Guten Tag,
ich benötige fachkundigen Rat von Ihnen.
Bei einer im Bau befindlichen Aufstockung eines Wohnhauses soll eine Fußbodenheizung (160m²) des Herstellers velta System tecto ND 38/35 eingebaut werden. Nun ist es zwischen dem Estrichbauer und dem Heizungsbauer zu einem Mißverständnis gekommen. Die Estrichdicke bei diesem System würde 6,5 cm über den Noppen betragen. (lt. Hersteller 3cm optimal und zulässig lt. DIN) Beide Handwerker stellen es mir frei ob ich damit einverstanden bin bzw.
würden mir die Differenz von 3 cm durch mehr Dämmung ausgleichen (Wohnraum darunter ist beheizt.)
Als Frau habe ich davon keine Ahnung - deshalb meine Frage:
Welche Nachteile (wenn überhaupt)ergeben sich aus einer Estrichdicke von 6,5cm über den Noppen (8,5cm gesamter Estrichaufbau)? Die Dachwohnung, mit teilweiser Dachverglasung soll auch in der Übergangszeit eine gut regelbare
Fußbodenheizung haben. Wäre dies mit dem höheren Estrich noch möglich?
Wie sieht es mit den Vorlauftemperaturen aus, müssen diese dann höhere sein und entsteht dadurch mehr Energieaufwand?
Sind die Hersteller-Richtlinien bzw. DIN-Normen überhaupt maßgebend?
Ich möchte nicht unnötig mehr Arbeit den Handwerkern zumuten, wollte aber beim Planen eine Fußbodenheizung die schnell und mit niedriger Temperatur fährt - vom baubiologischen Aspekt aus.
Bitte geben Sie mir schnellstmöglichst Antwort.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Meier