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Forum Haustechnik: SHK sanitaerbund.de Archiv

Thema: Internet

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Guten Morgen,
Das Thema Internet im Handwerksbetrieb ist sehr interessant. Ich habe vor kurzem meine Hausarbeit für den Betriebswirt des Handwerks geschrieben über Marketingmix im SHK Handwerk mit dem Schwerpunkt der Internetpräsentation. Bei dem Thema an Zahlen zu kommen, über die Präsens im Internet ist sehr schwer. Es sollte eine Zentral Stelle geben, bei denen diese Infos gesammelt und aktualisiert werden.
Liebe Frau Däschle, ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Leitung dieses Forums und hoffe auf Gegenbesuch bei den Handwerkerfrauen.
Einen lieben Gruß
Susanne Gerken

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Gast

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Ich kann Ihnen unsere Zahlen nennen. Durch unsere Schulungen für Handwerksbetriebe und deren Mitarbeiter sind nun von 900 Betrieben 38 % im Netz. Um das Handwerk für das Internet zu sensibilisieren ist m. E. der erste Schritt Schulungen. Mit schönen Seiten ist es nicht getan, was nützen diese, wenn die Handwerksbetriebe diese nicht anschauen. Die Entwicklung können Sie auf unserer Hompage verfolgen, da wir eine Suchmaschine haben, die auch speziell nach Webseiten bzw. Email-Adressen der Betriebe sucht und die Zahlen dann auswirft.

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Auch wir begrüssen das Engagement von Frau Däschle. Internet wird überall beworben, kaum eine Werbesendung ohne www-Adresse. Der Mensch und das Internet ist ein starkes Thema der Zukunft, dem man sich langfristig nicht verschliessen kann. Online-Banking, Versicherungen übers Web, Spiele, Aktionen, Buchverkäufe und Interaktion bieten dem Daheimgebliebenen immer mehr Möglichkeiten. Und wenn der Kunde einen Handwerker online sucht, dann kann er suchen ... ?Das sollte doch nicht sein. Wir werden hierzu unseren Beitrag leisten. Mit den besten Grüßen, das Team von Sanitaerbund.de

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Das Internet ist nicht nur räumlich grenzenlos. Es sollte auch genutzt werden, um die verschiedenen Gewerke besser zusammenzubringen. Vielleicht verstehen sich dann die Handwerker wenigstens unter sich besser. (Ich komme übrigens aus dem Dachdeckerhandwerk. Schnittpunkt: Solaranlagen)

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Bei allen Problemen im Handwerk - leben wir nicht in einer interessanten Zeit - wir erleben einen Umbruch mit. Vor Jahren musste das
Handwerk mit dem Wandel zum Industriezeitalter fertig werden (Erfindung des Autos, Textilindustrie) - das hat es geschafft. Nun sind wir an der Wegkreuzung zum Kommunikationszeitalter. Themen wie Solarenergie, Pellets usw., Kooperationen, Facility-Management, neue Umwelttechniken, Biotechnik, Kommunikationstechnik - ist das nicht eine Herausforderung neue Wege im Handwerk zu gehen. Ich bin sicher, dass auch diese Veränderungen das Handwerk schaffen wird. Es sind wieder Ideen gefordert.

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Das Internet als kommunikatives Medium verstehen und nutzen. Es bietet ungeahnte Möglichkeiten. Eine einmalige Chance für den Handwerker sich multimedial zu präsentieren. Eine ansprechende Internetptäsenz für den Endkunden zu erstellen verschlingt ein Bruchteil dessen, was die Werbung in den Printmedien kostet. Die Darstellung in Farbe, die umfangreichen Informationsmöglichkeiten die hinterlegt werden können, werden bald ein Selektionskriterium für kompetente Handwerksfirmen sein.
Weiterhin bietet das Internet, wie schon Herr Beisse richtig angemerkt hat, interessante Schnittstellen und somit Möglichkeiten zu Kooperationen, die ausserhalb des Mediums Früchte tragen werden.
Internetrecherche in geschulter Anwendung fördern eine Fülle von themenbezogenen Informationen zu Tage, das Online-Handling zur Verbesserung interner Arbeitsabläufe wird ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des neuen Mediums werden. Manche Handwerker haben dies bereits begriffen und sind schon längst ein wichtiger Bestandteil des www, entäuschend nach wie vor, die Auftritte von vielen Innungen und Fachverbänden. Letztendlich stimmen wir Frau Däschle zu und glauben, dass das Handwerk sich den Herausforderungen und den Errungenschaften unserer Zeit erfolgreich stellen wird.
Das Team von Sanitaerbund.de


