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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrte Frau Lembers-Dappert, ich kann nur noch den Kopf schütteln, über das Verhalten Ihrer Sanitär-Firma. Ich kann Ihren Frust verstehen. Da mich wirklich auch die Seite des Bauherrn interessiert, Frage an Sie: Welche Gründe bewogen Sie dieser Firma den Auftrag zu geben? Wie haben Sie diese Auswahl getroffen, da sicherlich mehrere Angebote vorlagen? Da ich auch mit Kundenreklamationen betreffend Handwerksbetriebe zu tun habe, musste ich feststellen, dass es sich fast immer um dieselben Betriebe handelt, die ihrer Branche nur schaden. Es gibt viele Handwerksbetriebe, mit denen die Auftraggeber zufrieden waren. Ich unterhalte mich oft mit Bauherren über dieses Thema.

Zum Posting von Herrn Helmrich: Hier hat er Recht, denn wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft. Für viele Betriebe -Ausnahmen bestätigen die Regel - gelten die Grundsätze von Herrn Helmrich. Leider spricht man immer nur von den schlechten Erfahrungen und nicht über die Firmen, die zur vollsten Zufriedenheit ihres Kunden, die Arbeiten erledigt haben. Das ist jedoch immer so - nicht nur beim Handwerk.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Natürlich kann es nicht darum gehen, alle Betriebe schlecht zu machen, es geht vielmehr darum einige mal aufzuwecken!
Ich habe einige gute Handwerksbetriebe erlebt, die auch schon seit Jahren Aufträge von mir erhalten - andere bekommen einen Auftrag jedoch nur einmal!

Wir müssen uns einfach mal vor Augen halten, dass jeder unzufriedene Kunde sich 11 Personen ( potentielle Kunden) mitteilt, aber ein zufriedener sich nur mit drei Personen austauscht! Auf einen Kunden, der sich beschwert - kommen etwa 100 unzufriedene, die es nicht tun! Wenn man einen Unzufriedenen schnell und zu seiner (!) Zufriedenheit entgegenkommt kommen 70 bis 95% dieser Kunden wieder! ( Denn jeder weiß, dass Fehler und Mißverständnisse geschehen können - aber für uneinsichtige Arroganz hat der Kunde kein Verständnis!).
Selten ist das "Ärgernis" ein großes Problem, sondern ein oder mehrere Detail(s), die man schnell und unbürokratisch ohne große Worte beheben kann.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrte Frau Däschle,

gerne komme ich Ihrer Bitte nach weiterer Information nach.

Gründe für diese Sanitärfirma? Keine!
Ich habe das Haus von einem Bauträger erworben, der dieses z.Z. erstellt d.h. ER vergibt die einzelnen Gewerke an Handwerker, die seinen Vorstellungen entsprechen. Als Kunde bekommen Sie lediglich eine Handwerkerliste und "dürfen" sich dann selbst mit dem Handwerker herumbeissen, der zwar weiß, daß Sie der Kunde sind - aber als Auftraggeber (gerade für das Folgegeschäft) empfindet er den Bauträger.
Zum anderen ist dem Handwerker die Mundpropaganda total egal (angeblich sprechen zufriedene Kunden mit 3 Bekannten darüber - die unzufriedenden aber mit 7) da diese oft nicht in der Nähe meines Wohnorts ansässig sind.
Es besteht theoretisch die Möglichkeit, das Gewerk komplett herauszunehmen und privat zu vergeben - dann wiederum haben Sie Probleme bei der Gewährleistungspflicht des Bauträgers.
Leider sind di Erfahrungen mit der Sanitärfirma nicht die einzigen negativen (siehe Fliesenleger und Fensterfirma). Fairerweise will ich aber nicht unerwähnt lassen, daß es auch Handwerksbetriebe gibt bei denen Kundenorientierung nicht nur im Prospekt steht z.B. die Fa. Kenngott-Treppen.

