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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Tja, nun bin ich durch meinen Mann auf diese Homepage gestossen, auf der ich dieses interessante Forum entdeckt habe. Seit Jahren stehe ich meinem "Göttergatten" hilfreich und effektiv in seinem Betrieb zur Seite, ohne dafür die geringste Anerkennung zu erhalten. Nun, das ist nicht weiter tragisch, weil ich meine Arbeit gerne und auch gut erledige. Leider ist es mir unmöglich die Qualität meiner Arbeit in eine entsprechende Qualifikation "umzuwandeln", das heisst Fortbildungsmassnahmen zu ergreifen oder ähnliches. Ich bekomme es schlicht von meinem Mann verboten, da sonst unser Haushalt, immerhin bereichert durch 2 Kinder, dadurch leiden würde, so mein Mann. Ich kann nur sagen, liebe Frau Gerken, entweder sind Sie eine sehr selbstbewusste und mutige Frau, oder Ihr Mann hat Sie in all Ihren Unternehmungen sehr gut unterstützt. Ich erledige betrieblich wirklich wichtige Dinge, werde unternehmerisch aber nicht für voll genommen. Anregungen von mir, werden galant übergangen und später als "eigene Idee", in leicht abgewandelter Form in die Betriebsstrukturen übernommen. Ebenfalls ärgert mich, dass ich für lau meine Arbeit mache. Die Argumentation des werten Gatten: "Es fliesst doch eh alles in einen Pott und kommt auch Dir zu Gute." Eine Entlohnung, egal in welcher Höhe, würde mir jedoch die Anerkennung zusprechen, die ich mir wünsche, und mit dem selbst verdienten Geld manchen Einkaufsbummel schöner machen. Ich möchte noch mitteilen, dass ich hier meinen richtigen Namen NICHT angebe, des weiteren habe ich keine eigene Email-Adresse. Aber so wird vielleicht mancher Mann, der diesen Beitrag liest, mal überlegen müssen, wessen Frau das hier geschrieben hat. Heike

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Heike, was würde Ihr Göttergatte eigentlich tun, wenn er Sie nicht mehr hätte (Kinder, Haushalt, Geschäft usw.) Alles in einen Topf mag gut und schön sein, aber selbst Kindern steht ein angemessenes Taschengeld zu. Was machen die Mitarbeiter Ihres Betriebes, wenn sie nicht entsprechend entlohnt werden? Ich hoffe nur, dass Sie in der Zugewinngemeinschaft leben. Sie sollten einfach mal vier Wochen alleine Urlaub machen. Vielleicht gehen Ihrem Gatten dann die Augen auf. Nehmen Sie doch mal die Selbstverständlichkeiten einer Partnerschaft in Anspruch. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. dabei.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Liebe Frau Heike, so wie Sie Ihren Mann beschrieben haben, wird er ganz sicherlich keine Beiträge in diesem Forum lesen, da er sich um die Belange der Frau wenig zu kümmern scheint. Erst recht nicht um die seiner eigenen, ohne die ein komplexes Monument alltäglicher Arbeitsabläufe in sich zusammenfallen würde. Wie wertvoll Ihre Unterstützung ist, und da gebe ich Frau Däschle recht, wird erst bemerkt, wenn Sie tatsächlich mal nicht verfügbar sind. Ich würde nicht davon ablassen meinen Mann auf diese Situation aufmerksam zu machen. auch von mir viel erfolg dafür!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Liebe Frau Heike,
ich bin sehr betroffen über Ihre Geschichte und schließe mich erst einmal der Meinung von meinen Vorrednerinnen an. Zudem würde ich Ihnen gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen. Sollten Sie einmal Gelgenheit bekommen mich anzurufen, würde ich mich sehr darüber freuen. Meine Telefonummer finden Sie, wenn Sie auf unsere Inter-
netseiten gehen. Bitte zögern Sie nicht, denn Sitiationen wie diese machen auf Dauer krank.
Liebe Grüßen
Susanne Gerken
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Heike
Ich kann Sie auf der einen Seite zwar ein bisschen verstehen, doch warum regen Sie sich eigentlich so auf? Sind Sie wirklich so undankbar Ihrem Mann gegenüber? Er hat Ihnen einen Beruf für Ihr ganzes Leben geschenkt! So merken Sie wie es wirklich ist wenn man für die eigene Familie arbeitet. Was regen Sie sich eigentlich so auf? Was ist mit den heutigen Frauen los ? Zwar wollen Sie Kinder, doch nach der Geburt wollen Sie nichts mehr dafür tun und sind viel zu Egoistisch. Und warum müssen wir Männer uns damit abfinden? Die Frau ist nunmal zur Erziehung da und da können Sie auch wirklich froh sein liebe Fr. Heike, daß Sie einen so großzügigen Mann haben, der Sie noch in Ihrem Betrieb mitarbeiten lässt.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Schuler, sicherlich bedingt sich eine Partnerschaft oder eine Familie durch gegenseitige Unterstuetzung. Leider haben Sie bei ihren Aeusserungen vergessen, dass Frau Heike zwar im Betrieb ihres Mannes "helfen darf", der Ehemann sie jedoch sicherlich nicht im Haushalt unterstützt. Des weiteren definiert sich eine moderne Ehe in einem gemeinsamen Kinderwunsch, das Zeitalter in dem Frauen als reine Gebärmaschinen angesehen wurden, haben wir mittlerweile überstanden, da empfehlen wir Ihnen mal über den Tellerrand zu schauen! Empfehlenswert für Sie wäre ein Rollentausch, interessant das Ergebnis, wie Sie mit der Doppelbelastung von frau Heike fertig werden würden. Mit freundlichen Gruessen Das Team von Sanitaerbund.de

