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Konnte man im Herbst 2005 bei der Entscheidung für eine Pelletsheizung dank Förderung noch mit einer Amortisationszeit von etwa 7 Jahren rechnen, so liegt die Amortisationszeit derzeit bei 22 Jahren.
Die Pelletsindustrie in ihrer Gier führt uns derzeit vor, welche Profite sie gedenkt einzufahren, wenn Öl noch knapper wird.
Leider wird dadurch eine Reihe von Pelletskesselhersteller, die gerade im vergangenen Jahr und heuer ihre Produktionskapazitäten massiv ausgeweitet haben, in den Konkurs getrieben.
Weil: wer, außer den härtesten Öko-Freaks, kauft heutzutage noch eine Pelletsheizung?
(Aktuelle Preisinformation:
Pelletsheizung kostet ca. EUR 14.000;
Heizöl kostet ca. 6,3 Cent/kWh;
Pellets kosten ca. 5,3 Cent/kWh;
Bei einem Jahresbedarf von 25.000 kWh spart man mit Pellets derzeit ca. EUR 250,-/Jahr)[/b]
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Hallo...
bei der Amortisationsrechnung sollte aber nicht der Jahreshöchstpreis, sondern ein Jahresmittelpreis zu Grunde gelegt werden.
Zu dem ist selbst jetzt der Preis pro Tonne 260 € je Tonne mit mind. 10% zu hoch angesetzt.
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Hallo,
die aktuelle Pellets-Preiserhebung der AK Oberösterreich vom 11.9.2006 weist bei Abnahme von 5 Tonnen als günstigsten Preis EUR 250,-/to zuzüglich EUR 33,- Abfüllpauschale und als höchsten Preis EUR 277,-/to zuzüglich EUR 28,- Abfüllpauschale aus.
Das nützt mir aber nichts, da diese Firmen nicht zu mir nach Wien liefern. Der günstigste Preis, den ich derzeit in Wien und Umgebung bekommen kann, beträgt EUR 262,-/to zuzüglich EUR 29,- Abfüllpauschale.
Die von mir angestellte Amortisationsrechnung stimmt schon so: wer sich heute überlegt, eine Pelletsheizung zu installieren, rechnet selbstverständlich mit aktuellen Pelletspreisen, die er erzielen kann und wird. Vergangene Durchschnittspreise nützen ihm da nichts.
Eigentlich ist die Amortisationszeit ja noch länger, weil ja auch die Verzinsung der Investitionskosten angesetzt werden müßte. Die Investition fällt nämlich sofort an, während die Kostenersparnisse erst nach und nach eintröpfeln. Die ersparten EUR 250,- im 20. Nutzungsjahr der Heizung beispielsweise sind aus heutiger Sicht gerade mal EUR 114,- wert, was die Amortisationszeit auf satte 30 Jahre verlängert.
MfG
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Vordergründig geht es den meisten Pelletsheizern um die Kosten, auch wenn nebenbei oft noch der Ökoaspekt genannt wird.
Mit den heutigen Pelletspreisen ist der Kostenvorteil der Pellets wohl dahin. Womöglich auch mittelfristig die Versorgungssicherheit, denn viele scheinen z.Z. nicht mit den erforderlichen Mengen beliefert zu werden.
Und auch bezüglich der Ökoaspekte muss endlich mit offenen Karten gespielt werden:
Erstens muss sich eine Pelletsheizung bezüglich der Feinstaubemissionen mit einer modernen Gas- bzw. Ölheizung messen können (und nicht mit einem alten Holzofen) und
zweitens können mit den nachhaltig zur Verfügung stehenden inländischen Holzmengen nur rund 5 % des häuslichen Wärmebedarfs gedeckt werden. Pellets- und Holzheizungen sind demnach auch keine "ökologische" Alternative, sondern schlicht ein etwas umweltfreundlicheres Nischenprodukt.
