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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ist das unser Handwerk ? Gefunden unter der URL:

http://www.f12.parsimony.net/forum19068 ... es/909.htm

Heizungsbauer: Die reaktionärsten Handwerker von allen...

Geschrieben von Frank Stephan am 01. November 2000 18:31:42:

Als Antwort auf: Öl-Vollbrennwert: immer noch skeptisch ;-) <906.htm> geschrieben von Stefan Balzert am 01. November 2000 12:26:49:

Der Spruch ist nicht von mir, aber ich hab's über 25 Jahre erlebt, weil ich in so einem Laden aufgewachsen bin. Innovationen werden im Schnitt mit 20 Jahren Verzögerung angenommen, aber nur wenn die Vertreter mit Engelszungen predigen und der Hersteller immer schön zu lustigen Touren - mit oder ohne Gemahlin - eingeladen hat.

Zumindest früher war das war das Heizungsbauerdasein in unserer Kleinstadt so richtig nett: Die kleine Clique der Heizungsbauer hat sich regelmäßig getroffen, um Preisabsprachen zu machen. Wär ja auch langweilig, wenn's mit rechten Dingen zugeht, und überhaupt, die Großen machen's doch vor!

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Müller ,wir wurden ebenfalls über diesen Forumseintrag informiert und wollten ihn auch in dieser Rubrik unterstellen. da sind Sie uns zuvor gekommen! Wir gehen nicht davon aus, dass dieser Beitrag den Shk-Handwerker repräsentiert, weiterhin glauben wir, dass der Verfassername nicht stimmt. Bellen kann jeder, einer Auseinandersetzung begegnen ist was für Leute mit Köpfchen, und die tun das nicht anonym. Wir erhoffen uns an dieser Stelle eine Richtigstellung durch das Handwerk, auch im Sinne der Endverbraucher, die diese Seite besuchen und nicht mit so einem Handwerkerbild konfrontiert werden sollten.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Herr Müller, diese Sprüche entbehren jeglicher Realität. Das sind so Stammtischparolen von Leuten, die keine Ahnung vom Handwerk haben. Jeder Handwerksbetrieb kämpft um Aufträge und Arbeit für seine Mitarbeiter. Wohin das führt sehen Sie bei den Preisunterschieden bei den Submissionen. Dies ist alles andere als ein gesunder Wettbewerb. Wieviele Angebote - kostenlos!!! muss ein Handwerksmeister ausfüllen, um zu einem Auftrag zu kommen. Für einen Auftrag holt ein Kunde oft 5 - 10 Angebote ein, um ja den billigsten Preis zu bezahlen. Sicher, dieses Problem ist vom Handwerk selbst gestrickt. Ich hoffe für die Zukunft, dass der Handwerksmeister sein Know-how verkauft wie Anwälte und Steuerberater. Die Angebote müssen den Kunden in Rechnung gestellt werden. Sie machen sicher auch nichts umsonst.Ein Weiteres wird sicher auch das Kreditrating dazu beitragen.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Es nutz dem Handwerker reichlich wenig, wenn er auf jeden neuen Zug der neuen Technik aufspringt und im nachhinein feststellen muß daß das entsprechende Gerät oder was auch immer vielleicht doch noch zu viele Kinderkrankheiten hat. Immerhin handelt es sich hier nicht um ein Objekt das der Kunde jederzeit wieder abgeben, sich was anderes kaufen oder vielleicht sogar wegwerfen kann, sondern um fest installierte Anlagen und Geräte von der man wie von einer Immobilie einen gewissen Werterhalt erwartet. Immerhin sind wir unseren Kunden auch min. 2 oder 5 jahre gegen über zur Gewährleistung verpflichtet und brauchen vor allem einen zufriedenen Kundenstamm der einem ein ganzes Frimenleben lang erhalten bleibt.
Gruß Lurz Christian
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich kenne diesen Beitrag bereits schon aus dem Heizungs-Helfer-Forum. Schwarze Schafe gibt es überall. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Herr Lurz, ich kann ihre Denkweise nicht nachvollziehen. Für mich ist es selbstverständlich, dass der Handwerksbetrieb solide Leistungen seinen Kunden bieten muss (sonst hat er bald keine Arbeit mehr). Zu einer soliden Leistung gehört m. M. n. auch die Kenntnis und Beherrschung der neuen Techniken. Der Kunde möchte das Gefühl haben, dass er allumfassend beraten wurde.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Eine sehr sensible Frage, die nur einer beantworten kann. Wer? Natürlich nur der Endverbraucher, unser Kunde. Was hat der Kunde für einen Eindruck von uns?
- Hanwerker sind unpünkt-
lich
- Handwerker arbeiten
unsauber
- Handwerker sind un-
freundlich
- Handwerkern fehlt
know-how
- usw.
Jedes Unternehmen ist dazu verpflichtet, dieses
Negativimage bei seinen Kunden umzudrehen bzw. erst überhaupt nicht aufkommen zu lassen.
Wie?
Liebe Kollegen, machen Sie sich bitte einmal Gedanken über ein Qualitätsmanagment, denn es ist bereits alle höchste Zeit dafür. Die Zeiten haben sich bereits seit Jahren verändert. Nichts ist mehr so wie "früher", gar nichts. Gehen Sie alle Abläufe in Ihrem Unternehmen einmal durch und denken Sie bei jeder Kleinigkeit im Sinne des Kunden. Sie werden schnell erkennen was alles zu verändern ist.
Also ran an die Arbeit
und nicht verzagen.
Viele Grüße, Ihr Kollege
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Bungard, ich kann Ihnen teilweise zustimmen. Es trifft jedoch nicht für alle Handwerksbetriebe zu. In jeder Branche werden Sie erfolgreiche Handwerksunternehmer treffen, die haben einfach die Zeichen der Zeit erkannt. Aber leider sind sie noch in der Minderheit.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