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... sondern vorher noch die Nutzung als Informationsquelle. Meiner Meinung nach ist die eigene Internetpräsenz für die allermeisten Betriebe noch nebensächlich (das Grundwissen fehlt dazu auch noch). Aber die Kunden werden ihren Handwerker immer mehr mit Fragen bombardieren, auf die er eine gute Antwort haben sollte und nicht nur verständnislos zurückblinzeln. Was ich meine sind so Aussagen wie: "Ich habe im Internet gelesen, dass ..." Da mag in irgendeinem Forum oder auf einer WebSite eines Scharlatanes der größte Unsinn stehen, die Leute glauben es erst einmal und konfrontieren (im besten Fall) den Handwerker damit. Was ist, wenn der dann nicht adäquat reagieren kann...?
Die Kunden haben Zeit zum Surfen, die Fragen sich schlau und sammeln Informationen ... dem darf nicht der uninformierte Handwerker gegenüber treten. Er muss zumindest genau wissen, wovon der potentielle Kunde redet, wenn er von irgendeinem Web-Forum oder dem Usenet faselt Wink.
Wenn der Kunde glaubt, das sein Handwerker hinter dem Mond lebt, wird er ihm kaum sein Vertrauen schenken. Auch (oder gerade) weil es so viel Desinformation im Internet gibt, muss man damit beginnen, das Medium selbst für sich zu nutzen und kennenzulernen, um dann den Kunden gegenüber kompetent auftreten zu können. Wenn das Wissen um das Netz dann erst einmal da ist, kommt auch bald der Wunsch nach der eigenen Präsenz - dann ist aber auch das Wissen um das Drumherum schon da und die Basis geschaffen, auf der das dann auch funktionieren kann.
Nicht die eigene Präsentation auf eigener WebSite steht m.E. im Vordergrund, sondern die Nutzung ... daran hapert es noch ganz stark und nicht zuletzt auf grund des enormen Zeitbedarfes für die Einarbeitung. Nur: Die Handwerkskunden haben die Zeit und nehmen sie sich mehr und mehr und wie geschrieben: Wenn der Kunde das Gefühl hat, dass er selbst mehr weiss als sein Handwerker, dann ist das eine ganz schlechte Basis für die Gewinnung von zufriedenen Kunden.

(Hallo sanitaerbund-Team, könnt ihr dieses lütte Schreib-Fenster nicht etwas größer machen? Wink Sonst muss man wohl mit copy&paste arbeiten - das ist ja grausam hier.)

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Sehr geehrte Frau Glatthor,
sicherlich haben Sie recht, erst mit einem vertrauten Umgang wird dieses Medium interessant und weckt den (notwendigen) Wunsch nach einer eigenen Präsentation. Die Einarbeitung in das Medium wird jedoch in den wenigsten Fällen ausreichen, eine eigene Homepage zu erstellen. Sicherlich auch hier gibt es Werkzeuge (Tools), aber das Ergebnis selbst erstellter Internet-Auftritte lässt uns manches Mal genauso zittern, wir den Fachhandwerker, der ein selbst gebasteltes Bad zu sehen bekommt. Auch für das Internet gibt es Fachleute! Den richtigen Umgang mit dem Medium Internet zu lernen ist nicht so zeitaufwendig wie man denkt! Täglich eine Viertel oder Halbe Stunde gepaart mit ein paar guten Tipps, schon merkt man wie es einem immer leichter von der Hand geht. Das grösste Problem unserer Meinung nach ist jedoch, die Angst vor Neuem und das fehlende Vertrauen, man hört ja soviel schlechtes ... Das Internet ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, es gibt dort alles was es im "richtigen" Leben auch gibt. Somit hält sich Gut und Schlecht die Waage. Ein durchschnittlicher Bürger wird nicht ohne weiteres an Drogen oder Waffen kommen, das setzt eine gewisse kriminelle Vorbildung und Kontakte zu unseriösen Kreisen vorraus. Genauso verhält es sich im virtuellen Medium auch, der Kriminelle ist bestrebt sich zu verstecken und seine Leistungen nur einer gewissen Klientel zu präsentieren.
Wenn man aber an die Informationen denkt ..
Unzählige Universitäten sind vernetzt, Institute, Info-Dienste aller Art, die Ihre Informationen noch! kostenfrei zur Verfügung stellen. Schreiben Sie einen Brief an ein Ministerium mit der Bitte um Zusendung einer Broschüre oder laden Sie es direkt runter. Sprechen Sie auf den Anrufbeantworter eines Handwerkbetriebes oder betrachten Sie das Leistungsspektrum vorab im Internet. Suchen Sie in Ihren Ordnern nach Produktinformationen eines Herstellers oder besuchen Sie ihn direkt online. Tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Betrieben, nicht regional, sondern bundesweit. Streben Sie sinnvolle Kooperationen an mit anderen Gewerken, tauschen Sie Fachwissen aus, erobern Sie sich online neue Kundschaft. An dieser Stelle wäre anzudenken ein Forum für das Internet zu eröffnen, in denen Fragen und Probleme, aber auch die positiven Erfahrungen mit Kollegen ausgetauscht werden können. Was halten Sie davon?
Mit freundlichen Grüssen
Das Sanitaerbund-Team
PS: Das "lütte" Fenster können wir aus technischen Gründen nicht vergrößern. Schreiben Sie einfach durch, verwenden Sie für gewünschte Absätze die Enter-Taste!

