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19roomer68
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Beitragvon 19roomer68 » 13.11.2006 22:20 Uhr

Hallo,

habe heute mal nachgerechnet was ich beim Gas nachzahlen muss.

Oh Schreck lass nach.

Will mir eventuell im neuen Jahr Solarkollektoren für WW und eventuell HU auf das Dach machen.

Parallel überlege ich die 15 Jahre alte Gastherme rauszuschmeißen.

Am liebsten wäre mir ganz vom Gas weg zu kommen.

Pellets kommt mir aufgrund der Preisentwicklung und der abzockenden Industrie nicht in Frage.

Ein Kollege schwört auf Hackschnitzel.

Nachteil: Brauche enormen Lagerplatz. Ein Raum in welchem ich Räumer mit Schnecke installieren kann wäre nur schlecht zu realisieren.

Wohnen im Doppelhaus. Speicherplatz ausserhalb nur schwer möglich.

Hat jemand eine Idee wie ich eventuell trotzdem Hackschnitzel einsetzten kann ?

Parallel hat ein Heizungsmonteur empfohlen eine neue Gasbrennwertherme mit Solarunterstützung vorzusehen.

Was haltet Ihr davon, bzw. gibt es jemanden der ähnliche Überlegungen in letzter Zeit angesetzt hat ?

Hoffe auf ein paar Tipps von Euch.

Gruß und Danke

machtnix
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Beitragvon machtnix » 14.11.2006 07:25 Uhr

Ich würde doch noch mal über eine Pelletsheizung nachdenken.
Der Preis ist immer parallel zum Ölpreis gestiegen und war immer noch günstiger.
Hackschnitzel ist eigentlich nur was für Landwirte,da diese einen riesigen Lagerplatz brauchen.

Wenn beides für dich nicht in Frage kommt wäre es wohl sicherlich as beste eine neue Brennwerttherme und eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung
zu installieren.Dieses könnte man eventuell noch mit einem nebenstehendem Scheitholzkessel kombinieren.

Schau dir doch mal den Thermodual von SHT an,www.sht.at,dieser ist ein Kombikessel,kann Pellets und Scheitholz heizen.
Vielleicht eine gute Alternative in Verbindung mit Solar.
Stephan Ostermann
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Beitragvon Stephan Ostermann » 15.11.2006 17:52 Uhr

Jap ... thermodual ist eine gute Kombination...

Bei Bedarf verschicke ich gerne ein paar Infos dazu. Leider sind bei sht die Seiten nicht so sehr detailliert.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
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Beitragvon miscanto » 26.11.2006 17:34 Uhr

gas ist gas. auch bei der brennwerttherme bist du noch vom fossilen energieträger abhängig. dann doch lieber eine wärmepumpe, denn den strom kann man ja wenigstens regenerativ erzeugen ...
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.11.2006 15:30 Uhr

Hallo!

Scheitholz - Lohnt nur, wenn man ausreichend Platz zur Lagerung und Trocknung hat.

Pellets - Aufgrund der hohen Investitionen und der stark gewachsenen Nachfrage gibt es keinen Preisvorteil gegenüber Öl.

Zu der Zeit als die Pelletheizungen auf den Markt (1999 - 800 installierte Anlagen) kamen, war die Nachfrageseite ganz klar im Vorteil, der Pellet-Bedarf konnte aus heimischen Wäldern gedeckt werden.
Heute gibt es ein vielfaches an Pelletheizungen (Ende 2006 - 70.000 installierte Anlagen). Die Nachfrage wird nun schon mit Importen gedeckt und im Frühjahr gab es schon Lieferengpässe.

Natürlich kann die Wärmepumpe eine Alternative sein, wenn die Voraussetzungen passen.
Wie ist der Wärmebedarf? Sind alle Gebäudesanierungsmaßnahmen ausgeschöpft? Gibt es oder besteht die Möglichkeit für eine Flächenheizung (Wand & Fußboden)? Etc.....


Gruß

Thomas Heufers
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Beitragvon Fred » 19.03.2007 22:42 Uhr

Wärmepumpe ist am einfachsten und wahrscheinlich am kostengünstigsten.Solare Einbindung kann sich ebenfalls rechnen , kostet aber auch Geld. Pelletsheizungen benötigen Platz, optimale Lagerbedingungen und auch einen Stromanschluss. Pellets werden ebenfalls noch sehr schnell im Preis anziehen. Mal abwarten bis jemand für die "Reststoffe"aus dem Schornsteinabgasen noch nachträgliche Filter fordern wird oder ähnliche Maßnahmen...


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