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Forum Haustechnik: SHK sanitaerbund.de Archiv

Thema: Was bedeutet Management im Handwerk

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Gast

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ganz bewust etwas provokant, um zum Nachdenken anzuregen. Sorry, wenn das bei Ihnen falsch ankam! Aber nun sind wir genau da, wo wir am Anfang waren, denn nun geben Sie ja auch zu, dass auch Sie keine Festanstellung gemacht haben, sondern sich eine Alternative gesucht haben - um Nichts anderes geht es hier! Übrigens, so schlecht ist die Sache mit den Handzetteln gar nicht. Testen Sie mal, ob Sie mit einem von Hand entworfenen Handzettel nicht noch mehr Erfolg haben. Wir haben uns schon an die PC- Reklame gewöhnt und schauen eher auf was von Hand entworfenem, ( ist das eine Nachricht vom Nachbarn, Freund etc? - Wenn wir es wissen haben wir den Zettel schon gelesen)! Ob´s funktioniert, ist abhängig von der Häufigkeit von Handzetteln in der Region/ dem Gebiet.

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Gast

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Hallo Helmrich,

ich möchte die Diskussion mal wieder auf eine andere Ebene bringen.

Sicherlich steht vor der Anstellung einer Bürokraft etwas viel wichtigeres im Vordergrund: Eine Organisation. Was nutzt eine Bürpkraft, die ich mangels Organisation nicht auslasten kann?
D.h. also, es muss z.B. eine Software her, die Arbeitsabläufe besser strukturiert und vereinfacht. Das spart sehr viel Zeit und in einer zweiten Phase auch sinnvolle, arbeitsentlastende und verkaufsfördernde Aufgaben für eine neue Mitarbeiterin.

Dem Herrn Handwerker aber ein Office Paket zu Empfehlen finde ich falsch, da man damit zwar Briefe schreiben kann, aber nicht kalkulieren und verwalten. Mit Excel geht das schon besser, aber welcher Handwerker kann problemlos Excel bedienen?

Eine sinnvolle Investition wäre ein vernünftiges Handwerker-Programm. Ein günstiges wäre schon mal ein guter Anfang, sinnvoll aber die Grundversion eines guten Programmes.

Rainer Seifert
www-label-software.de

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Gast

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Die von Ihnen angesprochene Problematik ist mir bekannt, deshalb auch die Empfehlung des Lexware financal office. Dort haben Sie eine Faktura mit Angebotserstellung, Lieferschein und Kundenverwaltung.
Einmal eingegebene Textblöcke ( z.B.: Ihre Waren, Dienstleistungen, Stundensätze) können gespeichert werden und in anderen Angeboten / Rechnungen per Mausklick eingefügt werden.
Angebote können per Mausklick in Rechnungen und Lieferscheinen übernommen werden und gebucht werden.
Dann findet eine Übergabe an die Buchhaltung ( im Programm enthalten) statt, in welcher Sie zwischen verschiedenen Kontenrahmen wählen können ( ich empfehle SKR 04) und können Kostenstellen verwalten.
Auch eine Graphische Auswertung ist enthalten, ebenso Vorsteuererklärung, GuV und Bilanz ( jederzeit am Monitor oder Ausdruckbar über Drucker) .
Eine To Do Liste prüft bei Programmstart, ob noch etwas verbucht/ bearbeitet werden muß. regelmäßige Buchungen können einmal abgespeichert werden und per Mausklick wird dann der richtige Betrag dem richtigen Konto und der richtigen Kostenstelle zugeordnet.
Dann enthält dieses Paket noch die volle Personalverwaltung mit Lohn- und Lohnnebenkostenverwaltung incl. aller nötigen Formulardrucke.
Das Ganze für unter 500,-DM und noch voll anbassbar und mit Im-/ Exportfunktion für MS -Office ( voll kompatibel - ich arbeite oft im Verbund mit den beiden Programmen.
Übrigens kann man mit Office ( Word, Excel, Powerpoint und Outlook) sehr wohl diese Arbeit auch erledigen, auch mit Word kann man kalkulieren ( Einfügen Tabelle ) ! Auch verwalten geht. Übrigens kann man die gängigen Excell Befehle schnell lernen, dazu braucht man zwei bis drei Abende und etwas Experimentierfreude und einen "gedultigen Kumpel, der das Programm kennt". Den Rest lernt man so nach und nach. Ich kenne viele, die mit Excel keine Probleme mehr haben. Ganz anders ist die Datenbank Access, die ist wirklich schwer! Soviel zu MS-Office, denn diese Aufgaben gehen dann mit Lexware doch viel einfacher, deshalb auch diese Empfehlung.
Mit Word und Powerpoint können Sie dann alle anderen schriftlichen Unterlagen erstellen , letzteres Programm eignet sich auch hervorragend für Werbegestalltung ( Handzettel, Präsentationen etc.).
Somit können Sie mit ca. 1500,- DM alles machen, was ein kleines Unternehmen benötigt. Eine Branchenlösung halte ich hier für zu teuer und unflexibel. Aber was noch schlimmer ist, die Updates stehen häufig in keiner Relation zur Leistung! Bei obigen Programmen kann ich selbst entscheiden, was ich ändern möchte, und wenn es mir selbst zu viel ist, kann man es von einem Profi ( Student) schnell und günstig anpassen lassen. Natürlich verfügt Lexware auch über eine Kundenverwaltung und Lieferantenver- waltung ( Adressen, Telefon,Bank, Online und OP- Liste). Also alles was man braucht!
Und die Updates sind aufgrund der Masse billiger!

