|
| Fritz Walch hat Folgendes geschrieben: | Hallo EnergyX
Was Druckluft kostet lernt jeder im Pneumatikkurs für Anfänger.
Bei den ersten Meldungen über Druckluftautos habe ich auch nur mit dem Kopf geschüttelt. Wenn aber Arbeit, Wärmetausch und Speicher kombiniert werden, sind die Möglichkeiten einer vernünftigen Bilanz da.
mfg
Fritz |
das interessiert mich auch mit den Druckluftspeichern, welche Energiedichte kann man mit Druckluftspeichern erreichen, gerechnet inkl. Drucktank?
Auf Deiner Seite habe ich keinerlei Zahlen bzw. Dimensionen gefunden.
Zuletzt bearbeitet von Tachy am 04.03.2007 22:01, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
|
|
|
| Schoenrock hat Folgendes geschrieben: | Der RotaTorque-Motor
Ich habe einen neuartigen Rotationsmotor erfunden. Er besteht aus nur 4 unterschiedlichen Bauteilen, arbeitet nach dem 4-Takt-Prinzip und läuft Ölfrei.
Alle wichtigen Beschreibungen zu der Erfindung und zu mir stehen auf meiner privaten Homepage: www.rotatorque.de...
|
Hallo Markus,
ich finde den Ansatz interessant, das Prinzip des Wankelmotors zu verbessern, besonders der Doppelzünder müsste ja von der Kräfteverteilung auf die Mittelachse her optimal sein!
Der Schwachpunkt an diesem Motor sind die beweglichen Schieber. Diese "kratzen" ja mit einer hohen Geschwindigkeit laufend "an der Außenwand entlang".
Wie sieht es da mit Abriebserscheinungen aus? Ohne Öl schmirgelt sich ja das Teil irgendwie langsam ab, oder?
Werden die Schieber eigentlich alleine durch die Fliehkräfte nach außen gezogen?
Durch die Zündung entstehen hohe tangentiale (zur Drehrichtung) Kräfte auf den vorauslaufenden Schieber, je höher die Gegenlast auf die Welle wirkt. Diese Kräfte wirken also rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Schiebers aus seiner Führung. In Deiner Animation werden diese Kräfte genau dann frei, wenn sich dieser Schieber gleichzeitig aus seiner Führung nach aussen schieben soll. Bleibt der Schieber da nicht stecken?
Unter Leerlauf sind diese Kräfte sicher geringer, deswegen wird es bei Dir funktioniert haben, aber unter Last?
Hast Du diesen Zustand schonmal getestet?
Nach oben
|
|
|
|
Hi Tachy
eventuell einen Stelzer-Motor!
Oder Kugelmotor nach Wolfhart, Hüttlin-Kugelmotor, Peraves-Kugelmotor.
Das größte bis heute unlößbare Problem sind beim RotaTorque die Trennschieber, Euronorm5 so wohl niemals möglich.
Dieses Prinzip scheiterte vor Jahrzehnten alleine schon beim nachdenken darüber.
Das es nun tatsächlich mal wieder jemand versucht?
Die Abdichtungs und Kräfteprobleme der Schieber und des Rotors, bzw. die Verluste, sind noch wesentlich höher als beim Wankelmotor.
Auch Schieber und Rotor 59,9 -0,05mm und Hubring 60 +0,05mm beim 2Prototyp? 0,1-0,2mm ist verdammt viel.
Eine sehr teure Wasserpumpe!
Gruß
Nach oben
|
|
|
| jobas hat Folgendes geschrieben: |
eventuell einen Stelzer-Motor!
Oder Kugelmotor nach Wolfhart, Hüttlin-Kugelmotor, Peraves-Kugelmotor.
Das größte bis heute unlößbare Problem sind beim RotaTorque die Trennschieber, Euronorm5 so wohl niemals möglich.
Dieses Prinzip scheiterte vor Jahrzehnten alleine schon beim nachdenken darüber.
|
Jo, seh ich auch so, falls vom Erfinder selbst nicht noch eine Antwort diesbezüglich kommt.
