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Forum Haustechnik: SHK sanitaerbund.de Archiv

Thema: Wasserkopfstrukturen contra Handwerker

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Gast

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Wie soll sich jemand aus einem Forum verabschieden, der noch gar nicht da war??
Wenn ich mir alle Beiträge ansehe, so ist nicht einer von einem Handwerker oder einen Meister? Ich denke, die haben dieses System des Ratings eher durchschaut und sehen dem gelassen entgegen, weil sie ihre Banker kennen und wissen was möglich ist.

"Man gibt den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst." ( George Bernhard Shaw, Schriftsteller)
Damit ist wohl mehr gesagt, als mit tausend Worte!
Herr Kafurke, dass mit der fehlenden Anrede ist schon ok, Äußerlichkeiten haben mich noch nie interessiert, mir kommt es nur auf Inhalte und Hindergründe an.

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Gast

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Herr Helmrich, alle ausser Ihnen sind dumm und wissen nicht wo es lang geht. Ich frage mich nur warum wir dringend gebeten wurden das Thema Kreditrating den Handwerksbetrieb en näher zu bringen vom
Zentralverband des deutschen Handwerks
den Verbänden der Banken
der Bundesarbeitsgemeinschaft der KH
Handwerkskammern
sowie von den Fachverbänden und auch von Bundestagsabgeordneten.
Verstehen die das Thema nicht richtig? Oder wie muss ich das verstehen. Was Sie mit Ihren Äusserungen hier im Forum tun ist kontraproduktiv.

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Gast

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aber selbständig denkend - und nicht nur einen Entwurf lesend und unkritisch weitergebend! Das Rating wird von den von Ihnen aufgeführten Institutionen natürlich gefördert, warum wohl? ( Die Vorsitzenden sind genau die, die davon profitieren und Sie lassen sich zu deren Werkzeug machen, statt auf die Barikaden zu gehen! Übrigens halte ich es nicht für kontraproduktiv, wenn man mündige Bürger ( oder sollen Handwerker das nicht sein?) zum Nachdenken anregt und auch mal die Hintergründe einer Aktion klar macht.
Nein, für dumm halte ich keinen, es gibt nur viele die leider nicht mehr nach Hindergründen und den Sinn der ganzen Sache fragen.

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Gast

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Frau D. schrieb:
"Sie sind ja allwissend [26.05.2001]
Herr Helmrich, alle ausser Ihnen sind dumm und wissen nicht wo es lang geht.
Was Sie mit Ihren Äusserungen hier im Forum tun ist kontraproduktiv. "

Ich habe für Sie nachgeschlagen, Frau Däschle: eine Forumsdiskussion ist eine öffentliche Aussprache, öffentliche Diskussion mit Fachleuten.
Desweiteren besteht eine Diskussion, wenn es denn eine sein soll, aus divergierenden Meinungen.



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Gast

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Sehr geehrte Frau Lembens, über Sinn oder Unsinn von Vorschriften kann man immer diskutieren. Nehmen Sie z.B. das Thema Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit. Auch hier wurde viel diskutiert auch heute noch, nur ändern tut das nichts, denn dass Gesetz ist eingeführt und die Betriebe müssen für die Umsetzung sorgen. Und hier sollte m. E. der Nutzen eines Forums anfangen. Erfahrungsaustausch, um das eine oder andere auch für seinen Betrieb zu nutzen zu können. Sehe ich dies falsch?


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Sehr geehrte Frau Lembens-Dapper,

ich kann Frau Däschle nur unterstützen, hier sollte es um ernsthafte Diskussion gehen. Wenn Beiträge aber allein durch Ihre Länge und Inhalte offensichtlich eher einer intellektuellen Selbstdarstellung als einer engagierten Diskussion dienen, dann muß doch die Frage erlaubt sein, welchen Sinn dieses Forum noch für Praktiker haben kann.
Ich jedenfalls bin gern bereit, mit Handwerksunternehmern zu diskutieren, an intellektuellen Spiegelfechtereien nehme ich prinzipiell nicht teil, weil meine Zeit durch andere Prioritäten bestimmt ist.
Wer in starkem Maße Ratschläge erteilt, wie z.B. Herr Helmrich, von dem erwarte ich auch, daß er ebenso Rat und Kritik annimmt. Dies setze ich im Übrigen bei Herrn Helmrich voraus.
In diesem Sinne, nicht für ungut, und auf eine konstruktive Fortsetzung des Forums.
(Dieser Beitrag ist ausnahmsweise!!!! etwas länger geraten!)