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Ich glaube auch, dass das Internet bisher vorrangig zur Informationsbeschaffung für Handwerker diente.
Eine Handwerker Präsentation kann nun aber für die Kundschaft genauso eine Informationsquelle werden, vorrausgesetzt, das Internetkonzept des Betriebes ist durchdacht

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Vielen Dank, sehr geehrte Frau Däschle, für diesen tollen Satz im ersten Absatz von Beitrag 7: "...Sicherlich auch hier gibt es Werkzeuge (Tools), aber das Ergebnis selbst erstellter Internet-Auftritte lässt uns manches Mal genauso zittern, wir den Fachhandwerker, der ein selbst gebasteltes Bad zu sehen bekommt..."
Letztendlich begreift das ja danndoch jeder, ...ich erfahre, dass viele "irgendwie" beginnen, und das ist vielleicht auch gar nicht so falsch, denn der "Lernprozess" ist heute vielleicht auch noch viel wichtiger als das Resultat, ...und ändern wird sich das ganz automatisch, denn der Markt wird ja die Bedingungen vorgeben...
Grüsse

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Sehr geehrter Herr Kuhn ,
der Lernprozess sollte dazu beitragen ein gutes Resultat zu erzielen. Der Markt hat seine Vorgaben bereits gemacht, sehr viele Häuslebauer und Baulustige surfen durch das Internet um ein möglichst breites Spektrum an Informationen zu erhalten. Davon sollten die Handwerker mit einem übersichtlichen Internetauftritt bereits profitieren. Sie haben recht, viele beginnen sich mit dem Medium vertraut zu machen, die beste Voraussetzung es sinnvoll für sich zu nutzen.
Mit freundlichen Grüssen
Das Team von Sanitaerbund.de

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Leider ist es wahr, dass sehr viele Homepages einen kalte Schuder den Rücken runterlaufen lassen.
Aber in Zukunft wird auch hier sich Qualität durchsetzen.
Das hoffe ich zumindest

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Handwerker schimpfen auf die, die alles selber friemeln, bei Homepages lassen sie sich nicht von Fachleuten beraten. Wie soll da die Qualität besser werden?
Ein Heimwerker

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Hallo, mich würde interessieren, wo holen Sie Ihre Informationen her? Es gibt
Informationsplattformen beim Zentralverband, den Handwerkskammern, den Verbänden, den
Kreishandwerkerschaften, den Innungen. Was erwarten Sie von diesen Plattformen. Dies ist
von mir als Brainstorming für meine zukünftige Arbeit gedacht.

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Internet-Recherche ist sehr komplex und setzt ein wenig Übung voraus. Informationen zu Produkten hole ich mir von den Herstellern. Allerdings gibt es auch hier viele HPs, die zu wünschen übrig lassen. Auch werden in nur 50% der Fälle Anfragen beantwortet. Verbände und Innungen vermeide ich so gut es geht. Ich bin auch nicht Mitglied, solange ich niemanden ausbilde, ist das auch nicht nötig.
Miraculix

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