Nach oben
|
|
|
|
Hi Tachy
Die Chinesen bauen laut hörensagen ein kleines Druckluftauto, das mit einer Druckluftfüllung 200Km weit kommen soll ?
Ein 1934 Frank Stelzer Motor mit geringerem Verbrauch, weniger als 3/4 von modernsten OTTO und Dieseln könnte doch die Druckluft direkt für diese Autos erzeugen?
Deutlich höhere Kompressionen als bei heutigen Dieseln sind auch bestimmt sehr leicht möglich.
Ebenso könnte ein Stelzermotor ja auch direkt mehr Strom für Elektroautos bei deutlich geringerem Verbrauch, als mit heutigen hightech Kurbelwellen Motoren und immer noch sehr bescheidenen Wirkungsgraden produzieren.
Gruß
Nach oben
|
|
|
| jobas hat Folgendes geschrieben: |
Die Chinesen bauen laut hörensagen ein kleines Druckluftauto, das mit einer Druckluftfüllung 200Km weit kommen soll ?
|
Es gibt auch Druckluftspeicherkraftwerke im Stromnetz, die wie Pumpspeicherkraftwerke sich an Spitzenlasten anpassen können, indem sie Energie kurzfristig aufnehmen und wieder abgeben können. Das Problem scheint aber die geringe Energiedichte zu sein. Ich bin im Moment zu faul zu berechnen, wieviel Energie beispielsweise mit 100 bar auf 100 Liter zusammengepresste Luft enthält (Fritz Walch, hilf mir doch mal ). Beim Energiegehalt darf man nicht vergessen, das Gewicht des Tanks dazuzurechnen. Das gibt einen "Heizwert" in kWh/kg, den man ins Verhältnis zum Benzintank mit 10 kWh/kg setzen muss.
Erst wenn Du es schaffst, genug regenerative Energie billig und effektiv zu erzeugen und mit ähnlich hoher Energiedichte in einem "Tank" oder Batterie zu speichern, kann sich die Ölindustrie "warm anziehen". Dann wären in ein paar Jahren fossile Brennstoffe vom Markt verschwunden.
| jobas hat Folgendes geschrieben: |
Ein 1934 Frank Stelzer Motor mit geringerem Verbrauch, weniger als 3/4 von modernsten OTTO und Dieseln könnte doch die Druckluft direkt für diese Autos erzeugen?
Deutlich höhere Kompressionen als bei heutigen Dieseln sind auch bestimmt sehr leicht möglich.
Ebenso könnte ein Stelzermotor ja auch direkt mehr Strom für Elektroautos bei deutlich geringerem Verbrauch, als mit heutigen hightech Kurbelwellen Motoren und immer noch sehr bescheidenen Wirkungsgraden produzieren.
|
Wenn Du Benzin verbrauchen willst, ist es Unsinn, das über Drucklufterzeugung oder Stromerzeugung zu tun, über diese Kette geht Energie verloren. Im Gegenteil, Du verbrauchst am Ende sogar viel mehr Benzin damit. Da kannst Du das Auto effektiver gleich mit dem Stelzermotor und Benzin antreiben.
Der einzig sinnvolle Ersatz für fossile Kraftstoffe in Kraftfahrzeugen bleibt Solarwasserstoff oder in hocheffektiven Batterien (die es leider immer noch nicht gibt) in elektrischer Energie gespeicherte regenerative Energie.
Beim Stelzermotor wäre es mal interessant, ob sich der effektiv mit Wasserstoff betreiben ließe, als Ersatz für die noch sehr teure Kette Brennstoffzelle/E-Motor, die zusammen auf ca. 40-50% Wirkungsgrad im Gesamtsystem (H2->Bewegungsenergie) kommen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass ein Stelzermotor über dem Wirkungsgrad von hochentwickelten Benzin/Diesel (25-30%) liegen soll.
Hat da jemand Zahlen?
Nach oben
|
|
|
|
|