produkt optimal ist?
Wie weit sind eigentich Herstellerrichtlinien sowie DIN-Normen bindend?

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo ,
In Ihrem Fall jetzt eine Klare Aussage zu treffen ist schwer. So die DIN gibt soweit ich weiß nur eine Mindestüberdeckung oberhalb der Rohre an. (45mm ) eine maximale Dicke ist nicht angegeben. Die Hersteller Richtlinien sind auch Empfehlungen, wobei auch hier auf eine optimale Höhe und ein Minmale Höhe hingewiesen wird. Den nun ca. 20 mm höher Aufbau schadet erstmal nicht, Problem ist defakto das der Boden aufgrund der mehr Masse träger wird. Wir empfehlen immer den Einsatz von Fußbodenheizung plus Heizkörper, um gerade das Trägheitsproblem etwas zu minimieren. Sie sollten die Heizung möglichst durchgehend Betreiben mit einer minmalen Nachtabsenkung dann dürfte die Trägheit sich nicht weiter negativ bemerkbar machen.
Ansonsten ist für die Konstruktionshöhen eigentlich der Architekt verantwortlich.
MFG.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Guten Abend Herr Maus, wenn wir Ihnen nun nicht mehr helfen können so vieleicht anderen, die dieses Forum lesen. Die Frage der Verantwortlichkeit ist eigentlich klar:
Der Architekt bzw.Bauleiter
Aber nun zu den Problemen. Angenommen: Die Aufbauhöhe ist richtig vorgegeben, der Meterstrich ist richtig gezogen - fazit der Estrichleger füllt seinen Estrich immer bis zum "Strich" keinen Zentimeter mehr. Also ihm trifft keine Schuld. Die Frage ist nun: Wie hoch ist die Dämmung unter den Rohren? Wurde hier gespart? Oder wurde beim Rohbau schon gefuscht und der Rohfußboden lag zu tief? Dann wurde von allen der Aufbau eingehalten und trotzdem stimmt was nicht. Das liegt wieder beim Architekt oder Bauleiter. Irgend jemand hat einen Fehler der gemacht wurde für sich behalten, wahrscheinlich weil er sich der Folgen nicht bewußt war. Aber der Bauherr kann nun auch nicht alles wisen und jeden kontrollieren. Mit anderen Worten: Man kann die Ursache genau herausfinden und der Verantwortliche kann nicht voll für seine Leistung bezahlt werden. Das ist nicht neu und auch richtig wenn alle fair bleiben. MfG

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