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Gast

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Management im Handwerk darf keinesfalls bedeuten, daß hier irgedwelche"halbstudierte" über das Handwerk auslassen, anstatt mit erfahrenen Handwerksunternehmern zu diskutieren. Schön das Hr Helmrich für jedes Problem eine Antwort hat!Der Markt ist voll mit solchen Typen, die mit zweifelhaften Beratungen und scheinwissen das Geld des Unternehmers absaugen und durch die Beratung den Betrieb ruinieren.
Grundforderung an eine kundenfreundliche Ausrichtung ist eine min. 10 std./tag erreichbare,nette kompetente Telefonstimme, die zusätzlich auch Besucher im Betrieb betreuen kann. In "ruhigen" Zeiten werden Angebote und Rechnungen geschrieben sowie die Buchhaltung erledigt(usw).Das alles funktioniert auch im Kleinbetrieb, Hr.Consultant !Der einzig verwertbare Hinweis Ihrer Auslassungen ist die Lexware-Software. Die kann allerdings empfohlen werden. Ansonsten empfehle ich Ihnen mehr Zurückhaltung und in dieser Zeit dann Fortbildung

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Das scheint mir gerade eines der Unternehmen zu sein, das nach dem Motto:
"geht nicht, machen wir nicht, brauchen wir nicht handelt. Scheinbar haben Sie auch über den Sinn meiner Tipps nicht nachgedacht, dann hätten Sie auch verstanden, worum es geht. Bloße Anwesenheit im Büro ist noch kein Service und schon lange keine Qualität! Übrigens sind diese Techniken vielfach bewehrt! - Jedes der tausend reichsten Unternehmen der letzten 100 Jahre hat diese Methoden angewand, von Henry Ford bis zu Michael Dell ( er fing in einer Garage an und ist heute neben Bill Gates einer der reichsten Menschen auf der Welt!). Auch Bill Gates hat diese Methoden für sich arbeiten lassen.
studiertes Halbwissen?- Toll, ich habe vier Unternehmen aufgebaut, ohne auch nur eine Mark in der Tasche, davon zwei in einer Stadt mit 780 Mitbewerbern und 10 im Umkreis von 500m Luftlinie, die sich einen ruinösen Preiskampf lieferten! Ich habe dort immer 30% mehr verlangt und damit 55% mehr Gewinn gemacht, - nach 10 Monaten gab es im Umkreis nur noch 2 Mitbewerber!
Drei der Unternehmen wurden innerhalb von 7 Monaten gegründet und haben im ersten Monat Gewinn eingebracht!
Geht nicht gibt es nicht und verdienen tut man nur soviel, wie man verlangt. Alle die wirklich groß geworden sind wissen das, nur scheinbar unsere Handwerker nicht.
Übrigens: Ich verdiene mein Geld erst dann, wenn der Unternehmer einer Erfolg aufzuweisen hat ( Ausnahme Spesen für Fahrkosten). Mit anderen Worten ich verdiene erst einen Pfennig, wenn das Unternehmen mehr Gewinn macht! Übrigens habe ich noch kein Unternehmen kaputt saniert, das machen die Handwerker in der Regel schon selbst, aber ohne mich - weil ich solche Betriebe, die neue Ideen nicht umsetzen und auf Altem beharren, gar nicht erst zur Beratung annehme!

