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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Heizkamin

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radixdelta

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Anmeldedatum: 18.10.2006,
Beiträge: 4
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Hallo!

Ich habe folgende Lage: Ein Wintergarten - Südlage - mit einem offenen Kamin in einer Ecke Außenwand-Hauswand

Der Wintergarten ist mäßig isoliert und soll in der Übergangszeit bewohnbar sein, im Strengen Winter soll er Frostfrei bleiben. Letzteres ist durch Zentralheizung zusätzlich gesichert.

Der Offene Kamin soll in naher Zukunft bis auf den Sockel entfernt werden und mit einem Heizeinsatz neu aufgebaut werden, um Holz zu sparen und die Heizleistung zu steigern.
Nun ist daran gedacht, die aufgewärmte Luft nicht nur für den Wintergarten, sondern auch für den angrenzenden Wohnraum, offene Wohnsituation, zu verwenden. Ich finde jedoch keine Informationen, wie ich den Hohlraum hinter der Kaminverkleidung gestalten muß, um die darin aufgewärmte Luft verteilen zu können. Die Verteilung muß einstellbar sein, um z.B. gezielt den Wintergarten oder nur die Wohnung zu Heizen. Es gibt Heizeinsätze mit zwei Warmluftabgängen, aber auch welche die nur die umgebene Luft zu erwärmen scheinen.

Außerdem steht zur Diskussion, einen Wassergeführten Kessel herzunehmen und in den Heizungsrücklauf einzuschleifen. Wie sehen damit die Erfahrungen aus? Wahrscheinlich kann man damit einen großteil des Erdgases einsparen, zumal im Sommer (und z.T. auch im Winter) die Solaranlage das Brauchwasser erwärmt.

Als letzte Frage: Ich habe beim großen Auktionshaus mal die Preise sondiert und erhebliche Unterschiede festgestellt. Auch was die Rauchgastemperaturen angeht, die ja Maßgeblich für die Verluste und somit den Wirkungsgrad verantwortlich sind. Gibt es im Netz sowas wie eine allgemeine Kaufberatung und Richtwerte, welche Wirkungsgrade stand der Technik sind?

Grüße
BM

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Stephan Ostermann

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 05.01.2006, Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Beiträge: 466
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Hallo...

eine Kaufberatung für Heizeinsätz etc. gibt es so weit ich weiß nicht und sorgt auch dafür, dass eine Menge Arbeitsplätze erhalten werden. Smile

Die Alternative ist natürlich ein solches Forum...

Zunächst ist ein Pufferspeicher (Behälter mit Heizungswasser) zwindend bei deiner Idee erforderlich.

Du kannst damit die erzeugte Energie einspeichern. Je größer das Volumen ist, desto mehr bzw. länger kann damit geheizt werden. Hier würde ich knapp 100 Liter je kW Wasserleistung.

Anteilsmäßig sollte der Anteil der Luftleistung am geringsten sein.

Die Solaranlage abgestimmt auf den Wärmebedarf des Hauses kann einen großen Anteil an der Beheizung nehmen. Hier geht die Empfehlung aber in Richtung Röhrenkollektoren.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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radixdelta

Erfahrung:
Anmeldedatum: 18.10.2006,
Beiträge: 4
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Hallo

Solaranlage Existiert, sind Röhrenkollektoren.

Die Sache mit dem Puffer ist mir bewusst, aber knapp 100l/kw? Der Ofen wird im Winter jeden Tag eingeheizt, da muß es doch auch weniger tun als knapp 2m³ Speicher, oder? Das wäre nämlich nochmals eine Investition gleicher Größenordnung.
...
Wenn ich nachrechne, glaube ich das allerdings gerne, womit das ganze eigentlich schon gestorben ist. 500l sind in etwa 1 1/2 Stunden voll (bei gut 20kw Leistung) und werden nicht für einen Tag reichen, schätze ich. (Bei 80° Speicher und 30° Rücklauf sind das knapp 30kWh)
...
Grad nachgeschaut, es sind laut neuester Gasrechnung ca 32000 kWh/a
Gibt es Erfahrungswerte was man je Tag im Winter etwa annehmen kann?
Doppelter Tagesdurchschnitt? Dreifacher?
...
Wie wird denn ein Puffer in so ein System eingebunden? Denn wenn es ein normaler Kamineinsatz wird, wäre die Heizung zu groß und ein Puffer ja trotzdem Sinnvoll (oder liege ich jetzt falsch?)
Ich denke da jetzt an einen einfachen Speicher, 150l (der noch vorhanden ist), der mittels Tauscherrohre aufgeheitz wird. Das aufgeheitzte Wasser wird dann in das Heizungssystem/Brauchwasserspeicher geschickt. Ist das Wasser im oberen Bereich zu kalt, wird geladen bis es vollständig heiß ist (bzw nur zur Hälfte vom Gaskessel, um noch Kapazität für den Kamin zu erhalten, wenn er denn Wassergeführt wäre).
Bei Kaminbetrieb würde man dann wohl bis zu 90° beladen, bei weniger als 60° kommt der Gaskessel zum Zug, ich lege also das Kessel-Thermostat an den Puffer und muß ihm dann noch beibringen, erst auszuschalten, wenn das Wasser bis zur Hälfte auf 60° ist. Liege ich soweit richtig? Wie wird dann der Brauchwasserspeicher gesteuert?Über die Heizung, die die Pumpe Ansteuert?

Es wird wegen dem zu teurem Speicher auf eine Luftheizung der anliegenden Räume (Wohnzimmer, Küche, Esszimmer, Flur, ggf. ein Schlafzimmer und ein Bad bei geöffneter Türe sowie Wintergarten) hinauslaufen. Und der alte übrige Wärmespeicher (aus vor-Solar-Zeiten) wird dann ggf. ein Heizungspuffer.
Bleibt die (eigendliche) Frage, wie der Kamin dann hinter der Verkleidung aussehen muß, um die Luft verteilen zu können, ich suche wohl mit den falschen Begriffen.

Grüße

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