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Hallo zusammen,
ich habe 2003 ein Haus gebaut und heize mit zwei Wärmepumpen.
Raumluft (300 L. Wassertank) -> Warmwasserbereitung und
Erdwärme -> für Fußbodenheizung.
Ist es wirtschaftlich sinnvoll eine Solaranlage mit der Warmwasserbereitung zu kombinieren? Evtl. im Winter auch mit der Heizanlage?
Wir sind derzeit ein 2-Personenhaushalt und haben ca. 230 m² Heizfläche.
Wer hat Erfahrung mit einer solchen Kombination?
Vielen Dank im voraus.
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Hallo Sigi
wie hoch ist denn Dein Verbrauch?
Vielleicht 150€ für WW na ja, wenn Du jetzt noch Zinsen für die Solaranlage zahlst dann ist das doch sehr wirtschaftlich für die Banken und den Installateur.
Von den 150€ kannst Du vielleicht 75€ im Jahr sparen halt von den zu zahlenden Zinsen abziehen. Dafür schickt die Sonne auch keine Rechnung nur ne kleine Wartung und einwenig Umwälzstrom brauchst.
Und wenn Du eine größere Solaranlage kaufst mußt Du mit ca 20% Heizkosteneinsparung rechnen aber auch mit 500€ Zinsen/a
Gruß
Wero
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Wenn Du einen neubau hättest ist es evtl. sinnvoll um z.B. eine KfW-Kredit zu bekommen.
Aber so muß der WP-Strom schon deutlich teurer werden damit sich das lohnt.
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hallo
nicht vergessen bei den Wirtschaftlichkeitsberechnungen darf man dass die hohen Temperaturen die WP bzw den Kompressor stark belasten. Es erhöht sich also auch die Lebensdauer der teuren WP mit einer Solaranlage erheblich. Genau Angaben wie lange kann man natürlich nicht machen.
Außerdem schont sie die Umwelt. Ist vielleicht neben all der Wirtschaftlichkeit auch ein sehr wichtiger Grund. Aber in Deutschland wird das ja oft als ökospinnerei abgetan.
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Danke für Eure Statements.
Ich werde jetzt mal abwarten wie sich die tatsächlichen Strompreise und
die Investitionskosten entwickeln.
Vielleicht sieht es in drei oder vier Jahren ganz anders aus.
Ich wünsche Euch noch eine heizfreie Ziet!
Seruvs
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Hallo!
Bei einer Luft/Wasserwärmepumpe ist diese Frage schon eher zu verneinen.
Wenn die Sonne scheint, ist das Medium Luft energiereicher, und genau dann springt die Solaranlage als Energiequelle ein.
Aus rein ökonomischer Sicht kann man die Frage vielfach auch verneinen.
Der Mehraufwand (Solarmodule, angepaßter Speicher, Steuerung, Montage & Installation, Wartung) mit entsprechender Verzinsung über ca. 25 Jahre liegt in vielen Fällen höher als die Einsparungen über die Sonne.
Steigende Energiepreise können zukünftig diesen ökonomischen Ansatz auf den Kopf stellen.
Interessant dürfte hier die Entwicklung von latenten Wärmespeichern sein. Latentwärmespeicher ermöglichen die verlustarme Speicherung bei kleinen Speichergrößen. Auf Grund der geringen Nachfrage (keine automatisierte Fertigung) sind diese Speicher recht teuer. Der Einsatzbereich von LWS ist vorrangig im Passiv-, Nullenergie- und Plusenergiehaus, weil hiermit eine relativ hohe solare Deckung erreicht wird.
http://www.energie-effizientes...html#BINE-Latentwaermespeicher
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 29.11.2007 18:18, insgesamt 2-mal bearbeitet
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@ Thomas Heufers
Ja, für uns (seysol.de) ist diese Kombination sehr sinnvoll!
_________________ Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)
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Hallo Wasserwärmer
Bei uns sagt man, man soll die Kirche im Dorf lassen.