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Zum Thema über alles etwas zu wissen:
Damit verdiene ich mein Geld, doch das setzt zumindest bei mir vorraus, dass man sich täglich informiert. Hierfür nehme ich mir täglich zwei Stunden Zeit, in der ich etwa 10 Zeitungen ( regionale, überregionale und internationale ) lese und täglich alle neuen Gesetzestexte, sowie Statistiken mit Kommentaren lese. Hinzu kommen dann noch die Berichte von Bundesbank, Ifo, EZB, Kammern etc. die monatlich erscheinen.
Neben diesen kommen dann noch mal so ca. 250 Seiten/täglich über neue Innovationen.
( Übrigens schafft man das auch nur mit der richtigen Technik, die aber jeder erlernen kann!). Zwischen 21:00 und 23:00 Uhr kommt dann noch Litheratur aus den Bereichen: Management, Biographie, Philosophi, Technik, Rhetorik, Geschichte, Science Fiktion hinzu ( je Buch etwa 30 Min bis 2 Std.) Wichtiges, interessantes wird markiert, mit Randnotizen versehen und in die kleine Chinakladde übertragen.
Übrigens mache ich mein Büro selbst und habe dennoch ein 98%ige Erreichbarkkeit über 24 STd/Tag.
Denken Sie auch mal über folgende Zitate nach:
" Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen,finde ihn." ( Thomas Alva Edison)
" Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein:" ( Philip Rosenthal)
" Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen" ( Walter Rathenau)
" Die Qualität bleibt, lange nachdem der Preis vergessen ist." ( Henry Royce)
" Sie finden scheinbar immer überzeugende Entschuldigungen für Mißerfolge." ( Horowitz)
"Um Erfolg zu haben,mußt du den Standpunkt des anderen einnehmen und die Dinge mit seinen Augen sehen." ( Henry Ford I)
" Man muß die Zukunft in den Augen haben, und die Vergangenheit in den Akten."
( Talleyrand)
" Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun." ( Johann Wolfgang von Goethe)
In allen steckt etwas wahres, das auch noch heute unverändert Gültigkeit hat.

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Sehr geehrter Herr Straub, zum einen konnte ich den Berichten von Herrn Dege und Herrn Helmrich nicht entnehmen, dass Sie Halbstudierte sind. Dass Herr Helmrich auf alles eine Antwort, oder einen Vorschlag hat, hängt mit seiner beruflichen Tätigkeit zusammen, deren Erfahrungen er hier einbringt. Genauso wünschenswert ist es übrigens, wenn Sie, bezogen auf Ihren Beruf, auf alles eine Antwort haben. Zu Ihrem Beitrag kann ich nur sagen, über das übliche Gemaule geht er nicht hinaus, schade. Dabei hätten Sie doch, als wahrscheinlich Nichtstudierter, den Beitrag verfassen können, den Sie in diesem Forum so sehr vermissen. Oder können wir den von Ihnen noch erwarten?
In diesem Sinne
Heiner Völlinger

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wenigstens einer der versteht, wie meine Beiträge zu verstehen sind. Jeder Erfolg fängt im Kopf an. Es nützt nichts, wenn man 2 oder mehr Fächer studiert und diese nicht mit dem Wissen, der Phantasie, der Geschichte, aber auch mit Mut und Entschlossenheit vernetzen kann. Hier setzt auch der große Fehler unserer Schulen an: " Sie sagen, Wissen ist macht!" doch Wissen allein, ist immer nur potentielle Macht, erst deren Anwendung und Vernetzung macht sie zur echten Macht. Derjenige, der alle Artikel sorgfälltig ließt, sich vielleicht ausdruckt und genau darüber nachdenkt ( in einer Zeit, wo er nicht gestört wird!) - hat das komplette Basiswissen zum Multimillionär, wenn nicht gar zum Miliardär!
Ob er dies auch will, das muß er selbst entscheiden, er kann das selbe Wissen, nämlich auch - so wie ich- dazu nutzen mehr Zeit zum Leben oder für seine Familie haben.
Aber Herr Straub, wir können es ja drauf ankommen lassen: Sie geben mir freie Hand für ein Jahr in Ihrem Unternehmen und die Spesen, dafür setze ich bei Ihnen alle nötigen Verbesserungen um. Von dem, was ich mehr an Gewinn ( durch Umsatzsteigerung, bessere Kundenzufriedenheit und Kostenreduzierung) über 12 Monate erreiche, geben Sie mir 50%
( Strafe muß sein, das ist das Lehrgeld für Ungläubige!).
Also, wenn Sie jetzt 100 Tsd. Gewinn haben und ich daraus 200.000 mache, dann bekomme ich 50.000. Verstanden?

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