hallo sven,
ich kann meinerseits wero zustimmen, dass zwei heizungsanlagen/Wärmepumpen für zwei Wohneinheiten empfehlenswert sind. Eine Trennung im Hinblick auf eine eindeutige Abrechnung und auf die Vermeidung von Nachbarschaftsstreit ist emfehlenswert.
Ich habe zwei Thermostate, eins als "Reserve", falls das primäre den dienst versagt.
Aufgrund meiner WP sind die Räume vordefiniert temperiert, ich habe mir über die Raumaufteilung vorher Gedanken gemacht und meinen Räumen eine Temperatur zugeordnet. dementsprechend wurde die Länge der Heizschlangen berechnet und verlegt. Eine Nachregelung kann in geringem Maße (ca. 2°) nach oben wie nach unten erfolgen. Mit dem Thermostat könnte ich natürlich das ganze Haus nach oben wie nach unten regeln. Tipp: frag mal wen, der Fußbodenheizung mit mehreren Thermostaten hat, wie oft der die regelt. Meine Bekannte sagt mir: gar nicht mehr.
Ob die Ausseneinheit, der Verdampfer (evtl. auch die Pumpe an sich), an der Außenwand angebracht werden kann, wird der jeweilige Hersteller sagen können. Mein Verdampfer steht frei. Die WP befindet sich daneben, ebenfalls außen. Diese ist schallisoliert.
Mein Wasserspeicher hat 185 Liter - auch hierzu ist die jeweilige Hersteller- bzw. Installationsfirma meist ein besserer Ratgeber.
Das nachträgliche Anschließen einer Solaranlage sollte, wenn es zur Unterstützung der WW-Bereitung notwendig wäre, vorher bedacht und vorbereitet werden. Dazu würde ich alle hierzu notwendigen Leitungen in der Rohbauphase mitverlegen lassen, um später nur noch anschließen zu müssen. Ist natürlich eine Kostenfrage. Schließt man nie eine solche Anlage an, war die Investition umsonst.
Bei meiner WP befindet sich die Pumpe sowie der Verdampfer vor dem Haus (Außenaufstellung), bedient Heizung (Fußboden komplett) sowie WW, ohne zusätzlichen Heizstab oder solarthermischer Anlage.
gruß Klemmsonite