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Schuler, aus Ihren Äusserungen entnehme ich, dass Sie keine Ahnung von einem Handwerksbetrieb haben; ansonsten müsste ich Sie unter der Rubrik "Macho" abhaken. Einen Beruf würde jeder Handwerkerfrau auch ohne ihren Mann finden und in diesem Fall noch viel viel besser bezahlt. Der Handwerksbetrieb steht und fällt mit der mitarbeitenden Ehefrau oder Partnerin. Diese Frauen, die oft in anderen Branchen ihren Beruf hatten, arbeiten nach der Heirat im Betrieb ihres Mannes mit und sind dort nicht wegzudenken. Viele Frauen und Mütter sind heute berufstätig. Dies ist möglich bei einer Organisation des Tagesablaufes.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Es scheint mir angebracht an dieser Stelle etwas zu den Zahlen der UFH Damen in Deutschland und Europa zu sagen.
Es gibt in Deutschland ca. 170 UFH Arbeitskreise mit ca. 10.000 Mitgliedern.
Diese Arbeitskreise der Mitarbeitenden Ehefrauen ist Eurpoaweit angeschlossen an die FEM, den Verband Frauen Europäischer Mittelbetriebe. Die Anzahl der Organisierten Frauen von Norwegen bis Portugal beträgt 200.000.
Alle diese Frauen haben und arbeiten für folgende Ziele:
Die Anerkennung der Leistung in Wirtschaft, Politik und Betrieb
Die Stärkung der Unternehmerfrau als Führungskraft
Die Förderung der Ausbildung und Weiterbildung
Information und Erfahrungsaustausch
Die Integration in den Handwerksorganisationen

Nun hätte ich gern von den Herren gewusst, ob sich so viele Frauen, die an einer Sache, (den gemeinsamen Betrieb zu stärken und zu erhalten) arbeiten, so täuschen können.
Susanne Gerken
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrte Frau Heike,
die Vorstellungen Ihres Mannes zum Thema Gleichberechtigung erscheinen mir absolut altertümlich. Sprechen Sie mit ihm, lassen Sie sich Ihre erbrachten Leistungen im Betrieb ordnungsgemäß bezahlen. Rein steuerrechtlich haben Sie mit dem Betrieb Ihres Mannes einen Arbeitsvertrag und die zu zahlenden Leistungen müssen auch auf Ihr Privatkonto fließen.
Mit freundlichen Grüßen
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich kann mich meinen Vorschreiber(inne)n nur anschließen: ich würde Job samt Mann in den Wind schießen!!!

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