Mit freundlichen Grüßen
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Eine Reise ins All kostet ca 40 Mio$,wir brauchen also nur rd. 20 Mio$, denn wir wollen Hr.Helmrich ja nicht zurück !
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

ist ja nett von Ihnen gemeint mit dem "Freiflug ins All", aber scheinbar haben sie sich auch da nicht richtig informiert! Dennis Tito hat für seinen Flug exakt 20 Mio.$ oder 44 Mio. DM bezahlt - es würde Sie also nur die Hälfte kosten. Aber den Gesundheitscheck überstehe ich sowieso nicht, ich bleibe Ihnen also erhalten.
Aber ich habe so den Eindruck, dass sich über meine Beiträge genau die aufregen, die es am nötigsten hätten, einmal über den Sinn meiner Worte nachzudenken! ( Mehr will ich ja gar nicht erreichen!) Übrigens hatten wir diese Disskusion schon einmal! Und ich habe vor kurzem auch hierzu eine Mail bekommen ( ein Dankschreiben eines Handwerksmeisters) er hat die Ideen, die ich damals ins Forum schrieb und für die ich heftigst kritisiert wurde, umgesetzt und seinen Umsatz verdoppelt, den Gewinn verdreifacht und fünf Mitarbeiter mehr! Interessant daran war, dass es sich um einen jungen Meister handelte, der der vor 20 jahren aus Türkei nach Deutschland kam, Deutsche sind dazu scheinbar nicht fähig, zu arrogant! Oder sie müssen gute Ratschläge immer erst teuer durch Berater erkaufen!
" Es gibt drei Arten von Unternehmen:
die einen bewirken, dass etwas geschieht;
die anderen beobachten, was geschieht;
und wieder andere fragen sich, was geschehen ist." ( Autor unbekannt)

" Um Erfolg zu haben, mußt du den Standpunkt des anderen annehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten." ( Henry Ford I)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Liebe Frau Lembens-Dapper,

es ist schlimm, schlimm, was Ihnen widerfahren ist. Wäre Ihnen bei einem engagierten Fachbetrieb aber eben nicht passiert!
Meiner Meinung dreht sich die Diskussion aber um einen einseitigen Qualitätsbegriff! Wie können Sie Qualität messen, die erst in einigen Jahren (nach Ablauf der Gewährleistung!!) sichtbar wird? Z.B. Falsch verlegte Abflußrohre, die sich erst nach 6 - 7 Jahren, dann aber mit kürzerer Frequenz zusetzen. Vermeintlich günstige Materialien, die über einen längeren Zeitraum aber nicht die Erwartungen erfüllen (Armaturen, Heizkessel z.B.). Qualität zeigt sich eben nicht nur in der sozialen Beziehungsintelligenz und Servicekompetenz, sondern auch in einer technischen Kompetenz. Und hier stellt sich für mich schon die Frage, wie diese technische Kompetenz, außer durch permanente Fortbildung, erworben werden kann. Da der Kunde als Laie diese technische Kompetenz nicht beurteilen kann, sind nach meiner Einschätzung dokumentierte Fortbildungsmaßnahmen zumindest eine Mindestvoraussetzung.
Nur weil ich Sie mit meiner Beratung und meinem Service begeistern kann, bin ich noch lange nicht technisch kompetent. Was hilft Ihnen ein Arzt, der Sie zwar vor einer Operation gut berät und sehr sympathisch ist, der aber keine Erfahrung und Kompetenz beim Operieren besitzt. Da habe ich persönlich lieber den unfreundlichen und arroganten "weißen Herrgott", der aber sein Fach excellent versteht.
Sicherlich wäre eine Kombination aus beidem wünschenswert.
Diese Betriebe gibt es: Sie sind nur sehr selten und sie sind eben nicht der billigste Anbieter. Also kann ich die Aussage nur unterstützen, daß jeder Kunde letztlich nur den Handwerker bekommt, den er bezahlen will (den er verdient!).
Ärgerlich ist es, wenn Kunden bereit sind, für diese Leistungen zu bezahlen und dann an die falschen Betrieb geraten.
Also noch einmal, woran wollen Sie einen kompetenten Betrieb erkennen: an der fehlenden Meisterprüfung; an der fehlenden Fortbildung?????

