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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Was bedeutet eigentlich Management im Handwerk? Ein interessierter Handwerker

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Management ist hier gleichzusetzen mit Unternehmensführung.
Insofern könnte der Titel des Forums auch lauten: Unternehmensführung im Handwerk.
IN diesem Forum geht es also generell um die Frage: Wie führe ich ein Handwerksunternehmen aus kaufmännischer Sicht?
Marketing, Verkauf, Organisation, Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Personal, Buchhaltung, Logistik, Weiterbildung, EDV etc......
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich habe eine Aushilfe fürs Büro und einen Gesellen. Ich bin den ganzen Tag auf der Baustelle, abends sitze ich bis 20.00 Uhr im Büro um alles wegzuarbeiten was liegen geblieben ist. Auch frisst viel meiner freizeit das Erstellen von Angeboten, von denen viele dann gar nicht zum Tragen kommen. Wie soll ich als sehr kleiner Betrieb meine Organisation verbessern? Eine Festanstellung, die mir Arbeiten im Büro abnimmt kann ich mir nicht leisten.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Guten Herr Handwerker!

1. Wenn genügend Arbeit bis 20:00 Uhr vorhanden ist, sollten Sie trotz Ihrer Bedenken über eine Festanstellung im Büro nachdenken.
2. Das Problem vieler Angebote mit wenig Erfolg ist bekannt, muß aber nicht so sein.
Suchen Sie sich eine Nische, ein besonderes Leistungsmerkmal, daß Sie von anderen Mitbewerbern unterscheidet (im Marketing spricht man vom USP; auf deutsch Alleinstellungsmerkmal) und akquirieren Sie hier aktiv. Damit steigt automatisch die Erfolgsquote Ihrer Angebote, was den Zeitaufwand für vergebliche Angebote reduziert.
3. Durch die Konzentration auf ein oder zwei Spezialgebiete können Sie in der Regel auch ihre Angebote standardisieren und damit Zeit sparen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Handwerker!?

Setzen Sie eine Branchen-Software ein? Und wenn ja, wie intensiv nutzen Sie das Auftragsmodul? Nach meiner Erfahrung lässt sich ein Großteil der Angebotsarbeit reduzieren, wenn hier die richtigen Bausteine eingegeben wurden. Zumindestens "Standardangebote" sollte so schnell erledigt sein - ggf. sogar von einem Gesellen oder einer Aushilfe. Anschließend kurze Prüfung und Unterschrift durch Sie ... fertig. Geht bei mir nicht, meinen Sie? Das meinen viele - und bei den meisten geht's dann doch! Testen Sie's! Investieren Sie nochmals Zeit in das System und die Verantwortlichkeit (und Motivationssteigerung) Ihrer Mitarbeiter. Mittelfristig erzielen Sie so enorme Zeit- und Wettbewerbsvorteile!

Viel Erfolg!!!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

einem Zweimannbetrieb eine Festanstellung für nichtstrategische Kosten im Büro empfehlen Herr Kollege? - Das ist ein sicherer Weg in den Bankrott!
Herr Handwerker ich empfehle Ihnen folgendes:
1.) Einsatz eines Standart Officeprogrammes
( Word, Outlook, Excel von Microsoft ca.
1000 DM). Damit können Sie Textblöcke, Tabellen und auch einzelne Leistungen abspeichern ( einmal Arbeit, danach geht es sehr schnell - eventuell findet sich dafür auch ein Student auf der auf 630 DM Basis die Programierung übernimmt)
2.) Anschaffung einer Buchhaltungssoftware
z.B. Lexware Financial Office (ca. 399 +MWST bei Office Discount). Damit erledigen sie oder besser Ihre Aushilfe in 1 Std je Woche Ihre ganze Buchhaltung und haben einen genauen Überblick über Einnahmen, Kosten und Ausgaben, sowie über Ihre Kunden ( Zahlungen, Mahnungen etc) im Überblick. Außerdem können Sie an Graphiken sich täglich einen schnellen Überblick verschaffen.
Daneben sparen Sie viel Geld für den Steuerberater, den Lohn-, Steuer und Vorsteuerabrechnung erledigt das Programm gleich für Sie automatisch mit.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Helmrich,

ich muß Ihnen engagiert widersprechen. Es wird leider zuviel über Kosten und weniger über human capital geredet. Es geht um Service und Kundendienst. Der Erfolg eines Unternehmens hängt nicht von den Kosten, sondern von der Vision und der gelebten Unternehmensphilosophie ab, und damit zuallererst von den Mitarbeitern und dem direkten Kundenkontakt ab. Wie bereits in anderen Foren mit Ihnen diskutiert, beklagen Sie den mangelhaften Service. Es kann aber nicht angehen, den mangelhaften Service zu beklagen, diesen aber nicht bezahlen zu wollen. In unserem Handwerksunternehmen haben wir gerade bei Auftragsrückgängen unser Büro verstärkt, statt uns "tot zu sparen". Gerade Kundenorientierung und Service durch z.B. ein Büro, das mit Menschen besetzt ist, und ein Chef, der nicht seine Angebote in der Nacht erstellen muß, wird Kunden gewinnen. Reines Kostendenken ist überholt, es geht um gelebte Kundenorientierung und um Service. Das ist der entscheidende Faktor für den Erfolg, nicht der Weg in den Bankrott, wie Sie annehmen.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ein Handwerker (Zweimann Betrieb) erwirtschaftet ungefähr einen Jahresgewinn von 60.000,- bis 100.000 DM ( viele erreichen nicht mal diese Werte!). Eine Anstellung im Büro sorgt aber nicht für mehr Service, auch nicht für mehr Leistung noch bringt diese Kraft selbst durch Ihre Leistung Geld in das Unternehmen, sondern kostet zwischen 48.000 und 60.000 DM im Jahr. Ziehen Sie diesen Betrag von oben ab, kann unser Unternehmer nicht mehr seinen Lebensunterhalt bestreiten, noch in wirkliche Zukunftsprojekte ( Handwerker, Verkäufer, Maschienen und Geräte, die täglich mehr Geld bringen als kosten) investieren.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Helmrich,

Sie haben mich fehlinterpretiert. Unter Festanstellung versteht man nicht nur ausschließlich eine Vollzeitkraft mit der von Ihnen angegebenen Lohnsumme. Moderne Unternehmensführung heißt auch Anpassung der Arbeitszeiten des Büropersonals an die Erfordernisse. Wir haben in unserem Unternehmen im Büro zum großen Teil Teilzeitkräfte eingesetzt und hier kann nicht die Rede von DM 48.000,- sein.
Es ist selbstverständlich, daß ich keine Vollzeitkraft zum derzeitigen Unternehmensstatus empfohlen habe. Allerdings habe ich vermutlich den Irrtum begangen, die Einstellung von Teilzeitkräften als bekannt vorauszusetzen. :-) :-)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

dann nehmen wir noch Fördermittel mit und teilen die Beträge durch drei! Also 16.000 bis 20.000 DM/ Jahr! Frage: wieviel Geld bringt eine Verwaltungskraft in den Betrieb ? Richtig, nicht eine Mark! Also habe ich 16.000 bis 20.000 DM Kosten, die meinen Gewinn schmälern, ich habe lediglich etwas weniger Arbeit, die ich selber ( nach Feierabend) erledigen muß. Diese Arbeit kann ich aber ebenso für 2000 bis 3000 DM einmalige Kosten durch eine angepasste EDV machen.
Übrigens rechne ich auf 10 Handwerker max. eine Verwaltungskraft!

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