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Hallo zusammen,
man liest oft das man mit einer Wärmepumpe im Sommer auch kühlen kann. Meine Frage bringt das was und lohnt es sich und wie sieht es dann mit dem Stromverbrauch aus???
Gruß idref2001
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Ja rentiert sich das ? Eine gute Frage, wenn es eben zu warm ist werden alle möglichen Kühlquellen angezapft.
Die Frage ist eben nur warum eine weitere Geräte -Anschaffung wenn das die Wärmepumpe auch gleich erledigen kann.
Wir kühlen aber auch mit der Erdsonde, ohne die WP lange einzuschalten. Beim Brauchwasserbetrieb der WP wird die Erdsonde sowieso wieder heruntergekühlt.
Oder man tauscht die Kellerfußbodenheizung mit den Fußbodenheizungen der oberen Stockwerken aus. damit benötigt man nur die Energie der Fußbodenheizungspumpe. Bei Wandheizungen in der Dachschräge funktioniert diese Kühlung bestens.
Wer keinen Keller hat kann diese Kühlleitungen, als Kühlquelle in das Betonfundament einlegen.
Den energetischen sinnvollen Kühl -Möglichkeiten sind damit keinerlei Grenzen gesetzt.
Gruß Denkedran
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Guten Tag!
Uns ist auch das sog. "Natural Cooling" als Mehrpreis (1,5TEUR) zur Erdwämepumpe angeboten worden und ich bin noch recht skeptisch, ob das was bringt.
Immerhin ist die FBH ja immer "unten", so dass ich mir vorstellen kann, dass das im Obergeschoss (Einfamilienhaus), wo man es im Sommer ja am ehesten bräuchte (!), der Kühl-Effekt geringer ausfällen dürfte als im Erdgeschoss, wo man ja dann einen kühleren Fußboden und auch eine kühlere Decke hätte. Ich hab mal was von 2-4° K Absenkung gehört; finde ich wenig.
Bauliche Änderungen (zusätzl. Kühlschlangen, Wandheizung etc.) werde ich aus Kostengründen nicht vornehmen lassen.
Danke für Eure Meinungen/Erfahrungen!
BG, Rookie
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was soll denn solch eine Emailadresse? Die Mail kommt da nicht an.
mfg
Quehl
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grundsätzlich kann man mit Wärmepumpen kühlen. Besser man spricht von "Klimatisieren". Das gesamte Hauskonzept ist jedoch Grundlage für eine effiziente Gebäudeklimatisierung. Kühlung bedeutet "Energiereduzierung" und kostet Energie. Die entzogene Energie muss irgendwo "abgeladen" werden und kann sogar zwischengespeichert werden und zu Bedarfszeiten "aktiviert" werden. Technisch ist alles möglich. Alle diese Maßnahmen sind objektbezogen anzuwenden und es ist zu prüfen wo ist eine Wirtschaftlichkeit noch gegeben ist. Der Anfang besteht immer in einer modernen hochdämmenden Bauweise wobei Energieverluste vermieden werden. Bei Interesse gerne mehr. Grüße Fred Becker
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Hallo,
ganz klar ist dass Du auf jeden Fall nicht günstiger zu einer Klimatisierung kommst als mit dieser Mehrinvestition und dass das Klimatisieren bei Alternativen nicht mit weniger Energieeinsatz geht.
Grundsätzlich zahlt sich aber die Mehrinvestition für 'Natural Cooling' vor allem durch niedrigere Energiekosten aus! In der komplett Rechnung sinkt die Amortisationszeit deiner WP um 6-8 Jahre. Am besten ist da die Kombination noch mit einer Solaranlage die ihre überschüssige Energie auch noch an die Bohrung/Kollektor abgibt. Wie von Fred geschrieben, wird die Wärmeenergie gespeichert und dann wieder aus Deiner Bohrung/Kollektor abgerufen.
Problematisch ist nur das Kühlen mit der Fussbodenheizung, da es nicht dem ‚normalen’ Empfinden entspricht wenn die Kälte vom Boden kommt und es nicht jeder mag wenn er barfuss aus der Dusche kommt. Wandheizungssysteme sind da besser, man sollte da nur drauf achten dass keine Kondensat ensteht.
Mit freundlichen Grüßen
André
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wir haben Objekte realisiert mit "Oberflächenheizungen" in fast allen Bereichen des Hauses. (keine Unterputzsysteme ! echte Aktivierung ) die Objekte funktionieren im Heizsegment sowieso da die Oberfläche sowie das Speichervermögen sich vervielfacht haben. Die "Kühlung" erfolgt über den Flächenkollektor . Aber Ende August ist die Reserve im Boden nicht mehr gegeben. Das kommt natürlich auch auf das Kühlverhalten der Kunden an. Grundsätzlich ist die optimale Bauweise des Hauses Grundlage für ein stabiles Innenklima. Die Kosten für eine Niedrigstenegiebauweise sind oft nicht so hoch. Der technische Aufwand sowie der Energieverbrauch um alles optimal zu "Klimatisieren" sinkt mit den steigenden Aufwendungen in die Bauweise.
Dieses Thema ist jedoch zu umfangreich um hier abschließende Formulierungen zu finden . Bei Interesse Mail an : info@optinorm.de
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Hallo,
beim Kühlen mit der Wärmepumpe sog. naturale cooling über die Fläche der Fußbodenheizung muss man halt auch bedenken das man nicht unter den sog. Taupunkt fahren kann. Somit ist der Einsatzbereich einer so gebauten Anlage recht begrenzt. Es muss daher immer eine Steuerung eingebaut werden die die Fußbodentemperatur über dem Taupunkt hält. Sinnvoller ist es dagegen für die Kühlung Lüftungstruhen eines Kaltwassersatzes einzubauen. Hierdurch kann man unterhalb des Taupunktes fahren und somit die Luft entfeuchten. Die Teile kosten zwar mehr Geld und man benötigt ein zweites Rohrsystem ist aber auf jeden Fall die bessere Lösung.
M.Streib
www.waermepumpen-service-im-rhein-neckar-kreis.de
_________________ Lass die Sonne in dein Herz und in deinen Heizungskeller
streib.de
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Es ist wohl schwer zu verstehen, mit dem kühlen Keller das Dachgeschoss über den Austausch des Heizungswassers im Sommer zu kühlen.
Und das nur mit dem Energieaufwand einer Heizungsumwälzpumpe.
Oder gar die Erdsonde zugleich als Kühl und Wärmequelle zu benutzen.
Wir leben eben hier in Deutschland. Was nicht sein darf kann nicht funktionieren.
Gruß Denkedran
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Hallo!
Richtig, aus energetischer Sicht macht es keinen Sinn.
Empfehlenswert ist ein natürlicher Luftstrom, der das Haus vom Erdgeschoss (über Fensteröffnungen, etc.) nach oben durchströmt, somit lässt sich der Baukörper auch an heißen Tagen angenehm temperieren.
Der Keller sollte nicht als Zuluftquelle genutzt werden!
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 24.11.2006 10:56, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Daß eine Lüftungsanlage auch eine Funktion hat ist nachweisbar.
Diese Lüftungsanlagen-Hersteller sind natürlich bemüht andere, einfachere und vor allem biligere Lösungen abzulehnen.
Gruß Denkedran
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