Leider werden wohl noch einige weitere Verteuerungen bzw. gar Verknappungen ins Land ziehen müssen, bis es die Heizerfraktion endlich verstanden hat, was wirklich ökonomisch und auch ökologisch ist:
N u r d a s E n e r g i e s p a r e n !
aup
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Achso ... die Daten sind aus Österreich...
Nun wird einiges klar:
Dort zahlt man 20% MwSt und bei uns nur 7% ansonsten heißt es einfach vergleichen und natürlich auch sparsam heizen...
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Nun ja,es gibt so einige Zeitgenossen die glauben das man mit einer Heizung wohl Geld verdienen könnte.
Geht wohl nicht so richtig.Dann muß ich euch leider sagen,verkauft euer Auto,das kostet den Anschaffungspreis,Au Backe,Benzin,Steuern Reparaturen,Wartung,Verschleiß.
Für das eingesparte Geld könnte man doch wunderbar mit einer Seniorenkarte ein Leben lang rumfahren.
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was wirklich hilft ist, den Energiebedarf senken.. !!!
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Zitat machtnix:
„Nun ja,es gibt so einige Zeitgenossen die glauben das man mit einer Heizung wohl Geld verdienen könnte“
Welche Branche macht denn dauernd vor, dass man damit Geld sparen könnte?
Zitat Stefan Ostermann:
„Dort zahlt man 20% MwSt und bei uns nur 7% ansonsten heißt es einfach vergleichen und natürlich auch sparsam heizen..“
Es wäre der Branche auserordentlich nützlich, wenn man wieder mal auf den Boden der Tatsachen ankommen würde! Und nicht dem Kunden unter Vorhalt von allerlei gesetzlichem Schmonsens einfach mal die Technik und die Wirtschaftlichkeit erklären würde. Sind hier Handwerker zugange oder Steuerberater?
Mfg
Heinz
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Ja Heinz,auf deinen Kommentar haben wir wieder gewartet.
Hauptsache schmarrn verzapfen.Dir muß man in deiner Jugend arg übel mitgespielt haben.
Zu keinem einzigen Thema bei der Problembehandlung etwas beitragen aber zum dummbabbeln mal wieder einen Kommentar ablassen.
Okay,wir Heizungsbauer sind alles Abzocker,die Produzenten von Wärmetechnischen Anlagen sind alles Abzocker,Solar und Pellets lohnen sich nicht.ÖL und Gas wird teurer.
Bei Wärmepumpen wird der Wärmepumpenstarif wohl auch steigen.
Nun du cleveres Kerlchen,sag uns Abzockern doch einfach mal wie eine kostengünstige und energiesparende Heizungsanlage aussehen soll.
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Hallo zusammen,
was die Wirtschaftlichkeit anbelangt ist unter www.baukosten-info.de... und beim BINE Informationsdienst mit dem Vergleich eines EnEV- und Passivhauses sehr deutlich geworden, dass das Passivhaus schon heute der wirtschaftlichste Hausstandard ist. Und jedenfalls nicht ein bestimmter Heizungstyp!
Konsequenterweise sollten sich alle zukunftsorientierten Diskussionen dann an den Erfordernissen eines Passivhauses orientieren.
Konventionelle Heizungen sind hier wirtschaftlich betrachtet ohnehin völlig uninteressant, da alleine die Kehrgebühren rd. 30 - 70 % der Jahresenergiekosten ausmachen würden.
Gruß
aup
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Hallo
meine Pelletheizung (14,9kW) wurde vor einiger Zeit abgenommen.
Überrascht hat mich die Aussage, daß nun 1x pro Jahr (vorher 2 x + 1 Messung Ölheizung) gekehrt wird.
Kostenpunkt : knapp 30,- €
Nach obiger Lehre würde ich mit einer nicht konventionellen Heizung Jahresenergiekosten in Höhe von rd. 90 € (oder weniger) haben.
(Bei 160qm Wohnfläche. Altbau mit Isolierfenster und isolierten Dach)
Was ist das für eine Heizung ?
Würde mich sehr interessieren !
Viele Grüße
Andreas
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Hallo Stephan,
auch in Österreich gilt für Pellets der reduzierte MWSt-Satz (bei uns sind das 10%).