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Rat und Kritik nehme ich immer gerne auf, sehr geehrter Herr Kollege. Mir kommt es auch nicht auf eine Selbsdarstellung an, sondern einfach darum, das man, wenn man schon über etwas wichtiges informiert, nicht nur die Kriterien aufschreibt und diese als Lex generalis hinstellt, sondern auch mal ein paar Hintergrundinfos hierzu gibt. Damit ist dem Handwerker mehr geholfen, denn er hat dann mehrere Möglichkeiten mit diesem Gesetz ( hier das Rating) umzugehen! Es gibt immer viele Wege die nach Rom führen. Dazu muß man aber wissen zu welchem Zweck und für wen dieses Gesetz gemacht wurde. Gibt man nur die Kriterien wieder oder verweist auf einen Link mit Basel II - so ist diese Info wertlos - wir müssen den Text ja selbst vier bis fünfmal lesen, bevor wir wissen was dahinter steckt- Diese Zeit hat der Handwerker nicht. Aber mit Hintergrundwissen, kann er sich an die richtigen Leute und zur richtigen Zeit wenden und wird dann die richtigen Entscheidungen treffen können. Und genau darum geht es mir! - Ich will Information und Hilfe bieten und keine Texte nachbeten, die jeder selbst lesen kann. - Deshalb sind meine Texte gelegendlich auch etwas lang - zugegeben, aber ich halte es für wichtig!

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Hallo Herr Helmrich, für Hilfe bin ich immer dankbar. Ich wollte die Betriebe dafür sensibilisieren, sich intensiver mit dem Thema Betriebswirtschaft zu befassen. Da das Kreditrating, diese Kenntnisse fordert. Ihre Diskussionen könnten dazu führen, dass der Handwerksmeister meint, na
alles nicht so wild, mein Steuerberater reicht mir. Es war für mich erschreckend, dass von den 33 Seminarteilnehmern nur einer für sich mit einer Excell-Tabelle eine
Liquiditätsplanung macht. Sie setzen m. E. im Handwerk zu grosse betriebswirtschaftliche Kenntnisse voraus.
Es kommen Aussagen wie: wenn Kreditrating in Deutschland verlangt wird, gehe ich zu einer Schweizer Bank, ich wechsle die Bank, das macht mein Steuerberater. Diese Aussagen kommen um sich nur nicht zusätzlich noch mit dem Thema Betriebswirtschaft befassen zu müssen. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Die Handwerksmeister ist m. E. in überfordert. Die Auftragsplanung ist sehr kurzfristig. Die Zeiten, wo man Aufträge für ein Jahr im voraus hatte ist vorbei. Er muss mehr Zeit aufwenden, um sich Aufräge zu beschaffen.
Der rasche Wandel in der Technik erfordert Weiterbildung in diesem Bereich und dann noch Weiterbildung in Betriebswirtschaft, das ist zuviel. Es wäre ideal, wenn die mitarbeitende Ehefrau die Möglichkeit hätte, eine Weiterbildung zum Betriebswirt im Handwerk in Angriff zu nehmen. Des weiteren sollte umgehend die Meisterprüfung auf den neuesten Stand der Technik und Betriebswirtschaft ausgerichtet werden.


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Sehr geehrter Herr Helmrich,
die Anzahl der Beiträge sagt nichts über die Anzahl der Besucher unserer Foren aus. Die Foren werden pro Monat weit über 10.000 Mal aufgerufen und gelesen. Auch die feedbacks vieler Handwerksmeister zeigen uns, dass die Inhalte der Beiträge zum Teil sehr wohl bekannt sind. Offensichtlich tun sich manche schwer ihre Meinung öffentlich zu posten. Gerade wenn es um Themen wie in diesem thread, oder das des Kreditratings geht scheint der Druck sich durch Unwissenheit zu "outen" sehr groß. Die Scheu etwas "Falsches" oder "Dummes" zu sagen entsteht, wenn man befürchten muss von einem "Profi" zurechtgewiesen zu werden. Das Forum sollte auch! dazu dienen unverblümt seine Fragen zu Themen zu äussern, die nicht, wie bei Ihnen Herr Helmrich, zur Tagesordnung gehören. Dann kann Aufklärung betrieben oder Hilfestellung gegeben werden.
Mit freundlichen Grüßen
Das Team von Sanitaerbund.de

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Sie haben recht, wenn sich Handwerksbetriebe mehr mit Betriebswirtschaft befassen sollten, auch eine Kalkulation mit Excel oder einem Buchhaltungs und Fakturaprogramm halte ich für sehr wichtig - nur glaube ich da leider nicht an Wunder - weil viele Handwerker sich da in der Tat auf Exterene verlassen und da sind sie in der Regel verlassen, weil die Daten zu spät kommen! Ich habe nur meine Befürchtung, dass wir da auf verlorenem Posten stehen - ähnlich wie viele Unternehmer erst den Berater anfordern, wenn der Konkurs schon kaum noch zu verhindern ist. Genau deshalb sollten wir aber Wege aufzeigen, sensibilisieren, aber keine unnötige Panik machen, sonst werden wir selbst unglaubwürdig und verlieren das letzte Vertrauen. Besonders dann, wenn sich herausstellt, dass es einige doch geschafft haben - und die wird es immer geben.
An das Team Sanitaerbund: dies ist mir wohl bekannt und wenn Sie meine Beiträge verfolgen, dann gibt es sehr wohl Unterschiede in der Auswahl der Worte bezüglich der Bezugsperson. Von einem Handwerker oder Leser werde ich nie diese Maßstäbe erwarten, die ich von einem Kollegen erwarten darf ( nämlich auch Hintergründe aufzuzeigen und nicht nur zu Informieren ).

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