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Erstklassige Idee, unkonventionalle Geister in's All zu schicken!
Und Ihre Welt ist eine Scheibe, ja?
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

bevor ich mit meinem Umbau begann, habe ich mich auf Messen und Austellungen ausführlich umgesehen. Bevor ich etwa eine Heizungsanlage kaufe, schaue ich mir die von Innen an. Dann kann man auch als Laie erkennen, ob da billiges Kunstoff als Gehäuse, sowie einfache Verschraubungen benutzt werden, oder ob es ein gut Lackiertes Stahlblechgehäuse mit sauber verarbeiteten Messingverschraubungen besitzt und die Verarbeitung innen und außen sauber, stabil und aufgeräumt, oder ein unsolides Produkt ist. Bei Armaturen braucht man nur das Oberteil abzunehmen und man sieht dann entweder Kunstoff oder gut polliertes passgenaues Messing! Ach ja zu ihren Abwasserleitungen, wenn man baut, sieht man sich den Fortschritt täglich an und dann erkennt man auch, wie die Rohre verlegt sind ( Gefälle, Stärke und bei Heizungsrohren die Schweißnähte). Eines bleibt aber schwer - den richtigen Betrieb zu finden ( ich habe diese gottlob gefunden), dies geht aber am besten durch Mundprobaganda!
Ach ja zu den Unfreundlichen - Ich habe die nicht lieber, auch wenn die etwas können - die fliegen bei mir aus dem Haus, denn ich habe es als Kunde nicht nötig, einen unfreundlichen Handwerker zu bezahlen - Es gibt auch genug freundliche und gute Handwerker ( leider immer seltener!)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Dichtungen sind undicht! Pfusch am Bau: Ins Kanzleramt regnet's rein

Berlin (rpo). Wie viele anderen Bauherren auch muss der Kanzler mit Mängeln an seinem neuen Zuhause kämpfen. Noch nicht einmal einen Monat in seiner neuen Regierungsstätte, zeigen sich die ersten Baumängel. Ins Kanzleramt regnet's rein. Trotz Baukosten von fast einer halben Milliarde Mark.
In die noble Sky-Lobby regnet es rein, sagte eine Sprecherin der Bundesbaugesellschaft am Donnerstag. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Berliner Morgenpost". Grund für den Wassereinbruch sind ihren Angaben zufolge undichte Dichtungen an den Oberlichtern. Der Schaden werde derzeit behoben.

Die Bundesbaugesellschaft rechnet nach eigenen Angaben mit etwa 1000 Beanstandungen wegen solcher oder ähnlicher Mängel. Die Mängelliste beim Kanzleramt sei noch unter dem Durchschnitt. Die Sky-Lobby ist ein über drei Stockwerke reichender Raum im Mittelteil des Gebäudes. Das Kanzleramt war am 2. Mai eröffnet worden
( Aus RP-Online vom 31.05.2001)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

1. " ad Kommunikationskonzepte:
Zahnarztpraxen gibt es viele. Die fachliche Qualität der Arbeit kann der Patient zumeist kaum beurteilen. Daher muß er sich in seiner Beurteilung einer Praxis an die sog. "weichen Faktoren" halten. Je nachdem wie ein Team gegenüber dem Patienten auftritt, fühlt sich dieser gut oder eben schlecht betreut."

aus: "Der freie Zahnarzt" 5/2001 von Axel Koch, Personaltrainer

2. "Die Empfehlungen eignen sich daher als Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Zugleich machen sie deutlich, dass in der Schmerzdiagnostik die Patientenangaben sowie die klinische Befundung eine ungleich größere Bedeutung besitzen als Informationen, die mit Hilfe technischer Apparaturen gewonnen werden."

Quelle: Priv.Doz. Dr. J. Türp/Basel

Apropo Qualität: Es wäre toll, wenn Sie mal dieses Forum überarbeiten würden:
1. größeres Eingabefenster
2. Vorschaumöglichkeit
3. das Scrollen ist nervig
4. Info über eingegangene Reaktionen zum eigenen Posting

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