LG
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Hallo Andreas,
die Kehr- und Gebührenordnungen sind Sache der einzelnen Bundesländer. Sie sind bezüglich der Kehr- und Emissionsintervalle wohl nicht übereinstimmend.
Für Pelletheizungen gibt beispielsweise www.carmen-ev.de... pro Jahr 68,- EUR für Kehrgebühren und 30,- EUR für Emissionsmessung an und www.depv.de... dafür insgesamt 100,- EUR.
Ferner kommen hier noch einmal jährlich 36,- EUR (CARMEN) bzw. 69,- EUR (DEPV) für Hilfsenergie dazu. Das ist im Wesentlichen der Strom für Förderschnecke bzw. Saugeinrichtung, Brennerstarts und Umwälzpumpe.
Das sind zusammengerechnet also etwa 98,- bis 169,- EUR im Jahr Betriebsgebundene Kosten für den Kaminfeger und die Hilfsenergie.
Der genannte Vergleich bezieht sich auf die Jahresenergiekosten eines Passivhauses. Bei einem Jahresheizenergiebedarf von schätzungsweise 2000 kWh und einer Zuluftnacherwärmung mittels einer Abluftluftwärmepumpe (Jahresarbeitszahl etwa 3,0) plus etwa 400 kWh im Jahr an Hilfsenergie für Ventilatoren und Heizungspumpe liegt der jährliche Strombedarf bei etwa 1000 kWh bzw. bei etwa 160,- bis 200,- EUR pro Jahr.
Gruß
aup
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Zitat Machtnix:
„Nun du cleveres Kerlchen,sag uns Abzockern doch einfach mal wie eine kostengünstige und energiesparende Heizungsanlage aussehen soll.“
Haben Sie sicher schon etliche eingebaut. bevor die Sinne von lauter Umweltangst, Klimakatastrophe, Subvention, EEG, Einspeisevergütung und wie der sonstige real existierende sozialistische Neusprech die Dinge nennt, vernebelt waren.
Mfg
Heinz
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Aktuell aus den OÖNachrichten vom 29.09.2006 (www.nachrichten.at):
HOLZ: Rekorde bei Preis und Lieferzeit
Pellets gibt's erst, wenn es kalt wird
LINZ. Der Biomasse-Verband beteuert, dass mit Holzpellets noch immer um 20 Prozent billiger geheizt werden könne als mit Öl. Das treibt Konsumenten auf die Palme, weil sie nicht einmal zu den aktuellen Spitzenpreisen ihr Brennmaterial kriegen.
"Wir liefern gerade die Bestellungen von Mai und Juni aus. Momentan sind wir nicht lieferfähig", meint ein Brennstoffhändler aus Ried i. I. Marktführer Genol (Lagerhaus) hat derzeit drei Wochen Lieferzeit. Wer rasch bestellt, könnte die Ware noch bekommen, bevor es richtig kalt wird.
Die Haushalte haben im Kampf um den Brennstoff mächtige Konkurrenten. Um die Sägeabfälle, die zu Pellets gepresst werden, balgen sich auch die Zellstoff- und die Plattenindustrie. Außerdem kaufen die Italiener, die wegen ihrer hohen Heizölpreise ins Holz geflüchtet sind, in Österreich "um jeden Preis".
Seit 2005 verdoppelt
Im Inland werden 500.000 Tonnen Pellets erzeugt, jedoch 200.000 exportiert, sodass der Eigenbedarf (400.000) nicht gedeckt ist. Die Differenz wird zu hohen Preisen aus Deutschland und Tschechien importiert.
Gegenüber der Brennstoffeinlagerung 2005 kosten Pellets beinahe das Doppelte, 277 Euro je Tonne. Da Kessel in der Anschaffung deutlich teurer sind, ist der Wettbewerbsvorteil zu Öl verschwunden. Allerdings werden 2007 neue Pelletswerke in Betrieb gehen. Die Preise werden vermutlich sinken.
Gruß
aup
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