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Eraser
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Beitragvon Eraser » 23.09.2006 19:28 Uhr

Einen wunderschönen...
Hätte da mal eine Frage..da mir die "käuflichen"Kollektoren doch etwas zu teuer sind,kam mir die Idee so ein Ding selbst zu fabrizieren.
Vorgestellt hatte ich mir :Kupferplatte etwa 1mx1m,darauf würde ich dann so im abstand von 10cm ,15mm Kupferrohre auflöten,das Ganze schwarz anstreichen,in einen Rahmen und mit Glas abdecken.
wenn ich die Materialien rechne käme ich auf einen Bruchteil dessen was eine Profesionelle Anlage kostet.Da meine vom Wirkungsgrad wahrscheinlich auch nicht so gut ist würde ich halt die Fläche erhöhen.
wäre immer noch wesentlich billiger.
Meine Frage nun:
Hat da jemand schon Erfahrung(mir gehts nur ums Brauchwasser).
Die Ideen mit dem Gartenschlauch und so kenn ich schon.
Jegwelche Hilfe/Ideen sind herzlich willkommen.
Im voraus schon mal DANKE

MFG
:oops:

denkedran
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Beitragvon denkedran » 23.09.2006 20:38 Uhr

Ja das hatte ich auch mal gemacht. Sonnenkollektoren selber zu fabrizieren.
Das hat mich zwar einiges an Geld gekostet war aber recht erfolgreich.
Ich habe 2m lange 6mm Kupferrohre 0,5 m breit aneinander in jeweils oben und unten in 22mm Sammlerrohre gelötet. Die Rohre habe ich mit Akku Säure gereinigt und Mit 3M Solarlack gestichen. Die wurden in einen Alu- Glasramen eingepack und billiges Gärtnereiglas, da ist besonders lichtdurchlässig.
1. Es entseht damit eine um 40% größere Oberfläche
2. Ich konnte damit Versuche mit einem Hitpipe Sytem Fahren
3. Ich konnte damit Dampf erzeugen und das mit Hilfe von Kältemittel, damit eine Turbine betreiben.
Das alles ist vor schon 10 Jahren geschehen, es hat mir gezeigt, man nehme billige Kollektoren und erwäre damit sein Wasser. Weitere Neuerungen und Anwendungen glaubt einem kein Mensch. Die Solarhersteller sind Insdustrie und Industrie verkauft zunächst mal sehr gewinnbringend den momentanen veralteten Stand. Alles was neu wäre wird verteufelt. Ein gutes Beispiel ist Bomin Solar in Lörrach, die haben auch einiges in der Schublade.
Gruß Denkedran
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Beitragvon Energiesparer » 23.09.2006 21:09 Uhr

Hallo denkedran,

ich werde auch nächstes Jahr meine Solaranlage selbst bauen,
der Aufwand hält sich in Grenzen und da genug Sonne da ist,
braucht man eigentlich keinen Hochleistungskollektor.

Die Anlage wird auch nicht aufs Hausdach montiert, sondern auf das Vordach auf der Südseite,
daran werden zwei Puffer angeschlossen,
einen WW-Speicher im OG mit Schwerkraftladung,
und einen Heizungspuffer im EG
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Beitragvon Desastermaster » 27.11.2006 19:21 Uhr

Hallo Leute,

ich glaube hier kompetente Leute an zu treffen.

Ich habe auch vor mir eine Solaranlage selber zu bauen. Da wir in einem Mietshaus wohnen muss ich leider den Solarkollektor auf das Garagendach bauen. Wir bewohnen das Haus allein. Es besteht ein Nutzwasserkreis (Waschmaschiene, WC und Spülmaschiene) am Regenwassertank mit 6000 Litern angeschlossen. Nun zur Thematik die ich vor habe. Ich möchte nicht nur Wasser sparen, sondern auch genau in diesem Nutzwasserkreis und nur in diesem, das Wasser mit einem Eigenbaukollektor + ca 50 Liter isolierten Tank mittels Wärmetauscher vorheizen um viel Strom zusätzlich zu sparen. Die Anschaffungskosten und laufenden Kosten für Heizungskreis sind mir zu teuer und würden den Hobbycharakter zerstören. Bei der Spülmaschiene sind es immerhin 50-60C die es zu erreichen gilt. Desweiteren min. 30C bei der Waschmaschiene. Mittels Elektronik liegt mir die Steuerungstechnik offen (Elektroniker) Wenn tagsüber die Temperatur erreicht ist sagt mir die Elektronik Waschmaschienen bzw Spülmaschienentemperatur erreicht, und ab gehts fast kostenlos ab/waschen Und, ich möchte keine Umwälzpumpe einsetzen. Lässt sich das so einfach lösen? was haltet Ihr davon? :D
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Beitragvon Stephan Ostermann » 28.11.2006 12:47 Uhr

Hallo...

also einfach lösen läßt sich das sicherlich nicht.

Ohne die gängigen Komponenten wird das wohl nichts...

Zu bedenken gebe ich, dass der Solarkreislauf frostfrei gehalten werden muss. In der Regel wird hier ein Glykolgemisch verwendet.

Willst du nun eine Vorerwärmung vornehmen, ist wohl eine Systemtrennung erforderlich. Sprich einen Solarkreislauf - Wärmetauscher - Wasserkreislauf. Tja und für die Übertragung ist eine Umwälzpumpe das einfachste Mittel. Teuer ist so eine auch nicht.

Was hast du denn gedacht zu inverstieren?
Grüße vom

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Beitragvon Desastermaster » 28.11.2006 18:35 Uhr

Hallo erstmal,

ja klar kommt nur ein getrennter Heizkreislauf und Nutzwasserkreislauf in Frage. Ideal wäre eine Schwerkraftlösung. Ich sollte das bestimmt erst mal als Modell aufbauen. Oder?

cu

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Beitragvon Stephan Ostermann » 28.11.2006 19:30 Uhr

Bei Schwerkraft musst du natürlich darauf achten, dass der Warmwasserspeicher über dem Kollektor liegen muss.

Den Rest macht der Druck in der Warmwasserleitung.
Grüße vom

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Beitragvon Energiesparer » 29.11.2006 00:10 Uhr

ja mit Schwerkraft brauchst du keine Umwälzpumpe
denn die Wärmeabgabe des Kollektor erfolgt autmatisch,
sobald die Kollektortemperatur über der Speichertemperatur ist.

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