trifft noch der Kommentar von Herrn Bungard das Problem. Wenn ich mal ein paar Jahre zurück blicke, damals 1969, als wir Handwerker für einen Umbau benötigten, kam dieser an und zog sich vor der Tür "Überzieher" über seine Schuhe, die Arbeiten erledigte er rasch und verließ seinen Arbeitsplatz so sauber, wie er ihn vorgefunden hatte. Heute (2001) wartet man trotz Termin auf den Handwerker, kommt er dann, latscht er mit seinen Schuhen quer durch die Wohnung und hinterläßt nach Abschluß der Arbeit nicht selten einen Raum, der reif für eine Grundreinigung ist, ganz zu schweigen von der leider häufig nicht gerade "proffessionellen Arbeitsausführung" - wen stört das auch, wenn der Heizkörper ( 3m lang) zwei Zentimeter Gefälle aufweist. Oder die verchromte Verschraubung der 1 jahr alten Heiztherme nach der Behandlung mit der Rohrzange aussieht wie ein "Sägering" Damals hatten wir noch Fliesen, die man einfach abwaschen konnte, aber heute ist nach einem Handwerker besuch nicht selten der Teppich ruiniert! Es sind die vielen Kleinigkeiten, mit denen sich das Handwerk selbst den Boden unter den Füßen wegzieht.
Ein Handwerker, der Termine zuverlässig einhält, auf Sauberkeit bei der Ausführung achtet ( Staubsauger zum Bohrstaub absaugen etc.) und Qualität liefert, der braucht sich nicht um die Preiskämpfe zu kümmern, denn das spricht sich bei den Kunden schnell herum und die sind dann auch bereit dafür zu zahlen. In unserem Umkreis gibt es ca. 20 Sanitärbetriebe, aber nicht einen einzigen, auf den man sich verlassen kann! Einige sind zwar besser als andere, aber 99% ist keiner davon. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn viele ( die handwerklich etwas begabt sind ) dazu übergehen die Arbeiten selbst zu machen, oder Freunde, Bekannte darum bitten.
Natürlich muß ein Handwerker auch neue Techniken beherrschen und sich weiterbilden, aber da gibt es auch das Problem Kosten und Kunde! Neue Techniken können nur dann sinnvoll sein, wenn diese dem Kunden und dem Unternehmen Kosten und oder Zeit sparen. Doch diesem Kriterium halten nur wenige Innovationen stand! Diese gilt es zu selektieren und umzusetzen.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich selbst bin öbv Sachverständiger und in meinem Alltag häufig mit unqualifizierter und mangelhafter Ausführung beschäftigt. Es ist erschreckend, welcher "Pfusch" teilweise im Markt installiert wird; ganz besonders gilt dies für die Arbeiten "nach Feierabend". Das Schlimme daran ist, daß viele Mängel erst nach einigen Jahren erkennbar werden und der Kunde dann keine Möglichkeit hat, Rückgriff auf den Installierenden zu nehmen. Es ist unabdingbar, daß Qualitätsstandards eingehalten werden. Viele Probleme und Gerichtsverfahren könnten vermieden werden, wenn die Mindestanforderungen an Qualität eingehalten würden. Der normale Kunde ist als Laie mit der Bewertung der Qualität überfordert. Ausbildung und Fortbildung kostet Zeit und Geld und ist damit nicht zum Nulltarif zu erhalten. Der verantwortliche Meister, der sich um Qualität und Fortbildung bemüht, muß täglich gegen Billiganbieter konkurrieren, die auf diesen Kostenblock verzichten und den Kunden durch schlechte Arbeitsausführung betrügen!!!
Allerdings sind die Kunden auch mit daran schuld, in dem sie nur über den Preis einkaufen, und den engagierten, qualitätsbewußten Meisterbetrieb mit dem höheren Preis, aber dem deutlich besseren Preis-Leistungsverhältnis nicht berücksichtigt. Dies führt auf Dauer zu einem "Aussterben" der Qualitätsstandards im Handwerk. Auch sollte man nicht vergessen, daß ein wirklich guter Handwerker lieber ein Handwerker ist als ein eloquenter praxisferner Kaufmann.
Es ist leider bittere Realität, daß Qualität gerade im Handwerk zwar immer gefordert wird, aber vom Kunden sehr ungern bezahlt wird.

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