Ich habe eine Solaranlage gekauft und möchte sie an trüben Tagen mit Holzzuheizung unterstützen. Der 400-Literspeicher hat zwei Wärmetauscher, einen für die Kollektoren und einen für eine alternative Beheizung (z.B. Gasterme oder Ölheizung).
Ich würde jedoch gerne einen Badeofen (z.B. von Kaldewei oder Wittigsthal) anschaffen und über eine Pumpe das erhitzte Wasser aus dem Badeofen in den oberen Wärmetauscher führen.
Mein Flaschner bestätigt die prinzipielle Konzeption, weist jedoch darauf hin, daß ich auf jeden Fall einen Ofen mit Druckkessel brauche, da die "drucklosen" bei ca. 1bar bereits platzen könnten.
Ich habe nun folgende Fragen:
1) was denkt ihr grundsätzlich über diese Idee mit dem Badeofen?
2) was wißt ihr über diese Öfen und deren Maximaldruck? Muß es wirklich ein druckfähiger Kessel sein oder kann man z.B. mit einem Druckausgleichsbehälter den Druck so weit begrenzen, daß nichts passiert? Gibt es welche mit Begrenzung von z.B. 0,5 Bar. Macht dies hier Sinn?
3) was kann passieren oder was tut man fachmännisch, wenn der Kessel theoretisch mal überkocht? (Überdruckventil?)
Kann man mit Glykolzusatz so wie in der Solarschleife arbeiten?
4) welche Anbieter gibt es überhaupt noch für diese Art von Badeöfen?
Ich kenne neben Kaldewei und Wittigstal noch Wikora.
Was kosten die Dinger ungefähr?
Was kostet ein druckfähiger Ofen mehr als ein druckloser?
5) Gibt es evtl. nachrüstbare Wärmetauscher für Kaminöfen, einen Noname-Ofen hab ich in der Nähe stehen. Was ist von den Dingern zu halten, da sie doch extremen Temp.schwankungen ausgesetzt sind. Entsteht nicht das gleiche Druckproblem?
Gibt es auch Wärmetauscher die einfach als Kamineinsatz eingesetzt werden können?
Tausend Dank für eure Antworten