Um 100 oder 120€ im Jahr zu sparen kann ich doch keine 3000 oder 4000€ ausgeben
wenn mein Nachbar noch jährlich 6000l Heizöl verschwendet.
Nur mal so zur Anregung.
Gruß
Wero
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Hallo Wero
Wir haben in diesem Jahr bisher ca. 5250 € durch unsere Solaranlage gespart, insofern ist die Kirche gut gebaut!
Und eine kleine Solaranlage mit einer kleinen WP leistet auch ihre Dienste!
_________________ Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)
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Hallo Wasserwärmer
Ich bestreite nicht das es Voraussetzungen gibt in denen Solar duchaus sinnvoll ist.
Und wenn Sie über 5000€ sparen in einem Jahr hat das nichts mit dem zu tun wonach der Sigi fragt.
Wir haben zwar keine Zahlen aber mehr wie 150-200€ Verbrauchskosten für WW werden es kaum sein und um diese mit ca 60-70% mit Solar zu Decken sind die Investitionszinsen höher wie die Einsparung.
Gruß
Wero
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| Wasserwärmer hat Folgendes geschrieben: | | Wir haben in diesem Jahr bisher ca. 5250 € durch unsere Solaranlage gespart, insofern ist die Kirche gut gebaut! |
5250 € gespart. Du hast wohl im Sommer für eine Reihenhaussiedlung die Warmwasseraufbereitung getätig oder wie kommst du auf diesen sehr hohen Betrag.
| Wasserwärmer hat Folgendes geschrieben: | | Und eine kleine Solaranlage mit einer kleinen WP leistet auch ihre Dienste! |
Also in der Zeit in der du am meisten Energie benötigst wirst Du von der Solaranlage ziemlich wenig Energie bekomen. Also kann die WP nicht viel kleiner gewählt werden. Der Vorteil ist nur das im (Hoch-)Sommer der WP-Teil deiner Heizung ausgeschaltet werden kann.
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@ Wero
Eine solaranlage sollte in jedem Fall WW + Heizung bedienen, für nur WW sicher fraglich.
@bernhard geyer
1. Wir beheizen ca. 7000 m² Nutzfläche und müssen täglich zwischen 10.000 und 12.000 Ltr. Wasser erwärmen.
2. Die WP muss auf den Bedarf (WW+Heizung) abgestimmt werden. Daher reicht für ein EFH schon eine kleinere WP als Kombination zur Solaranlage aus.
_________________ Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)
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| Wasserwärmer hat Folgendes geschrieben: | | 1. Wir beheizen ca. 7000 m² Nutzfläche und müssen täglich zwischen 10.000 und 12.000 Ltr. Wasser erwärmen. |
Dann hat aber die Nutzung und Energieverteilung nicht viel gemeinsam mit einem Einfamilienhaus. Wenn nun ein 2-Personen-Haushalt auf 200-240 Ltr Warmasser kommt heißt das natürlich Einsparungen von 105 €. Und ob nur deswegen sich Solar lohnt? Leg das Geld an und du hast mehr "Einsparungen".
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Ja eine Solaranlage, aber eine die elektrische Energie also pro 1kWp ( 10qm )ca 900kWh zur Einspeisevergütung( ca. 0,50€ pro 1kWh ) bringt. Damit rechnet man den verbrauchten kWh ( ca. 0,15€ pro 1kWh ) der Wärmepumpe auf und heizt zum Nulltarif.
Gruß Denkedran
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@ bernhard geyer
Ich habe bereits weiter oben geschrieben, dass ich eine Solaranlage für nur WW im EFH aus ökonomischer Sicht für fraglich halte, jedoch nicht bei kombinierter Nutzung WW + Heizung.
Wichtig ist, dass die Anlage an den Energiebedarf des Hauses angepasst ist. Dabei tendiere ich zu einer eher gößeren Kollektorfläche, um auch in den Übergangszeiten genügend solare Energie nutzen zu können. Bei guter Planung des Gesamtsystems kommt es auch im Sommer niemals (außer absoluter Störfall) zur Überhitzungen im Kollektorkreis).
_________________ Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)
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